• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom

Diskutiere Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Foris, ich bin neu hier im Forum und komme gleich mit einem sehr ernsten Thema: Bei unserer 12jährige Katze haben wir Ende letzten...
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Frosch

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Hallo liebe Foris,

ich bin neu hier im Forum und komme gleich mit einem sehr ernsten Thema:

Bei unserer 12jährige Katze haben wir Ende letzten Jahres einen kleinen Knubbel an ihrer linken Flanke entdeckt. Da er sehr klein war, haben wir beschlossen erst mal abzuwarten.
Anfang Februar hatten wir den Eindruck, dass er größer wurde und sind zum Tierarzt. Der tastete ab und vermutete einen Zusammenhang mit einer Spritzengabe (Schmerz- oder Antibiotikaspritze) im November... Wir sollten abwarten und erfahrungsgemäß, müßte der Knubbel in den nächsten 4-6 Wochen verschwinden. Falls nicht, sollten wir wieder vorstellig werden.
5 Wochen später standen wir wieder auf der Matte, sehr in Sorge, da wieder ein Wachstumsschub eingetreten war. Die Beule war nun ca 2 cm im Durchmesser, frei verschiebbar, weich und bereitete unserem Herzchen keinerlei Schmerzen. Auch ansonsten verhielt sich die Katze völlig unauffällig.
Nun wurde sie operiert und uns mit einer 8 cm langen Narbe wieder übergeben. Das Gewächs wurde untersucht und leider bestätigte sich meine Befürchtung: Fibrosarkom!

Die Heilung ist sehr langwierig, da die Wunde nach dem Fädenziehen zur Hälfte wieder aufging. Diverse Klammern wurden gesetzt, die sich zum Teil wieder aushängten oder von der Katze ausgerissen wurden.

Jetzt sieht alles gut aus und wir konzentrieren uns auf die Prävention:

10 Tage nach OP starteten wir, nach Beratung von unserem Tierarzt, mit einer homöophatischen Therapie von Heel, speziell zur postoperativen Behandlung von Fibrosarkomen bei Katzen, die wie folgt ausssieht:

2x wöchentlich 2 ml einer 1:1 Mischung aus Coenzym compositum und Ubichinon compositum
dazu
1x / Woche 1 ml Para-Benzochinon-Injeel forte im wöchentlichen Wechsel mit 1 ml Glyoxal compositum

zusätzlich gibt es täglich
1 ml Lymphomyosot N und
1 ml Galium Heel N

Das sind alles Ampullen, die wir alle oral verabreichen.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Therapie oder auch einer Abwandlung davon?

Gibt es Erfahrungen mit Chemotherapie und/oder Bestrahlung?
Hat jemand Erfahrung mit Horvi Schlangengift?
Hat jemand mit ACTIVEED gearbeitet und kann damit von seinen Erfahrungen berichten?

Gibt es auch Fibrosarkom-Fälle ohne Präventiv-Massnahmen nach der OP?

Zusätzlich versetzen wir jede Futterportion mit 25-50mg Kurkuma. Diesem Gewürz,( bzw. dem Curcumin, dem gelben Farbstoff von Kurkuma) wird eine Wirkung gegen Krebs nachgesagt. Wir sind kürzlich in einer Sendung auf ARTE darauf gestoßen (interessanterweise wurden dort auch direkt Katzen erwähnt) und auch im Internet finden sich verschiedentlich Hinweise darauf. Wissenschaftlich bewiesen ist das natürlich nicht, aber diverse Naturvölker schwören darauf.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Erfahrungen!

Tine
 
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  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #2
Hallo Tine,
menno, eure Katze bekommt aber reichlich Medis....
unsere Leonie, 15, hat auch einen Tumor. Allerdings wissen wir nicht, was für einen.
Er ist nicht operabel, sitzt zu ungüstig tief am Brustkorb.
Wir behandeln daher nur medikamentös.
Leonie bekommt Metacam, ein Schmerzmittel, das wahrscheinlich auch das Wachstum des Tumors bremst oder zerstört.
Dazu auch das Para, welches eure Miez auch bekommt. Das geben wir aber nicht oral, sondern spritzen es unter die Haut. Zu Anfang 2 ml täglich, dann jeden 2. Tag, jetzt ist noch ein Wirkstoff in der Spritze, da habe ich aber vergessen, was es ist. Ich meine Vit C, werde aber den Tierarzt fragen.
Es wird noch ein dritter Wirkstoff dazu kommen, allerdings erst nächste Woche.
Horvi verträgt sich nicht mit unserer Medikation, habe bei THP nachgefragt und da unseres wirkt, werde ich nicht wechseln.
Nach Activeed habe ich den Tierarzt gefragt, man kann es geben, aber er meint, wenn das andere hilft, warum sollen wir den Katzenkörper weiter belasten....
Viel hilft nunmal nicht immer viel.
Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen, Grüße von Nala, Leonie und Dosenöffner Tina
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #3
Hallo Tina,

danke für Deine Schilderung!

Wann wurde denn der Tumor bei Eurer Leonie entdeckt? Wie groß ist er? Wie lange behandelt ihr schon? Woher weißt Du, dass die Therapie anschlägt? Überwacht ihr das Wachstum?

Wir lassen unserer Terra nach Möglichkeit keine Spritzen mehr verabreichen. Da das Fibrosarkom vermutlich durch Spritzen ausgelöst wurde... Unser Tierarzt sieht das übrigens auch so...
Horvi und ACTIVEED wollen wir noch nicht verabreichen. Wir werden erstmal mit Heel weitermachen und behalten uns alles andere im Hinterkopf, falls es unter der Heel-Therapie zu einem Rezidiv kommt. Dann werden wir neu überlegen und evtl die Therapie wechseln.
Deshalb wäre es sehr schön bis dahin einiges an Erfahrungen, von anderen Betroffenen, im Kampf gegen Fibrosarkome gesammelt zu haben!

Ich wünsche Euch und Eurer Leonie viel Erfolg mit der Behandlung!

Alles Liebe, Tine
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #4
Hallo Tine,
wir haben den Tumor Anfang Januar entdeckt.
Erst hatte sie einen Knubbel in der Achselhöhle, innerhalb von wenigen Tagen dann der Tumor an der Brust. Er hatte die Größe eines Gänseeies, der Knubbel ca murmelgroß.
Wie vorher beschrieben ist der Tumor inoperabel.
Zu Anfang haben wir alle 24 Std, Metacam 1 Teilstrich/kg Körpergewicht und 2ml Para gegeben.
Nach 4 Wochen alle 48 Std.
Inzwischen bekommt sie alle 48 Std 1/2 Teilstrich Metacam, 2 ml Para und 2ml Coenzym.
Nach Ostern kommt ein weiteres Medi dazu, ich weiß noch nicht, welches.
Wir spritzen, da unser Tierarzt der Meinung ist, dass Para dann am besten wirkt.
Der Knubbel in der Achsel, was immer es auch war, ist weg.
Der Tumor an der Brust hat sich um die Hälfte verkleinert. Ob er ganz verschwindet......???
Keine Ahnung, ist auch nicht wichtig, Hauptsache der Miez geht es gut.
Sie ist dabei auch fit, keine Verhaltensänderung, schmusig und kuschelig wie immer und nach wie vor extrem mäkelig beim Futter :)
Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen,
liebe Grüße Tina mit den 2 Pelztieren
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #5
Hallo Tina,

wenn sich der Tumor so deutlich verkleinert hat ist das ein sehr schönes Ergebnis und eine Bestätigung, dass ihr das richtig macht!
Liebe Grüße und weiterhin eine erfolgreiche Behandlung!
Tine
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #6
Hallo Tine, weißt du etwas Neues zu berichten von eurer Mieze???
Würde mich sehr interessieren, ob die Maßnahme Erfolg zeigt.
LG Tina
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #7
Hey, Tine!

Wie geht´s der Miez?

Beste Grüße und fest gedrückte Daumen und Pfoten!!
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #8
Hallo liebe Tine,

ich habe ja ein ähnliches Thema eingestellt. Bei uns ist es die 4. OP morgen, da der letzte Schub, die neuen OP erst 2 Monate her ist.

Wir sind zutiefst erschrocken.

Nun spricht unser Tierarzt, den wir sehr mögen, dass er nochmal operiert, wir aber - wenn wir nichts danach anschliessen wollen - unser Mäuschen doch in Ruhe lassen sollen.

Chemo, Schlangengift Enzym etc. er ist nur bedingt dafür, hat uns aber die Hofheim Klinik genannt wegen Bestrahlung und Chemo.

Das ist aber mit Sicherheit eine Tortur und wir wissen auch nicht wie wir das rein praktisch machen sollen. Zudem wollen wir sie nicht da lassen.

Also wollen wir auch Alternative Methoden anweden.

Da habe ich mit sehr großem Interesse Deinen Bericht gelesen.

Das hört sich aber alles so kompliziert an. Kannst Du mir da nochmal was zu schreiben, wie ihr das so in euren Tag unterbringt, woher ihr die Medikamente habt, was davon die Heilpraktikerin macht etc.?

Wir wollen nach der OP mit Activeed anfangen. Das machen wir auf jeden Fall.

Aber wir haben noch keinen uns weiter empfohlenenen Tierheilpraktiker hier in Köln gefunden. Einen den andere kennen und gut finden, so einen suche ich...aber keine Chance. Habe sogar verschieden Aufrufe in WKW und Facebook gemacht.

Unsere Fenja wird morgen Abend operiert und es wird diesmal viel weg zu schneiden sein.

Ich könnte nur weinen...und hört gar nicht mehr auf.

Ich möchte sie nicht quälen, aber auch nicht aufgeben.

Also bin ich für jeden Tip, jede Hilfe dankbar.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß´

Kirsten
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #9
Hey Kirsten!

Hofheim ist die beste Adresse! Zur Chemo: Die wird ambulant gemacht. Erst Blutwerte, wenn die o.k. sind, Chemogabe. Dauert ein wenig, dann kannst Du die Miez wieder mitnehmen. Dosierung ist wesentlich geringer als bei Menschen. Joy hatte als einzige Nebenwirkungen, daß sie so ca. 2 Tage nach der OP die erste Frühstücksportion gespuckt und ihre Schnurrhaare verloren hat. Sonst ging es ihr wie sonst auch, gespielt, geschmust, gefuttert, Gewicht gehalten.

Alles erdenklich Gute!
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #10
Ach je, noch eine Email von mir, sorry.
Wie oft musstet ihr zwei dahin? Wöchentlich, einmal im Monat?
Wir müssten schauen, wie wir das mit Beruf verbinden, ich habe ab 1.7 4 Tage Woche, was uns aber im Moment nichts bringen würde.

Darf ich Dich auch zu den Kosten befragen, es wäre schön, das zumindest schon mal mit einplanen zu können.

Und war es Joys erster Befund, das habe ich vergessen zu fragen. Bei uns ist es ja die 4.OP :-(

Lieber Gruß

Kirsten
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #11
Hey Kirsten!

Die Chemos waren im Abstand von 21 Tagen, fünf an der Zahl, hängt vom Behandlungsverlauf ab. Ich weiß gerade nicht, was genau wir für die Diagnosestellung bezahlt haben, ich glaube so 400€ mit Röntgen, Gewebeprobe, genauem Ultraschall, alles durch einen Hofheimer Veterinäronkologen. Der ist Spitze, geht sehr liebevoll mit den Tieren um.

Pro Chemo waren es mit Material und Blutuntersuchung vorher immer zwischen 110 und 120€. Eigentlich war es ein Erstbefund. Allerdings haben wir dann herausgefunden, daß eine OP, die Joy vor unserer Zeit hatte, wohl bereits ein Brustkrebs gewesen war. Dem Tierheim wurde erzählt, sie habe eine entzündete Zyste gehabt. Die wurde offensichtlich nicht histologisch befundet. Der Lymphdrüsenkrebs war also eine Metastasierung.

Ich frage mich manchmal, ob es richtig war, Joy letztendlich zu operieren. Wobei das müßig ist. Es ist wie es ist und wir wollten ihr durch Entfernung des Tumorherdes eine faire Chance geben.. Joy hatte ein prima Leben bei uns. Wir haben sie über Alles geliebt.

Von daher mein Rat aus Erfahrung: Mach´ was Du für richtig hälst, entscheide von Mal zu Mal, laß´ Dich von nem erfahrenen Onkologen unterstützen.

Ich drück´ Dich mal ganz lieb. Alles erdenklich Gute!

Auch für Dich, liebe Tine und Deine Miez alles erdenklich Gute! Wir drücken, was zu drücken geht, damit die Behandlung weiterhin so gut verläuft.

Herzliche Grüße von Sisja
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #12
ups…kaum komme ich mal nicht dazu hier rein zu schauen…schon häufen sich die Beiträge…

Vielen Dank der Nachfrage und für die guten Wünsche an Tina und WhiskysMensch!

Terra wurde heute vor 2 Monaten operiert und es geht ihr gut! Zum Glück haben wir bisher keinen neuen Knoten entdeckt!! Das Fell hat die nackte Haut nun wieder verdeckt, aber hat noch lange nicht die gleiche Höhe wie das restliche Fell…das braucht noch etwas…

Wir hatten ihr 4 Wochen lang die oben gelistete Therapie verabreicht und dann die folgende reduzierte Form für 8 Wochen gestartet:

nur noch 1x wöchentlich 2 ml einer 1:1 Mischung aus Coenzym compositum und Ubichinon compositum
dazu
1x / Woche 1 ml Para-Benzochinon-Injeel forte im wöchentlichen Wechsel mit 1 ml Glyoxal compositum

nur noch 1x in der Woche an einem anderen Tag
1 ml Lymphomyosot N und
1 ml Galium Heel N


Danach wird es wieder für 4 Wochen die intensivere Variante geben und so immer im Wechsel weiter...

Mit Kurkuma haben wir nach 6 Wochen pausiert, weil Terra wohl erstmal genug davon hat und das Futter nicht mehr mochte…das werden wir irgendwann später wieder versuchen zu starten.

Liebe Kirsten, zu Deinen Fragen

Wir hatten zunächst alle Mittelchen von unserem Tierarzt, der zum Glück auch alternativen Methoden offen gegenüber steht! Die weiteren Mengen haben wir im Internet bestellt, weil es dort doch erheblich günstiger zu bekommen ist und über die Zeit doch schon einiges an Kosten zusammenkommt (für ca 5 Monate ca 120 Euro, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe…)
Wir geben alles selbst, weil eine orale Verabreichung ja auch kein Problem darstellt und Terra Autofahren hasst…
Am Anfang haben mich die vielen unterschiedlichen Gaben auch total verwirrt, aber es dann doch schnell in den Kopf bekommen. Ein eigens dafür angelegter Kalender, damit ich nichts vergesse, hat mir geholfen!

Während der intensiven Therapie lassen sich die beiden täglichen Gaben prima morgens und abends geben. 1x unter der Woche kommt noch die CU (Coenzym/Ubichinon) Mischung dazu. Die könnte man beispielsweise auf den späteren Abend legen.
Den Sonntag hatten wir für die 4 Gaben ausgewählt, weil da sind wir zuhause und kriegen das dann am besten unter.
(Besonders heftig war die Zeit, als dazu noch 2x täglich Antibiotika kam…besonders deshalb, weil das kaum in die Katze reinzukriegen war)

Wie ist die 4. OP gelaufen? Ich hoffe alles gut überstanden!

Leider kann ich Dir mit einem Heilpraktiker im Raum Köln nicht weiterhelfen. Ich bin im Raum Darmstadt und habe, wie erwähnt, eigentlich „nur einen normalen“ Tierarzt, der sich aber durchaus auch für andere Therapien interessiert.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen und schicke Euch allen liebe Grüße und drücke zusammen mit Terra sämtliche Pfoten für alle kranken Fellnasen!!!!
Tine
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #13
Hallo Tine,

nochmal eine Frage zu der Heel Verabreichung.

Wir haben nun alle Ampullen, aber es gab ein Hickhack mit dem Galium.
Unser Arzt hat es auf die Liste der zu injizierenden Ampullen geschrieben, er wusste das bei dieser Ampulle nicht.

Ich würde mich aber gerne nach eurer Dosierung richten, die ist fast deckungsgleich.

Unsere sieht wie folgt aus:

2 mal wöchentlich jeweils 1ml Coenzyme Compositum und Ubichinon Comp.
1 mal wöchentlich Para Benzochinon-Injeel (ohne Forte :-(), die mit einer der beiden oben zu findenden Spritzen dazu vermischt gegeben wird.

Das Para wird bei unserem Tierarzt nicht im Wechsel mit Glyoxal gegeben, was ich aber noch bestellen kann.Werde gleich mal schauen wofür das speziell ist oder habt ihr da noch eine Info?

Da seine Liste mit Ampullen nicht speziell für diesen Krebs aufgesetzt wurde, fehlt das Glyoxal wohl. Da würde ich aber gerne auf euren Arzt vertrauen.

Das Galium wird dann, so wie ich bei euch lese oral verabreicht, ebenso das Lymphomyosot.

Machen wir dann auch.

Das Activeed schadet hoffentlich nicht. Sie nimmt es auf jeden Fall mit Lecker lecker Paste.

Es wäre ganz lieb, wenn Du da nochmal helfen könntest.

Lieben Dank.........!!!!

Lieber Gruß

Kirsten
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #14
Hallo Kirsten,

ich habe Dir eine PN geschickt.

Was ich noch fragen wollte:
Wie oft gibst Du Galium und Lympho?
Hattest Du es schon nach der 1. Op mit einer Prävention begonnen?

Alles Liebe und Daumen drück!!!!!
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #15
Liebe Tine, liebe Kirsten!

Nur mal so am Rande: Wir drücken weiterhin, was zu drücken geht für Eure Fellnasen.

Alles erdenklich Gute
wünschen Sisja, Erna und Frollein Willi
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #16
Hallo liebe Tine,

auch bei meinem Kater Lucky (11) wurde ein Fibrosarkom entnommen. Anfang Dezember habe ich den Knubbel erstmals gefühlt, bin auch sofort zu meiner Tierarzt, die leider etwas unfähig war, und ich auf Ihr anraten hin erst noch eine längere Zeit abwartete, wie sich der Knubbel entwickeln würde. Dann habe ich bei uns in Essen eine ganz tolle kleine Klinik entdeckt....woraufhin mein Kater eine Woche nach dem 1. Besuch dort, schon operiert wurde. Das Fibrosarkom saß auf dem Schulterblatt. Es wurde großflächig und tief weg geschnitten, alles Fettgewebe bis zur Muskulatur ist nun weg. Auch dieses Fibrosarkom, vermute ich auf Grund von einer Spritze, die er 2 Monate vorher bekommen hat. Der Tierarzt hat mir keine Prävention vorgeschlagen, da er so großflächig drum rum weggeschnitten hat, meinte er, es wäre alles erwischt und es sieht recht gut aus. Die Lunge wurde nach der OP zur Sicherheit geröngt, da war aber auch alles sauber. Da meine Katzen sich nur in der Wohnung und auf dem Balkon aufhalten, und keine Freigänger sind, werden Sie allerdings nicht mehr geimpft, aus Angst das sowas nochmal kommen könnte. Der Tierarzt war damit einverstanden, da die beiden 11 Jahre lang immer vollen Impfschutz hatten, sieht er da keine Probleme. Die OP ist jetzt kanpp über 3 Monate her, und toi toi toi, bis jetzt ist noch nichts neues gekommen, aber es bleibt leider immer das ungute Gefühl, das man beim streicheln einen neuen Knubbel fühlt.
Ich wünsche Dir und der Mieze weiterhin alles Gute!!

Viele Grüße, Sabrina
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #17
Hallo Sabrina,

danke für Deinen Bericht!
Ich drücke die Daumen, dass das Fibrosarkom nicht wiederkommt!
Es wäre schön, wenn Du ab und zu, vierteljährlich oder so, berichten würdest, wie es bei Euch aussieht...

Alles Liebe, Tine
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #18
Hallo,

leider kann ich zu diesem Thema auch einen Erfahrungsbericht besteuern. Mein Schmusemonster lebt jetzt schon 4 Jahre mit dieser Diagnose.

Nach der ersten OP, bei nur die befallene Haut entfernt wurde, war der Krbes bereits beim Fäden ziehen wieder da. Die zweite, ziemlich grosse OP hat uns 1,5 Jahr Verschnuafpause erbracht. In dieser Zeit wurde Ginger mit Heel behandelt.

Leider kam das Ding wieder - und wir haben erneut operieren lassen. Danach wurde sie regelmäßig mit einer Misteltherapie von Weleda behandelt. Leider ist das Sarkom alle 6 Monate wieder aufgetaucht - aber: Die Tumore waren
so gut abgegrenzt, dass der Tierarzt schon wieder optimistisch wurde. Auch sah das Gewebe der Tumore selber nicht nach Krebs aus - auch wenn sie eindeutig Krebszellen enthalten haben. Der Erfog dieser Therapie war, dass die nötigen OPs relativ klein gehalten werden konnten.

Ob das Mistel aufgehört hat zu wirken oder der Operateur wegen des gut abgegrenzten Tumors zu wenig weggenommen hat, werden wir wohl nie erfahren. Wie sich im letzten November rausgetellt hat, hat sich eine komplette Hautschicht auf der einen Körperseite verändert. Mit dieser Ausbreitung ist unsere Maus jetzt niht mehr operabel.Auch wenn sie zu dem Zeitpunkt die mittlere Lebenserwartung von 1,5 Jahren schon um 2 Jahre überschritten hatte - das war ein grosser Schock. Zumal der Tierarzt ihr nur noch wenige Wochen und max. bis zu einem halben Jahr gegeben hat.

Wir haben dann angefangen, sie mit Medikamenten aus der Humanmedizin zu behandeln.
1) Dichloressigsäuere: Die Forschung über die Wirkung auf Tumoere ist weitestgehend eingestellt, weil sich dieser Stoff nicht patentieren lässt. Wir beziehen ihn über die Flora-Apotheke in Hannover. Es ist ursprüunglich eine Medikament zu Abnehmen, da es die Verbrennung von Kohlehydraten behindert. Da Tumorzellen hautpsächlich über Kohelhydrate gespeist werden, kann man den Tumor am Wachstum hindern und ggf. vollständig aushungern. Permanente Überwachung über den Tierarzt ist nötig, da auch Leber und Gehirn über Kohelhydrate versorgt wrden - und die sollten möglichst nicht aussetzten.
2) Desoxycholsäuere: ein Stoff, der dass Imunsystem puscht. Wir haben es im Selbstversuch ausprobiert: Gippen erledigen sich bei mir jetzt in der Hälfte der Zeit. Auch dieser Stoff ist nicht ohne Risiko: Darmkrebs fängt durch diesen Stoff vermehrt an zu wachsen.

Zusätzlich bekommt sie noch einige Zusatzstoffe, die Immunsystem-fördern sind und die uns die Flora-Apotheke empfohlen hat.

Verabreicht wird die Dichoressigsäure mit Wasser geischt über eine Spritze, mit der die Flüssigkeit ins Mäulchen gespritzt wird.
Desoxycholsäure ist ein extrem feines Pulver, dass nicht klebt und nicht in Wasser löslich ist. Auf dem Finger balancierend kann man es kaum verabreichen. Wir mischen es unter Felimalt und schmieren ihr diese Paste 20mg 2 mal pro Tag ins Mäulchen.

Ergebnis: Meine Süsse ist noch da- und es geht ihr sehr gut. Über die Hälfte der Tumore sind über Zystem aus der Haut rausgewachsen und konnten mit einem scharfen Löffel abgetrennt werden, ohne dass ich eine krankhafte Veränderung des Gewebes geszeigt hat. Die veränderte Hautschicht hat sich teilweise wieder regeneriert. Die verbleibenden Tumore, die nicht rauswachsen, wachsen zwar - aber höchstens mit einem 10tel der üblichen Geschwindigkeit. Der Tierarzt wagt keine Prognosen mehr - aber das halbe Jahr ist rum und sie kann auch wieterhin ihr Leben genießen.

Aktiveet haben wir probiert - hat nichts gebracht.
Über Schlangengifttherapie haben wir uns erkundigt: Die Heilpraktiker, mit denen wir gesprochen haben, haben alle gesagt, dass es keinen Sinn mehr macht. Bie ihren Patienten hat der Krebs spätestens nach 1,5 Jahren in die inneren Organe gestreut, was die Katze dann getötet hat. Dieser Punkt ist relativ interessant: Tierarzt, die operieren, beobachten diese Streuung eher selten. Meine Vermutung: Das Schlangengift greift nicht nur den Tumor, sondern auch die Organe an und öffnet damit die Tür zur Streuung nach innen. Wie gesagt: meine Theorie, völlig unbewiesen - aber ich würde damit kein Tier behandeln lassen.

Im Rückblick gesehen, habe ich es bitter bereut, mich nicht vorher nach Medikamenten erkundigt zu haben und das Mistel direkt nach der ersten OP gegeben zu haben. Und, dass wir den Medi-Cocktail erst jetzt entdeckt haben. Wir hätten zumindest die Dichloressigsäuere bereits nach der zweiten OP geben sollen....

Wir waren ein wenig zögerlich, weil wir keine Versuchreihe gefunden haben, bei denen diese Medis bei katzen ausprobiert wurden. Der Tierarzt und wir hatten keine Ahnung über die Dosierung - und so mussten wir mit wenig anfangen und schauen, was passiert.... Und leider ist immer ein Risiko bei solchem Vorgehen dabei. Unsere Kleine hat die Behandlung sehr gut vertragen - und ich hoffe, ich konnte ihr damit noch einen glücklichen Sommer erkaufen....
Und ich hoffe sehr, dass sie noch lange bei uns bleibt...

LG Ute
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #19
Hallo Ute, habe deinen Bericht mit großer Interesse gelesen.
Ich hätte da noch ein paar Fragen.....
wie alt ist eure Katze jetzt?
wieviel wiegt sie?
wie ist die Dosierung der beiden Stoffe?
inwieweit überwacht der Tierarzt? (Blut usw?)
habt ihr Nebenwirkungen beobachtet?
über eine Antwort würde ich mich sehr reuen, Danke Tina

freuen natürlich :)
 
  • Bitte um Zusammenstellung von Erfahrungen zu Präventiv-Behandlungen nach Fibrosarkom Beitrag #20
Hallo Tina,

sorry - ich habe Deine Frage erst jetzt gesehen. Irgendwie verstecken sich die neueren Beiträge bei mir.....

Zu der Dosierung:
Mit der Dichoressigsäuere haben wir ganz vorsichtig mit 2 x 0,2ml verdünnt mit Wasser (damit der Alkohol nicht so schlecht schmeckt) angefangen. DIe geneuen Blutwerte, die der Tierarzt dabei beobachtet hat, kann ich Dir nicht sagen. Aber es reicht vermtulich, wenn Du Deinem Tierarzt sagst, dass er die Leberwerte analysieren lassen soll. Die Leber ist als erstes betroffen, wenn die Dosierung zu groß wird. Wir sind jetz bei Ginger (ca. 4 kg) bei 3 mal 0,8ml pro Tag.
Für diese immer noch winigen Mengen braucht man eine Spritze, die max. 1ml fasst. Die normalen Spritzen sind einfach zu grob skaliert.

Nebenwirkungen können sein:
a) starke Abnahme
b) schlechte Leberwerte
c) unkontrollierte Muskelzuckungen
d) bei viel zu hoher Dosierung: Unterversorgung des Gehirns mit Nährstoffen

Desoxycholsäuere haben wir am Anfang 2 x 20mg gegeben. 20mg entspricht einem winzig kleinem Messlöffel. In der Lieferung von Fagor ist so ein Löffelchen dabei. Jetzt geben wir nur noch einmal pro Tag. Wir hoffen, dass sich hier bereits ein Spiegel aufgebaut hat - und ersparen ihr so eine weitere Medikamentengabe. Nebenwirkungen (ausser wirklich üblen Geschmack) konnten wir keine feststellen. Allerdings Vorsicht: Bei Darmkrebs wurde mit diesem Mittel ein verstärktes Wachstum beobachtet.

LG Ute
 
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