Hallo :-(
heute rief mich eine Tierschutz-Freundin an, einer ganz jungen Katze in einer Pflegestelle gehe es seit 2 Tagen nicht gut. Die Pflegefamilie hat kein Auto, die Freundin auch nicht, der Katzenschutzverein, auf den die Katze läuft, ist nicht zu erreichen. Ob ich nicht mit meinem Carsharing-Auto die Katze zum
Tierarzt in Deutschland bringen kann :neutral:
Ich war begeistert, hab aber nicht "Nein" sagen wollen... also mit der Pflegefamilie (ein ganz junges Mädel) nach Deutschland rübergefahren, in die Notaufnahme bei der Tierklinik.
Das Kätzchen (3-4 Monate) hatte ganz hohes Fieber (41,4°C), war etwas deshydratiert und sehr schlapp. Die Tierärztin sagte gleich, da ist Verdacht auf Katzenseuche :-( es wurde eine Blutprobe entnommen: Leukos im Keller (2000 anstatt 6000): hochgradiger Verdacht auf Seuche.
Das Kätzchen blieb also dort, am Tropf, mit Feliserin, Interferon, Antibiotikum und Entzündungshemmer... sobald es geht, machen sie einen Parvo-Schnelltest (muss aber etwas Kot da sein). Die Tierärztin machte uns aufs Schlimmste gefasst, es sei nicht sicher, ob die Kleine die Nacht übersteht

das Mädelchen, das die Katze in Pflege hat, hat nur noch geheult.
Dabei fand ich das Kätzchen gar nicht so schlecht drauf ... also müde, ja - aber ich fand nicht, dass sie sterbenskrank aussah ... sie hatte das Köpfchen oben, und hat ganz schön Ärger gemacht beim Blutabnehmen ...
Hattet Ihr solche Fälle schon mal? Ist das bestimmt die Katzenseuche...? Ich hoffe ja noch, dass es doch was anderes ist ... wollte einfach mal Erfahrungen hören ...
Ich hab hier erst mal alle meine Klamotten desinfiziert und in die Waschmaschine gesteckt; das Auto muss ich morgen desinfizieren. Bin fertig mit den Nerven. Morgen um 10 soll ich beim
Tierarzt anrufen :???: