Maxi bekommt eine neue Niere in den USA

Diskutiere Maxi bekommt eine neue Niere in den USA im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Den Artikel hier habe ich gerade in der Bildzeitung entdeckt. Ich wollt mal fragen, was ihr davon haltet... ich bin da nämlich irgendwie...
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Den Artikel hier habe ich gerade in der Bildzeitung entdeckt. Ich wollt mal fragen, was ihr davon haltet... ich bin da nämlich irgendwie zwiegespalten.

Katze kriegt neue Niere für 7000 Euro
Für die OP wird „Maxi“ in die USA geflogen!


Hannover – Neugierig turnt Kater „Maxi“ (6) auf seinem Herrchen herum. Thomas R. (35) aus Hannover hat ihn vor drei Jahren aus dem Tierheim geholt. Gekostet hat die Katze damals nichts. Jetzt will Herrchen dem kranken Tier ein zweites Leben schenken – mit einer Nieren-Transplantation! Das berichtet die „Neue Presse“ aus Hannover. Dafür wird der Kater sogar in die USA geflogen ...


Die Kosten: Mindestens 7000 Euro allein für die OP!
Übermenschliche Tierliebe? Oder fast schon Tierquälerei? Besitzer Thomas R. sagt: „Er ist für mich ein volles Familienmitglied. Deshalb schöpfe ich alle denkbaren Möglichkeiten aus.“
Anfang des Jahres war der Diplom-Kaufmann nach einem Unfall selbst schwer erkrankt. Kater „Maxi“ stand ihm bei. Thomas R.: „Er spürte, dass es mir schlecht ging, wich mir nicht von der Seite. Er reagierte so sensibel auf meine Gemütslage, als wäre er mein zweites Ich.“


Doch plötzlich ging’s dem Kater schlecht. Er fraß kaum, magerte ab, setzte spontan Urin ab. Die Untersuchung in der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) ergab: „Maxi“ hat eine Schrumpfniere, sein Körper wird nicht mehr entgiftet – ohne Transplantation droht ihm ein qualvolles Ende.
In Deutschland ist so eine Operation nach Auskunft der Bundestierärztekammer nicht möglich. „Wir dürfen keiner gesunden Katze eine Niere entnehmen“, erklärt Prof. Dr. Ingo Nolte von der TiHo. „Es wäre ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, ethisch nicht vertretbar.“
Einzige Lösung: eine Nierentransplantation in den USA! Dort werden Tierheim-Katzen seit Jahren als Spendertiere eingesetzt. Katzen haben, wie der Mensch, zwei Nieren, können mit einer weiterleben.
Herrchen Thomas R.: „Es stimmt, dass es ethisch fragwürdig ist, weil die Katze ja nicht gefragt werden kann. Aber Katzen, die nicht vermittelt werden können, werden in Amerika getötet. Das macht mein Gewissen wieder leichter.“


Jeder Katzenhalter, der seinen Vierbeiner operieren lässt, muss das Spendertier anschließend „adoptieren“. Thomas R. verhandelt jetzt mit mehreren Tierkliniken in den USA, schickt ihnen Blut- und Harnwerte des Katers. Der Eingriff ist teuer: Zur Nieren-Operation kommen Flug, Unterkunft, Medikamente hinzu – zusammen 15000 bis 20000 Euro. Herrchen Thomas hat genug Geld gespart.
Bis zur Operation kriegt sein Patient zweimal täglich eine Art Dialyse: Herrchen spritzt ihm eine Kochsalzlösung, die Giftstoffe aus „Maxis“ Körper spülen soll.


Thomas R. ist verlobt, Kinder hat er nicht. Findet er das Ganze nicht ein wenig übertrieben? „Nein“, sagt er. „Ich wollte alles für ‚Maxi‘ tun. ich hätte es mir nie verzeihen können, nur hilflos auf seinen Tod zu warten.“


Quelle:
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #2
denke das muß jeder für sich selbst entscheiden.... ich würde bis zu Bluttransfusion gehen, alles was darüber hinaus geht.... ist für mich nicht vertretbar..


lg´
Verena
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #3
Also ich liebe meine Katzen auch über Alles!
Aber das ginge mir zu weit! Man kann seine Haustiere auch zu Tode therapieren :roll:
Sorry man muss die Kirche im Dorf lassen, aber das ist meine persönliche Meinung!!
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #4
Ich hab mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken darüber gemacht. Wir haben damals unserem Hund die Hüfte operieren und neusetzen lassen (keine Ahnung, wie das genau ablief), aber der war auch noch so jung und anschließend kerngesund. Als der dann aber einen Lebertumor bekam, hieß es, wir könnten noch "verschiedene Dinge ausprobieren, die aber wahrscheinlich auch nicht mehr helfen, sondern nur seine Leidenszeit verlängern" (laut Tierarzt), woraufhin wir noch eine Woche gewartet haben, aber dann konnte er nicht mehr selbstständig laufen und wir haben ihn gehen lassen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass war die vernünftigste Alternative. Für ihn. Er ist kein Versuchskaninchen.

Ich wusste nicht mal, dass man Tieren etwas transplantieren kann... bei so einem kleinen Körper stell ich mir das wirklich schwierig vor. Das von der Bild vielleicht dramatisierte "qualvolle Ende" kann man doch sicher mit Hilfe von Tabletten wenigstens etwas schmerzfreier gestalten, oder nicht?
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #5
Auch ich liebe meine Katzen sehr, aber finanziell wäre das für mich nicht machbar. Aber ich verstehe den Besitzer. Ob ich auch so handeln würde? Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht.
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #6
Das von der Bild vielleicht dramatisierte "qualvolle Ende" kann man doch sicher mit Hilfe von Tabletten wenigstens etwas schmerzfreier gestalten, oder nicht?

Jetzt müssen wir qualvoll erst einmal definieren.
Katzen mit Nierenproblemen können oft nicht richtig fressen, weil ihnen übel wird. Sie nehmen sehr ab, sind zum Ende hin nur noch Fell und Knochen.
Mit einigen Medikamenten (meist homöopathisch) kann man sie unterstützen. Ein Nierenleiden ist i.d.R. nicht mit Schmerzen verbunden. Wenn die Katze nicht im richtigen Moment erlöst wird, vergiftet der Körper sich selber und die Katze stirbt an einem allgemeinen Organversagen.

Auch ich liebe meine Katzen sehr, aber finanziell wäre das für mich nicht machbar. Aber ich verstehe den Besitzer. Ob ich auch so handeln würde? Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht.

Dass auch die Tiermedizin und -chirugie Fortschritte macht, begrüße ich sehr. Doch ich denke auch daran, dass in der Humanmedizin nicht jede Transplantation von Erfolg gekrönt ist.

Was mich sehr daran stört, ist, dass Tierheim-Katzen dazu genommen werden. Ja ich weiß, in USA werden sie tatsächlich nach einer Woche eingeschläfert. Aber diese 2-Klassen-Gesellschaft schon bei Tieren muß nicht sein.

Ich würde es - selbst wenn ich das Geld dazu hätte - keiner meiner Katzen antun. Denn wie schon oben geschrieben, was ist, wenn der Körper die fremde Niere abstößt?

Da hätte meine Katze noch den Stress des Fluges hinter sich bringen müssen, nur um dann doch zu sterben?
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #7
Nein, natürlich nicht. Egal, ob finanziell möglich, oder nicht. Ich habe darüber noch mal nachgedacht. Diese Faktoren spielen eine große Rolle. Abstoßungsreaktion, Unverträglichkeit, Flug .... und und und. Man tut dem Tier damit gar keinen Gefallen. Eigentlich finde ich es unmöglich. Wenn es meinem Tier so schlecht geht, es keine Hilfe mehr gibt, dann will ich es von seinen Qualen erlösen können und nicht noch zusätzlich welche zufügen. Die eingeschläferten Tierheim-Katzen machen mir dabei zusätzlich einen bitteren Beigeschmack.
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #8
dieses thema wolltre ich heute auch öffnen und nach den meinungen fragen, hab es nämlich heute morgen in der bild gelesen...

hier mal ein foto, von der überschrift...


ich weiß ehrlich geasgt, auch nicht, was ich tun würde, ich denke man muss in der situation sein um es sagen zu können... vorallem müsste ich wissen, wie das ganze genau abläuft, was wirklich aus der "spenderkatze" wird und wie die risiken für alle beteiligten sind...
 

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  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #9
Ich hab's auch auf der Seite im Kiosk gesehen, aber bevor ich abtippe, dacht ich mir mal, ich guck online...

streunerhof: Was du sagst, klingt, finde ich zumindest, noch ziemlich machbar. Solange man dem Tier nicht zumutet, an Organversagen zu sterben... das stelle ich mir ziemlich mies vor.

Aber vielleicht will der Halter sich einfach nicht vorzeitig von seinem Tier trennen?
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #10
Aber vielleicht will der Halter sich einfach nicht vorzeitig von seinem Tier trennen?

Ich denke, das trifft es genau.

Ich liebe meine Katzen auch unendlich, aber ich entscheide IMMER zum Wohl meiner Katzen. Egal ob es mir wehtun wird.
Ich kenne nur ganz wenige Katzen, denen Autofahren nichts ausmacht, wie mögen sie sich dann erst in einem Flugzeug fühlen, und dann auch noch krank.
Das ist in meinen Augen keine Tierliebe sondern grenzenloser Egoismus.
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #11
Also ich muss ganz ehrlich sagen..

Rein aus dem Bauch heraus, würde ich auch sagen, ich würde alles tun für meine Tiere.. Wirklich alles..

ABER mein Verstand sagt, wenn es einmal so weit sein sollte, werde ich meine Tiere erlösen, egal wie schlimm es für mich ist und auch egal wie alt sie sind. Wenn die Zeit reif ist, müssen sie nicht lange leiden...
Und dieser Schritt, finde ich, ist das wertvollste und liebevollste was du deinem Tier "antun" kannst, wenn es unheilbar (schmerzhaft) krank ist....

Zu diesem Artikel:
Ich kann diesen Mann schon verstehen.
Ich denke jeder von uns kann ihn irgendwo nachvollziehen...
Allerdings finde ich es einfach nur grausam und egoistisch einem kranken Tier so einen "Leidensweg" zuzufügen. Es würde dem Tier doch viel besser damit gehen, wenn sein Besitzer in den letzten Wochen (oder so) einfach nur für ihn da wäre und wenn der Zeitpunkt da ist, zum Tierarzt und ihn über die RBB schicken.
Ich glaube sowas würde der Kater eher zu schätzen wissen, als das was er jetzt vor hat... Arme Mietz...
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #12
die Bildzeitung und ihre Schlagzeilen :roll:

aber mal ehrlich, wenn ein Tierarzt versichern würde das eine Transplantation möglich ist, der Mann das Geld dazu hat warum soll er seinem Tier nicht das Leben retten?

Manche Leute geben das locker an einem Casinoabend aus, und das steht dann nicht in der Bild
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #13
Ich weiss, das ich mir hier jetzt keine Freunde machen werde, aber dennoch bin ich nunmal folgender Meinung:

Selbst wenn diese Operation in Deutschland möglich wäre, würde ich niemals 15.000-20.000Euro für meine Katze ausgeben.. Ich liebe meine Cleo, ohne Frage, aber das ist übertrieben..

Ein Tier ist und bleibt ein Tier.

Natürlich ist es eine andere Geschichte, wenn ich das Geld aus der Portokasse zahlen könnte, dann würde ich es auch machen.

Aber bis ich 15.000 Euro angespart hätte, würden bei meinem Verdienst mindestens 5 Jahre vergehen.
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #14
Hm... Einerseits würde und werde ich für Gina immer alles tun, was sich noch irgendwie innerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten (also inkl. eventueller Kreditaufnahme oder monatelang Putz von den Wänden nagen) befindet. Ganz klare Sache, sie ist ein Familienmitglied und was immer ich für meine Familie bereit bin zu tun, bin ich also auch für sie bereit zu tun. ABER: was mich daran so stört ist, dass man eben die Tiere, sowohl das eigene wie auch das fremde, nicht fragen kann, ob sie einverstanden sind. Das ist der ethische Aspekt, den auch der deutsche Tierschutzbund anführt. Und genau DAS ist der Punkt, weshalb ich dagegen bin. In meinen Augen ist es nicht zuletzt eine Ausbeutung dieser armen Kreaturen in amerikanischen Tierheimen. Schlimm genug, dass sie bereits nach einer Woche getötet werden. Aber gibt das einem das Recht, sie auszuweiden, damit die sozial besser gestellten Tiere eine kleine Chance haben länger zu leben? Noch nicht einmal, wenn die Aussicht auf Erfolg bei nahezu 100% läge, würde ich das unterstützen. Auch dass das Tierchen hinterher adoptiert werden muss, ist für mich noch immer nicht ausreichend, um das Ganze gutzuheißen... Ich meine, das Tier macht sich keine Gedanken darüber, dass es eingeschläfert wird. Es spürt aber sehr wohl die Schmerzen durch diesen Eingriff, trägt das Narkoserisiko, hat den Flugstress etc pp... Als Mensch mag man das aufwiegen und für gut befinden. Aus Sicht des Tiers bin ich mir da aber gar nicht sicher.

Für mich geht diese Art der Tierliebe nicht zu weit, das ist ok, dass man sein Tier so sehr liebt, um auch Zigtausende Euros dafür auszugeben. Aber das Mittel, mit dem hier therapiert werden soll, das finde ich nicht gut.
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #15
nun dank Bild, braucht er sich um das Bezahlen keine Sorgen mehr zu machen*gggg

lg
Verena
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #16
hier noch mal eine kopie meiner antwort aus den anderen thread (schinbar gibt es
die diskussion öfter)

ich hätte die tierärtze einfliegen lassen. schnell einen OP platz besorgt und somit
dem tier einen atlantikflug erspart. wäre ich erwischt worden, dann hätt ich
deutschland...wegen der immens hohen strafe....vor der staatspleite errettet.
ach ja.....die niere, die hätte ich natürlich *frisch* vom bauern nebenan für ´nen
appel und ein ei bekommen.......so viel zum thema tierlieb oder irre

ich hab den artikel nicht gelesen, aber was passiert, wenn es zu abstoßungsreak-
tionen kommen sollte? oder soll die katze für den rest ihres lebens in amerika blei-
ben?????

nach meiner meinung ist das irre. auch wenn ich das geld hätte, würde ich meinen
katzen *diesen* leidensweg ersparen. das arme tier wird bei seinem ableben mit
sicherheit *eingefrohren* um im jahr 2100 zusammen mit seinem *irren* herrchen
wieder zu erwachen....*kopfschüttel*
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #17
*augenrausfall*!!!!!
Den kenn ich!! *ähmm* nicht ich, mein bruder hat mir von dem heut erzählt! Jetzt muss ich nochmal nachfragen.....
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #18
@Verena


Oder so!! Da wird auch der eine oder andere Euro rüberwachsen.
Nun denn, möge er doch bitte im Sinne seiner Katze richtig entscheiden ..... und nicht so, wie er es für sich selbst braucht!
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #19
Gestern Abend auf der Fahrt nach Hause, hatten sie das Thema im Radio. Ich hab ja fast ins Lenkrad gebissen. Da waren doch wirklich zwei Männer´: der erste: er hätte zwei behinderte Kinder und könnte gar nicht verstehen um ein Tier so einen Aufstand zu machen. Ok, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Der zweite auf Nachfrage, ob er die Katze denn sterben lassen wollte: Ja! Wahrscheinlich noch qualvoll also von ganz allein nach Monaten, Jahren?? Ohhhh was war ich sauer! Eigentlich wollte ich anrufen und denen mitteilen, dass ich den Arzt aus den USA einfliegen lassen würde (wenn dann das nötige Kleingeld vorhanden ist).

Also mein Standpunkt. Ich würde keinem!!!! Tier eine Flugreise zumuten. Erst recht keinem kranken. Wiederrum würde ich alles für meine Tiere tun, dass es ihnen besser geht. Leider gehört am Ende der eine Schritt vlt. dazu.
 
  • Maxi bekommt eine neue Niere in den USA Beitrag #20
Hmmm.
Unter den gegebenen Umständen mit Flug usw. - Nein.

Aber mir fällt schon auf, dass sich Kriterien verschieben. Während vor ein paar Jahren wahrscheinlich der Gedanke, dass man einem Tier ein Beinchen amputiert und dieses trotzdem gerettet wird, noch als absurd erschien und das nur "Verrückte" gemacht hätten, ist es heute recht normal und jedem ist klar, dass das Tier danach noch ein gutes Leben führen kann.

Jetzt ist 2010 und wir finden eine Nierentransplantation übertrieben. Allerdings frage ich mich, ob wir das im Jahr 2020 immer noch so beurteilen würden.

Die Medizin macht riesige Fortschritte und unvorstellbare Eingriffe sind zur Normalität geworden.
Sicher ist der Mann, der das jetzt mach noch ein "Verrückter". Noch.
Wenn die OP hier in Deutschland angeboten würde, sähe das vielleicht schon ein bisschen besser aus und er wäre nur einer, der "zuviel Geld" hat.
Und wenn es in Deutschland ginge und es sich mehr Menschen leisten könnten, könnte es schon bald zur Normalität gehören.

Ich glaube einfach, dass das Argument, dass das "zuviel des Guten" ist, sehr verschiebbar ist. Schaut euch mal an, was wir heute schon alles in der Tiermedizin machen lassen? Ein Mensch, aus einem Land, in dem es selbst ums Überleben ginge, fände wohl auch einen Ultraschall an einer Katze reichlich seltsam. Oder den Gedanken, dass man ein Tier narkotisiert und aufschneidet um einen Gegenstand entfernen zu lassen.
Dort würde das Tier sterben und fertig. Denn "irgendwo hört das doch auf", das ist "doch völlig übertrieben" und der Mensch tut das nur, weil "er sich nicht trennen kann".

Ich habe den Eindruck, dass der eigene Lebensstandard und die damit verbundenen Möglichkeiten die Perspektiven gewaltig beeinflussen und verschieben.
Und vielleicht lesen wir in ein paar Wochen in der Zeitung, dass es Maxi geschafft hat und ein glückliches Leben führt.
Und schon wird aus dem "Irren" ein Tierfreund, der sein Familienmitglied gerettet hat. Und dann denken auch nur noch wenige Menschen an das Tierheimtier, das dafür herhalten musste.

Aber vielleicht entsteht dadurch auch mehr Forschung und es werden Möglichkeiten gefunden, die auch bei uns solche OPs möglich und vertretbar werden lassen und wir dadurch auch hier im Forum irgendwann häufiger lesen, dass Morli und Miezi eine neue Niere bekommen haben.

Aber klar, so lange ich das Tier dafür in Flieger packen muss und ein anderes Tier dafür herhalten muss, Nein. Dann würde ich es nicht machen.
 
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