Hallo liebe Forumsgemeinde:
Ich möchte hier meinen Kummer von der Seele schreiben,
leider musste ich meinen Kater (10 Jahre) am Montag, just zu meinem Geburtstag einschläfern lassen,
selbst wenn ích hier schreibe, laufen mir die Tränen herunter. Wir haben ja 4 Katzen, aber er war der
Liebling aller und vor allem mein Liebling, hatte mal zwei OP hinter mir und jedesmal, wenn ich dann
nicht mehr aufstehen konnte, lag mein Kater bei mir im Bett und schnurrte mir was vor. Das bleibt
eben alles ganz dick drinnen.
Nun zur Vorgeschichte des ganzen Falles und damit wollte ich auch gleichzeitig warnen, wenn solche
Symtome auftreten:
Im Juli nach der Rückkehr aus unserem Urlaub war er schon ein bischen abgemagert, jedoch dachte
sich keiner was, denn die Dame, welche unsere Katzen fütterte, kann schon mal einen übersehen,
wir leben auf dem Lande und sie kennt doch unsere Tiere nicht so genau. Im August wurde er noch
dünner, was wir leider auf die andauernde Hitze schoben, auch unsere anderen Katzen fraßen zu dem
Zeitpunkt nicht soviel. Im September war es dann schon ganz schön heftig, indem er sein Fressen
nicht mehr anschaute und gegen Monatsende trank er auch nichts mehr, mittlerweile schon 2 x
bei Tierarzt und der meinte, dass es sich um eine Magenverstimmung handel und die entsprechenden
Medikamente mitgab. Leider stellte sich keine Besserung ein und somit musste ich unserem Tierarzt am
Sonntag gegen Abend anrufen, weil er weder was fraß noch getrunken hatte. Wir haben ihn dann
mit einer Spritze alle 1,5 Stunden (auch nachts) eine Traubenzuckerlösung verabreicht, damit
er quasi bis Montag übersteht, denn die nächste Tierklinik wäre doch 100km entfernt gewesen.
Ging ja alles soweit gut, in der früh dann gleich um Tierarzt und um etwa 9 Uhr bekam ich im Büro
einen niederschmetterden Anruf: der Tierarzt müsse den Kater einschläfern, er hat im ganzen Körper
metastasen vom Lungenkazinom, daher konnte er auch nichts fressen, da dieser schon soviel
gestreut hat, dass er auf den Magen gedrückt hat. Auch die Nieren funktionierten nicht mehr, etc.
Hier wurde ein Röntgen angefertigt, woraus das ganze eben zum Vorschein kam.
Für mich brach eine Welt zusammen!!!
Am Abend holte ich dann das Tier wieder ab, um ihn in unserem Garten zur letzten Ruhe zu bestatten, damit ich ihn wenigstens doch noch bei mir habe.
Ich hoffe, dass ich keinen gelangweilt habe, aber ich konnte mich freireden
DANKE für eure Aufmerksamkeit !
Euer Gerry