So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich!

Diskutiere So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Zum Thema Freigang habe ich auch eine Meinung und deswegen werde ich sie anhand von meinem Leben aufschreiben. Ich heisse Luxor und lebe schon...
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #1
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Zum Thema Freigang habe ich auch eine Meinung und deswegen werde ich sie anhand von meinem Leben aufschreiben.

Ich heisse Luxor und lebe schon seit ca. 1,5 Jahren bei meinen Dosenöffnern. Ich kam in die Wohnung und es waren noch zwei meiner Art hier. Nach anfänglichen Schwierigkeit haben wir und einigermaßen vertragen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wir lebten in einer 5 Zimmer Wohnung mit 130 qm. Boah, dachte ich mir, ist das groß und es gab sogar noch ein Balkon gratis dazu! Natürlich habe ich gleich draußen alles beschnuppert und versuchte eine Lücke zu finden, um mich draußen umzuschauen, doch meine Öffner waren schneller und haben diese zugemacht! Finde ich nicht in Ordnung. :evil:

Eines Tages sind wir tatsächlich umgezogen und als wir ankamen sah ich ein Haus mit einem Garten: „wow, das ist ja richtig geil, hier lässt es sich leben“ Doch kaum konnte ich die Aussicht geniessen, schwups war ich drin.
Erst haben sie uns in ein Zimmer eingesperrt und viel Krach gemacht, doch anschließend konnte ich endlich das Haus erkunden. Es dauerte natürlich seine Zeit, ich musste ja wirklich in jede Ecke inspizieren.

Aber eines Tages machen meine Dosenöffner wirklich die Terassentür auf und ich durfte raus. So schnell konnten die gar nicht gucken, wie ich raus bin! Hier draußen hatte mich die Welt erwartet und natürlich auch ein paar von meiner Art, die meinten sie könnte durch mein Garten einfach so spazieren! Grrr, da muss ich was dagegen tun dachte ich mir und ich fing an sie eins nach dem anderen vorzuknöpfen. Naja, es hat mich schon ein paar Schnitte und Verletzungen gekostet, weil die einfach nicht kapieren wollten, dass ich jetzt der Chef hier bin. Doch nach ein paar Wochen sind die Brüder weg und trauen sich nicht mehr in die nähe. Das ist jetzt mein Revier!
Gut, abgesehen von dem Köter des Nachbarn, der meint dass er immer bellen muss, wenn ich vorbei gehe. Eine kräftige Stimme hat er schon und deswegen bevorzuge ich lieber die Flucht!

Am liebsten mag ich auf Bäume klettern um den Überblick zu haben. Ab und zu springe ich auf die Garage und halte da Ausschau nach Beute und feindlich gesinnten Eindringlingen.
Wenn wir schon bei Beute sind, meine Jagderfolge sind wirklich erstaunlich, leider teilen meine Dosenöffner nicht meine Meinung und sind überhaupt nicht begeistert, wenn ich mal ein Vogel, Maus oder sogar ein Häschen mitbringe. Statt sich zu freuen und mich zu loben, ziehen sie ein langes nicht gerade freundliches Gesicht! Puhh, sie haben wirklich keine Ahnung und dazu nehmen sie mir die Beute einfach so weg. Wenn ich das tun würde, dann gäbe es Stress. Aber was soll es, es laufen und fliegen noch genug Tierchen hier rum, so dass es ziemlich lange dauern wird, bis ich eine Art zum aussterben bringe.

Und dann sind hier auch die Nachbarn, doch muss sagen sie sind fast alle nett und ich darf in den Gärten spazieren. Naja aus lauter Neugier war ich schon mal auch in den Häusern und sie erkundet. Einmal ist sogar der Nachbar weggefahren und ich war eingesperrt. Ein Nachbar hat mich schreiend am Fenster gesehen und meine Dosis verständigt, sie kamen auch aber sie konnten auch nichts tun, also habe ich mich zum Schlafen gelegt und nach 6 Stunden wurde ich dann aufgeweckt. Der Sohn meiner Dosenöffner kam mich abzuholen und brabbelte zu den Nachbarn etwas von Stupid Cat! Muss ich das verstehen?

Was mir gut gefällt ist, wenn mein Dosenöffner mit mir um die Häuser zieht, da freue ich mich lauthals und schmeisse mich vor Freude zum Boden. Und die dummen Gesichter der Passanten wenn sie uns sehen, köstlich!
Da sind wir auch an einem Haus vorbei, wo das Fenster etwas vorgebaut und vergittert war und 2 Katzen schauten raus. Das konnte ich wirklich nicht verstehen wieso, aber anderseits ist das besser für mich, weil sie mir mein Revier nicht streitig machen können. Trotzdem kann ich manche Dosenöffner nicht verstehen, da es hier wirklich sehr schön ist.
Tja, es fährt hier zwar ab und zu mal ein Auto vorbei aber daran habe ich mich schon gewöhnt und sobald ich ein Geräusch höre, gehen ich den Monstern aus dem Weg.

Ich komme auch regelmässig nach hause, man muss sich ja schliesslich auch Streicheleinheiten und Futter holen. Ernährung nur durch Mäuse und Vögel ist viel zu stressig und deswegen bevorzuge ich doch die Dosen. Naja und schmeckt ja auch nicht schlecht.

Blöd ist es wenn es regnet, dann kann ich nicht raus. Ein paar Tropfen stören mich im Prinzip auch nicht, doch mir ist es aber ohne Wasser lieber. Das schlimmste für mich ist, wenn meine Dosenöffner in die Arbeit gehen und machen die blöde Balkontür nicht auf! Hallo, was soll das? Ich versuche dann sie darauf mit meiner Stimme aufmerksam zu machen doch die verdammte Tür aufzumachen, aber sie tun es nicht! Da kann ich immer sauer werden.

Draussen, hinterm Haus ist ein Feld, voll mit Mais angepflanzt. Hier ist es auch schön, da ich mich sehr schön verstecken kann. Überhaupt ist hier draussen tags und nachts etwas los und das möchte ich nicht vermissen, da muss ich immer an die zwei armen Katzen mit dem vergitterten Fenster denken.
Doch ich komme immer nach hause, mal nach ne Stunde, mal bin ich schon mal etwas länger unterwegs. Die Dosenöffner lassen sich doch auch nicht vorschreiben, wann sie zu hause sein müssen. Obwohl wenn ich es mir richtig überlege, wäre es mir am liebsten wenn sie immer da wäre, so könnte ich jederzeit raus. Aber nein sie müssen immer den ganzen Tag wegbleiben, so ein Mist! Aber zumindest kann ich dann ausschlafen, damit ich für meine nächste Tour fit bin….

Und wenn ich mal mehr Zeit habe werde ich euch noch viele andere Geschichte, die ich erlebt habe erzählen. :D

So liebe Dosenöffner, es ist meine Meinung zum Freigang.

Viele liebe Grüße

Luxor
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #2
Hallo,

meine irdischer Name ist Minka gewesen.

Geboren bin ich auf dem Richthofen Militärflughafen in der Nähe der Küche. Wir wurden vom Küchenpersonal mit Essensresten gefüttert, als wir zu viele Katzen wurden, haben uns Mitarbeiter an nette Leute vermittelt.

Meine neuen Dosenöffner waren Frank und Frau. Wir lebten an verschiedenen Orten in Bremen und ich durfte immer vor die Tür gehen, hatte Freigang. Weil ich so ängstlich und klein war, blieb ich meistens im Garten in der Nähe der Terassentür. Als ich ungefähr 6 oder 7 Jahre alt war, trennten sich Frank und seine Frau. Ich wohnte eine Weile in der Wohnung der Schwiegermutter und eine Weile bei den Eltern von Frank, bis Frank mich zu sich in seine neue Heimat auf dem Lande nehmen konnte.
Dort lebte ich mich langsam ein, weil die neue Wohnung oben war, konnte ich nur auf den Balkon gehen und dort in der Sonne sitzen.

Dann zogen wir nochmal um, in ein Haus so richtig auf dem Lande, am Ende eines Wirtschaftsweges mit nur zwei bewohnten Strassen.
Frank und seine neue Lebensgefährtin holten einen Siamkaters ins Haus und dann eine weitere Siamkatze, mit der ich mich nie anfreunden konnte.

Als wir hier ein Jahr gewohnt haben und ich wieder sehr viel Stress mit der Siamkatze hatte, ließen mich Frank und Martina nach draußen, zur Entspannung. Ich blühte draußen auf und rannte mit erhobenem Schwanz umher. Ich wollte nicht mehr reingehen und ich musste mit Futter reingelockt werden. Am nächsten Abend ging ich wieder raus und kam abends auch nach viel locken nicht rein. Ich fing zwei Mäuse, die ich vor der Tür ablegte. Zum Frühstück wollte ich dann aber gerne rein und drinnen geshclafen habe ich auch.

So ging das dann 6 Wochen lang, dass ich gegen 21 Uhr nach draußen durfte, nachts 1 oder 2 Mäuse fing und gegen 6.30 - 7 Uhr zum Frühstück wieder heim kam, um dann den Tag drinnen schlafend zu verbringen.

....

Dann lag nach 6 Wochen keine Maus mehr vor der Tür und keine Minka saß auf der Fensterbank.

Wir warteten bis mittags und suchten sie dann. Wir haben Plakate aufgehängt und den Tierschutz und die Katzennothilfe verständigt. Die Tierärzte wurden verständigt und nach einer grauen Katze gefragt-nichts.

Minka kam nicht wieder.

Der Nachbar sagt, der Fuchs hätte sie geholt. In der Strasse sind mehr als 5 Katzen vermisst, was wir erst bei unserer Suche erfuhren.

Wir sind traurig und schämen uns, nicht die Überlegung einen Auslauf zu bauen, wahr gemacht haben.

Ich glaube nicht, dass Minka glücklich über ihr verschwinden ist/war. Ich denke sie hat ihr Zuhause doch vermisst, wenn sie Zeit dazu gehabt hat und nicht in Sekundenbruchteilen vom AUto erfasst wurde und der kleine Körper dann in den Wald geschleudert wurde, oder ähnliches---wir wissen es ja nicht.

Minka - es tut uns leid!

Minka kurz vor ihrem Verschwinden:
Minka03a.jpg
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #3
...

mein name ist kuschel, ich wurde in einem reitstall geboren und meine mama kam urplötzlich nicht wieder. meine geschwister bekamen alle ein zu hause. nur ich nicht! ich war sehr scheu, schlug mich allein durch obwohl ich doch so klein war.
ab und an wurde ich gefüttert, manchmal wurde ich aber vergessen.
bis mareen eines tages kam und mich einfing! ich war total entsetzt und schrie die ganze fahrt lang.
ich kam dann plötzlich bei jens und lela an. da war auch der große krümel der mich immer angesabbert hat.
ich hatte ein großes haus zur verfügung und gewöhnte mich an viele streicheleinheiten und eine masse spielzeug! auh mit krümel spielte ich immer sehr gern!
dann merkte ich das krümel immer raus ging. in den garten den ich nur von drinnen sehen konnte. glücklich welzte er sich auf dem grad und kaute an stöckchen!
ich musste das vergnügen aus der ferne betrachten!
als ich 4 monate alt war wurde mir ganz anders...ich wurde rollig (das hatte jens gesagt). 10 tage später musste ich zum tierarzt- der herr schulze ist sehr lieb! es wurde über "kastration" geredet und schon schlief ich ein...

nachdem die fäden gezoegen wurden die in meinem bauch waren stand plötzlich die terassentüre offen....ich nutze sofort die chance und ging raus zum krümel!
man ist das eine freude!!
zusammen vertrieben wir von da an andere katzen aus unserem revier und lassen uns die sonne auf den pelz scheinen!
ich habe noch 3 andere gärten erobert und besuche die netten nachbarn ab und zu!
besser als krümi zuzusehen...das sag ich euch!
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #4
Hallo Minka,

wo immer auch du jetzt bist. Es tut mir wirklich leid für dich.
Wenn ich könnte, würde ich auch diese komischen Blechdinge, wo die Dosenöffner sitzen verbieten. :twisted:

Gruß in den Katzehimmel

Luxor
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #5
Hi,

Wo bleibt das Mitgefühl?

Gedanken einer sterbenden, unbekannten Hauskatze
Es war ein regnerischer Tag, als ich von meinem Zuhause noch einmal einen Streifzug durch die große Wiese machen wollte. Der Rasen und die Büsche waren naß, und es war mir eigentlich doch zu ungemütlich, bei diesem Wetter noch draußen zu bleiben. Ich wollte so schnell wie möglich wieder nach Hause, denn nun fing auch schon wieder der Regen an.
Die breite Straße, die mich von meinem schönen, trockenen Zuhause trennte, schien mir leer, und der Asphalt glänzte vor Nässe.
Ich lief so schnell ich konnte los - doch das Auto war auf einmal da. So schnell kam es auf mich zu. Die Scheinwerfer blendeten meine Augen - und plötzlich spürte ich einen schlimmen, ganz schlimmen Schmerz. Ich wurde durch die Luft geschleudert und fiel mit meinem Körper auf die Kante der Straße, die dort angebracht war, weil da ein Rasen und Bäume wuchsen.
Ich hatte so furchtbare Schmerzen, und ich hatte solche Angst. Als ich mein Köpfchen hob, sah ich das Auto, das mich angefahren hatte, und ich konnte es nicht verstehen: es fuhr weiter. Es fuhr einfach weiter und ließ mich hier liegen! Und ich hatte doch solche Schmerzen!
Ich versuchte aufzustehen, doch es ging nicht. Mein Hinterbein tat so schrecklich weh, und auch das Luftholen fiel mir furchtbar schwer. Jetzt fing es auch noch ganz stark zu regnen an, und ich spürte, wie sich um mich herum eine Pfütze bildete. Das Wasser auf der Straße wurde immer höher und ich hatte kaum noch Kraft, meinen Kopf hochzuhalten. Wasser lief in meine Nase, lief in meinen Mund, und es tat so furchtbar weh!
Autos fuhren an mir vorbei. Es waren viele Autos, und immer wieder versuchte ich, mein Köpfchen zu heben, damit die Menschen, die in den Autos fuhren, sehen konnten, daß ich Hilfe brauche - doch keiner hielt an.
Ich weinte vor Schmerzen, doch niemand sah meine Tränen. Niemand war da, sie fuhren alle an mir vorbei. Ich fühlte, daß mein Leben zu Ende ging, und ich wollte doch gar nicht sterben! Ich war doch immer lieb gewesen! Ich habe doch so gern mit den Menschen geschmust und sie nie gekratzt. Ich habe doch auch meinen kleinen Menschenfreund mit seinen Eltern rechtzeitig geweckt, als das Feuer ausgebrochen war! Habe ich mich nicht immer mit Zärtlichkeiten bedankt und meine Liebe zu den Menschen gezeigt, weil ich ihnen so vertraute?
Ich fing an zu frieren. Es war so kalt, und ich hatte so entsetzliche Schmerzen! Warum, ihr Menschen, fahrt ihr alle an mir vorbei? Warum helft ihr mir denn nicht? Ich möchte noch nicht sterben! Ich bin doch erst drei Jahre alt! Ich weiß nicht, wie lange ich in dieser nassen Pfütze gelegen habe. Ich wurde auf einmal ganz müde.
Ich versuchte, mein Köpfchen aus der Pfütze herauszuhalten, doch ich hatte keine Kraft mehr. Mein Kopf fiel ins Wasser zurück und ich dachte: "Jetzt ist es aus. Jetzt stirbst Du."
Da - auf einmal waren Menschen da. Sie streichelten meinen kalten Körper und hoben mich hoch. Ich wurde in eine Jacke eingewickelt und vorsichtig in ein Auto getragen. Ich freute mich, trotz meiner schlimmen Schmerzen, so sehr! Es gab doch noch gute Menschen, die mir helfen wollten. Sie fuhren mich zu einem Tierarzt, der ganz in der Nähe war, und ich versuchte ganz ruhig zu bleiben, damit ich meine Schmerzen besser ertragen konnte. Die Menschenfrau, die mich trug, streichelte mich unentwegt, die beiden Kinder im Auto weinten vor Sorge um mich, und die Fahrerin bemühte sich, vorsichtig zu fahren, damit ich keine Erschütterungen spürte.
Ich dachte an meine Familie zu Hause, an die guten Leckerchen, die ich immer bekam, und ich freute mich so sehr, daß man mir helfen wollte. Die fremden Menschen waren so besorgt, und wie gern wollte ich weiterleben in dieser Menschenwelt!
Ich hörte die Fahrerin sagen: "Endlich, wir sind da - jetzt wird alles gut!" - da wurde es um mich plötzlich dunkel und kalt, und ich spürte - es war zu spät! Ich hatte keine Kraft mehr in meinem Körper und fühlte keine Schmerzen mehr! In den Armen der fremden Frau schlief ich für immer ein, als sie mit mir an der Haustür des Tierarztes stand.
Danke, den Menschen, die mich nach endlos langer Zeit schwerverletzt mitnahmen, um mein Leben zu retten; danke den beiden Kindern, die vor Sorge um mich, eine unbekannte Hauskatze, weinten und Verachtung den Menschen, die so herzlos sind, an einem schwerverletzten Tier vorbeizufahren .....
Die Geschichte stammt von Barbara Hickmann, sie ist leider nicht erfunden, sondern wirklich passiert

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Ich habe Ihre Katze totgeschlagen
von John M. Allen
Heute morgen habe ich ihre Katze umgebracht; die schwarzweiße mit dem seidigen Fell, ein niedliches Tier, etwa drei Monate alt. Sie hat mir so leid getan. Als sie da blutend mit offenen Augen im Gras lag und leise wimmerte, habe ich ihr eine Zeitung über den Kopf gelegt und mit einem Spazierstock kräftig zugeschlagen. Viermal, um sicherzugehen.
Ich dachte, das interessiert Sie vielleicht. Es war ja Ihre Katze, und Sie müssen sie sehr gern gehabt haben, denn sie lief stets vertrauensvoll vor Ihnen her und strich um Ihre Beine, weil sie auf den Arm genommen und gestreichelt werden wollte. Ich habe gemeint, Sie müssten erfahren, wie sie umgekommen ist: Zwei Hunde aus der Nachbarschaft trieben sie vor unserer Tür in die Enge und zerbissen ihr schließlich das Rückgrat. Natürlich hat sie sich gewehrt; ihre markerschütternden Schreie haben mich geweckt. Aber die Hunde waren zu groß und Ihr Kätzchen zu klein, zu jung. Deshalb habe ich es von seinem Leiden erlöst. Ich hatte keine Wahl. Sie hingegen hatten die Wahl. Jahr für Jahr lassen zahlreiche Urlauber ihre Katzen vor unserer Tür zurück und hoffen, auf dem Bauernhof gegenüber würden sie ein neues Zuhause finden. Die meisten haben es da auch gefunden, wenigstens eine Zeit lang. Aber Katzen vermehren sich, und plötzlich sind es zu viele. Ich habe den Bauern nie gefragt, was aus ihnen geworden ist. Ich wollte es gar nicht wissen.
Vielleicht wollten Sie es auch gar nicht wissen, dass ich Ihr Kätzchen erschlagen habe. Sie denken vielleicht lieber an die Freude, die Ihre Kinder den ganzen Sommer lang an ihm hatten, während aus einem noch blinden Wollknäuel ein tapsiges Wesen wurde, das sich schließlich zum kleinen Jäger mauserte. Sie sehen es sicher noch zusammengerollt am Fußende Ihres Bettes liegen und sich in den warmen Sonnenstrahlen räkeln.
Aber Sie müssen weiterdenken. Denn eine Verantwortung, die man einmal übernommen hat, lässt sich nicht einfach abschütteln. Sie haben an Ihrer Katze Freude gehabt und Ihre Kinder auch. Und irgendwie haben Sie es fertiggebracht, Freude und Verantwortung voneinander zu trennen. Gewiss, Sie haben vermutlich Ihre Kinder gelehrt, was Tierliebe ist und Freude am Spiel, und Sie haben ihnen die Schönheiten der Natur nahegebracht. Aber Sie haben ihnen auch gezeigt, dass man etwas wegwirft, wenn es einem nicht mehr in den Kram passt. Sie haben Ihre Kinder gelehrt, die Verantwortung einfach auf Andere abzuschieben. Sie haben sich aus Bequemlichkeit eingeredet, dass Ihre Katze dort glücklich sein werde - immer mit frischer Milch versorgt. Sie haben sich vielleicht weisgemacht, sie werde sich bei den anderen Katzen viel wohler fühlen.
Ihr Kätzchen muss sehr an ihnen gehangen haben, denn es lief nicht in die Scheune zu den anderen Katzen, sondern über die Straße, weil es mit unseren Kindern spielen wollte. Dort haben ihm die Hunde das Rückgrat zerbissen. Und dort musste ich Ihre Katze erschlagen. Und das alles, weil Ihnen nichts mehr an ihr lag. Denn sonst hätten Sie es nicht getan. Schon die Verantwortung hätte Sie hindern müssen. Wenn Ihnen wirklich etwas an ihr gelegen hätte.
Aus "The New York Times" - "Das Beste"

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ICH KLAGE AN...
Den Menschen hatte ich vertraut,
braucht Hilfe für mein junges Leben.
Doch hatte ich auf Sand gebaut,
mein Leben mußt ich qualvoll geben.
g`radmal 10 Wochen - schon allein,
mein Mensch wollt nicht mein Hüter sein.
Er brachte mich aus seinem Haus
und setzt mich andern Ortes aus.
Verängstigt, hungrigund allein -
von meinem Menschvertrieben;
doch können alle nicht so sein
andre könnten mich doch lieben.
Drum wünscht ich mir Geborgenheit -
als ich die jungen Menschen sah -
beenden wollt die Einsamkeit,
ich kam den jungen Menschen nah.
Man sah mich an und freute sich,
man bückte sich und hob mich hoch;
Gefühle des Glücks erfüllte mich -
Vertrauen lohnt sich also doch.
Man band `ne Schnur an meinen Schwanz -
ich dacht sie wollten spielen -
die Sache ich begriff nicht ganz,
denn Schmerz ich konnte fühlen.
Trotzdem ich habe noch geschnurrt -
als ich am Zweirad festgezurrt.
Dann fuhr man los und wurde schneller -
mein kleines Herz es rast wie wild,
mein Schreien wurde immer greller -
doch niemand sah dies grausam Bild.
Mein Hirn vor Schmerzen schon ganz wirr -
mein junges Leben war in Not -
die jungen Menschen lachten irr;
so schleiften sie mich in den Tod.
Warum nur wurde ich geboren ? -
damit ich gebe so mein Leben?
warum nur wurde ich auserkoren ? -
wollt ich doch nur nach Liebe streben !

Von HD (November 2001)

Das sind die armen Katzen, deren Schicksal mir durch den Kopf geht, wenn ich an Freigang denke.

Viele Grüße
Russian
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #6
es besteht trotz der sehr traurigen geschichten ein MEILENWEITER unterschied zwischen dem aussetzen und "vergessen" einer katze und dem freigang!
wer sowas mit freigang vergleicht ist meiner ansicht nach wohl ein sehr gramgebeutelter mensch der mitleid verdient. ich lasse meine katze raus, immer wieder rein und habe sie sehr lieb- aussetzen würde ich sie nie.

es wird hier wohl vergessen das wir hier nicht von menschen sondern von tieren reden. das reingeinterpretiere von irgendwelchen traurigkeiten und gedanken im katzenkopf sind so entsetzlich menschlich. tiere sind instinktgesteuert...das täte menschen auch mal ganz gut!
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #7
boa....
ich bin hier voll am abheulen...
hört endlich auf sowas zu schreiben..
:cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
voll traurig.
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #8
ja, ists es auch- aber das ist immer diese menschliche sicht auf die möglichen empfindungen der katze.
was davon nun stimmt oder nicht ...man weiß es nicht.
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #9
@bmk

Das einzige, was ich weiss dass es meinen Katzen sehr gut geht und und das ist für mich das wichtigste Kriterium um zu wissen, dass ich alles richtig mache!
Und dieses habe ich aus Sicht meines Katers aufgeschrieben... :D
Gruß
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #10
so sehe ich das für meine kuschel auch!
ich handele natürlich nach bestem wissen und gewissen- aber ich sehe auch zu nicht meine teilweise lächerlichen emotionalen ausbrüche an meinen tieren auszulassen (nach dem motto "mein armes herzchen, bist so nass geworden...darfst nicht mehr raus! das muss ja schlimm gewesen sein draussen!")- das selbe gilt für den hund
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #11
Hallo bmk,

es besteht trotz der sehr traurigen geschichten ein MEILENWEITER unterschied zwischen dem aussetzen und "vergessen" einer katze und dem freigang!
Der Kernpunkt all dieser Geschichten ist die Tatsache, daß das Schicksal Katzen im Freigang zugestoßen ist, und genau davor wird hier gewarnt, bevor ein Dosi sich die Augen ausweint.
Nicht nur ausgesetzte Katzen begegnen einem Hund oder Tierquäler, und nicht jede überfahrene Katze hat das 'Glück' auf der Stelle tot zu sein.

das reingeinterpretiere von irgendwelchen traurigkeiten und gedanken im katzenkopf sind so entsetzlich menschlich
genau so menschlich, wie die Katze die hier erzählt und diesen Thread eröffnete. Und kennst Du wirklich die Gefühle einer Katze, die schwer verletzt draußen im Straßengraben liegt?

Viele Grüße
Russian
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #12
Ja das sind sehr traurige Geschichten aber auch ich bin der Meinung das das ein großer Unterschied ist ob ich meine Katze aussetzte oder ob ich Ihnen gestatte sich draußen aus zutoben.
Mein Kater Marli ist ca 15 Jahre alt und bis auf die Eingewöhnungszeit bei uns und die wenigen Wochen im Tierheim hat er nur draußen gelebt. Er hat die Möglichkeit den ganzen Tag über rein oder raus zu gehen. (wie die anderen beiden auch) und er kommt so oft am Tag nach Hause zum fressen zum Schmussen oder einfach auch nur zum schlafen. Wenn ich ihn nicht raus lasse wird er richtig traurig. Wir haben uns dran gewöhnt er hat sich dran gewöhnt und das läuft in den 14 Jahren reibungslos.
Die Nachbarn wissen wo unsere Katzen hingehören und schmeißen tagsüber wenn wir arbeiten auch ein Auge auf sie und Probleme gabs nur 1 mal bisher (schrieb ich im anderen Thema).
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #13
Wisst Ihr was?
Eigentlich wollte ich hier bildlich darstellen, dass meine Katze glücklich ist. Egal ob es die Züchter, manche User hier oder Mods befürworten oder nicht.
Es geht uns doch allem um das Wohl der Tiere, oder nicht?
Die Katzen sind nicht die armen beschützenwerten Kreaturen, die man von allen Gefahren fernhalten muss, da sie es nicht besser wissen.
Die Katzen sind Tiere, die instinktiv sehr wohl um die Gefahren wissen, die da draussen auf sie lauern. Und eigentlich brauchen sie im Grunde auch keine Menschen um zu überleben...
Sie bekommen bei mir was zum essen, Schmuseeinheiten und Liebe, wir spielen miteienander und wenn sie lust dazu haben, dann gehen sie raus in die große weite Welt. Und ich erfreue mich jeden Tag wie sie glücklich sind. Sie sind nicht mein Eigentum und deswegen kann und will ich sie nicht einsperren. Es sind Lebewesen, die ihr Leben so führen wie sie es möchten.
Ihr könnt hier noch so viel traurige Geschichten schreiben... es tut mir auch bei diesen Schicksalen auch wirklich leid, doch es wird mich nicht in meiner Entscheidung abbringen. Vor allem die Geschichten von Russian gehören hier nicht rein, da es keine eigene Erfahrung seiner Katzen war.

ich liebe meine Katzen
...und weil ich weiss, dass es Tiere sind, lasse ich sie frei wie der Adler am Himmel es auch ist. Und wenn sie sich entscheiden sollten wo anders zu gehen, dann sollen sie es tun doch bis dahin erfreue mich jeden Tag an dem Anblick meiner stolzen Kater.
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #14
Ich glaube, Du hast eins immer noch nicht begriffen, Balou! Es wird keiner abstreiten, dass Freigänger-Katzen nicht glücklich sind. Und es wird auch keiner abstreiten, dass nicht der Freilauf die eigentlich richtige Haltung für Katzen ist - das stelle ich nicht in Frage, Inge nicht und so manch andere mit Sicherheit auch nicht.

Was ich - und die anderen Freigang-Gegner - aber immer wieder versuchen zu vermitteln, ist, dass die Welt heutzutage leider nicht mehr für Katzen gemacht ist. Die Gefahren, auch wenn Du keine siehst, oder sie kleinredest, sind da. Greifbar, vorhanden, real, wie immer Du es nennen magst, nein Du natürlich nicht, für Dich gibt es ja keine Gefahren.

Ganz richtig schreibst Du, dass Katzen instinktgesteuert sind. Dann erklär mal bitte einer Katze, sie habe ihren Instinkt abzuschalten, wenn auf der anderen Strassenseite etwas mega-interessantes lauert, dessen Erkundung nach "Meinung" der Katze keinen Aufschub mehr zulässt, nicht mal so lange, bis das heran nahende Auto vorbei ist. Und der Instinkt teilt der Katze auch nicht mit, dass die Maus, die sie genüsslich verspeisen möchte, gerade Giftköder gefressen hat.

Ich weiß nicht, ob Dir eigentlich auffällt, dass Du genau das machst, was Du Inge, mir und den anderen Freilaufgegnern vorwirfst. Du stellst, mittlerweile auch in einer Unmenge von postings, Deine Art der Katzenhaltung als die einzig wahre dar und lässt auch keine andere Meinung gelten, versuchst auch, jeden davon zu überzeugen, dass nur Freigänger-Katzen glücklich sind.

Glaub mir, Katzen können auch in einer eingeschränkten Freiheit innerhalb eines gut gesicherten Gartens sehr sehr glücklich sein.

Grüße an Deinen Luxor, ich wünsche ihm ein langes Leben!
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #15
Tja, eigentlich wollte ich hier keine Disskusion anfangen ob Freigang oder nicht, sondern das glückliche Leben meiner Katzen darstellen.
Wenn ihr aber gleich mit solchen Horrogeschichten anfängt, statt das glückliche Leben eurer Katzen zu beschreiben, dann tut es mir leid...

Zum letzen mal: ich bin sehr wohl für die Wohnungshaltung, wenn es nicht anders geht und dieses habe ich selbst jahrelang praktiziert. Eingeschränkter Freilauf ist auch besser als reine Wohnung, keine Frage. Die Katzen können damit auch sehr gut leben.
Doch hakt doch nicht die ganze Zeit an den Menschen rum, die den Katzen das schenken, wofür die Tiere geboren sind: die Freiheit!
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #16
Hallo Balou,

niemand bestreitet, daß Deine Katze glücklich ist, und ich wünsche ihr auch das es immer so bleibt.

Doch hakt doch nicht die ganze Zeit an den Menschen rum, die den Katzen das schenken, wofür die Tiere geboren sind: die Freiheit!
Und auch da gebe ich Dir recht, sie sind für die Freiheit geboren, aber unsere Umgebung bietet diese Freiheit nicht mehr. Ich kann damit leben wenn eine Katze draußen ihren natürlichen Feinden gegenüber steht, denn das kann auch sie, dabei hat sie eine reelle Chance, aber welche hat sie gegen ein Auto oder einen Tierquäler?
Was das glückliche Leben meiner Katzen betrifft, es ist leider kein Freigehege, daß ich uns sehr wünschen würde. Aber es ist ein Balkon, eine Kletterlandschaft in den Zimmern, Bewegungsfreiheit in der ganzen Wohnung und so viel meiner Zeit wie sie brauchen und ich ihnen widmen kann, dazu gehört auch ein Urlaub, den ich mit ihnen Zuhause verbringe seit sie bei mir sind.

Viele Grüße
Russian
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #17
Ich verstehe diejenigen, die ihre Katzen nicht rauslassen sehr wohl und für mich war es auch nicht einfach diese Entscheidung zu treffen.
Das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Es kostet schon Nerven, wenn der Gute stundenlang weg ist, aber um so grösser ist die Freude wenn er laut miauend mit erhobenen Schwanz nach hause kommt und schmusen möchte... :D

Ich gebe die Gefahren sehr wohl zu, die die Katzen draussen haben.
Aber es wird von manchen hier sehr übertrieben dargelegt, was so nicht so überall stimmt. Also bleibt alle auf dem Teppich und versucht eine ruhige, sachliche Disskusion zu führen.
Mehr wünsche ich mir nicht. :D
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #18
Ich gebe die Gefahren sehr wohl zu, die die Katzen draussen haben.
Aber es wird von manchen hier sehr übertrieben dargelegt, was so nicht so überall stimmt. Also bleibt alle auf dem Teppich und versucht eine ruhige, sachliche Disskusion zu führen.
Mehr wünsche ich mir nicht. :D

Auch wenn du es partout nicht begreifen willst: Es ist nunmal leider beim besten Willen nicht übertrieben! Wer ist hier also wirklich derjenige, der den Teppich nicht finden kann?
Endlich die Realität erkennen - mehr wünsche ich mir nicht ... :wink:
Katzen sind zwar in vielem Instinkt-gesteuert (wenn auch noch längst nicht bei allem), aber erzähle mir mal bitte, welcher Instinkt sie vor den rein Mensch gemachten Gefahren warnen soll??? Im Gegenteil: Katzenfänger machen sich diese Instinkte mit Sexuallockstoffen zu Nutze ...

Ein weiteres "schönes" Beispiel einer ach so ruhigen Wohngegend: Die Besitzer des Katers, der Vater meines jüngsten Wurfes ist, sind in eine abgelegene Neusiedlung gezogen. Die Straßen sind noch nicht geteert, sondern Sandpiste. Bei Regen kann in den Pfützen baden, so schlecht sind die Straßen. Schenlles Fahren schlichtweg nicht möglich! ... Fast alle Nachbarn lieben und haben Haustiere - fast! Fazit im 1. Jahr: Eine Katze überfahren, der Kater hat eine Luftgewehrkugel in der Schulter (immerhin lebt er noch ...)! Nun haben die Besitzer einen ausbruchsicheren Zaun - sie haben aus ihrem Verlust gelernt.
Man muß nicht schnell fahren, um eine Katze zu töten. Ich kenn allein in meinem Bekanntenkreis mindestens 3 Beispiele, wo Katzen auf der eigenen Auffahrt überfahren wurden.
Es können von 100 Nachbarn 99 tierlieb sein - ein Tierhasser reicht!

Und die Geschichte unserer glücklichen Katzen?

"Morgens gehen wir gleich nach dem Frühstück raus und schauen, ob im Garten noch alles beim alten ist. schlechtes Wetter interessiert uns dabei nicht. Ist der Garten inspiziert, begeben wir uns auf die Palisade beim Hühnerhock des Nachbarn und sagen den Hühnern guten Tag. Oder wir setzen uns vor die Palisade oder die Eternitwand und lauschen auf die Geräusche, die eventuelle Mäuse verursachen. Das ist sooo spannend, daß wir manchmal nicht mal merken, ob es regnet oder schneit.
Haben wir unsere drolligen 5 Minuten, toben wir den Plattenweg herunter und unter den Büschen oder Tannen wieder hoch. Dann fegen wir den Kletterbaum hoch und wieder runter. Weiter geht's durch das hohe Gras auf der anderen Seite des Plattenweges.
Müde geworden, kringeln wir uns im hohen Gras ein. Es regnet? Na gut, dann schlafen wir unterm Pavillon oder im Katzenhäuschen, das selbst bei feuchter Luft innen immer trocken ist.
Wenn wir mal müssen, graben wir Löcher in den Sand oder machen einfach ins Gras. Am schönsten ist es bei Schnee, da graben sich die Löcher so leicht ...
Haben wir Hunger, gehen wir rein. Durch die Katzenklappe ist das jederzeit möglich, einen Portier brauchen wir nicht. Futter ist immer da ...
Ab und zu fangen wir eine Maus oder einen Vogel. Das ist ein Spaß! Wow, wirklich!
Am späten Nachmittag hören wir ein Auto in die Garage fahren. Dann gehen wir sofort rein, unseren Menschen zu begrüßen! Ist das Wetter schön, kommt sie erstmal mit uns in den Garten. Bei Regel leider nicht, ist wohl aus Zucker ... :wink: "

Gruß, Inge
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #19
Hallo an alle,
dass draußen für Freigängerkatzen viele Gefahren vorhanden sind, ist uns ja allen wohlbekannt, aber was ist denn eigentlich mit den Gefahren innerhalb des Hauses oder der Wohnung?? Ich finde, die sollte man nicht unterschätzen, denn auch innen können sich Katzen in gekippten Fenstern erhängen oder durch einen Stromschlag sterben. So gesehen könnte man ja fast sagen Wohnungskatzen leben bei unverantwortlichen Leuten genauso gefährlich wie Freigänger, also sollten wir endlich aufhören, die Menschen, die ihre katze rauslassen als unverantwortlich hinzustellen, und diejenigen, die eine reine wohnungshaltung betreiben als die besseren Katzenhalter darzustellen.
Viele liebe Grüße, Julia
 
  • So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich! Beitrag #20
Hallo Julia,

auch hier gilt wie bei allem: In ein gekipptes Fenster kann eine Katze nur geraten, wenn der Mensch es unbeaufsichtigt auf Kipp stellt ... Kabelbeisser sind unter den Katzen selten, aber wenn, kann man auch hier Vorkehrungen treffen.
Auch hier, wie Du schon sagst, eine Frage der Veranwortung. Aber nur weil es auch Tierhalter gibt, die ihre Tiere in der Wohnung gefährden, nun zu meinen, dann sei ja auch Freilauf ok, das kann es wirklich nicht sein ...

Sicher kann man sich und seine Tiere nicht immer und ewig vor allen Gefahren schützen. Das kann aber beim besten Willen kein Argument dafür sein, sie noch bewußt einer Vielzahl an Gefahren auszusetzen!

Übrigens habe ich noch nie behauptet, daß wer seine Katze nur in der Wohnung hält auch automatisch der bessere Katzenhalter ist. Dem ist nicht so. Es gehört schon dazu, auch für Beschäftigung und was sonst noch zu einem glücklichen Katzenleben gehört zu sorgen.

Gruß, Inge
 
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So liebe Dosenöffner, jetzt rede ich!

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