So, da bin ich wieder:
Lilly bekam letzte Woche Freitag die Biopsie an der Stirn. Da hatte sie bereits eine zweite Beule auf der Nase, das hat der Tierarzt gar nicht gemerkt und hat dort keine Probe entnommen. Diese zweite Beule war noch mit Haarbüscheln bedenkt. Wahrscheinlich dachte die Tierärztin, es sei "angeboren" :-( (Sind nun bei der anderen Tierärztin Frau Bulgrin, in Krefeld).
Wir haben das Futter wieder so umgestellt, wie es früher war. Auch wenn es viele verteufeln, vertrug Lilly nur das Futter von Purina. Also geben wir ihr seit 2 Wochen wieder Purina und somit kein Royal Canin mehr. Wir geben ihr auch nichts mehr zu Naschen. Da Lilly jetzt seit letzter Woche den Trichter aufhatte, konnte sie die zweite Beule nicht "Wundreiben". Als wir sie heute dann in die Transportkiste gesetzt haben, kam sie trotz Trichter an diese Gitterstäbe von dem Törchen. Sie hat sich wirklich wie eine Taube an der Scheibe dagegen gequetscht um sich reiben zu können.
Und dann fiel dieses Stück von der Beule ab (ohje).
Dennoch kamen keine weitere Beulen in der Zeit hinzu, seit dem wir wieder das stinknormale Purina verfüttert haben. Nach der Biopsie letzten Freitag hatte sie nur ein Langzeit Antibiotika (wieder mal) bekommen. Ich glaube sie wird eines Tages Immunsystem mehr haben, soviel AB geben sie ihr -.-
Jedenfalls sind wir dann zum Tierarzt gefahren. Die Tierärztin sagte uns, dass Lilly kein Tumor oder derartiges hat. Es sei eine Allergie. Nur wogegen wissen sie nicht. Entweder gegen Flospeichel (Wir haben Frontline in Lillys Fell gegeben... sie kratzt sich auch nicht übermäßig. Der Kater hat auch keine Symptome die auf Flöhe hinweisen. Es sind beides reine Hauskatzen (was Flöhe nicht direkt ausschließt, aber es in der Kombination, dass der Kater gar keine Anzeichen hat, unwahrscheinlich macht). Also tippen wir allesamt auf Futtermittelallergie.
ABER, jetzt kommt das, was ich echt nicht leiden kann. Mein Partner hat mehrmals der Tierärztin gesagt, dass Lilly die Beule schon vor der Biopsie hatte und es denen scheinbar entgangen ist. Die Tierärztin fummelt der Lilly im Gesicht rum, bejaht einfach alles und meinte: "Gut, dann müssen wir jetzt eine Futterumstellung machen, da sie ja das nicht verträgt, was sie gerade frisst." Wir meinten daraufhin, dass Lilly nur bei Royal Canin diesen Ausschlag bekommt und seitdem wir das Purina seit den Wochen wieder füttern ist NICHTS neues dazu gekommen, nur die alten "Wunden" sind herausgetreten. Daraufhin meinte die Tierärztin erneut: "Nun, sie hat ja jetzt wieder Ausschlag trotz Antibiotika bekommen – hier auf der Nase - und deswegen gebe ich ihnen eine Probe von Royal Canin (!) Hypoallergenic mit. Damit wir das ausschließen können. Und dann gebe ich dem Tier noch Cortison, damit alles abheilt." ...hä?
Natürlich ist Purina kein Superfutter, aber das hatte sie seit kleinauf und vertragen (!). Erst als wir mit Royal Canin Young Male über Monate fütterten (wegen dem Kater, der Tierarzt meinte, Lilly dürfe das als weibchen auch), bekam sie den Ausschlag. Und nun will sie wieder mit RC anfangen, obwohl wir doch sagten, dass sie bei dem "Weniger tollen" Futter kein Ausschlag hatte? Ich will Lilly nicht unnötig quälen, denn wenn sie vorher von dem Futter kein Ausschlag bekommen hat, könnte man doch erstmal probieren das wieder zu füttern bis man in einem Monat sieht, ob es jetzt abklingt. Nein, direkt wieder RC "nur" eine andere Sorte? Das finde ich falsch :-( hm... oder denke ich da nicht richtig?
Mein Gefühl sagt mir, dass es an RC liegt... ich möchte natürlich der Tierärztin nicht auf den Schlips treten, wenn ich ihr sage, dass ich das RC-hypo nicht füttern will.
Was meint ihr? :-(
Liebe Grüße
Caimi