WILL ich mir ein Tier leisten?

Diskutiere WILL ich mir ein Tier leisten? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; In einem anderen Thread, hier in dieser Rubrik, wurde bereits die Frage https://www.katzen-forum.de/katzen/29462-mir-tier-leisten-gerecht.html...
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #1
K

Knuddelmiez

Gast
In einem anderen Thread, hier in dieser Rubrik, wurde bereits die Frage diskutiert. Mir scheint aber, man muss vor Anschaffung eines Tiers noch eine ganz andere Frage diskutieren, die zwar auf den ersten Blick offensichtlich scheint, auf den zweiten aber, den sich hier mehrenden Beiträgen nach zu urteilen, ganz und gar nicht offensichtlich ist: WILL ich mir ein Tier leisten?

Tiere sind Lebewesen. Lebewesen verursachen Kosten, sowohl an Geld als auch Zeit. Da wären, bleiben wir beim Thema Katzen, die Kosten für Zuwendung, Ernährung, Streu, Spielzeug, Kratzmöglichkeiten, Klos, Näpfe, Urlaubsbetreuung, Tierarzt, etc pp. Weiß eigentlich jeder.

Ich WILL also ein Tier haben. Das beinhaltet auch, dass ich mich verantwortungsvoll um das Tier kümmere, es liebe, auf seine Bedürfnisse achte.

Das fängt damit an, dass viele Tiere, so auch Katzen, grundsätzlich erst einmal nicht allein leben wollen. WILL ich meiner Katze/meinen Katzen ein artgerechtes Leben mit sozialem Anschluss zu bieten?

Eine gute Ernährung ist nicht die billigst mögliche (Trockenfutter). Katzen artgerecht oder zumindest ihren Bedürfnissen und Anforderungen entsprechend zu ernähren, kostet nun mal etwas mehr als 10ct am Tag. WILL ich meine Katzen ordentlich ernähren?

Tiere sind Lebewesen. Lebewesen können krank werden. Dann verursachen sie, neben altbekanntem wie Impfungen und Kastra, zusätzliche Kosten. Sei es, weil sie wegen Veranlagung oder falscher Ernährung Steine/Kristalle in der Blase haben, sei es, weil sie versehentlich Draht verschluckt haben, sei es, weil sie einen Unfall hatten oder sich erdreisten alt zu werden - so wie wir Menschen auch eines Tages. WILL ich meiner Katze die bestmögliche gesundheitliche Versorgung finanzieren und dafür auch mal auf persönlichen Luxus verzichten?

Katzen brauchen unsere Aufmerksamkeit, Liebe und Pflege. Sei es, weil sie unsere Nähe brauchen und genießen, sei es, weil es ihnen nicht gut geht und sie auch mal nachts Hilfe benötigen, sei es, weil sie zum Tierarzt müssen, auch wenn es draußen in Strömen gießt... Diese Zuwendung kostet Zeit und durchaus auch Bequemlichkeit. WILL ich dem Wohl meiner Katzen zuliebe auf Zeit und "warme, trockene Füße" verzichten?
...

Diese Fragen kann man nicht erst hinterher für sich beantworten. Indem man sich ein Tier anschafft, hat man sie bereits beantwortet. Man hat Verantwortung für ein Lebewesen übernommen und muss nun dazu stehen. Wer das nicht WILL, schaffe sich bitte Stofftiere an.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #2
sehr schöb geschrieben gine, danke!
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #3
Danke, Danke, Danke
1umarm.gif


Zu dem Thema verweise ich auch gerne noch mal auf ,

Grüße, sauri
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #4
Darüber, ob ich mir eine Katze leisten WILL, habe ich vor der Anschaffung nicht nachgedacht, denn ursprünglich ist meine erste Katze bei mir eingezogen, damit es MIR besser geht, d.h. zur "Mitbehandlung" meiner psychischen Erkrankungen.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #5
erstens, steht hier im Vordergrund die Frage "WILL ich". Zweitens, wenn Tiere als Therapiehelfer angeschafft werden, dann ist das keine einseitige Geschichte sondern ebenfalls ein Geben und Nehmen. Auch dann muss einem bewusst sein, dass Tiere Bedürfnisse haben und man auf diese eingehen muss. Wenn das nur als einseitige Geschichte gedacht ist "das Tier hat MIR zu dienen, alles andere spielt keine Rolle", dann ist das in meinen Augen nichts anderes als Parasitismus und Ausbeutung.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #6
Darüber, ob ich mir eine Katze leisten WILL, habe ich vor der Anschaffung nicht nachgedacht, denn ursprünglich ist meine erste Katze bei mir eingezogen, damit es MIR besser geht, d.h. zur "Mitbehandlung" meiner psychischen Erkrankungen.

Und das schließt ein verantwortungsvolles Abwägen darüber, ob man sich ein Tier leisten kann und will, aus? Na, dann finde ich die Anschaffung echt egoistisch und unverantwortlich.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #7
Und das schließt ein verantwortungsvolles Abwägen darüber, ob man sich ein Tier leisten kann und will, aus? Na, dann finde ich die Anschaffung echt egoistisch und unverantwortlich.

Ja, ich bezeichne meine Erstanschaffung auch gerne als egoistisch:wink:. Das heißt aber nicht automatisch, dass es dem Tier dabei schlecht geht und dass man sich im weiteren Verlauf (vor der Anschaffung weiterer Katzen) nicht näher informiert.

Und informiert habe ich mich vor der Erstanschaffung auch (nur halt an den falschen Stellen). Ich finde halt nur diese Kostendiskussion immer etwas fragwürdig (Tierarzt, Ernährung...), denn demnach dürften Studenten, Rentner und Arbeitslose grundsätzlich keine Katzen halten. Darüber hinaus kann jeder in eine Hartz IV-Situation gelangen.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #8
Mir gehts hier nicht um kann. Das wird woanders diskutiert. Mir gehts ums Wollen. Und wenn ich für mein Tier kein Geld ausgeben WILL, keine Zeit aufbringen WILL, seine Bedürfnisse nicht beachten WILL, dann soll ich mir, egal in welchem sozialen Status, kein Tier anschaffen.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #9
Ja, ich versteh deinen Ansatz, Knuddelmiez, allerdings frage ich mich, ob man diese Fragen wirklich im Vornherein sinnvoll - und vorallem ehrlich - beantworten kann.

Natürlich wollen die meisten Menschen (Tierquäler mal ausgenommen) die Katze gut ernähren, Zeit mit ihr verbringen, sich um sie kümmern, sind bereit zu verzichten, würden für die Katze alles geben, wollen nur das Beste für den kleinen Liebling - bis die Realität zuschlägt.
Wohl die meisten Menschen würden all deine Fragen mit "ja" beantworten, nämlich einfach weil sie ihr Katzerl lieb haben und das Beste WOLLEN. Nur das Wollen reicht halt nicht.
Klar muss man sich vor allem anderen diese Fragen stellen, nur leider wird die Antwort nur temporär wahr sein.
Ich mein damit nicht, dass jemand lügt. Klar WILL man, aber ob man es kann, sieht man leider erst (oft) zu spät.

Und dann plötzlich reicht das Geld nicht, Job weg, Krankheit, private Nudelsuppen etc.
Und dann wird aus dem "will" ein "kann" oder sogar eben ein "kann nicht".
Weitherhin glaube ich auch, dass viele Menschen gar nicht abschätzen können (wollen?), was dieses Wollen im konkreten Fall heißt.
Was es heißt wirklich zu verzichten.
Schnell sagt man "Naja, dann wird der Gürtel halt mal enger geschnallt, wenn die Katz krank ist", aber was es wirklich heißt an finanzielle Grenzen zu kommen, Tausende von Euros in eine OP zu stecken, das wird den meisten Menschen sicher erst klar, wenn sie in der Situation sind.

Ich finde die Frage nach "Will ich das?" unheimlich wichtig, denn sicher trennt sich hier die erste Spreu vom Weizen.
Aber das Wollen allein nützt gar nichts, wenn das "kann", also finanziell, gesundheitlich, lebensplanungstechnisch, beruflich usw., nicht zureichend beantworten werden kann.
Das "will" ist für mich nur eine verbale Liebeserklärung, die beim Anblick der Tierarztrechnung schnell relativiert werden kann.
Leider. Aber schnell werden eben Versprechen gebrochen, wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht. :-(
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #10
Gutes Thema. Wollen und Können sind zwei sehr verschiedene Dinge. Ich kenne genug Leute, die ordentlich Geld für ihre Katzen ausgeben könnten, aber es nicht für nötig halten. Ich kann jetzt aber nur von der Futtersituation sprechen:

Ich glaube, das liegt aber auch daran, dass sie sich nicht informieren. Ich bin mir sicher, dass es viele Leute gibt, die einfach das günstige Sch***futter im Supermarkt kaufen, weil sie dank der tollen Werbung glauben, dass es gut für ihre Katzen ist. Wer mal ein wenig nachforscht merkt ja sehr schnell, dass Supermarktfutter das Letzte ist.

Ich bin selbst Studentin und lebe von sehr wenig Geld. Früher habe ich's oft beim Shoppen verplämpert, das habe ich mittlerweile fast komplett aufgegeben. Ich bin eigentlich ein ziemlicher Sparfuchs geworden... Meine Mutter macht sich schon darüber lustig, dass ich immer das teure Katzenfutter kaufe und selbst das billigste vom Billigen esse :mrgreen: :mrgreen: Aber sie freut sich auch, dass ich mein Geld nun nicht mehr für Pullover und Shirts aus dem Fenster werfe, sondern sinnvoller investiere. Wenn mal ein teurer Tierarzt-Besuch ansteht, hilft sie mir aus. Ich zahle es aber auch zurück. Sonst wäre ich jetzt auch keine Katzen-Mami. Ich weiß noch von unserer Erstkatze sehr gut, wie teuer ein Katzenleben sein kann (sie hatte eine ansteckende Krankeit).
 
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  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #11
Nein Carina, sehe ich nicht so. Wenn man vorher das Blaue vom Himmel herab beschwört (ich will das alles tun) und es hinterher eben nicht tut (Tier wird lästig, Nassfutter ist zu teuer, draußen regnets also gehe ich nicht zum Tierarzt oder aber Tierarzt kostet Geld, ich warte lieber -und zur Trennung von können und wollen gehts mir hier nur um die Fälle, die eben könnten, wenn sie wollten), dann hat man diese Fragen nicht aus Überzeugung heraus so beantwortet sondern, weil das "Ich WILL ein Tier" einfach alles andere überragte und man sich den Rest schön geredet hat. DAS ist eine Verhaltensweise, die wir alle kennen dürften, die haben wir in unserer Kindheit ja selbst an den Tag gelegt. Nicht ohne Grund hat zB meine Mutter mich erst einmal ein volles Jahr lang auf Herz und Nieren geprüft, ehe ich mein erstes Haustier bekam. Sie wollte sehen, wie viel ich bereit bin für ein Tier zu tun, ob ich dauerhaft meine Pflichten erfülle, ob ich bereit bin, meine Zeit auch mit unliebsamen Dingen zu verbringen. Ich bekam ein Jahr lang kein Taschengeld um zu zeigen, dass ich eben bereit bin, darauf zu verzichten, wenns hart auf hart kommt. Ich habe es gezeigt und bekam mein Tier. Mein Bruder hat sich eingestanden, dass er eben doch nicht dazu bereit war und hat seinen Wunsch dann aufgegeben. Damals waren wir beide 12, also durchaus schon zu solchen Gedanken fähig. Jetzt, wo ich erwachsen bin, liegt es in meiner eigenen Verantwortung, mir meine wahren Prioritäten bewusst zu machen.

Poisengirl, genau das ist, was ich meine. Danke für Deinen Beitrag.
 
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  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #12
Sehr schön geschrieben*daumenhoch*
Ich denke viele Leute holen sich ein Tier sehr spontan und unüberlegt und denken einfach nicht daran, dass man für die nächsten Jahre eine hohe Verntwortung dem Tier gegeüber hat.
ich höre immer öfter Geschichten von "aber sie war doch so süß...."
Ich persönlich gehe vor jeder Anschaffung und stelle mir genau diese Frage: WILL ich das auch?
(Ausserdem warte ich dann meist noch mind. nen Jahr)

Liebe Grüße
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #13
Ja, bei den ersten drei Katzen war es bei mir auch noch das WILL, danach wurde ich nicht mehr gefragt :oops:
Und nein, ich WOLLTE nicht so viele Katzen, aber wenn wieder ein krankes vor der Türe saß, konnte ich nicht wegsehen.

Ich weiß, dass ich keine weiteren Katzen WILL, im Moment haben wir Glück und nur gesunde Miezen. Was aber, wenn wieder so ein schwerkrankes Miezerl dabei ist, das sich nicht vermitteln lässt? *grübel*
Das WILL ich dann nicht ....
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #14
Nein Carina, sehe ich nicht so. Wenn man vorher das Blaue vom Himmel herab beschwört (ich will das alles tun) und es hinterher eben nicht tut (Tier wird lästig, Nassfutter ist zu teuer, draußen regnets also gehe ich nicht zum Tierarzt oder aber Tierarzt kostet Geld, ich warte lieber -und zur Trennung von können und wollen gehts mir hier nur um die Fälle, die eben könnten, wenn sie wollten), dann hat man diese Fragen nicht aus Überzeugung heraus so beantwortet sondern, weil das "Ich WILL ein Tier" einfach alles andere überragte und man sich den Rest schön geredet hat. DAS ist eine Verhaltensweise, die wir alle kennen dürften, die haben wir in unserer Kindheit ja selbst an den Tag gelegt. Nicht ohne Grund hat zB meine Mutter mich erst einmal ein volles Jahr lang auf Herz und Nieren geprüft, ehe ich mein erstes Haustier bekam. Sie wollte sehen, wie viel ich bereit bin für ein Tier zu tun, ob ich dauerhaft meine Pflichten erfülle, ob ich bereit bin, meine Zeit auch mit unliebsamen Dingen zu verbringen. Ich bekam ein Jahr lang kein Taschengeld um zu zeigen, dass ich eben bereit bin, darauf zu verzichten, wenns hart auf hart kommt. Ich habe es gezeigt und bekam mein Tier. Mein Bruder hat sich eingestanden, dass er eben doch nicht dazu bereit war und hat seinen Wunsch dann aufgegeben. Damals waren wir beide 12, also durchaus schon zu solchen Gedanken fähig.

*nick*
Ja, du hast auch absolut recht. Deine Gedanken sind völlig logisch und ich würde es genauso unterschreiben. Und ich würde mir wirklich wünschen, dass Menschen sooo ehrlich zu sich selbst sein könnten.
Aber an sich ist die Entscheidung für ein Tier trotz allem ein Stück weit Emotion. Und diese Emotionen kann man in den Hintergrund schieben, aber sicher nicht abschalten.

Ich glaube nur einfach, dass Du hier eine Ebene der Selbstreflexion ansprichst, die die wenigsten Menschen wirklich erfüllen.
Und das sogar ohne zu lügen. Die Bereitschaft all das zu tun, sich aufzuopfern und ohne wenn und aber für sein Tier einzustehen, wird bei (normalen) Menschen sicher bei 100% liegen - weil es eben nur Theorie ist.
Aber in der Realität wird aus "ja" und "nein" schnell ein "jein" und ein "Ich tu, was ich kann", was je nach Lebensumständen zusammenschrumpft.

Und sicher hat jeder Mensch irgendwo Grenzen, die er für sich definiert. Grenzen, die aus eigener Erfahrung heraus entstehen, aus moralischen Überlegungen oder aus ganz praktischen Gründen.
Mir ist das deutlich bei dem Thread bzgl. der Spenderniere für die Katze aufgefallen.
Für den einen wären die Finanzen ein Grund das nicht zu tun (auch wenn sie könnten, wäre es für sie nicht in Ordnung), für den anderen der Stress, den man der Katze antut und für den Dritten die moralische Überlegung, dass für das Wohl der eigenen Katze eine andere Katze sterben muss.
Und trotzdem bin ich mir sicher, dass alle Schreibenden dort alles für ihre Katze tun wollen, bereit sind zu verzichten und sich gut kümmern wollen.
Und sicher jeder Schreibende dort die Frage nach dem "will ich" mit einem klaren JA beantwortet hätte.
Nur der eigene Wille ist eben "eigen", weil er sich durch das eigene Leben definiert.

Ich wollte mit meiner Antwort auf keinen Fall dein Geschriebenes herabsetzen. Du HAST recht, gar keine Frage.
Ich wollte nur zeigen, dass dein "Ja" zum Wollen nicht unbedingt das "Ja" eines anderen Menschen sein muss, weil er für sich einfach andere Grenzen definiert.
Wobei ich natürlich auf keinen Fall darüber spreche, ob man nun bei 3 Grad zum Tierarzt geht oder nicht. Das ist indiskutabel.
Aber bei der Frage, was ich bereit bin für mein Tier zu tun, können sich die Geister schon scheiden - ohne dass eine der beiden Parteien sein Tier weniger liebt als die andere.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #15
Naja, mir gehts hier eher um die grundlegenden Dinge, nicht um die, die Tausende von Euro kosten oder die Frage, bin ich bereit meiner Katze ein goldenes Klo zu kaufen, dafür auf meinen Massagesessel zu verzichten :lol:

Mir gehts hier schon um die grundlegende Frage nach artgerechter Haltung (also mit Kumpel im Normalfall), Nassfutter statt Trockenfutter und Tierarzt, wenn die Katze wiederholt aufs Bett pinkelt oder Draht verschluckt hat oder sonstige sichtbare Anzeichen einer gesundheitlichen Störung aufweist. Mir gehts hier nicht um diskutable Dinge wie Spenderniere oder ähnliches sondern eben um die grundlegenden Dinge, die einfach, wenn sie anfallen, auch getragen werden MÜSSEN.

Das beinhaltet auch, dass man zwar am Anfang aus Unwissenheit heraus eben mal Fehler macht aber eben bereit ist zu lernen und auf die Erfahrenen zu hören.

edit: Eva, Du in Deiner Sonderform, die Du mit Deinem Streunerhof darstellst, Du stellst aber genau die Prioritäten unter Beweis, die ich grundlegend als Voraussetzung verstehe, wenn ich mir willentlich ein Tier anschaffe. Du tust einfach Dein Bestes, was getan werden muss, das wird getan, ohne wenn und aber.
 
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  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #16
*nick*
Okay, dann hab ich das einfach zu weit gefasst und wurde (aufgrund von Glühwein???) zu philosophisch.
Aber ja, solche Sachen sind mit Ehrlichkeit zu beantworten und DAS kann man wirklich von erwachsenen Menschen erwarten.

:)
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #17
edit: Eva, Du in Deiner Sonderform, die Du mit Deinem Streunerhof darstellst, Du stellst aber genau die Prioritäten unter Beweis, die ich grundlegend als Voraussetzung verstehe, wenn ich mir willentlich ein Tier anschaffe. Du tust einfach Dein Bestes, was getan werden muss, das wird getan, ohne wenn und aber.

Die Frage nach dem WILL hat sich aber nie gestellt, da hatte ich keine Zeit zum Überlegen :wink:
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #18
Doch, die Frage hat sich Dir stets gestellt. Du hättest immer ablehnen können. Du hast es nur nie getan, weil es einfach Deiner grundlegenden Einstellung widersprochen hätte. Du musstest Dich dieser Frage gar nicht stellen. Du tust, was anfällt, eben weil es anfällt. Dass Du das selbst so nicht wahrnimmst, dafür mag und respektiere ich Dich nur noch mehr :)
 
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  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #19
Ich finde diesen Beitrag perfekt!!
Es KANN sich jeder ein Tier anschaffen aber das WOLLEN ist was anderes damit geht man dann vollkommen drauf ein.
Wäre wirklich schön wenn Menschen sich das vorher genauer überlegen würden.
Bei mir war es naja anderes habe meine in einer notsituation aufgenommen weil ich ihnen halt helfen wollte .
Muss ganz ehrlich sagen hätte mir von mir aus selber nie eine Katze angeschafft! Dachte als totaler Hundefreak immer Katzen wären nichts für mich!! *schäm*
Muss sogar sagen dachte es wären die einzigen tiere die nichts für mich wären.
Aber auch zur meiner verteildigung => wir hatten jahrelang 18 um genau zu sein einen Kater -.- der mich generell angegriffen hat wenn er mal zuhause war. Habe noch prächtige narben von ihm!! Von daher war immer die Frage des wollen klar : NIEMALS
Bin halt ein totaler Hundefreak geworden!
Der Mensch lässt sich ja gottseidank belehren x)
und jetzt WILL & werde ich meine beiden NIEMALS mehr hergeben.
 
  • WILL ich mir ein Tier leisten? Beitrag #20
Ja, ich bin eine schlechte Katzenhalterin...

...weil ich meine Katzen in aller Regel selbst behandle (außer z.B. bei verschlucktem Draht oder sonstigen lebensgefährlichen Sachen; bei verschuckten Bändern allerdings auch nicht:wink:). Ich habe bisher rund 2000€ bei diversen TÄ und in diversen Tierkliniken gelassen - für Fehlbehandlungen und Falschdiagnosen. Ich bin für hunderte Euro mit dem Taxi zu TÄ gefahren. Meistens ging es meinen Katzen nach der Behandlung schlechter als vorher. Deshalb WILL ich mit meinen Katzen nicht mehr zum Tierarzt (außer eben in Notfallsituationen).
 
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