Geht es ihnen wirklich gut?

Diskutiere Geht es ihnen wirklich gut? im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, ich hatte bis vor ein paar Tagen zwei sehr sehr treue Freunde! QUEEN und HOMER! Am 30.09.2010 starb meine Katze Queen völlig...
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #1
F

Frank Geitmann

Beiträge
15
Reaktionspunkte
0
Hallo zusammen,
ich hatte bis vor ein paar Tagen zwei sehr sehr treue Freunde! QUEEN und HOMER!

Am 30.09.2010 starb meine Katze Queen völlig unvorher gesehen! Zunächst war es so das sie nach 16 Jahren bester Gesundheit Anfang September eine Gebärmutter Operation hatte da diese entzündet war.
Diese schien Sie aber perfekt verkraftet zu haben, ihr ging es kurze Zeit später wieder grossartig. Sie sprang schnurrte und kuschelte wie immer!! Wie gesagt 16 Jahre die Sie mir Ihre Liebe und Treue geschenkt hat!
Also konnten wir ja beruhigt in den Urlaub fliegen. Auch als wir wiederkamen am 20.09.2010 war alles in Ordnung. Sie wurde ja gut gepflegt als wir im Urlaub waren (von der Mutter meiner Freundin) und Homer Ihren Weggefährten seit 9 Jahren hatte Sie ja auch!
Doch 8 Tage später fing es an: Sie lag nur noch auf der Couch aß nicht mehr und trank nur noch wenig und ich musste ihr dann wieder hoch auf die Couch helfen. Warum? Alles war doch gut? Wieso? Also ab zur Tierklinik die da meinten das Sie keine Flüssigkeit mehr aufnimmt und sie total trocken wäre! Aber Sie hatte doch getrunken!! Sie wollten Queen dann über nacht dort behalten Infusionen geben und eine Blutuntersuchung machen! Aber es konnte noch nicht einmal mehr Blut abgenommen werden! Doch die Hoffnung stirbt zuletzt!
Dann der nächste Morgen: Wir waren mit dem auto unterwegs da meine Freundin arbeiten musste, also so gegen 8 Uhr die Klinik anrief. Queen hatte Herzrasen bekommen und Ihre Nieren arbeiteten nicht mehr! Die Ärzte rieten mir zum einschläfern da Sie sich quälte und wohl keine Chance mehr hätte! Nach sehr sehr langem Zögern musste ich dem zustimmen.
War es wirklich richtig! Geht es Ihr jetzt wirklich besser???? Wenn doch nur ein Zeichen käme!
Wieviel SCHMERZ verträgt der Mensch?
Noch ein wenig mehr verträgt er!? (meint wohl GOTT)
Homer der Kater (der ja gott sei dank noch da war) bekam also noch mehr Liebe und Fürsorge als sonst und schenkte dann auch mehr als wollte er Trost spenden!
Gut 2 Wochen später haben meine Freundin und ich als grosse Tierfreunde uns nach einer neuen Katze umgeschaut und SUNNY gefunden. Wir dachten HOMER sollte doch nicht alleine sein! Das war wohl total falsch!?? HOMER konnte garnichts mit ihr anfangen! Steckte sich dann bei der neuen Katze mit Herpes an (die uns ja als gesund verkauft wurde vom Tierschutzverein) und musste dann auch noch eine komplette Zahnbehandlung mit 4 gezogen Zähnen und allem drumherum über sich ergehen lassen!
Er wurde nie wieder der ALTE!! Er schlief nur noch aß aber noch! War aber nur noch im Schlafzimmer verschwunden und miaute nicht mehr sonder schien stumm zusein! Also ab zur Klink und siehe da das Zahnfleisch war entzündet! Ausserdem musste er ja noch Augentropfen und salbe gegen den Herpes bekommen! Das mochte er garnicht!!! Das beste dachten wir ist er bleibt zur Behandlung und zur Erholung in der Klinik. Das war am Dienstag dem 27.10.2010! Doch auch da wurde es nicht wirklich besser. Dann Freitags bekam er hinten rechts ein dickes Bein was niemand erklären konnte (Blut alles war in Ordnung!) Samstags war das Bein dann ein wenig abgeschwollen und ich habe IHN besucht wobei man schon nach ein bisschen Kraulen und Schmusen grosse Erschöpfung wahrnahm! Sonntags rief die Klinik um 8 (!!!!) Uhr morgens an das ER kurz vorm Kollabieren steht und keine Luft mehr bekam und er unter Sauerstoff liegt! Als wir in der Klinik ankamen war ER nur noch ein Schatten seiner selbst! Aber man merkte er wollte kämpfen! ER wollte ein MANN sein!! Aber die Kraft war nicht mehr da! Er liess sich noch etwas kraulen und hat wohl gemerkt das wir ihm beistehen deshalb konnte er dann ganz ruhig sein Köpchen in die Pfoten sinken lassen um uns zu zeigen das er wohl bereit ist überzugehen! Eine letzte Injektion und er wahr wieder bei QUEEN!! Das war gestern am 31.10.2010!!
War das richtig??? Geht es IHM wirklich besser????
Wieviel Schmerz noch????
HOMER UND QUEEN wir werden euch immer LIEBEN!!!!!!
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #2
Hallo Frank,
es tut mir unendlich leid das deine beiden Schätze über die Brücke gehen mussten! :cry:

Mir fehlen die Worte und ich weiß nicht was ich dir im Moment sagen könnte um dich zu trösten aber ich drück dich mal ganz fest.

Du schreibst über den Schmerz den ein Mensch aushalten kann? Im Augenblick ist der Schmerz bei dir sehr groß und wird auch noch eine Zeit anhalten, aber irgendwann kannst du mit einem Lächeln an die Beiden zurückdenken und dich an die schöne Zeit mit ihnen erinnern.


Glaub mir die Zwei sind glücklich im RBL denn sie sind wieder zusammen und können gemeinsam über die Wiesen tollen. Und wenn es an der Zeit ist, werden die Beiden am Rand der Brücke auf dich warten und dann seid ihr wieder alle zusammen.


Liebe Queen und lieber Homer ich wünsche euch ein wunderschönes Leben im RBL


 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #3
Den ganzen Tag schon liege ich hier. Völlig matt. Oh, wie gern würde ich zurückkehren. Zu ihr. Meiner Seelenverwandten, meiner Freundin, meinem Menschen. Und zu den Kindern. Stattdessen liege ich hier, durch Spritzen schachmatt gesetzt, und lasse zu, dass Flüssigkeit durch einen Schlauch in meinen kleinen schmerzgequälten Körper läuft. Wozu? – fragt ihr das wirklich? Vielleicht sollte ich euch das erklären... von Anfang an erklären.

Ich wurde an einem sonnigen Augusttag geboren. Meine Mama war wunderschön, gütig, aber auch streng. Sie lehrte mich zu fressen, zu jagen und das Klo zu benutzen. Sie war da sehr penibel drin. Wenn ich mich übergab, weil ich zu viel gefressen hatte, dann schimpfte sie mich und schleppte mich auf das Katzenklo. Nach einem kleinen Klaps erklärte sie mir jedoch geduldig, dass die Menschen es nicht mögen, wenn man sich einfach auf dem Perser erleichterte. Das es wirklich so war, wie meine Mama mir erklärte, erfuhr ich als unser Mensch eines Tages mit nackten Füssen in mein Erbrochenes trat. Uiui, hat der geflucht. Mama sagt immer, fluchen darf man nicht. Aber er hat es trotzdem getan, und Mama hat mir die Ohren zugehalten. Bei diesem Menschen gab es immer so leckere Sachen zum Fressen... Es hat zwar fürchterlich gestunken, aber lecker waren diese Fleischbröckchen mit weißer Soße wirklich.

Schlimm war der Tag, als mich unser Mensch einfach in eine Plastiktüte packte. Ich weiß nicht, was ich getan hatte. Aber er packte mich am Kragen, steckte mich in diese verdammte Tüte, und band diese zu... ich schaukelte, ich weiß nicht warum, aber es schaukelte so sehr, das mir schlecht wurde. Zum Glück dauerte es nicht allzu lang, sonst hätte ich wahrscheinlich in diese Tüte gekotzt. Gute Dosenöffner holten mich aus dieser Tüte. Wirklich nette Dosenöffner waren das. Doch auch sie wollten mich nicht. Sie ließen mich in einen Käfig sperren, ganz allein saß ich darin. Mittlerweile wurde es draußen kühl, früher dunkel, und die Blätter verfärbten sich von ihrem satten Grün in viele bunte Farben. Doch ich sah es nicht. Alles was ich sah, war diese dämliche Käfigtür. Und diese anderen kleinen Katzen, die mit ihrer Mama zusammen auf dem Boden umhertollen durften. Als Ausgleich bekam ich allerdings leckeren Quark, denn ich mit einer wahren Inbrunst vom Tellerchen leckte. Doch ich vermisste meine Mama.

Als die Tür aufging und drei Dosenöffner den Raum betraten hängten sich diese kleinen Biester sofort an die Beine der Menschen. Schrecklich, dachte ich, wie die sich anbiedern. Ich sah kurz auf, und widmete mich dann wieder meinem Quark. Da war sie.... meine Mama hatte mir einmal erzählt, wenn der richtige Mensch für dich kommt, wirst du es spüren. Du wirst wissen, das ist er. Dein Seelenverwandter. Ich spürte ihren hellen Schein bis in mein tiefstes inneres. Bis in mein kleines Katzenherz hinein. Ganz fest. So hell, so klar, so leuchtend und so nah. Sie war es. SIE. Niemand sonst konnte es sein. Spürte sie es auch? Da, sie sah mich an. Spürte sie, dass wir beide zusammen gehörten, wie das Grün zu der Wiese? Spürte sie diese Nähe? Genau so wie ich sie spürte? Ich hoffte es. Ich wollte zu ihr. Doch statt an der Käfigtür zu klappern, schleckte ich weiter meinen Quark, und beobachtete sie aus den Augenwinkeln.

Nein! Sie gingen hinaus. Sie und die beiden anderen. Enttäuscht legte ich mich vor meinen Teller. Sank in mich zusammen. Sie hatte diese Nähe nicht gespürt, nicht gefühlt, dass nur wir beide füreinander bestimmt waren. Aber wie konnte das sein? Sie musste es doch gefühlt haben. Ich lag vor meinem leeren Quarkteller und überlegte, ob es vielleicht besser gewesen wäre, an der Käfigtür zu klappern, als die drei zurückkamen. Mit so einem Plastikding. Mit Tür. Sie nahmen mich aus dem Käfig, und steckten mich in dieses Plastikding. Mein Herz tat einen Sprung. Sie hatte es doch gefühlt. SIE, diese hellhaarige Menschin, dieser Dosenöffner hatte die Verbindung zwischen uns gefühlt, und wollte diese aufrechterhalten. Sie nahmen mich mit. Und ich erzählte ihr unterwegs, wie dankbar ich ihr war, diesem verdammten Käfig entkommen zu sein. Und dass ich sie liebte. Auf den ersten Blick, den ersten Geruch hin, liebte.

Ich war nicht ihre erste Katze, das roch ich sofort. Als wir mein neues Zuhause betraten roch ich zwei andere wie mich. Wie meine Mama mich erzogen hatte, stolzierte ich selbstbewusst aus dem Plastikteil, gab erst einmal den beiden neugierigen Katzen eins auf die Nase, und erkundete mein Zuhause. Hörte sich gut an. Zuhause. Ich spürte es so sehr. Ich war nach Hause gekommen. Mein Revier.

So vergingen die Jahre. Wir wechselten die Reviere. Immer wieder. Es kamen weitere Menschen hinzu. Kleine Menschen, die quietschten, bis meine Ohren weh taten. Menschen, die nicht wussten, wie man eine Katze streichelt. Menschen, die an meinem Fell zogen, in meinen Ohren puhlten, meine Schnurrhaare langzogen. Doch ich liebte sie, denn sie gehörten zu IHR. Zu meinem Menschen.

Mein Mensch war wie eine Mama zu mir. Wenn es mir schlecht ging, tröstete sie mich. Sorgte für mich, wenn ich krank war. Bis heute. Immer. Und ich war voller Vertrauen. Wußte, solange sie bei mir ist, kann mir nichts schlechtes widerfahren.

Bis heute.

Heute weiß ich es besser. Ich habe Schmerzen. Seit es dunkel wurde. Ich lag auf meinem Platz oben auf dem Schrank, als es anfing. Krämpfe durchschüttelten meinen kleinen Körper. Und ich wusste es. Ja, ich wusste, das sie mir dieses mal nicht helfen konnte. Ich zog mich von ihr zurück. Unter den Schrank. Ganz hinten in die Ecke. Dort litt ich die ganze Nacht. Bis der Morgen graute. Bis ihre zärtliche Hand mich dort hinauszog. Sie mir weinend über den Kopf strich. Oh mein armer Mensch. Wie gern wollte ich dich trösten. So wie immer, wenn du traurig warst, und weintest. Doch ich brachte die Kraft dafür nicht auf. Ich maunzte schwach. Und sie streichelte mich, während sie mich in diese verfluchte Plastikbox bugsierte. Dort war ich sicher. Ich spürte die Sicherheit der Plastikwände. Hörte wie dieser kleine Mensch, den ich in mein Herz geschlossen hatte, weinte. Wie er fragte, ob der Tierarzt machen könne, dass es mir wieder besser ging. Und ich hörte die zuversichtlichen Worte meines Menschen. Doch im Gegensatz zu dem kleinen Menschen hörte ich die Zweifel heraus. Tief im innern glaubte sie nicht daran. Und das war auch gut so. Denn ich glaubte auch nicht daran.

Sie brachte mich heute morgen zu dem Tierarzt. Ich mag ihn. Er ist nett. Er ist ruhig. Und man merkt, dass er Tiere liebt. Das er mich liebt. Sie stand neben dem kalten Metalltisch auf dem dieser Plastikkäfig stand. Sie streichelte mich zärtlich. So wie sie es immer getan hat. Mein Leben begann durch sie. Der andere grosse Mensch nennt sie Buffy. Mich nennen sie Spike. Oder einfach nur Dicker. Und ich hörte die leise Hoffnung in ihrer Stimme. Hörte, wie sie dem Tierarzt sagt, er sollte alles versuchen. Und wie sie sich verabschiedete. Mit ihren tränenden Augen versuchte sie dennoch eine feste Stimme heraus zu bekommen. Doch konnte sie mich nicht täuschen. Und sich selbst nicht. Sie versuchte es, weil sie den kleinen Menschen dabei hatte. Dieses kleine Wesen. Auch ihn liebe ich. Weil er zu ihr gehört.

Ich bekam Spritzen. Damit ich ruhig blieb. Damit diese verdammten Schläuche ihre Flüssigkeit in meinen Körper laufen lassen konnten. Man nahm mir Blut ab. Und immer wieder dieser sorgenvolle Blick des Arztes. Der liebenswerten Helferinnen. Die mich immer wieder beruhigten, wenn der Arzt eine neue Flasche mit Flüssigkeit an diesen Schlauch hing, mir eine neue Spritze setzte. Den ganzen Tag verbrachte ich im Halbschlaf. Ich weiß, bald werde ich mit der großen weißen Katze über die Felder jagen. Ich weiß es. Spüre es.

So, wie ich vor acht Wintern gespürt habe, dass sie meine Seelenverwandte ist.

Ich spüre wie sich Dunkelheit über mich senkt. Doch ich kämpfe um mein Bewusstsein. Ich kann nicht einfach gehen. Nicht so. Nicht ohne ihr gesagt zu haben, dass ich sie liebe. Ich kann einfach nicht. Ich muß stark bleiben. Bis sie zurück kommt. Und ich weiß, sie wird zurückkommen. SIE hat es mir gesagt. Diese Helferin nimmt den Teil des Korbes in dem ich liege. Entfernt die Schläuche. Endlich. Ist sie gekommen? Ich wage es kaum noch zu hoffen.

Ich werde in das Zimmer zurückgetragen. Und ich spüre wieder diese Helligkeit. Dieses Licht. Diese Wärme. Ja, sie ist da. Sie streichelt mir sacht über den Kopf. Salzige Tränen rinnen aus ihren Augen. Sie weint. Um mich?

Sie sagt mir immer wieder, dass sie mich liebt. Und das sie bei mir bleiben wird. Bis zum Schluß. Danke, mein Dosenöffner. Danke, dass du da bist. So fällt es mir leichter zu gehen. Für immer zu gehen. Deine Tränen benetzen mein Fell, als du mir einen Kuß auf meine Stirn gibst. Doch deine Gegenwart tröstet mich. Du bist so nah bei mir. Kraulst mich unter dem Kinn, während der Arzt die Spritze setzt. Meine letzten Gedanken bevor ich einschlafe sind, dass du da bist. Das du immer für mich da warst. Und mich auch jetzt, in meinen letzten Minuten nicht alleine lässt. Ich schlafe.

Ich träume von dir.

Als der Arzt die Todesspritze setzt spüre ich nichts, außer wie meine Seele sich aus dem Körper befreit. Alle Schmerzen sind davongeweht. Deine Nähe spüre ich immer noch. So hell, so klar, so deutlich wie mein ganzes Leben lang. Und ich weiß, was du dem Tierarzt geantwortet hast, als er dich fragte, ob du lieber draußen warten würdest.

„Ich habe die Verantwortung für diesen kleinen Kerl übernommen. Im Leben, im Sterben und ... sogar über den Tod hinaus...

Danke!

Jede Nacht, werde ich dich im Traum besuchen, dich trösten. Denn ich weiß, dass du viel weinst. Ich weiß, dass du mich nicht vergessen kannst. Nie vergessen wirst. Deinen kleinen graugetigerten Spikey. Doch glaube mir. Es geht mir gut. Ich jage mit der großen weißen Katze über die grünen Felder. Verscheuche die Mäuse. Und habe auch schon deinen alten Gefährten Angel kennen gelernt. Deinen Hund. Den du genauso geliebt hast, wie mich. Und den du auch nach 17 Jahren nicht vergessen hast. Ich weiß, du wirst dich in 17 Jahren auch an mich noch erinnern. Und immer noch werden dir Tränen in den Augen stehen, wenn du von mir erzählst. Denn wir zwei sind Seelenverwandt. Und ich werde nie vergessen, dass du mich geliebt hast. Und lieben wirst. Bis zum Ende deiner Tage. Wenn auch du zu uns kommst, mit uns spielst, uns wieder kraulst und streichelst.

Denn du liebst uns. Angel und mich.

... bis über den Tod hinaus!


Leider ist mir der Autor nicht bekannt. Wenn jemand weiß, wer diese Geschichte geschrieben hat, bitte ich um Info. Danke.


Verstehende und traurige Grüße
Eva und Katzerei
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #4
Hallo Frank,

ich kann deinen Schmerz gut verstehen... man glaubt es gibt kein voran mehr und man will nur noch weinen und fragt sich warum einem soviel Leid und Schmerz zugefügt wird..
Wir haben im Mai auch Zwei Katzen (1 und 14 Jagre) innerhalb von 3 Wochen verloren. Ich gaube ich habe in meinem Leben noch nie soviel geweint und mein Mann auch nicht... waren einfach nur hilflos unserer Trauer ausgeliefert... noch heute können wir es nicht verstehen und begreifen.
Aber du hast doch noch einen Fellpopo, schenke ihm alle deine Liebe und vllt. kommt ja noch jemand zweites dazu... denke das ist auch im Sinne von Homer und Queen.

Fühle dich mal ganz lieb geknuddelt und denke immer dran... die Zwei sind immer und überall bei Dir und werden dich nie vergessen...irgendwann seht ihr euch wieder

@ Eva

was für eine wunderschöne Geschichte, wenn auch sehr traurig...
sitze hier mit Tränen in den Augen und muß an meine Sterni´s denken:cry:
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #5
Hallo Frank,

ich weiß wie schrecklich es dir jetzt geht, denn auch ich mußte diese Erfahrung leider schon machen.
Zur Zeit ist der Schmerz für dich größer als alles andere aber irgendwann wirst du auf die wunderbaren glücklichen Zeiten zurückblicken und das wird dich ein wenig trösten. Du hast deinen beiden Fellnasen bis zu letzten Augenblick beigestanden und Ihnen damit nochmal gezeigt wie sehr du sie geliebt hast. Nun geht es ihnen gut. Fühle dich umarmt...

Liebe Grüße

Bianca

@ Eva: Ich lese hier sehr viel still mit. Einige schön-traurige Texte habe ich hier schon gelesen und auch so ein ums andere mal ein wenig Wasser in den Augen gehabt. Der Text den Du hier nun aber eingestellt hast ist für mich der schön-traurigste den ich hier je gelesen habe"! Ich habe hier heulend gesessen. Der Inhalt ist so unglaublich traurig aber jeder von uns weiß auch wie "tröstend" so eine Erzählung sein kann. Denn das spiegelt genau meine Vorstellung wieder, wie wir für unsere Fellpopos da sein können wenn sie sich selber nicht mehr helfen können. Meinen Respekt vor dem unbekannten Autoren!
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #6
Lieber Frank.
Ich weiß wie groß dein Schmerz ist und wie weh es tut. Vor zwei Jahren
starben innerhalb von vier Monaten meine Jenny und mein Kimba.Es tut
mir so unendlich leid für dich. Laß dich mal in den Arm nehmen. Die beiden
sind immer bei dir denn sie bleiben in deinem Herzen.
Liebe Queen, lieber Homer lebt wohl,jetzt habt ihr keine Schmerzen mehr.
Grüßt bitte meine vier Lieblinge von mir.
Ganz traurige Grüße Kathi.
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #7
Der Text den Du hier nun aber eingestellt hast ist für mich der schön-traurigste den ich hier je gelesen habe"! Ich habe hier heulend gesessen. Der Inhalt ist so unglaublich traurig aber jeder von uns weiß auch wie "tröstend" so eine Erzählung sein kann. Denn das spiegelt genau meine Vorstellung wieder, wie wir für unsere Fellpopos da sein können wenn sie sich selber nicht mehr helfen können. Meinen Respekt vor dem unbekannten Autoren!

Ich mußte leider schon öfter Fellchen gehen lassen. :cry: Und jede der Geschichten oder Gedichte, die ich zum Trost einstelle, hat mir selber schon geholfen.

Tränen reinigen und heilen.
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #8
Danke für all Eure Anteilnahme!

Leider lässt der Schmerz nicht nach!!

Die Frage des WARUM kann mir nur Queen und Homer beantworten!!

Aber Sie machen wollen oder können es nicht!?

Ich komme einfach nicht mehr zurecht!

Gibt es für Menschen auch die letzte Spritze? Ist man dann wirklich wieder bei Ihnen? Wenn das so wäre ich möchte sofort gehen!
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #9
Die Frage des WARUM kann mir nur Queen und Homer beantworten!!

Nein, die Frage können dir die beiden auch nicht beantworten. Ihre Zeit war einfach abgelaufen. Queen hat ein stolzes Alter erreicht. Wie alt Homer war, konnte ich nicht rauslesen.

Es gibt nun einmal Lebewesen, die werden älter, andere müssen jung wieder gehen.

Glaube mir eines: jedes Schlechte hat auch etwas Gutes, nur erkennen wir es meist erst sehr viel später.

Eine Todesspritze für den Menschen gibt es nur in so menschenverachtenden Staaten wie USA, wo die Todesstrafe noch zur Tagesordnung gehört.
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #10
Homer wurde nur 9 Jahre!

Normalerweise unterstütze ich das mit der Spritze auch nicht, aber mich hindert im Moment nur die Frage:
Ist man dann 100 %´tig wieder mit Ihnen zusammen??
Wenn diese Frage beantwortet wäre dann habe ich für mich kein Problem mit dieser Spritze!!!!
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #11
Ist man dann 100 %´tig wieder mit Ihnen zusammen??
Gibt es den Himmel oder die Hölle? Die, die es wissen, können es uns nicht mehr sagen.

Ich habe in meinem Leben schon viele über alles geliebte Fellchen gehen lassen müssen, junge - alte, gesunde - kranke, aber eines ist sicher. Jedes von ihnen begleitet mich seit seinem Tod auf meinem Weg.
Jedes neue Kätzle, das dann einziehen durfte, ist ein Teil von ihnen und doch ganz anders.

Das alles kannst du aber erst erkennen, wenn du deine Trauer bewußt annimmst und verarbeitest. Dann können Queenie und Homer zu dir zurückkehren. Also, gib ihnen die Chance, dass sie dich auf deinem weiteren Lebensweg begleiten dürfen.
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #12
Ja das mache ich ja auch und wenn ich bei Ihnen wäre sogar Seite an Seite!!!

Eine neue Katze ist ja kurz nach Queen gekommen aber ntürlich ist es nicht Queen denn Sie und Homer waren einzigartig!

Selbst Homer hat gespürt unzwar eindeutig gespürt das die neue Katze(Sunny) nicht Queen ist!
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #13
Hallo Frank! Es tut mir sehr leid, dass du deine beiden gehen lassen musstest. Leider kann dir hier keiner sagen, wie es nach dem Tod wirklich weitergeht. Wie auch? Das einzige, was wir dir mit Gewissheit sagen können, ist: es war richtig, dass du sie hast gehen lassen, und irgendwann wird die Trauer weniger. Viele von uns hier können deine Situation nachvollziehen, denn wir haben selber schon eine oder mehr Fellnasen verloren. Lass deine Trauer zu, so weh es auch tut und so lange es auch dauert. Ich weiß, es ist schrecklich und man denkt, man kann es nicht ertragen. Aber irgendwann wird es leichter und dann kannst du an die beiden denken, dich an die schönen Zeiten erinnern und vielleicht kannst du zwei anderen Fellchen ein neuen Zuhause geben.

Ich kann verstehen, dass du ihnen folgen möchtest, um wieder mit ihnen zusammenzusein. Aber glaub mir, das ist nicht die Lösung.

LG Susanne
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #14
Selbst Homer hat gespürt unzwar eindeutig gespürt das die neue Katze(Sunny) nicht Queen ist!

Na sicher spüren das die Katzen.
Jede von ihnen ist so individuell wie wir Menschen. Jede von ihnen ist liebenswert, jede auf andere Art und Weise.

Vielleicht hilft dir diese Geschichte weiter:

Das vernarbte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte,
dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt.
Es gab keine Fleck oder Fehler in ihm.
Ja, sie alle gaben ihm Recht,
es war das schönste Herz, was sie je gesehen hatten.
Der Junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte:“
Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön wie meines“.
Die Menschenmenge und der junge Mann schauten sich das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren.
Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.
Genau an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte:
„Du musst scherzen“, sagte er, “ dein Herz mit meinem zu vergleichen“
Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen“
„ Ja“, sagte der alte Mann, “deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.
Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe.

Ich reiße ein Stück meines Herzen heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt.
Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde.
Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen ihm über die Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.


Autor ist mir leider unbekannt.
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #15
Danke aber genau das ist ja die Frage meines Themas!

Woher weiss ich das es gut war die beiden gehen zu lassen!??

Mir wurde das schönste liebste und dankbarste auf der Welt genommen!!

Queen gab mir 16 Jahre alles aber auch wirklich alles!

Wieso musste Sie gehen? Homer genauso 9 Jahre lang! Warum ER????

Man hätte mir alles nehmen können aber doch nicht mein Herz!!!!
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #16
Man hätte mir alles nehmen können aber doch nicht mein Herz!!!!

Warum mußte mein so früh gehen, warum mein ?
Ich habe herausgefunden, dass Moritz starb, um mir die Augen für das Elend der Katzen zu öffnen. Und mein Jimmy, der mich und ich ihn unendlich liebte, ging, um mich für die Krankheiten und die Leidensfähigkeit der Katzen zu sensibilisieren.
Das war mir in den Momenten, als sie gingen, nicht bewußt, das sah ich erst später.
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #17
Mir wurde das schönste liebste und dankbarste auf der Welt genommen!!

Frank so darfst Du es nicht sehen, es wurden Dir lange wunderschöne Jahre mit Deinen Lieblingen geschenkt, und Dir bleibt immer die Erinnerung daran.

Wir sind Hüter unserer Tiere leider nur auf Zeit, aber wir erhalten dafür auch die Liebe und Freundschaft zu ihnen
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #18
Lieber Frank!
Es tut mir so leid, dass Deine beiden Lieblinge in so kurzer Zeit von Dir gehen mussten. Ich weiß genau, wie unendlich traurig und betroffen Du im Moment bist. Die Frage nach dem Wieso und Warum wird Dir keiner beantworten. Es tut einfach nur weh und man kann sich gar nicht vorstellen, wie es ohne die beiden weitergehen soll. Aber es geht. Glaube mir das. Auch ich habe vor ein paar Wochen das Liebste verloren. Hier über meinen Verlust zu schreiben und viele liebe Worte zu lesen, hat mir sehr geholfen. Ich hoffe und wünsche Dir so sehr, dass Du dies auch annehmen kannst. Und Deine kleine Sunny braucht auch Deine Liebe. Natürlich kann sie Queen nicht ersetzen, aber sie kann Deine Chance bekommen, Dein Herz zu erobern und auch wenn Du Dir dies im Moment nicht vorstellen kannst, sie wird einen Platz in Deinem Herzen finden. Und Deine beiden Samtpfoten sind immer bei Dir. Denke an die vielen schönen Jahre und lass es auch zu, zu lächeln und Dich an den Erinnerungen zu erfreuen. Sie würden es so wollen, da bin ich mir ganz sicher. Ich glaube daran. Vielleicht hilft auch noch dieser kleine Spruch, den ich gefunden habe:
Du kannst darüber weinen, dass sie gegangen sind,
oder du kannst lächeln, weil sie gelebt haben.
Du kannst deine Augen schließen und beten, dass sie wieder kommen,
oder du kannst sie öffnen und sehen, was sie zurückgelassen haben.
Dein Herz kann leer sein, weil du sie nicht sehen kannst,
oder es kann voll der Liebe sein, die sie für dich hatten.
Du kannst sie im Herzen tragen und sie in dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und ganz leer sein,
oder du kannst tun, was sie von dir wollten,
dass du lächelst, deine Augen öffnest, Liebe gibst und weitergehst.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und Gute
Andrea
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #19
HALLO DANKE fuer deine Anteilnahme.
ABER wenn ich die Augen oeffne sehe ich genau welche Leere die beiden hinterlassen haben.
Dennoch versuche ich natuerlich alles das auch Sunny es gut haben wird.
Mike der Kater ist auch hizu gekommen, aber meine Meinung aendert sich nich.
GEBT mir doch einfach QUEEN und HOMER wieder oder lasst mich zu Ihnen
 
  • Geht es ihnen wirklich gut? Beitrag #20
Lieber Frank.
Keiner kann dir deine Lieblinge wiedergeben, Aber glaube mir der Schmerz
läßt mit der Zeit nach. Hänge Bilder von den beiden auf, und spreche mit ihnen,das habe ich auch gemacht. Mir hilft es ,dir vielleicht auch.
Du hast jetzt noch zwei Kätzchen die dich trösten und die deine Liebe brauchen.
Ich wünsche dir viel Kraft.
Liebe Grüße Kathi.
 
Thema:

Geht es ihnen wirklich gut?

Geht es ihnen wirklich gut? - Ähnliche Themen

Mila meine Kleine, du wurdest kein Jahr alt: Meine kleine Mila musste gestern, viel zu früh gehen. Ich mache mir Vorwürfe, habe ich etwas übersehen, habe ich zu spät reagiert? Ich kenne das...
Liebe und Schmerz: Hallo Ihr Lieben, ich möchte euch ein wenig von unserer Katze Gracie erzählen. Sie war eine wunderbare Ragdoll, stolz, liebevoll und...
Gastro Probleme oder Fip Verdacht?: Hallo an alle, wir wissen langsam nicht weiter und ich hoffe darauf, dass hier jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht hat und uns vielleicht...
Autoimmune Polyneuropathie: Hallo zusammen, leider muss ich jedes mal, wenn ich hier im Forum schreibe, etwas schlimmes erzählen. Wir haben einfach kein Glück... Nachdem ich...
Falsch gehandelt? Unendliche Schuldgefühle......: Hallo ihr Lieben, Ich bin neu hier. Leider erst jetzt, da alles schon zu spät ist!:cry: Letzten Samstag ist unser Kater, unser größter Schatz...
Oben Unten