• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit

Diskutiere FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Man kann das leider gar nicht am lebenden Tier sehen. Nur eine Obduktion kann da wirklich eine Aussage treffen. :-(
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #21
Hallo
Kann mir vieleich jemand sagen wie lange es dauert bis man sieht das eine katze fip hat.
Ich frage deshalb weil ich bei meiner katze angst habe . kann man sagen vonbeginn der mutation bis man sieht das eine katze erkrankt vergeht so viel zeit.
Grusse

Man kann das leider gar nicht am lebenden Tier sehen. Nur eine Obduktion kann da wirklich eine Aussage treffen.

:-(
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #22
Man kann das leider gar nicht am lebenden Tier sehen. Nur eine Obduktion kann da wirklich eine Aussage treffen.

:-(

Was man wüsste, wenn man den Eingangsthread gelesen hätte...

Ich finde es sehr schade, auch wenn ich die Besorgnis der Halter verstehe, die sich Hilfe und Antworten erhoffen, dass in diesem Thread immer wieder Beiträge gibt, die den Eingangspost ad absurdum führen, obwohl er fachlich sehr gut ist :cry:.

@alle, die kranke Tiere haben: Ich wünsche den Süßen alles Gute, vor allem, dass sie schnell wieder fit sind und die Erkrankung nicht das Befürchtete ist.
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #23
Hab heute erfahren, dass mein Nesthäckchen Coronaviren hat :-(
Danke für die wenigstens etwas beruhigende Aufklärung von "Gast", jetzt sehe ich die Sache nicht mehr ganz so negativ - aber es ist trotzdem scheiße, keinen richtigen Impfstoff zu haben, so eine Machtlosigkeit :-(
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #24
Ich hab zwei Katzen mit Corona!
Sie werden trotzdem stinkalt ;)

Corona ist ja erstmal nicht schlimm, die meisten Katzen haben das!
Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass FIP ausbricht. Also ignoriere einfach diese Tatsache und habt ein schönes Miteinander!
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #25
War heute beim Tierarzt um Bonny auf fip, fiv und Corona testen zu lassen.

Meine Tierarzt hat mir die Unterschiede von fip und fiv dann erklärt und meinte, dass es evtl. sein kann, dass der Test bei fip positiv anzeigen könnte.
Sie wollte mich einfach vorwarnen, weil sie weiß, wie schnell ich Panik bekomme wenn meine Katzen krank sind.

Sollte also tatsächlich beim fip Ergebnis kein eindeutiges Ergebnis auftauchen, heißt das lediglich, dass man weitere Untersuchungen machen kann um rauszufinden, warum die Ergebnisse nicht komplett negativ waren. Aber ein Todesurteil ist es für die Katze definitiv nicht.

Nur das mit dem Corona habe ich jetzt noch nicht so ganz kapiert, was genau es damit auf sich hat. Da muss ich mich noch mal durchlesen.
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #26
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #27
Isenbert, irgendwie habe ich auf der Seite nix gefunden was mir weiterhelfen könnte.

Hingegen habe ich das hier grad noch gefunden (für viele wohl nicht neu):



Somit, wenn ich es richtig verstanden habe, ist fip nur etwas, was auf FCoV (Feline Coronavirus) hindeutet.
Und das Ganze hat mit einer Darminfektion, Bauchfellentzündung, Infektionskrankeit usw. zu tun.

Also ist fip keine Krankeit an sich. Sondern fip deutet nur darauf hin, dass evtl. eine Corona Infektion vorhanden sein könnte.

Habe ich das jetzt richtig verstanden? :roll:
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #28
Isenbert, irgendwie habe ich auf der Seite nix gefunden was mir weiterhelfen könnte.

Hingegen habe ich das hier grad noch gefunden (für viele wohl nicht neu):



Somit, wenn ich es richtig verstanden habe, ist fip nur etwas, was auf FCoV (Feline Coronavirus) hindeutet.
Und das Ganze hat mit einer Darminfektion, Bauchfellentzündung, Infektionskrankeit usw. zu tun.

Also ist fip keine Krankeit an sich. Sondern fip deutet nur darauf hin, dass evtl. eine Corona Infektion vorhanden sein könnte.

Habe ich das jetzt richtig verstanden? :roll:


Ok, ich versuchs nochmal einfach zusammenzufassen. Der Corona-Virus ist ein ganz simpler Darm-Virus, der bei der Ansteckung zu meist milden Symptomen (Durchfall etc) führen kann. Aber das ist nix tödliches, ich weiß jetzt nicht den genauen Prozentsatz, aber so ziemlich jede Katze (90% ca.) hatte schon Kontakt mit diesem Erreger und trägt somit das Corona-Virus in sich und wenn ein Test auf den Titer gemacht wird, kann festgestellt werden, wie hoch die Antiviren-Konzentration ist. Je nachdem, ob die Katze grad eh etwas angeschlagen ist Magen-Darm-technisch (z.B. durch Giardienbefall) kann der Titer höher ausfallen. Es gibt auch Katzen die erhöhte Corona-Viren-Ausscheider sind, auch bei denen liegt der Titer meist höher.

Nun zum wichtigen. Nur bei einem gaaaaanz minimalen Teil der Katzen (meist bei jungen oder älteren Katzen mit schlechtem Immunsystem) KANN das Corona-Virus IM Körper der Katze mutieren und die Katze erkrankt dann an FIP (trockene oder nasse Form).

Dies geschieht jedoch äußerst selten. (Prozentsatz ca. 5% der Katzen, die überhaupt mit Corona-Viren infiziert sind). Auch bei Tieren, die zusammen in einem Haushalt leben, ist es äußerst selten, dass mehrere Tiere daran erkranken. Eine ungünstige Disposition kann allerdings bei Geschwisterkatzen bestehen, die eine ähnliche Vorgeschichte und Dinge von der Mutter mitbekommen haben.

Es gibt leider verdammt viele Ärzte, die bei bestimmten Symptomen immer gleich FIP schreien...und Titer testen (...und leider gibt es verdammt viele Symptomen wie FIP sich zeigen kann...oftmals gibt es ganz unterschiedliche Krankheitsverläufe, die allerdings leider immer eins zur Folge haben: die Katze wird es nicht überleben. FIP ist nicht heilbar und endet meist ganz bald mit dem Tod der Katze)

Es ist allerdings ganz korrekt nur am toten Tier nachzuweisen...etwas schwieriger noch am Punktat (wenn Flüssigkeit aus dem Bauchraum entnommen werden kann)

Aber allein der Titer hat KEINE Aussagekraft, ob das Tier jemals erkranken wird.

Ich hoffe ich konnte somit etwas Licht ins Dunkel bringen?!
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #29
Jetzt habe ich es verstanden.

Bonny hat übrigens bei allen drei (fip, fiv und Corona) den Test mit negativ bestanden.
Also nicht mal bei fip ist irgenwie was verdächtiges angezeigt worden.

Zusammen mit dem großen Blutbild was ich vor einigen Monaten habe machen lassen, zeigt es also, dass Bonny wirklich rundum eine gesunde Mietze ist.
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #30
Das freut mich. Möchte aber nochmal kurz berichtigen (auch wenn TÄ das gerne mal sagen)... Einen FIP Test gibt es nicht. Es werden da lediglich die Antiviren auf Corona getestet, die ja wie oben geschrieben keinen Aufschluss geben auf eine spätere FIP Erkrankung. Somit ist der Test eigentlich für die Katz ;-)
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #31
Das freut mich. Möchte aber nochmal kurz berichtigen (auch wenn TÄ das gerne mal sagen)... Einen FIP Test gibt es nicht. Es werden da lediglich die Antiviren auf Corona getestet, die ja wie oben geschrieben keinen Aufschluss geben auf eine spätere FIP Erkrankung. Somit ist der Test eigentlich für die Katz ;-)
Das hat mir meine Tierarzt ja auch genau so erklärt.

Geärgert hat mich nur, dass die Tierarzt sagte, dass die ganzen Impfungen ja schon über ein Jahr überfällig sind.
Als ich ihr dann sagte, dass ich von ständigem Impfen nix halte, weil ja auch beim Menschen nicht gegen Krebs und Aids geimpft werden kann, .... grummel .... Ihr Antwort war dann nur, dass das so nicht stimmt. Z.B. bei Gebärmutterkrebs könnte man beim Menschen ja auch schon vorimpfen, und es wäre bewiesen, dass das was bringt.

War bisher immer mit dieser Praxis zufrieden. Nur Vorwürfe, dass ich meine Katze nicht regelmäßig impfen lasse, muss ich mir nicht bieten lassen. :twisted:
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #32
Das hat mir meine Tierarzt ja auch genau so erklärt.

Geärgert hat mich nur, dass die Tierarzt sagte, dass die ganzen Impfungen ja schon über ein Jahr überfällig sind.
Als ich ihr dann sagte, dass ich von ständigem Impfen nix halte, weil ja auch beim Menschen nicht gegen Krebs und Aids geimpft werden kann, .... grummel .... Ihr Antwort war dann nur, dass das so nicht stimmt. Z.B. bei Gebärmutterkrebs könnte man beim Menschen ja auch schon vorimpfen, und es wäre bewiesen, dass das was bringt.

War bisher immer mit dieser Praxis zufrieden. Nur Vorwürfe, dass ich meine Katze nicht regelmäßig impfen lasse, muss ich mir nicht bieten lassen. :twisted:

Dann sag deiner Tierärztin doch mal, dass diese Gebärmutterhalsimpfung noch nicht wirklich ausreichend erforscht ist. Der Schutz ist für 5-10 Jahre bewiesen, soweit ich weiß, es gibt noch gar keine Studien über einen längeren Zeitraum.
Und es lässt sich ja auch nicht jeder gegen Hepatitis impfen, obwohl es diese Impfung gibt.
Falls das aber einmalige Diskussion war, musst du ja nicht gleich die Tierärztin wechseln.


Weshalb ich mich hier eigentlich melde, ich habe in den letzten Wochen dauernd dieses Wort FIP gehört und alles mögliche dazu gelesen. Mein Katerchen, mittlerweile 4 Monate und aus dem Tierheim, war auch schwer krank und nachdem das Fieber nachließ und dann ein erneuter Schub kam, fiel bei meiner Tierarzt auch der Verdacht auf FIP. Wir haben einen Bluttest gemacht und der war negativ. Er ist dann auch wieder genesen, obwohl wir kaum mehr dran geglaubt haben, und sie denkt immernoch, es war FIP. Nun steht ein zweiter Bluttest an und wenn diesmal ein Titer da ist, ist das für sie ein Zeichen, dass es FIP war. Weil ja bei akuter FIP der Test negativ sein kann und danach wieder positiv. Aber ich denke, FIP ist immer tödlich, jedenfalls laut jedem Artikel, den ich dazu gelesen habe. Ich bin mal gespannt auf das Ergebnis... Vielleicht ist er ein kleines Wunder :-D

Das zweite Wunder: "unser" Tierheim hat Fip auf den ersten Blick bei einem Kätzchen erkannt, das diese Woche beim Haus meiner Schwiegereltern ausgesetzt wurde. Komisch nur, dass sie dann die Krankheit meines Katers nicht erkannt haben. Die hatte er ja schon, als wir ihn geholt haben.
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #33
Ok, ich versuchs nochmal einfach zusammenzufassen. Der Corona-Virus ist ein ganz simpler Darm-Virus, der bei der Ansteckung zu meist milden Symptomen (Durchfall etc) führen kann. Aber das ist nix tödliches, ich weiß jetzt nicht den genauen Prozentsatz, aber so ziemlich jede Katze (90% ca.) hatte schon Kontakt mit diesem Erreger und trägt somit das Corona-Virus in sich und wenn ein Test auf den Titer gemacht wird, kann festgestellt werden, wie hoch die Antiviren-Konzentration ist. Je nachdem, ob die Katze grad eh etwas angeschlagen ist Magen-Darm-technisch (z.B. durch Giardienbefall) kann der Titer höher ausfallen. Es gibt auch Katzen die erhöhte Corona-Viren-Ausscheider sind, auch bei denen liegt der Titer meist höher.

Nun zum wichtigen. Nur bei einem gaaaaanz minimalen Teil der Katzen (meist bei jungen oder älteren Katzen mit schlechtem Immunsystem) KANN das Corona-Virus IM Körper der Katze mutieren und die Katze erkrankt dann an FIP (trockene oder nasse Form).

Dies geschieht jedoch äußerst selten. (Prozentsatz ca. 5% der Katzen, die überhaupt mit Corona-Viren infiziert sind). Auch bei Tieren, die zusammen in einem Haushalt leben, ist es äußerst selten, dass mehrere Tiere daran erkranken. Eine ungünstige Disposition kann allerdings bei Geschwisterkatzen bestehen, die eine ähnliche Vorgeschichte und Dinge von der Mutter mitbekommen haben.

Es gibt leider verdammt viele Ärzte, die bei bestimmten Symptomen immer gleich FIP schreien...und Titer testen (...und leider gibt es verdammt viele Symptomen wie FIP sich zeigen kann...oftmals gibt es ganz unterschiedliche Krankheitsverläufe, die allerdings leider immer eins zur Folge haben: die Katze wird es nicht überleben. FIP ist nicht heilbar und endet meist ganz bald mit dem Tod der Katze)

Es ist allerdings ganz korrekt nur am toten Tier nachzuweisen...etwas schwieriger noch am Punktat (wenn Flüssigkeit aus dem Bauchraum entnommen werden kann)

Aber allein der Titer hat KEINE Aussagekraft, ob das Tier jemals erkranken wird.

Ich hoffe ich konnte somit etwas Licht ins Dunkel bringen?!

Liebe Isi!

Danke danke danke! Auch an Gast! Hab den Dicken heute morgen beim Tierarzt geholt und die Nachricht bekommen, dass der Test auf Corona-Viren positiv ausgefallen ist und er eine relativ Höhe Zahl an "Antikörpern" aufweist. Mein Tierarzt hat dann aber schon versucht mich zu beruhigen und meinte jetzt einfach keine Pflegekatzen mehr, klein Stress für den Dicken und keine Sorgen machen....
Leicht gesagt... Aber Deine Info und die von Gast haben mich recht beruhigt.... Der Dicke hat ja nur einfach Corona-Viren... Sonst ist er wieder fit (und jammert rum weil er das Futter echt blöd findet das rumsteht...).

Ich nehm jetzt einen Kaffe und google mich durchs Netz und suche Tipps um das Immunsystem unserer Chaotenbande auf Vordermann zu bringen...
Aber geschockt bin ich schon noch...
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #34
Ja, Singha mach dich nicht verrückt. Bei der Katzenbande plus Pflegefellis ist es nicht verwunderlich, dass einer Coronaviren mitbringt.
Aber er ist nun wieder fit, das ist das wichtigste. Coronaviren sind kein Weltuntergang.
Balu hatte doch auch nen hohen Titer und wir hatten den FIP-Fall hier und ihm geht's super!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #35
Hallöchen!
ich fürchte, wir kriegen vielleicht bald ein Sorgenkind. Vielleicht auch nicht. Ich habe mich jetzt auch durch sämtliche Seiten gelesen, die hier zu FIP gepostet wurden und bin eigentlich ganz gut informiert, was diese Sache anbelangt.
Es ist nur so, dass die Besitzerin, wo wir unseren Knirps her haben, gestern angerufen hat und mir erzählte, dass eines der Kätzchen offensichtlich an FIP erkränkt sei, weil es seit einigen Tagen nun schon sehr apathisch ist und gelbe Flüssigkeit im Bauchraum hat: angeblich soll das von der Mutter vererbt worden sein, die als Wildkatze eine Menge Corona-Viren in sich trägt. Oder so.
(Hier bin ich ein bisschen verwirrt, der Wurf ist jetzt 14 Wochen alt und angeblich brauchen die Viren etwa ein halbes Jahr oder sogar länger bis sie mutieren, sofern die Kätzchen ein geschwächtes Immunsystem haben, oder habe ich das falsch verstanden?)

Jedenfalls... um es kurz zu machen: es wird wohl nichts bringen, sich einem Dutzend Tests zu unterziehen und zu gucken, ob Thor evtl. gefährdet ist, oder? Ich war vor zwei Wochen mit ihm beim Impfen, da hatte er eine Impfreaktion und der Tierarzt spekulierte schon, dass er wohl irgendetwas in sich hatte.
Inzwischen ist er wieder fit, Fieber hatte er nach der Impfung auch keines - nur Durchfall und der ging nach drei Tagen wieder weg. Er frisst unglaublich viel und hat höchstens ein dickes Bäuchlein vom Futter (und dazu Blähungen, weil wir umgestellt haben).

Mein Freund und ich dachten uns, dass es unnötige Panikmacherei ist, nun zu gucken ob ihm etwas fehlt, wo man gegen die Krankheit im Zweifelsfall ohnehin nichts ausrichten kann: oder ist das zu grausam spekuliert? :-/

Was würdet ihr tun, wenn ihr wisst, dass ein Kätzchen aus dem Wurf evtl. infiziert ist? Abwarten was mit dem Kleinen passiert und dann mit eurem Schützling zum Arzt gehen? Überhaupt zum Arzt gehen? Vielleicht auf Hausmittelchen zurück greifen um das Immunsystem anzukurbeln? Ich möchte nur sicher gehen, keinen Fehler zu machen.
 
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  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #36
Guten Morgen!
Das ist definitiv nur Panikmacherei! Es kann natürlich sein, dass dein Mitzgetier an Fip erkrankt oder aber auch nicht. FIP ist eine gemeine Krankheit die eigentlich gar nicht am lebenden Tier zu diagnostizieren ist.
Wenn dein Mietzgetier FIP hat, dann weißt du das!
Mein Kater hatte Fip, er war apathisch, hatte hohes Fieber, hat 2 Kilo abgenommen, hatte Lähmungen und dennoch waren seine Blutwerte im grünen Bereich.

Das aus dem Wurf eine Katze an FIP erkrankt ist heißt es nur, dass die anderen Katzen Corona-Anti-Körper haben. Das haben 90-95% aller Katzen und von denen mutiert dieser nur 4-5% zu FIP. Mach dir da also keine Sorgen. Ich hab zwei Corona-Katzen zuhause, manchmal denk ich drüber nach "Was wäre wenn es mutiert...." aber das musst du verdängen, denn dieses Was-wäre-wenn hat eine Wahrscheinlichkeit von 4% und dann kann ich es eh nicht ändern.

Fazit: DU HAST EINE STINKNORMALE KATZE ZUHAUSE


Was mich jedoch interessiert: Ist das eine Rassezüchterin wo der Kleine bald herkommt?
 
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  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #37
Hallo Nanilein!
Danke, und ich dachte für einen Moment meine Gedanken wären dem Knirps gegenüber zu grausam. Wir wissen ja nicht mal sicher, ob das eine aus dem Wurf tatsächlich FIP hat - wie du schon sagtest: das stellt sich erst heraus, wenn es tot ist.
Was ich allerdings weiß ist, dass er einen empfindlichen Magen bzw. eine empfindliche Verdauung hat - er frisst zwar konstant und in meinen Augen fast zu viel, aber er kriegt dann immer Blähungen und Bauchblubbern; das halte ich mal unter Beobachtung. Durchfall ist nämlich nicht dabei und ansonsten ist er sehr agil, eben wie junge Kätzchen sein sollten.

Fazit: DU HAST EINE STINKNORMALE KATZE ZUHAUSE
Was mich jedoch interessiert: Ist das eine Rassezüchterin wo der Kleine bald herkommt?

Nein, nein.
Thor ist eine Mischung aus normaler Hauskatze und Wildkatze und kommt aus einem Wurf mit vier weiteren Geschwistern, wobei er eigentlich mitunter der Schwächste war. Daher war ich anfänglich besorgt, als ich hörte dass das andere schwache Kitten offensichtlich erkrankt ist.
Ich kann also weder sagen wie sich um die Kitten zuvor gekümmert wurde, noch womit sie in Kontakt kamen, weil die Besitzerin bereits sieben Katzen hat, die alle Freigänger sind. Ich muss dazu sagen, dass das sehr nette und liebevolle Leute sind, bin mit der Tochter zur Schule gegangen. Geimpft waren sie mit 12 Wochen aber noch nicht, das habe ich bei Thor sofort wegen der Grundimmunisierung nachgeholt und hatte daraufhin eben die Impfreaktion, die mich auch schon stutzig machte.

Thor war bei seinem Einzug auch viel zu dünn und zu klein für sein Alter, das war er angeblich schon immer. Inzwischen ist er ein Stück gewachsen und hat gut zugenommen (Gute 200g) und auf 14 Tage bin ich da echt froh drum; die Nachricht von der Besitzerin hat mich halt im ersten Moment etwas aus der Bahn geworfen, obgleich wir bereits vorher eben wegen jener Impfreaktion bei zwei TÄ waren die beide sagten, ihm fehlt nichts weiter (und Gott sei Dank kein Fieber).

(Foto! Ohr ist natürlich unter der Decke. Thor ist Deckenkriecher aus Leidenschaft (-;)
 

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  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #38
Ich schreib dir mal ne PN um hier nicht alle zu zu spamen ;)
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #39
Ich möchte mich ganz doll bedanken bei dem "Gast", der dieses Thema verfasst hat. Unser Streunerkater "Willie Nelson", den wir gestern offiziell incl. Chip und allem adoptiert haben und mit ihm zur Ärztin gefahren sind, um ihn kastrieren und an den Zähnen behandeln zu lassen, hat nämlich auch einen positiven Test.

Ich war schon ganz traurig, doch jetzt schöpfe ich gerade wieder ganz viel Hoffnung, dass er uns noch lange besuchen kommt!
 
  • FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit Beitrag #40
Hallo zusammen,
für alle, die sich mit FIP beschäftigen müssen kann ich zwei Artikel empfehlen. Der erste wurde schon weiter oben gepostet, hier nur zur Ergänzung:

Unter Diagnose sind verschiedene Tests aufgeführt. Dort werden die Worte Sensitivität und Spezifität verwendet. Das sind zwei Begriffe aus der Statistik und helfen euch zu verstehen, wie aussagekräftig die Tests sind. (Ist auch hier erklärt: )
Die Sensitivität gibt an wie hoch die Quote einer richtigen positiv Aussage ist. Beispiel aus dem Artikel zu FIP oben: Die Rivalta Probe hat eine Sensitivität von 52%. Das bedeutet, dass wenn das Ergebnis positiv ist, dass es nur zu 52% auch richtig ist. Zu 48% kann es also auch eine andere Krankheit sein.
Die Spezifität gibt an wie hoch die Quote der richtigen negativ Aussage ist. Wenn man wieder auf die Rivalta Probe aus dem Artikel guckt, dann wird sie mit 98% Spezifität ausgewiesen. Wenn die Probe gemacht wird und sie ist negativ, dass ist es zu 98% keine FIP.
Der zweite Artikel ist mehr ein Artikel Richtung Forschung, welcher auch interessant ist:
Ich hoffe das hilft ein wenig weiter, vor allem um auch den Tierarzt zu verstehen oder sein vorgehen zu hinterfragen, wenn notwendig.
 
Thema:

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