Als Antonio damals Giardien hatte, hat seine Züchterin für mich extra Infos von der tiermedizinischen Uni Gießen, Abteilung Tierparasitologie eingeholt. Und der betreffende Professor meinte ganz klar: Bloß keine übertriebene Hygiene! Denn das trägt zur Entwicklung von immer resistenteren Keimen bei. Außerdem sei es unmöglich, die Wohnung steril/keimfrei zu bekommen und da bereits 10 Giardienzysten zur Neuansteckung reichen, ist der Putzmittel-Kampf gegen die Giardien ein ziemlich aussichtsloser.
Dampfreinigen ist auch umstritten (der Prof riet davon ab), denn bei feuchter Hitze vermehren sich Giardien explosionsartig. Theoretisch müsste man mehrere Minuten auf einer Stelle dampfen und diese dann hinterher sofort ganz trocken wischen, um die Viecher abzutöten.
Deshalb habe ich nur täglich Näpfe und Klos heiß ausgewaschen und alle 2 Tage die Streu komplett gewechselt. Zudem habe ich mit Immustim und Echinacea auf eine Stärkung des Immunsystems gesetzt, da erwachsene gesunde Katzen einen leichten Giardienbefall normalerweise selbst eliminieren können (Aussage des Tierparasitologen).