Enttäuscht vom Tierheim

Diskutiere Enttäuscht vom Tierheim im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich weiss nicht wer das wo wie handhabt, aber ich weiss das es durchaus Probleme geben kann, wenn Tiere irgendwann zurückbleiben. Guckt euch so...
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #21
Ich weiss nicht wer das wo wie handhabt, aber ich weiss das es durchaus Probleme geben kann, wenn Tiere irgendwann zurückbleiben.
Guckt euch so ein Schicksal an, , diese beiden werden vermutlich ihren Lebensabend bei uns im Tierheim verbringen. Wir lieben sie, können ihnen aber ein eigenes Zuhause nur unvollkommen ersetzen.
Ein solches Beispiel zeigt das es richtig ist, Bewerbungen gründlich zu prüfen. Wir tun das.
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #22
@BabyGirl:
1. ein tier wird in einem Tierheim nicht einfach eingeschläfert nur weil das tier kein zuhause findet oder das tierheim überfüllt ist !!!!! wer so nen blödsinn erzählt hat definitiv keine ahnung !!!!
Echt nicht??????????
Meine Güte, dann muss die kranke Katze, die ich damals aus dem Tierheim zu mir nehmen wollte, wohl ausgerissen sein. In ihrem Zustand kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie sich ein Loch gegraben hat und mit ihren Schmerzen in die weite Wildnis entflohen ist.

Die Katze stand auf der homepage des Tierheim`s zum vermitteln.
Angegeben war lediglich, dass sie scheu ist und man sehr viel Geduld brauch bis sie sich überhaupt anfassen lässt. Sie war ca 9 Jahre alt, kam aus einer schlechten Haltung saß und schon seit langer Zeit im Tierheim.
Als ich Jacky (also die Katze) zum zweiten mal im Tierheim besuchte, leckte sie mir sogar ganz vorsichtig die Hand ab. Da war meine Entscheidung gefallen, bzw. ihre. Sie und ich haben uns gefunden.
Und dann ging der Stress los.
Plötzlich interessierte sich das Tierheim doch mal dafür was mit der Katze los sein könnte. Es stellte sich heraus, dass sie so agressiv war weil sie Schmerzen im Rücken hatte.
Die Katze war nicht todkrank, aber sie hätte ihr Leben lang halt Schmerzmittel gebraucht.
Und ab da war sie plötzlich nicht mehr zu vermitteln und kurz darauf war sie verschwunden.
Und nun, BabyGirl, wenn du dich so gut auskennst, sag mir doch bitte WOHIN ist diese Katze so plötzlich verschwunden?

Ich trauere Jacky, auch wenn ich sie nur dreimal besuchen durfte, bis heute nach. Und dann kommst du daher und behauptest, wir hätten alle keine Ahnung!? :twisted:

Sorry, aber das musste ich jetzt los werden.
Und nun zurück zum eigentlichen Thema.

Ich meine, ich hätte da auch schon von einem ähnlichen Fall gehört (war glaub ich sogar in der Presse und im TV ne zeitlang Thema).
Da ging es auch um ne ältere Frau die einen Hund vom Tierheim nicht bekam, weil sie angeblich schon zu alt war.
Es scheint also kein Einzelfall zu sein mit deiner Bekannten.

Meine Gefühle dazu sind, ehrlich gesagt gemischt.
Einerseit kann ich verstehen, dass ein Tierheim sicher gehen möchte, dass ein Tier nicht unter Umständen schon wieder ein neues zuhause suchen muss, weil jemand verstorben ist. Das Tier leidet ja auch darunter ständig neue Besitzer zu haben.
Andererseits ist es ja aber, wie im Fall deiner Bekannten so, dass sie sich ja nicht einen Welpen zulegen möchte und selbst noch topfit ist.

Ich würde auf jeden Fall auch empfehlen, dass jemand "jüngeres" aus der Verwandtschaft noch mal mit zum Tierheim geht.
Dem Tierheim sollte mitgeteilt werden, dass die alte Dame nicht alleine dasteht und sich jederzeit jemand um sie und den Hund kümmert.

Interessieren würde mich mal, wie das Tierheim reagiert wenn eine 73 jährige rüstige Rentnerin sich zum Gassiführen anbietet. :roll:
Würden die da auch sagen, sie ist zu alt?

Vielleicht würde also die Überrumpelungstaktik funktionieren.
Deine Bekannte bietet sich zum Gassieführen an, macht das mal zwei Wochen lang, .... und dann bin ich mal auf die Argumente vom Tierheim gespannt, wenn sie fragt ob sie sich jetzt noch immer nicht bewehrt hat sich um den Hund kümmern zu können.
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #23
Also, ich habe letzte Woche ein sehr ruhige, schüchterne Katze an eine 73 Jährige Dame vermittelt. Als erstes habe ich natürlich gefragt, was mit dem Tier passiert, wenn sie mal nicht mehr kann. Da die Tochter dabei, war sagte diese sofort dann nehm ich sie natürlich zu mir.

Für unsere Daisy ist das auf jeden fall eine Chance. Sie war fünf Jahre bei uns. (Drückt die Daumen, das Sie ein zu Hause auf Lebenszeit gefunden hat)

Ich schaue mir die Leute auch sehr genau an, denen ich ein Tier anvertraue.

Bei Hunden ist das vielleicht schon etwas anders. Da kann ich aber nichts genaues drüber sagen.
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #24
Ich glaube gerade solchen Tieren, wie von dir beschrieben Dodo kann häufig kaum was besseres passieren als eine ältere Dame...

Die Tierchen werden da doch nach Strich und Faden verwöhnt und sind der absolute Lebensmittelpunkt :) Ich finde es ganz toll, wenn auch solche Fellis eine Chance bekommen.
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #25
Für manche Tierchen ist genau sowas der Platz.
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #26
Für manche Tierchen ist genau sowas der Platz.

würde ich auch sagen, der Hund ist 7 Jahre alt, seine Lebenserwartung ca. 13-14 Jahre, und solange könnte die Dame ihn durchaus versorgen.

Manche Tierheim sind offenbar immer noch nicht voll genug :-(
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #27
Wir haben vor vielen Jahren keine Katze vom Tierheim bekommen, weil mein Sohn angeblich zu jung war. Da war er 6 Jahre alt, hatte gerade auf tragische Weise seinen Vater verloren und ich wollte, dass er ein Tier hat, dem er seinen Kummer mitteilen kann. Mein Sohn war schon immer ein ruhiges und besonnenes Kind, wir wohnen in einem großen Haus mit großem Garten in einer sehr ruhigen Wohnlage und hätten natürlich auch zwei Katzen genommen. Wir wussten damals nicht, dass man Katzen besser zu mehreren hält, aber, wenn das Tierheim uns darauf angesprochen hätte, wäre dies kein Problem gewesen. Dies ist das Vorzeigetierheim einer bekannten WDR-Sendung (jeden Sonntag 18.15 Uhr), aber der Leiter dieses Tierheim ist als problematisch im Umgang mit interessierten Menschen bekannt.

@ Babygirl:Wenn man in einem seiner ersten Postings in einem Forum schreibt: Zitat. "1. habe ich keinen beleidigt lediglich gesagt das menschen die nicht wissen wie es wirklich in einem Tierheim läuft besser den mund halten sollten." , muss man sich nicht wundern, wenn man kritisiert wird. So etwas würde ich weder zu Freunden, noch meinem Sohn oder anderen Leuten sagen.
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #28
Hallo Ihr Lieben,

leider ist es tatsächlich so, daß es in Deutschland immer noch Tierheime gibt, welche Tiere aus Platz- oder Zeitgründen einschläfern.

Glauben wollte/konnte ich das zuerst auch nicht, aber meine Erfahrungen haben mich leider eines Besseren belehrt. Ich bin ehrenamtlich im Tierschutz tätig und da wird man traurigerweise Dinge gewahr, die man besser nicht wissen sollte, da diese einen um den nächtlichen Schlaf bringen. :-(
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #29
Also in unserer Umgebung das Tierheim ist auch sehr merkwürdig
und die Tierschutz dort sind überaus unfreundlich!

Es könnte gut möglich sein, dass genau so etwas bei uns passiert ist ;-)

Ich habe glaube ich schon erwähnt, wie es bei unserem ortsansässigen Tierheim
verlaufen ist, als mein Freund und ich uns entschieden hatten eine Katze zu adoptieren.

Statt uns darüber zu unterrichten, dass man immer am Liebsten 2 vermitteln möchte,
sagte uns die "nette" und "zuvorkommende" Dame,
die ich erst aus ihrem Kabuff rausholen musste,
dass sei Tierquälerei und sie würden keine Einzelkatzen vermitteln.

So bin ich mal schnell vom Tierschutz-Unterstützer zum Tierquäler geworden!
Ich war total angefressen, frustriert und traurig!

Ich hatte mich dann bei einem anderen Tierheim erkundigt,
die meinten sie würden zwar Einzelkatzen vermitteln, aber keine Kitten,
sondern nur wirkliche Einzelgänger (ob dazu gemacht oder nicht an dieser Stelle egal *g*).
Als wir dann Felix und Dian im Kittenzimmer herumtapsen sahen,
war es um uns geschehen und wir haben auch 2 adoptiert! !

Hätte die gute Dame in dem ortsansässigen Tierheim normal mit uns geredet,
bzw. überhaupt Lust auf ein Gespräch gehabt,
hätten wir dort sicherlich auch 2 Kitten adoptiert.

Will heißen, und da soll sich jetzt hier nicht gleich jeder angegriffen fühlen bitte(!!),
nicht jeder vom Tierschutz kann auch gleichzeitig mit Menschen umgehen,
oder möchte das.

Vielleicht fühlen sich manche THs ja mit den vielen Tieren
(auch den unvermittelbaren) wohl und es hat gewisse Vorteile,
wenn man die Hütte voll behält?! Und ich betone MANCHE,
daher zerfleischt mich jetzt bitte nicht.

Wenn ich mich da jetzt irre, könnt ihr mich gern korrigieren!

Deine Bekannte, sollte es einfach nochmal in einem anderen Tierheim versuchen
und dann ggf. wie schon vorgeschlagen wurde vorerst nur mit einigen Hunden
oder mit einem speziellen Gassi gehen.
Dann sehen die Leute ja auch, dass die Dame sich um das Tier kümmern kann
und sich das Tier natürlich auch an die Dame gewöhnt ;-)
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #30
Huhu NickySim....

Woher kommst du denn genau? bzw ich welchen Tierheimen warst du? komme ja auch aus OWL.. und dann wüßte ich, welches Tierheim ich meiden sollte.... in Zukunft
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #31
Hallo zusammen,

ich bin auch neu hier und wollte eigentlich nach Erfahrungen mit einem Geschirr für Katze fragen, bin aber über diesen Thread gestoplert und wollte auch was dazu erzählen.

Wir haben schon immer Katzen gehabt, ich kenne das gar nciht anders, von klein auf. Früher war es auch nie ein Problem, an Katzen zu kommen, denn die gab's hier auf dem Land ja mehr als genug. Niemand hat damals seine Katzen sterilisieren oder kastrieren lassen.
Das erste Mal bin ich mit dem Tierheim in Berührung gekommen, als ich ca. 25 war. In dem Fitnessstudio, in dem ich während des Studiums gejobt habe, war uns eine kleine Katze zugelaufen. Dort konnten sie sie nciht behalten udn haben sie ins Tierheim gegeben. Meine Eltern hatten damals unsere letzte, alte Katze verloren und meine Schwester und ich hatten beschlossen, ihnen eben diese Katze zu schenken. Wir sind also ins Tierheim und haben dort die Katze wieder abgeholt. Sie war in einem Zimmer zusammen mit ca. 20 anderen Katzen eingesperrt, es war dreckig, hat übelst gestunken und wir waren heilfroh, dass wir sie holen konnten. Natürlich mussten wir einen Vertrag unterschreiben, wurden darauf aufmerksam gemacht, dass man uns kontrollieren würde und als wir die damals 50,- DM bezahlt hatten, brachten wir den kleinen zu meinen Eltern. Es war Liebe auf den ersten Blick, das Tierheim hat sich nie bei uns gemeldet, und den Kater gibt es heute noch. Er ist mittlerweile 15 Jahre alt, kerngesund, ein Prachtkerl von Kater, der kommt und geht, wann er will, von herbst bis Frühling exklusiv bei uns lebt und im Sommer zwei Häuser weiter bei den Nachbarn. Alle hier kennen ihn, alle füttern ihn und er ist der Pascha hier.
Ist also alles gut gelaufen und obwohl wir damals entsetzt waren, wie es in dem Tierheim aussah, haben wir vor ca. 1 Jahr beschlossen, für meine Mama (70 Jahre alt) wieder eine Katze aus dem Katzenhaus zu holen, nachdem mein Papa verstorben und sie sehr einsam war. gesagt, getan, ab ins Katzenhaus, dort Katze ausgesucht, die nicht bekommen, schließlich sei meine Mutter zu alt für eine kleine Katze. Aber wir könnten eine 1-jährige haben (ach ja, und dann ist das Alter kein Problem mehr??). Also gut, wir haben die dann genommen, dachten, jede Katze ist froh, da raus zu kommen. Wir selber haben noch eine Babykatze mitgenommen (obwohl wir schon zwei Katzen zuhause haben, eben den alten Kater und eine 10jährige Katze, die damals vor dem Haus gesessen hat, in das wir zur Miete eingezogen waren. Mager bis auf die Knochen, krank, mehrfach totgesagt, aber nach wie vor die Herrin im Haus!), mit Bindehautentzündung, total abgemagert, aber gut. Päppeln würden wir sie schon. Verträge unterschrieben, bezahlt und ab nach Hause. Mutter war total glücklich, meine Kinder total happy, alles gut.
Unsere Katze sollte im März letzten Jahres sterilisiert werden. Zu dem Zeitpunkt hat sie aber schon getragen, was wir nicht gleich bemerkt hatten ,weil sie eben so zart war. Nicht ideal, aber gut, nachdem wir hier immer Katzen hatten und wir die Babies in jedem Fall selber behalten hätten, würden wir keinen guten Platz finden, haben wir sie die Kleinen bekommen lassen. Das Katzenhaus war darüber informiert, natürlich nicht glücklich, aber sie sagten, wir sollten die Katze halt gleich nach der Geburt sterilisieren lassen. Ich sicherte ihnen das zu und für mich war das Problem erledigt, bzw. war ja nie eines gewesen.
Nun habe ich eine Klage am Hals, die Gerichtsverhandlung steht bevor und der Streitwert beträgt ca. € 12oo,-. Mir wir unterstellt, ich hätte von Anfang an gelogen, hätte geplant, mit der Katze zu züchten (sicher, jeder will mit einer normalen Hauskatze züchten:roll:) etc. Ich wurde am Telefon angeschrieen, beleidigt, mir wurden Dinge unterstellt, man glaubt es nicht. Wegen einer Katze, der es total gut geht, die ein Leben hat wie Gott in Frankreich und die nie wieder ein Tierheim von innen sehen wird, genau wie ihre Jungen. Es ist noch nie jemand zu uns gekommen, um sich persönlich ein Bild zu machen. Mittlerweile würde ich auch niemanden von dort mehr auf unser Grundstück lassen
Die Inhaberin des Katzenhauses, so weiß ich mittlerweile, ist jemand, der einen guten Teil der Katzen gar nicht vermittelt, weil sie sie selber behalten möchte - im Katzenhaus! Das muss man sich mal vorstellen. Zuhause hat sie selber um die 30 Katzen. Wenn jemand anderer soviele Katzen hält, kommt sofort der Tierschutz. Sie reagiert wohl immer wieder hysterisch. In meinen Augen ist die Frau fanatisch. Die würde eher eine Katze vor einem fahrenden Auto retten als ein Kind, so wie sie sich gibt.
Eine Kollegin meiner Schwester hat auch eine Katze aus dem Tierheim. Als sie von einer Mitarbeiterin kontrolliert wurde, attestierte diese ihr, die Katze würde nicht artgerecht gehalten, weil sie nicht ständig Zugang zu einem Napf mit Trockenfutter hat. Dass die Katze kein Trockenfutter mag und nur Dosenfutter frisst, interessierte niemanden.
Meine Mutter hatte sich lange überlegt, einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Mehrere Leute, die Tierheim-Erfahrung haben, haben ihr dringend davon abgeraten, weil sie sich dadurch nur Probleme aufhalsen würde.
Als wir im letzten Jahr beschlossen, uns einen Hund zuzulegen, wollten wir auch erstmal ins Tierheim (da hatte ich noch nicht das Problem mit dem Katzenhaus). Ich habe dort mehrmals angerufen, keiner hat abgenommen (man sagte mir, als ich sie daraufhin ansprach, das Telefon wäre wohl irgendwie verschwunden...). Also sind wir direkt hingefahren. Es sind drei Mitarbeiter im Freien gestanden, zwei haben den Hof gefegt. Hereingelassen hat man uns nicht, denn es war keine Besuchszeit. Gut, dann ist es wohl nicht so brisant, Tiere vermitteln zu wollen. Sonst hätte man uns doch 5 Minuten einfach die Hunde zeigen können. Aber es ging einfach nicht. Wir haben dann einen Hund von privat geholt.
Vor Kurzem stand in unserem Lokalblatt ein Artikel über eine Familie, die, nachdem ihr Kater mit 13 Jahren gestorben war, eine neue Katze aus dem Tierheim holen wollte. Sie haben keine bekommen, denn an dem Haus führet eine Straße vorbei. Keine Hauptstraße, sondern eine kaum befahrene Straße durch einen abgelegenen Weiler. Wie gesagt, ihre alte Katze hatte dort 13 Jahre gelebt. Das Tierheim sagte, dass der Platz sicher traumhaft für eine Katze sei, sie aber zuviel Zeit und Geld investiert hätten und so die Katze lieber im Tierheim behalten wollen.
Ich frage mich: selbst wenn die Katze wirklich überfahren würde, hätte sie dann nicht ein tausendmal schöneres Leben auf dem Land gehabt, in Freiheit (nicht im Käfig bzw. mehr als begrenzten Auslauf im Tierheim) mit Mäusejagd, einer sie liebenden Familie und hundert Abenteuern? Nein, dann lieber im Tierheim behalten.

Ich kann mich nicht nur wundern, ich bin stinksauer und werde sicherlich kein Tierheim mehr betreten. Sicher gibt es Tierheim, die anders sind, aber meine Erfahrungen haben mich komplett abgeschreckt. Kann es sein, dass manche Verantwortlichen schon solche Fanatiker sind, dass sie jeglichen Realitätsinn und gesunden Menschenverstand verloren haben? Ich kann das einfach nicht verstehen und bin mehr als enttäuscht.
Aber ich sehe, ich bin nicht allein, und genau das sollte doch eigentlich nicht der Fall sein, oder?

LG,
arturo
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #32
Moin,

was ist eigentlich die Hauptaufgabe eines jeden Tierheimes? Tiere zu vermitteln und nicht zu behalten. Viele Tierheime hier in 'tschland sind völlig überfüllt bspw. in Hamburg, und bei Euch im Tierheim scheint es wohl nicht voll genug zu sein :roll:, wenn ich es jetzt richtig gelesen habe.
Also ich habe meine beiden Katzen auch aus dem Tierheim, und kann nicht sagen, dass es dort negativ zugeht. Die haben zwar in Abständen auch immer einen überfüllten Katzenkindergarten, aber die werden auch schnell vermittelt. Anders ist es bei kranken Katzen oder mit extrem Handycap. Da möchte meine TÄ sie lieber behalten, weil sie sie besser kontrollieren kann. Aber die sind auch nur ein Minimum. Die sind schon froh, wenn die Tiere in gute Hände kommen. Und sie achten auch darauf, dass die neuen Besitzer, sei Hund, Katze oder sonstiges, die Tiere nicht schlecht behandeln.
Ich weiß jetzt zwar nicht, ob die damit etwas zu tun haben, aber hast Du Dich mal an Euer zuständiges Ordnungsamt gewandt? Das ist in jedem Rathaus untergebracht. Es müsste auch rein theoritisch ein Veterinärsamt vorhanden sein. Aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher. Aufjedenfall müssten die bei einem Verdacht mal einen Kontrollbesuch abstatten. Kennst Du vielleicht auch andere Halter oder Besitzer, die versucht haben ein Tier aus dem Heim holen, aber aus nichtigen Gründen nicht zugelassen wurden? Wenn ja, dann kontaktiere sie doch mal. Gibt es vielleicht auch eine Möglichkeit mit der Familie aus dem Zeitungsartikel verbunden zu werden? Je mehr Menschen Du vereinen kannst, um gegen solche Missstände vorzugehen, desto größer sind Eure Chancen der Betreiberin mal einen gewissen Einhalt zu gebieten.

LG
Stin
 
  • Enttäuscht vom Tierheim Beitrag #33
Hallo Stin,

ja, da hast Du vielleicht sogar Recht!

Meine Tante, die ständig Findelkatzen zur Pflege aufnimmt und diese versorgt (wobei nicht wenige dann zu Langzeitpflegekatzen werden, aber da haben sie's wenigstens richtig gut.), ist genau so ein Fall. Sie hat mir eben gesagt, sie war schon mehrmals dort und wollte wieder Katzen aufnehmen, da hat es immer geheißen, "nein, die nicht..und die nicht". Das ist doch nicht normal!
Ich glaube, die Familie aus dem Zeitungsbericht war "Opfer" eines anderen Tierheim, genau wie das Katzenhaus nicht mit dem Tierheim zusammenhängt, aus dem wir unseren alten Kater hatten und von wo wir einen Hund holen wollten. Es ist richtig schlimm, aber ich weiß´nur eins, dass ich diese Sache nicht auf sich beruhen lasse, denn ich lege Wert darauf, als Mensch bekannt zu sein, wo Tiere ein wirklich liebevolles und gutes, richtig verwöhntes Leben haben. Schon früher sind ständig alle Katzen zu uns gekommen, weil sie hier wenigstens Futter bekommen haben und meine Mutter immer alle mitversorgt hat. Da muss ich mich nicht so behandeln lassen. Es würde mich aber nicht wundern, wenn ich den Prozess verliere. Diese Leute haben ja überall ihre Protektoren, so eben auch der Anwalt, der sie sicherlich gratis vertritt. Ich habe Glück, dass meine Freundin Anwältin ist und mit mir da hin geht. Sonst könnte ich mir das gar nicht einfach so nebenbei leisten.

LG,
arturo
 
Thema:

Enttäuscht vom Tierheim

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