impfen
Hallo Skovcat
Nichts für ungut, aber dein letzter Beitrag klingt für mich etwas nach verletzter Eitelkeit.
Ich bin noch mal den gesamten Thread durchgegangen und ich kann nichts entdecken, was rechtfertigen würde, meine Beiträge so zu verstehen wie du sie anscheinend verstehen möchtest.
Was außer der Buchempfehlung gibt dir denn das Gefühl du müsstest „auf meine Ebene“ angehoben werden um mitzudiskutieren ? Oder den „Anforderungen nicht zu genügen“ ?
Es ist ja nun mal so, das es sehr schwierig ist ein Thema zu erörtern bei denen die Ansichten so auseinandergehen. Da ich die Argumente deiner /eurer Seite kenne, du aber meine nicht, bleibt ja nun nichts außer – ich erkläre dir wovon ich rede, oder ich empfehle dir Quellen zur Information.
Da dir meine Argumente erstmal neu und absolut ungewohnt vorkommen werden würde es unglaublich umfangreich sein, dies verständlich zu machen. Schließlich sind ja sogar die gemeinsamen Grundannahmen unterschiedlich.
Was liegt da näher als euch Quellen zu nennen ? Und eine der besten Quellen zu diesem Thema ist halt das besagte Buch. So war das gemeint und nicht als Selbsterhöhung
Mir ist klar das nicht jeder sich das Buch zulegen wird. Aber wer sich informieren möchte (vielleicht seinen Katzen zuliebe?) für den ist das eine gute Informationsquelle, zusätzlich zu einigen Links. Und beim nächsten Stadtbücherei-Besuch mal reinzuschauen- was spricht dagegen?
Aber wunschgemäß noch mal zu einigen Punkten zurück:
Skovcat: das Argument mit der Ausrottung der Pocken wird gerne von Impfbefürwortern genannt.
Wenn man aber die Zeiträume vergleicht, a) den Rückgang der Pocken und b) das Einführen der Pockenschutzimpfung kann man daraus interessante Schlüsse ziehen.
1. Die Pocken waren schon lange rückläufig, noch bevor die Pockenimpfung eingeführt wurde.
Der Rückgang hat andere Ursachen, unter anderem sich-verbessernde Hygiene-Verhältnisse, Ernährungsbedingungen und Wohn-Verhältnisse.
Der Rückgang der Pocken flachte sogar ab, d.h er verzögerte sich ab diesem Zeitpunkt. Das kann man anhand der Aufzeichnungen der damaligen Institutionen (heutige Gesundheitsämter) ersehen.
2. Polio: beim Rückgang der Polio verhielt sich genauso wie bei den Pocken . Die Impfung kam erst viel später. Außerdem ist die Polio zB hier in BRD ausgestorben. Wenn es Poliofälle gibt, dann sind sie durch das Impfvirus hervorgerufen, nicht durch das Wildvirus. Die beiden kann man im Labor deutlich unterscheiden. Folgerung: Wenn es Poliofälle gibt, dann sind es Folgen von Ansteckung an Geimpften!
Außerdem kann man Polio ohne Impfung vermeiden. Da der Poliovirus sich nur etablieren kann, wenn ein Mensch unterzuckert (hypoglykämisch) ist, kann man durch einige Verhaltens- und Ernährungsmaßnahmen eine Infektion verhindern. Diese Studien werden sehr gut in dem Buch „Kinderlähmung..“ von Dr Sanders beschrieben. Durch diese Erkenntnisse wurden in den USA Polioepidemien zum stoppen gebracht- ohne Impfung.
.3. Unterschied Naturheilkunde und Homöopathie
Er ist eben NICHT den meisten klar. Das erlebe ich immer wieder. Es besteht ganz viel Falschinformation oder sie ist unzureichend. Und wenn man von falschen Grundvorraussetzungen ausgeht zieht man die falschen Schlüsse.
Russian:
du möchtest einen konkreten Plan für eine Tollwutbehandlung ????
DAS (!) wäre unverantwortlich (im Gegensatz zu meinen Ansichten).
Erstens ist das nicht erlaubt. Zweitens könntest du damit nichts anfangen da du mangels Grundkenntnissen, meine Schritte nicht nachvollziehen könntest.
Und hier seitenlange Abhandlungen zu schreiben wäre ja wohl nicht im Sinne des Forums.
Drittens kann man nicht über einen hypothetischen Fall einen konkreten Plan erstellen.
Viertens wird ein Tollwutverdachtstier getötet und obduziert. Es stellt sich also gar nicht die Möglichkeit einer solchen Behandlung. Und dadurch gibt es auch in Deutschland keine Erfahrung bei homöopathisch arbeitenden Behandlern. Außerdem ist dies eine Erkrankung des BseuchG, muß also gemeldet und klinisch behandelt werden.
Früher (vor dieser Gesetzgebung) wurden sehr wohl solche Fälle homöopathisch behandelt.
Aber das waren andere Zeiten, Gesetze und Umstände.
Ich kann dir auch nicht sagen wie man die Krankheit alternativ diagnostiziert. Auf jeden Fall haben Tierärzte herausgefunden das die angeblich-beweisenden Negrikörperchen die man bei den infizierten Tieren und Menschen findet, gar keine Beweiskraft haben.
Dann man findet sie auch bei Tieren die nicht erkrankt sind, oder es kommt vor das sie gar nicht vorhanden sind bei Tieren die alle Symptome zeigen.
Tinkalina:
Zitat:“Es gibt Impfreakionen und -unvertraeglichkeiten, aber die sind sehr selten und oft auch nicht sehr ausgepraegt“
Ja, genau das wird offiziell gesagt. Es ist aber nachweislich die Unwahrheit. Bei Menschen sowohl als auch bei Tieren gibt es zahllose Fälle (nachgewiesene) in denen Impfungen schweren Schaden angerichtet haben.
Die Seltenheit und Ausprägung ist einfach eine Frage der geschickten Statistik. Wenn man festlegt, das als Impffolge nur in Frage kommt, was binnen 72 Stunden auftritt, fällt natürlich alles raus was eine Impfung nach diesem Zeitraum macht.
Die Folgen einer Impfung können aber Tage und Wochen brauchen bis sie sich deutlich etablieren.
Und spezifische Beispiele findest du in dem empfohlenen Buch oder auf vielen Websites die sich damit beschäftigen.
Zitat:“Wie willst du eine Hepatitis B, Gelbfieber zum Beispiel vorbeugen oder auch behandeln“
Schulmedizinisch vorbeugen natürlich durch die geeigneten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen,
die man zB vor jedem Auslandsurlaub erklärt bekommt.
Aber du meinst ja wahrscheinlich aus homöopathischer Sicht.
Die Vorbeugung bleibt natürlich gleich. Die Behandlung ergibt sich aus dem Krankheisbild.
Die Homöopathie arbeitet nach dem Ähnlichkeitsprinzip.
Das besagt: jede Substanz kann giftig sein oder heilen. Das hängt von der Dosis ab.
Kann eine Substanz krank machen, so kann sie ebendiese Beschwerden aber auch wieder heilen.
Ich nenne dir ein Beipiel: die Pflanze Bärlapp (Lycopodium) verursacht beim Menschen Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht, Leberschwellung etc.
Kommt jetzt ein Patient mit Hepatitis (dein Beispiel) braucht er ein Mittel, das eben diese Beschwerden verursachen und deshalb auch wieder heilen kann. Also könnte Lycopodium das Heilmittel für diesen Hepatitis-Kranken sein.
Wird das richtige Mittel verabreicht beginnt die Heilung, unabhängig von Erreger oder dem Namen der Krankheit.
Also eine gänzlich andere Denkweise als die Schulmedizin. Und deshalb auch nicht vergleichbar.
So ich glaube ich bin jetzt auf die geforderten Punkte eingegangen.
Dabei belasse ich es jetzt. Das wird jetzt zu umfangreich und schweift auch vom Thema ab.
So langsam kriege ich auch den Eindruck, ich muß mich hier rechtfertigen für meine Ansichten.
Das ist aber nicht so. Eingangs habe ich deutlich gemacht das es meine PERSÖNLICHEN ANSICHTEN und Erfahrungen sind. Es steht jedem frei, sich zu belesen und informieren oder auch nicht. Ich habe keinen Rat und keine Empfehlung gegeben.
Ihr habt meine Ansicht kritisiert, nicht umgekehrt.
In diesem Sinne
Gruß Rolf