Nun, das sagt auch keiner. Es ist leider keine Seltenheit, das Tier"besitzer" vorschnell aufgeben und das Tier abgeben. Damit ist aber nichts gewonnen. Vorallem in eurem Fall würde ich sagen, das da einiges mehr auf euch zu kommen könnte, denn wie eure zweite Katze dann reagiert, steht in den Sternen. Was macht sie, wenn sie aus Einsamkeit ebenfalls das Pieseln anfängt? Und ein gewohnter Partner, und Bruder, ist so ohne weiteres nicht zu ersetzen. Abgesehen von der Tatsache das es eine "Umtausch defekter "Ware" " wäre und alles andere moralisch. Nicht das ich euch das unterstellen will. Das sind nur ein paar Gedanken, die bei so etwas zwangsläufig aufkommen, wenn man leider oft genug, solche Themen liest.
Und wenn ihr das beste für's Tier wollt, solltet ihr an die Ursachensuche gehen und nicht etwas ungemütliches "ausmustern". Damit wird es ihm nicht unbedingt besser gehen. Nicht wenn es ungeklärte gesundheitliche Ursachen hat, nicht, wenn ihr ihn aus der gewohnten Umgebung und von gewohnten Mitbewohnern trennt.
Um wirklich mit besten Gewissen irgentetwas zu entscheiden, kommt ihr meiner Meinung nach nicht um die vernünftige Untersuchung herum! Und darum: sucht euch einen Tierarzt, der punktiert und ordentlich den Urin und die Nieren etc untersucht!
Das meint hier keiner böse, aber man liest und bekommt so oft mit, wie Menschen sich von ungemütlich gewordenen Tieren trennen.......und das ist auch meine Meinung: dann liegt ihnen nichts an dem Tier, das sie sich als PARTNER geholt haben, mit all der Verantwortung, die dazu gehört! Man besitzt kein Tier, wie einen Gegenstand...........