25.04.2012, 21:19 #67
Milady
Standard AW: Wachstum der Maine Coon
Also meine Emilia ist16 Monate alt und wiegt 3,5 kilo.eine Riesin wird sie wohl nicht.Und zu dem Thema mit der Einzelhaltung. ich finde Einzelhaltung föllig in Ordnung wenn man selbst genug Zeit Für die katze hat , nicht gerade ganztags Berufstätig ist und die Katze nicht dann noch als reine Wohnungskatze hällt.Das darf man nicht vermenschlichen.Die Gruppenbildung von Katzen ist eine Anpassung im laufe der Domestizierung.Wenn jemand mehrere Katzen halten will und sie sich vertragen ist es schön aber da ist jede Katze ein bisschen anders.es gibt bestimmt auch viele katzen die mit einer katze zusammenleben müssen die sie gar nicht leiden kann und die ihr nur das Leben schwer macht
viele Grüße
Geändert von Milady (25.04.2012 um 21:50 Uhr)
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25.04.2012, 22:10 #68
saurier
Standard AW: Wachstum der Maine Coon
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
Also meine Emilia ist16 Monate alt und wiegt 3,5 kilo.eine Riesin wird sie wohl nicht.Und zu dem Thema mit der Einzelhaltung. ich finde Einzelhaltung föllig in Ordnung wenn man selbst genug Zeit Für die katze hat , nicht gerade ganztags Berufstätig ist und die Katze nicht dann noch als reine Wohnungskatze hällt.Das darf man nicht vermenschlichen.Die Gruppenbildung von Katzen ist eine Anpassung im laufe der Domestizierung.Wenn jemand mehrere Katzen halten will und sie sich vertragen ist es schön aber da ist jede Katze ein bisschen anders.es gibt bestimmt auch viele katzen die mit einer katze zusammenleben müssen die sie gar nicht leiden kann und die ihr nur das Leben schwer macht
viele Grüße
Grundsätzlich kann der Mensch einen kätzischen Partner NICHT ersetzen, egal, wie viel Zeit er für das Kätzchen aufwenden kann. Wenn eine Katzen Freigänger ist, ist das natürlich ein bisschen anders, denn da kann sich die Katze ja draußen ihre sozialen kätzischen Beziehungen suchen - bei reiner Wohnungshaltung ist Einzelhaltung nach verhaltensbiologischen Gesichtspunkten ein No-Go für Kitten und bei älteren Tieren kommt es ein bisschen darauf an, wie gut die Tiere sozialisiert wurden.
Und dass man nicht einfach zwei Katzen zusammensteckt, wenn es sich vermeiden lässt, ist ja wohl klar - sie sollten schon vom Spielverhalten, vom Temperament und ggf. Geschlecht/Alter zusammenpassen.
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26.04.2012, 21:31 #69
Milady
Standard AW: Wachstum der Maine Coon
Nun ich glaube dass der Mensch sehr wohl den Kätzischen Partner ersetzen kann immerhin ist die Wildform unserer domestizierten katze ein Einzelgänger anders ist es bei anderen Haustieren etwa Kaninchen, Meerschweinchen,Pferde ,Ziegen,Vögel besonders Papageienvögel...da kan ein Mensch nie den Artgenossen ersetzen es liegt in ihrer Natur mit Artgenossen zu leben,doch bei unserer katze ist verhaltensbiologisch gesehen die Gruppenbildung nur eine Anpassung.
was junge Kätzchen angeht (ich meine jetzt Kätzchen die Älter als 13 Wochen sind) ist es eben so dass wenn man sich nur ein Kätzchen holt es sich nicht das zusammenleben mit anderen Katzen geprägt wird dann muss einem halt klar sein, dass es schwierig bis unmöglich wird wenn einem dann in ein paar Jahren einfällt dass man doch noch eine zweite katze möchte, diese aneinander zu gewöhnen.
im übrigen ist es nicht selbstverständlich das man nicht einfach zwei Katzen susammen steckt. Katzenpsychologen sagen dass viele Menschen gar nicht so recht bemerken venn sich ihre katzen nicht leiden können,solange sie sich nicht körperlich angreifen,was bei katzen selten der Fall ist. katzen terrorisieren sich oft zb durch Anstarren. das tut nicht weh aber das unterlegene Tier leidet oft sehr.
Liebe Grüße
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26.04.2012, 22:44 #70
saurier
Standard AW: Wachstum der Maine Coon
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
Nun ich glaube dass der Mensch sehr wohl den Kätzischen Partner ersetzen kann [...]
Tut mir leid, nein, ich denke, das kann man nicht, es sei denn, man ist gustatorisch etwas schräg drauf - denn wenn du deiner Katze die Ohren auskaust oder eine ausgiebige Analkontrolle vornimmst, würde mich das doch sehr wundern. Auch denke ich nicht, dass du begeistert einen Vogel anschnatterst oder mit ihr Gespenster, die nur Katzen sehen könne, um 3 Uhr nachts im Wohnzimmer jagst .
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
[...] immerhin ist die Wildform unserer domestizierten katze ein Einzelgänger [...]
Das ist z.T. so lange her, dass es bei den meisten Katzen nur noch bedingt eine Rolle spielt.
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
[...] es liegt in ihrer Natur mit Artgenossen zu leben,doch bei unserer katze ist verhaltensbiologisch gesehen die Gruppenbildung nur eine Anpassung. [...]
Woran? An die entsprechend reichhaltigen Nahrungsquellen - sicher und genau deshalb bilden ja auch wild lebende Streuner nachweislich Gruppen bei entsprechendem Nahrungsangebot - ganz freiwillig .
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
[...] was junge Kätzchen angeht (ich meine jetzt Kätzchen die Älter als 13 Wochen sind) ist es eben so dass wenn man sich nur ein Kätzchen holt es sich nicht das zusammenleben mit anderen Katzen geprägt wird [...]
... man sie also bewusst zu sozial unterentwickelten Wesen verkümmern lässt? Wer kann das wollen?
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
[...] dann muss einem halt klar sein, dass es schwierig bis unmöglich wird wenn einem dann in ein paar Jahren einfällt dass man doch noch eine zweite katze möchte, diese aneinander zu gewöhnen. [...]
Hier geht es aber doch nicht darum, was der Mensch will, sondern, was für das Tier das Beste ist.
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
[...] im übrigen ist es nicht selbstverständlich das man nicht einfach zwei Katzen susammen steckt. Katzenpsychologen sagen dass viele Menschen gar nicht so recht bemerken venn sich ihre katzen nicht leiden können,solange sie sich nicht körperlich angreifen,was bei katzen selten der Fall ist. [...]
Selten? Naja, das erzähl mal all den Freigängerbesitzern, deren Katzen in einen Streit geraten sind .
Zitat:
Zitat von Milady Beitrag anzeigen
[...] katzen terrorisieren sich oft zb durch Anstarren. das tut nicht weh aber das unterlegene Tier leidet oft sehr. [...]
Wenn das Anstarren von Katzen immer Aggression bedeuten würde, müssten sich aber viele Katzen hassen .
Es ist nun mal so, dass verhaltensbiologisch inzwischen nachgewiesen ist, dass Katzen zwar Einzeljäger sein können, aber eben meist keine Einzelgänger. Schau z.B. mal *hier* - aber ich denke, wir kommen doch ein bisschen sehr weit vom Ursprungsthema ab , eigentlich ging es ja um Maine Coons und deren Wachstum, wobei das ja doch sehr linienabhängig ist.
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Tut mir leid, nein, ich denke, das kann man nicht, es sei denn, man ist gustatorisch etwas schräg drauf - denn wenn du deiner Katze die Ohren auskaust oder eine ausgiebige Analkontrolle vornimmst, würde mich das doch sehr wundern. Auch denke ich nicht, dass du begeistert einen Vogel anschnatterst oder mit ihr Gespenster, die nur Katzen sehen könne, um 3 Uhr nachts im Wohnzimmer jagst :wink:.
Nein da hast du recht das tue ich nicht. Aber ich glaube auch nicht dass das einer Katze so wichtig ist.
ja Du hast Recht wir weichen vom Thema ab. Trotzdem es macht echt Spaß mit Dir zu Disskutieren. ich habe im Forum ein neues Thema angefangen wegen Rassekatzen unf Freigang ich wurde mich freuen wenn du da auch was dazu schreibst. Diese
Siam und Orientalen auf dem Bild sind das Deine? Züchtest du?
.
Das ist z.T. so lange her, dass es bei den meisten Katzen nur noch bedingt eine Rolle spielt.
Ja es spielt eine Rolle dafür kann es nie zu lange her sein
Woran? An die entsprechend reichhaltigen Nahrungsquellen - sicher und genau deshalb bilden ja auch
wild lebende Streuner nachweislich Gruppen bei entsprechendem Nahrungsangebot - ganz freiwillig :wink:.
ist doch klar dass jede Katze an diese entsprechend reichhaltigen Nahrungsquellen( Die meist vom Menschen kommen) kommen will und möglichst nahe dran leben will desshalb bilden sie Gruppen;-) zb kolloseum von Rom
... man sie also bewusst zu sozial unterentwickelten Wesen verkümmern lässt? Wer kann das wollen?
Na na wer redet hir von sozial unterentwickelt? es ist doch normal dass jeder an was anderes gewöhnt und geprägt ist. ein Mensch ist ja auch nicht verkümmert wenn er nicht zweisprachig aufgewachsen ist und später aufs gymnasium geht. anderes beispiel: es gibt Menschen die sind auf dem Land aufgewachsen und könnten sich nie vorstellen in einer hecktischen Großstadt zu leben sind sie desshalb unterentwichelt und verkümmert? wohl eher nein. Wenn das jemand so möchte.
Hier geht es aber doch nicht darum, was der Mensch will, sondern, was für das Tier das Beste ist.
ja das finde ich auch, dass es darum geht was das Tier will und nicht was der Mensch will. desshalb finde ich das es eigentlich hauptsächlich im Interresse des Menschen ist wenn man zwei Kätzchen aufnimmt.
Selten? Naja, das erzähl mal all den Freigängerbesitzern, deren Katzen in einen Streit geraten sind :wink:.
Natürich kommt das auch vor. Trotzdem ist es so das die katze als Rauptier versucht einem kampf möglichst aus dem Weg zu gehen. in der Natur sind Verletzungen durch die sie bei der Jagd nicht vollen Einsatz zeigen können fatal. Meistens versuchen sie den anderen einzuschüchtern und zu mobben.
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Wenn das Anstarren von Katzen immer Aggression bedeuten würde, müssten sich aber viele Katzen hassen :lol:.
Nun Anstarren bedeuted oft Aggression das ist eigentlich bekannt.:lol: so ist es doch überall im Tierreich auch bei den Menschen.
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Wenn man jetzt wüsste, was Zitat und was Antwort ist ... :roll:
Ich habe mir mal die Mühe gemacht...
Tut mir leid, nein, ich denke, das kann man nicht, es sei denn, man ist gustatorisch etwas schräg drauf - denn wenn du deiner Katze die Ohren auskaust oder eine ausgiebige Analkontrolle vornimmst, würde mich das doch sehr wundern. Auch denke ich nicht, dass du begeistert einen Vogel anschnatterst oder mit ihr Gespenster, die nur Katzen sehen könne, um 3 Uhr nachts im Wohnzimmer jagst :wink:.
Nein da hast du recht das tue ich nicht. Aber ich glaube auch nicht dass das einer Katze so wichtig ist. [...]
Das sehe ich anders - so etwas gehört zu einem normalen und gesunden Sozialleben einer Katze und ich finde nicht, dass man ihr das vorenthalten sollte, indem man sie in Einzelhaft hält. Wenn man unbedingt nur eine Katze halten will, sollte man sich bewusst für einen älteren Kastraten entscheiden, der schon durch gewisse Umstände zum Einzeltier gemacht wurde und nicht für ein Kitten!
[...] Diese Siam und Orientalen auf dem Bild sind das Deine? Züchtest du?
Ja, das sind meine und nein, ich züchte nicht :wink:.
Das ist z.T. so lange her, dass es bei den meisten Katzen nur noch bedingt eine Rolle spielt.
Ja es spielt eine Rolle dafür kann es nie zu lange her sein
Das sehen Verhaltensbiologen anders, auch Katzen und ihr Verhalten unterliegen der Evolution :wink:.
Woran? An die entsprechend reichhaltigen Nahrungsquellen - sicher und genau deshalb bilden ja auch
wild lebende Streuner nachweislich Gruppen bei entsprechendem Nahrungsangebot - ganz freiwillig :wink:.
ist doch klar dass jede Katze an diese entsprechend reichhaltigen Nahrungsquellen( Die meist vom Menschen kommen) kommen will und möglichst nahe dran leben will desshalb bilden sie Gruppen;-) zb kolloseum von Rom
Eben, genau das sage ich, widerspricht aber deiner ursprünglichen Theorie :wink:.
... man sie also bewusst zu sozial unterentwickelten Wesen verkümmern lässt? Wer kann das wollen?
Na na wer redet hir von sozial unterentwickelt? [...]
Du - denn du heißt Einzelhaltung von Kitten gut und verharmlost die Folgen für das Sozialverhalten des Tieres.
[...] es ist doch normal dass jeder an was anderes gewöhnt und geprägt ist. ein Mensch ist ja auch nicht verkümmert wenn er nicht zweisprachig aufgewachsen ist und später aufs gymnasium geht. [...]
Das ist ja nun gar KEIN adäquater Vergleich - vergleichen müsstest du ein kleines Kind, dass plötzlich - isloliert von sämtlichen anderen Menschen - unter Tieren leben müsste. Wenn du das nach ein paar Jahren wieder mit Menschen zusammenbringen würdest, würdest du sehen, dass es sozial verkrüppelt ist und nicht anders ergeht es Katzen, die als Kitten von anderen Katzen isoliert werden.
[...] anderes beispiel: es gibt Menschen die sind auf dem Land aufgewachsen und könnten sich nie vorstellen in einer hecktischen Großstadt zu leben sind sie desshalb unterentwichelt und verkümmert? wohl eher nein. Wenn das jemand so möchte.
Noch mal: Es geht nicht um Vorlieben, Hobbys oder Gewohnheiten, sondern darum, dass das Tier von jeglicher adäquater sozialer Struktur mit Seinesgleichen abgeschnitten wird - das ist ja wohl kaum damit zu vergleichen, wie ein Mensch seine Wohnumgebung aussucht, denn das tut er immer zusammen mit anderen seiner Spezies - er hat die Möglichkeit, mit anderen Menschen zu interagieren, genau darüber spreche ich doch die ganze Zeit :wink:.
Hier geht es aber doch nicht darum, was der Mensch will, sondern, was für das Tier das Beste ist.
ja das finde ich auch, dass es darum geht was das Tier will und nicht was der Mensch will. desshalb finde ich das es eigentlich hauptsächlich im Interresse des Menschen ist wenn man zwei Kätzchen aufnimmt.
Eben nicht, es geht darum, dass die Katze nicht isoliert wird, weil das kein Mitglied einer Spezies, die nachweislich in sozialen Verbänden zusammenlebt, verdient hat.
Selten? Naja, das erzähl mal all den Freigängerbesitzern, deren Katzen in einen Streit geraten sind :wink:.
Natürich kommt das auch vor. Trotzdem ist es so das die katze als Rauptier versucht einem kampf möglichst aus dem Weg zu gehen. in der Natur sind Verletzungen durch die sie bei der Jagd nicht vollen Einsatz zeigen können fatal. Meistens versuchen sie den anderen einzuschüchtern und zu mobben.
Na, dann haben viele Katzen von Bekannten ja offensichtlich echt böse Probleme, da sie immer wieder mit (mitunter blutigen) Blessuren nach Hause kommen... :lol:.
Wenn das Anstarren von Katzen immer Aggression bedeuten würde, müssten sich aber viele Katzen hassen :lol:.
Nun Anstarren bedeuted oft Aggression das ist eigentlich bekannt.:lol: so ist es doch überall im Tierreich auch bei den Menschen.
Wie gesagt... Wenn das Anstarren von Katzen immer Aggression bedeuten würde, müssten sich aber viele Katzen hassen ...