Meine Pummeltorte ist auch Struvitchen.
Trockenfutter ist - mal abgesehen von demMärchen der Zahnpflege - absolut kontraproduktiv.
Katzen sind es gewohnt, ihre benötigte Flüssigkeitszufuhr primär aus der Nachrung zu ziehen.
Wie der Name schon sagt, ist davon in Trockenfutter nicht viel.
Ich füttere ebenfalls ein mittelklasse Nassfutter, wichtig hierbei: kein zucker (auch nicht getarnt als Rübenschnitzel, Karamell, etc) und kein getreide.
Dazu 2 Guardacid-tabletten pro Tag, morgens und Abends je eine.
Zusätzlich gibt es jeden Tag20 % der Gesamtfuttermenge Rohes, da kann man alles geben, außer (wild-)schwein, ohne zu supplementieren
Damit haben wir den pH-Wert auf 6,2 - 6,4 eingestellt.
Meine TÄ kannte die Tabletten vorher auch nicht, hat sich die im Internet angeschaut und meinte, ich solle es probieren, sie wäre sehr an den Ergebnissen interessiert, für die Behandlung anderer Struvitpatienten.
Von
Trockenfutter hat sie mir von anfang an abgeraten, ohne dass ich sie darauf angesprochen hätte.
Tierärzte werden futtertechnisch von den Futtermittelherstellern geschult, und die preisen gern ihre eienen Produkte an, und mit
Trockenfutter scheint sich der beste Gewinn abzuzeichnen. Dass dies aber physiologisch untauglich ist, erschließt sich eigentlich jedem, der sich mit dem Körper der Katze beschäftigt ;-)
Gibt ja auch keine Trockenmäuse in der Natur
Rohfleisch in "mausgröße" hat den vorteil, dass es wirklich wie eine Zahnbürste wirkt, denn die Miezen müssen ja richtig kauen und knatschen.
Mein Sternenkater Paul hatte, bevor er zu mir kam, immer probleme mit Zahnstein, musste mehrmals narkotisiert werden, um den Zahnstein zu entfernen. Bei mir dann noch einmal direkt am Anfang und dann, dank Rohfleisch, nie wieder und die Beißerchen waren immer schön sauber.
Und dem hier schließe ich mich definitiv an!!!!!
NIcht ohne Absprache mit dem Tierarzt! Das ist nichts um selber herumzudoktern! Es ist sicher nicht uninteressant und mag helfen, aber nicht ohne ärztliche Absprachen.