Vor allem wissen Tierärzte es oft nicht besser, weil es eigentlich nicht Teil ihres Aufgabenbereiches ist.
Im Studium bleibt kaum bis keine Zeit, sich mit dem Sozialverhalten und der Haltung so vieler verschiedener Tiere zu befassen. Humanmediziner sind auch keine Psychologen oder Pädagogen sonder sind für das körperliche Wohl verantwortlich.
Das selbe gilt für Fütterungsempfehlungen von
Tierarzt, die meistens ja immernoch ein Schuss in den Ofen sind!
Wenn man im Studium das lernt, das einem von RC, Hills und Co beigebracht wird und man sich dann nicht die Mühe macht, sich näher damit zu beschäftigen, wird halt zu
Trockenfutter geraten wie so oft.... Es sind eben Ärzte und keine Ernährungsberater
Das soll nicht heissen dass TÄ sich nicht imformieren sollten. Gerade bei Katzen und Hunden, die doch einen großteil ihrer Patienten ausmachen, könnte man sich doch im Laufe der Jahre doch mal kurz weiterbilden.....aber da fehlt den meisten wohl die Zeit/Lust.Schade.
Ich bin immer der Meinung: Es schadet nicht, auch mal die Entscheidungen/Meinungen des
Tierarzt zu hinterfragen. Wenn ich zum Arzt gehe weil ich mir ein Bein gebrochen habe und er mir Ratschläge zu meinem Sozialleben gibt, liegt das ja auch nicht in seinem Aufgaben-und Wissensbereich.
Ich bin froh eine Tierärztin gefunden zu haben, die selbst passionierte Katzen.und Hundehalterin ist samt fundiertem Wissen dazu. Sie gehört zu den Ärzten, die mittlerweile auch von der Trockenfutterschiene runter kommen und auch immer zu einer Zweitkatze raten.
Also nochmal direkt an die TE: Nimm nicht einfach alles so an, was dein
Tierarzt dir sagt, frag ruhig auch mal nach woher er sein Wissen bezieht und wie er zu seiner Meinung kommt, das schadet nicht
Gibt es denn schon Neuigkeiten was die zweite Katze betrifft? Bist du schon fündig geworden?

Ich drücke dir die Daumen dass du schnell ein passendes Kumpelchen finden wirst!