Hallo, nun melde ich mich nochmal in dem Bereich. Ich hatte bisher was unter "Katrationspflicht yiipppieh wir bekommen es hin" geschrieben.
Für die Katzenfreunde aus Niedersachsen kann ich mitteilen, schaut mal auf den Kreis Cloppenburg, dort ist die Kastrationspflicht auch schon beschlossen leider ist in der Verordnung als Kennzeichnung nur der Chip genannt. Ich finde in den Verordnungen sollte auch die Tätowierung mit angegeben werden. In
Niedersachsen hat man den Vorteil, dass dort der Städte- und Gemeindebund eigentlich für eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Freigängerkatzen ist, weil sie, anders als in NRW, nicht nur den Menschen schützen wollen, sondern auch die Tiere sprich Katzen als Schutzgut ansehen die vor Gefahren geschützt werden müssen. Stellt eure Anträge. Ihr findet dort also Unterstützung.
Noch ein wichtiger Punkt bei Antragstellungen. Benutzt bitte immer den Begriff Freigängerkatzen und nicht freilebende Katzen, denn das sind alle auch die draussen lebenden. Ihr wollt ja nur, dass die KatzenhalterInnen in die Pflicht genommen werden ihre Freigängerkatzen kastrieren zu lassen. Wenn jemand mit dem Sprüchlein kommt: "wer soll das denn kontrollieren", was oft auch als Begründung für eine Ablehnung genommen wird, so kann die Stadt Flyer herausgeben, die dann von Tierschützern oder Nachbarn an die unwilligen KatzenhalterInnen weitergegeben werden können um auf die Pflicht hinzuweisen. Die Politik sollte endlich diese Handhabe schaffen den Katzen zu helfen. Geht auch mal auf die Seite der DJGT die haben auch ein Gutachten herausgegeben. Für NRW-Antragsteller (übrigens jeder kann einen Bürgerantrag nach § 24 der Gemeindeordnung stellen) auf der Seite
www.katzen-erftkreis.de findet ihr auch das Gutachten der DJGT (Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht) vom Februar 2011 für NRW erstellt, welches man als Anlage zum Antrag beifügen kann. Dort findet ihr auch den Beschluss des Kreises Herford. Aus seiner Begründung kann man (für mich leider nicht alles) gute Argumente übernehmen. Traut euch also und lasst nicht locker, wenn es nicht gleich die Zustimmung eurer Stadt findet. Es lohnt sich weiterzumachen. Bei uns hier in Bonn hatte ich 2009 einen Bürgerantrag gestellt, aus dem ist leider damals nur eine Informationskampagne herausgekommen. Nun greift aber eine Partei (in dem Fall ist es mir völlig egal welche) den Antrag auf Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht nochmal auf für den Umweltausschuss im März. Also traut euch einfach