R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit

Diskutiere R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Guten Morgen! Ich wollte mich bei Euch mal wieder melden. Ich stehe nach wie vor unter einer Art Schock. Ich gehe aber seit diesen Montag wieder...
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #21
Guten Morgen!


Ich wollte mich bei Euch mal wieder melden.
Ich stehe nach wie vor unter einer Art Schock. Ich gehe aber seit diesen Montag wieder arbeiten um die Ablenkung zu haben.
Abends sitze ich dann meist hier und denk mir dann: "Nee, er ist nicht nur mal eben arbeiten... oder kurz weg... Weg ist er für immer und kommt auch nicht wieder."
Diese Erfahrung jeden Abend aufs Neue machen zu müssen, tut unscheinbar weh und reisst die Wunde immer wieder auf. Man weint und weint und weint... Sucht sich dann ein Ventil, damit man dann im Bett irgendwie zur Ruhe kommt und schlafen kann.

Meine Tochter fängt diese Woche erst das trauern an, weil sie bei ihrem Vater 1 1/2 Wochen dies nicht an Möglichkeit hatte.
Es ist schwer ein 8 jähriges Mädchen, was das erste Mal richtig mit dem Tod in Berührung kommt, aufzufangen und zu trösten. Meist sitzen wir hier zusammen und weinen einfach.

Es wird noch so verdammt lange dauern!
Er fehlt uns an allen Ecken und Kanten... und einfach jeden Moment!

Danke für euer Mitgefühl! Mehr kann ich gerade auch nicht sagen. Tut mir leid!
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #22
Hallo,

ich kann dir nur aus eigener Erfahrung raten, such dir bitte kompetente Hilfe zur Trauerbewältigung.

Alleine kann man so etwas fast unmöglich schaffen.

Auch für dein Kind wäre das sehr wichtig, da durch so eine Situation Ängste geweckt werden, mit denen Kinder nicht umgehen können.

Ich habe vor 6 Jahren meine kleinste Schwester verloren, da war mein Sohn 6 Jahre alt.

Lass dir helfen!

Grüße Sabine
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #23
Hallo....
erstmal wollte ich dir sagen das es mir unendlich leid tut was dir passiert ist,
ich kann dir auch nur Raten, dir Hilfe zu suchen!!

Kinder, finden meistens schneller wieder in die "normalität" weil sie das alles irgendwann mit kindlicher leichtigkeit sehen....so war es bei meiner tochter, wenn ich heute wieder "einen schlimmen Tag" habe und weine, dann sitzt sie neben mit und sagt mami, nicht mehr weinen, Elias geht es jetzt gut, das weisst du doch.... (sie ist 7)
wir haben auch immer sehr offen mit dem verlust und der trauer gelebt.... das ist für Kinder glaube ich ganz ganz wichtig!!!

Du musst nicht von jetzt auf gleich wieder funktionieren, lass die Trauer zu, sei traurig wütend, was auch immer, lass es raus! Es ist das schlimmste einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es wird besser, die zeit wird die wunde nicht heilen, aber du wirst lernen mit dem schmerz und dem verlust umzugehen....
(wenn mir das vor einem jahr jemand gesagt hätte, ich hätte es nie geglaubt)
aber das leben wird wieder schön,anders, aber dennoch wieder schön, auch wenn es gerade unvorstellbar ist, irgendwann findet das lachen wieder einen platz in deinem leben.... glaub mir!!
bis dahin ist es noch ein langer weg....ich drücke dich
und wünsche dir alle Kraft dieser Welt...
wenn du hilfe brauchst kann ich dir gerne ein paar adressen geben ....

Stille Grüsse Steffi
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #24
Ich schließe mich Steffi an und drück´ Dich einfach mal in Gedanken.
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #25
Liebe Aija.
Ich wweiß wie es dir geht. Auch ich habe früh meinen Mann verloren. Er fuhr auch zur Arbeit und kam nicht mehr lebend zurück. Vor 2.5 Jahren starb mein Sohn. Das warr das schlimmste was einer Mutter passieren kann. Glaube mir es wieder besser aber es dauert lange. Ich fühle mit dir und drück dich mal.Ich wünsche dir und deinem Kind ganz viel Kraft.
Alle guten Wünsche sind bei dir.
Kathi.
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #26
Mir stehen gerade Tränen in den Augen.

Das was du, Sabrina, geschrieben hast, ging mir sehr nah.
Das hatte ich schon in meiner ersten Antwort hier geschrieben.

Ich kann mir leider nur zu gut vorstellen, wie du dich seit
diesem schrecklichen Unfall fühlst. Ich hoffe, dass du mit
der Zeit es schaffst, das Erlebte zu verarbeiten und nicht
darüber zu verzweifeln.

Kathi, auch dein Beitrag ging mir sehr zu Herzen.
Ich habe selber zwei erwachsene Söhne (18 und 19 Jahre)
und das schlimmste, was ich mir vorstellen könnte wäre...
nein, ich möchte mir das überhaupt nicht vorstellen.

Wenn ihr mögt, könnte ich euch ein Buch empfehlen,
das hilfreich sein kann in so einer Situation:

"Meine Trauer wird dich finden - ein neuer Ansatz zur Trauerarbeit"
von Roland Kachler siehe Meine Trauer...##

Ich denke an euch und fühle mit euch.

[YOUTUBE]http://www.youtube.com/watch?v=YjjeZbN-xs4[/YOUTUBE]
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #27
Hallo Ihr Lieben!


Mir läuft es gerade eiskalt den Rücken runter und auch ich habe wieder Tränen in den Augen.

Ich brauchte meine Zeit... war viel mit mir und der Trauerbewältigung beschäftigt.
Auch war ich in Behandlung in einer Traumaambulanz, weil ich einfach so verzweifelt war und mich so leblos fühlte.
Da wollte ich wieder raus... diese Leblosigkeit machte mich regelrecht wahnsinnig - noch dazu machte es mir große Angst.
Ich hab dort einige Techniken gelernt damit umzugehen... Vorallem mit den Selbstvorwürfen bzgl. seines Unfalls (ja, ich gab mir die Schuld daran - so verrückt es klingt).
Nun geht es mir wieder gut... Die Sache steckt immer noch in den Knochen. Keine Frage! Das wird sie auf ewig bleiben!
Seit neuestem bin ich in einer neuen Partnerschaft. Es tut mir gut... Obwohl ich nicht damit gerechnet hatte... es ist aus einer Freundschaft entstanden... Einfach so... bumm.. So passiert es wohl manchmal. Auch mein Freund hat großes Verständnis dafür und sieht Robert nicht als Konkurrenten an. Er hat sogar Verständnis dafür, wenn ich hier sitze und deswegen nochmal weinen muss...
Oder meine Ängste, wenn mein Freund weiter mit dem Auto weg fahren muss (das muss er häufig, wegen seines Jobs)... Er ruft mich an, wenn er angekommen ist und wann er los fährt. Er weiß, ich würde sonst vor Sorgen umkommen.
Ich habe meine Ausbildung, trotz dem ganzen, erfolgreich abgeschlossen und ich bin wieder über dem Berg. Eine Situation, die ich vor Monaten nie für möglich gehalten hätte!

Danke nochmals für eure Worte - auch wenn ich das ein oder andere jetzt erst gelesen habe. Dennoch: Danke schön!
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #28
Hallo,

schön, dass es dir wieder besser geht und du dein Leben weiterlebst.

Irgendwann kommt die Zeit, da es nicht mehr so weh tut.
Und es werden Zeiten kommen, da kannst du dich an die schönen Dinge erinnern. Du wirst traurig sein, aber der Schmerz wird weniger.

Toll, wie du alles meisterst.

Grüße Sabine
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #29
diesen thread habe ich mehr als einmal gelesen. immer wieder habe ich ihn geschlossen, denn ich kenne das gefühl. bei mir ist es jetzt fast 6 jahre her. auch ich habe mir damals hilfe gesucht, weil es anders gar nicht mehr ging.

es wird immer wieder momente der traurigkeit geben, aber ich kann dir auch eines versprechen: du wirst auch wieder lachen, und du wirst auch wieder leben!

fühl dich gedrückt ..
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #30
Das tut mir aufrichtig Leid für dich.:-( Habe den Thread erst jetzt gesehen.
Wünsche dir ganz viel Kraft die Trauer zu überstehen. Fühle die aus der Ferne umarmt.
 
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #31
was du erleben musstest ist ein schlimmer alptraum.... gut, dass du einen weg aus der tiefsten trauer gefunden hast und nach vorne blickst. auch wenn es natürlich immer einen dunklen fleck in deiner seele hinterlässt... schön, dass dein neuer partner so verständnisvoll ist. ihr werdet das gemeinsam schaffen!

alles liebe und mein herzliches mitgefühl, auch wenn es spät kommt.
lg,
jenny
 
Zuletzt bearbeitet:
  • R.I.P. Robert - ein Abschied auf Zeit Beitrag #32
Liebe Sabrina, ich freue mich, nach längerer Zeit wieder von dir
zu lesen und zu hören, dass es dir langsam besser geht.

Es war gut, dass du dir professionelle Hilfe gesucht hast,
es ist ganz toll, dass du trotz der schwierigen Situation
deine Ausbildung beendet hast und ich freue mich für dich,
dass du einen Freund gefunden hast, der dich versteht und
der auch auf deine Ängste und Sorgen Rücksicht nimmt.

Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Glück. :-D
 
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