Dem muss ich einmal widersprechen. In der Regel sind diese Menschen nicht 'grausam', sondern krank. Es ist nicht so, dass es ihnen Vergnügen bereitet, die Katzen leiden zu lassen, sie 'sehen' es nicht bzw. sie 'wollen' es nicht sehen, was allerdings kein Akt der Selbstentscheidung ist, sondern ein Mechanismus, der einfach gewisse 'normale' und 'gesunde' Fähigkeiten ausschaltet, ihnen eine andere Realität vorgaukelt. Zunächst spielt häufig Scham eine große Rolle, der sich dann in krankhaftes Verhalten wandelt.
Und ganz ehrlich - schlimm finde ich in diesem Zusammenhang das Umfeld der Personen, zumindest, wenn alle wegschauen, denn es kann mir keiner erzählen, dass man so viele (kranke) Katzen halten kann, ohne das davon jemand etwas mitbekommt. Aber wenn man natürlich immer wegschaut, ist das kein Wunder. Zum Hinschauen und vielleicht etwas dagegen tun, gehört aber Mut und Selbstbewusstsein, sich auch von Anfeindungen anderer nicht unterkriegen zu lassen - aber solche krankne Menschen brauchen HILFE, mitunter welche, die sie nicht wollen, dann muss ihnen eben 'zwangsgeholfen' werden. Leider mahlen die Mühlen der Behörden in solchen Zusammenhängen sehr langsam und mühsam - es muss erst zur Katastrophe kommen, bis da was passiert!
Daher: Nur Mut für alle, die so etwas sehen und unendlichen DANK, dass sie nicht die Augen verschleißen - so gut gemeint die Tierliebe der ersten Person auch sein mag!
*Allen, die in der selben Situation sind, Mut und Kraft wünscht*!!!