Hallo...
möchte hier nur kurz nachhalten, was tatsächlich die Ursache gewesen ist, damit einige, die in einer Suchmaschine vorab Antworten finden möchten vielleicht ihren Nutzen daraus ziehen können.
Mein Kater ist seit letzten Montag tot, ich musste ihn mit nur knapp 11 Jahren einschläfern lassen und bin seitdem fix und fertig, weil es vermeidbar gewesen wäre und ich selber sogar Schuld bin. Er hätte noch doppelt so alt werden können.
Habe kurz nach meiner Fragestellung hier einen Tierarzt besucht und meinen kleinen Racker vorgestellt.
Der Tierarzt hat dabei allerdings vor 18 Monaten nach einem Check nichts feststellen können und meinte das könne schon mal vorkommen, alles sei lt. Durchcheck total ok, mein Kater ist gesund und hat jetzt halt ein grünes und ein rotes Auge.
Ich mache mir selber gerade Vorwürfe, weil ich heute in Kentnis der tatsächlichen Ursache einige Ergebnisse bei google finde und dieser Tierarzt (in 59394) offenbar keine Ahnung hat.
In Kombination mit HCM und rotes Auge finde ich jedenfalls das, was es war.
Der Grund war ein erhöhter Blutdruck, was einige Äderchen zum Platzen gebracht hat. Allerdings nur in dem einen Auge.
Wäre damals der erhöhte Blutdruck diagnostiziert worden, wäre auch die Ursache hierfür gesucht worden. Mein Kater hatte HCM, zu dem Zeitpunkt auch noch therapierbar.
Jetzt...
Durch eine partielle Thromboembolie hat er vor 3 Wochen am rechten Hinterbein 2 Tage gehumpelt, ich dachte er hätte mal wieder was abbekommen, wie einige male es in den Jahren, wenn er draußen "gekämpft" hatte schonmal vorkam.
Er lag dann ein paar Tage nur rum... aber er hat gefressen und ich hab nix böses gedacht.
Und dann wurde es auch wieder besser, er fing wieder an zu spielen, hüpfte rum, hat mich geärgert und ich ihn zurück... wie immer eigentlich. Nur das er dann nebenbei noch abgenommen hat und halt weniger gefuttert hat... Wurmkur hatte er noch 2 Monate vorher und ich dachte wenn das nicht besser wird, gehste nächste Woche mit ihm zum Tierarzt.
Montag abend kam ich dann nach der Arbeit nach Hause und hab ihn unterm Bett gefunden. Seine Hinterbeine und Schwanz hat er nicht mehr bewegen können und war quasi ab Mitte gelähmt, mir ist auch aufgefallen, dass die Hinterbeine unnormal kalt waren. Überall war Erbrochenes. Er muss auch nochmal aufm Klo gewesen sein und hat sich so halb bemüht nochmal "richtig" zu machen.
Er hatte bestimmt tierische Schmerzen und hat da den halben Tag alleine hilflos rumgelegen und ich war nicht da.
Bin gegen 21 Uhr zum Tierarzt - einem anderen. Der hat direkt eine Thromboembolie festgestellt, Untertemperatur, Lähmung.... schlechte Prognose, Therapie mehr Qual für ihn als sonstwas.
Und jetzt bin ich ihn viel früher los, als notwendig. Das ist alles recht bitter für mich, er fehlt jetzt schon wie Sau. Hoffe jemand, mit einem Kit und gleichem Problem liest diesen Thread und findet eine hilfreiche Antwort, um das zu vermeiden, was vermeidbar gewesen wäre. Auch lt. Ansicht der Tierärztin, die ihn eingeschläfert hat. Vor 18 Monaten wäre das mit Medikamenten noch machbar gewesen, jetzt liegt er bei mir im Garten begraben.