Hab mir jetzt auch mal alles durchlesen können. Gestern fehlten hier ja leider ein paar Beiträge
Zuerst finde ich es super, dass du wieder da bist und dich informiert hast und nun nach geeigneten Lösungen suchst.
Ich habe da auch so meine Erfahrungen mit. Seit vielen Jahren versorgen wir hier im Garten verletzte oder verlassene Vögel, unter anderem Spechte und Schwalben, welche leider nicht mehr so häufig sind. Da kommen dann natürlich auch alle anderen Vögel zusammen und unser Garten gleicht einem Vogelklo. Dazu werden selbstverständlich auch viele andere Tierchen angelockt, wie zB Eichhörnchen, Igel, Mäuse, Greifvögel und nun ja auch Katzen.
Viele Jahre habe ich bei meinen Nachbarn Rundgänge veranstalltet und versucht mit denen über die Katzen zu sprechen. Auch ich bin da regelmäßig vor die Wand gedonnert. Die Katzen haben uns, ganz nebenbei, auch die Garage verrümpelt, Mülltonnen umgeworfen und die Gartenmöbel, Pool, Trampolin, Wäscheständer und was auch immer vollgepiselt. Vom Geldwert mag ich hier dann nun wirklich nicht sprechen..
Als eine Katze, die einem Polizistennachbarn gehört, bei mir ins Wohnzimmer kam und meinen freilebenden Hamster genüßlich fraß ist mir die Hutschnurr geplatzt. Mein Bruder hat sich damals die Katze gepackt und rausgeworfen. Die Katze hat ihm natürlich zum Selbstschutz den gesamten Arm tief auf gekratzt. Auch da hat uns weder der Halter, noch das Ordnungsamt oder sonst was geholfen.
Wir haben Sprays geholt - nix. Wir haben den ganzen Garten mit diesen "Verpiß dich"- Pflanzen besiedelt. Bringt garnichts, die Katzen schlafen mal ganz dreist daneben
Also haben wir sie verscheucht, bringt aber auf Dauer auch nichts, denn irgendwann interessieren sie sich nicht mehr für einen.
Verletzen geht überhaupt garnicht!
Licht- und Geräuschebewegungsmelder haben leider auch nur kurzzeitig Erfolg gebracht.
Das Ordnungsamt hat uns dann empfohlen die Katzen einzufangen und ganz weit weg in einem Tierheim abzugeben - nicht im Nachbarsort.
Den Plan fande ich aus vielen Gründen überaus sinnlos.
Ein Bekannter hier im Ort hat eine Steinmauer als Gartenzaun. Um seine Hasen vor den Katzen zu schützen hat er auf der hohen Mauer Plastikrundungen angebracht. Damit war Ruhe. Plastikrohr gekauft, durchgeschnitten und auf der Mauer befestigt. Kostet was, hält aber gut fern und vor allem verletzt das niemanden und nichts.
Mein Problem hat sich allerdings anders gelöst. Nach so vielen Jahren durfte ich feststellen, nicht all diese Katzen hier sind "Nachbarskatzen" sondern viele Heimatlos. Da sich die Wildies immer mehr hier eingenistet haben und wir angefangen sind uns um sie zu kümmern, wurden die Nachbarskatzen vertrieben und die Zerstörung der Gartens ließ auch nach.
Vielleicht kann sich der Papazüchter ja selbst ne Katze anschaffen, die dann den Garten mitsamt der Vögel schützt? Oder einen Hund?
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass sich da eine geeignete Lösung findet, die für alle Beteidigten zufriedenstellend und erfolgsversprechend ist. Viel Glück
