Ärger mit den Nachbarn

Diskutiere Ärger mit den Nachbarn im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, dann melde ich mich auch mal zu Wort: Zunächst als Juristin: Zum einen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die zitierte...
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #21
Hallo zusammen,

dann melde ich mich auch mal zu Wort:

Zunächst als Juristin:
Zum einen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die zitierte Internetseite das österreichisches Strafrecht kommentiert. Aber ich weiß nicht, wo der TE wohnt.

Einen Diebstahl bzw. eine Unterschlagung der Katze anzunehmen, finde ich doch weit hergeholt bzw. schwer nachweisbar. Nach der Erzählung der TE fehlt es der Nachbarin an einem Vorsatz. Sie ist davon ausgegangen, dass die Katze von ihren Eigentümern nicht mehr gewollt und damit herrenlos ist. Ich glaube nicht, dass sie die Katze bewusst entziehen wollte.

Natürlich hätte sie fairerweise Bescheid geben müssen, dass die Katze bei ihr ist. Das ist klar!

Auch kann man juristisch vorgehen, jedoch warne ich als Mensch in dieser Situation davor. Nachbarschaftsstreitigkeiten sind sehr belastend, auch wenn sein Ende zeitlich absehbar ist.

Zum anderen halte ich es für besser, mit den Nachbarn in Ruhe zu sprechen und sie zu bitten, die Katze nicht zu füttern und abends wieder vor die Tür zu setzen. Wenn man sich sicherer sein will, kann man natürlich die "Spezialfutter-" und "Medikamentengabe"-Geschichte hinzufügen. Aber in aller Ruhe und nicht vorwurfsvoll!

Als Freigängerhalter muss man damit leben, dass unsere Lieblinge "fremd gehen". Ich kenne das auch.

Ich war auch einmal in einer ähnlichen Situation wie die Nachbarin des TE. Unsere Nachbarn sind mit ihrer Katze umgezogen. Die Katze kam jedoch immer wieder zurück und schleuste sich bei uns ein. Natürlich hat sie auch bei uns gefressen(mit unserem Kater zusammen).
Wir haben die ehemaligen Nachbarn jedes Mal angerufen und ihnen mitgeteilt, dass ihre Katze bei uns ist. Beim ersten Mal haben sie die Katze auch gleich abgeholt. Beim zweiten Mal kamen sie erst nach mehreren Tagen. Beim dritten Mal erst nach Wochen.
Und so ging es eine Weile weiter, bis wir ein offenes Gespräch geführt haben und die Katze bei uns geblieben ist. Sie hat eben selbst entschieden, wo sie leben will. Und es überzeugend durchgesetzt, obwohl sie sogar drei Monate am Stück bei ihren "alten" Dosis eingesperrt war.

Ich denke aber nicht, dass es im Fall des TE zu dieser Situation kommt. Ich rate zu einem ruhigen Gespräch unter Katzenfreunden, auch im Sinne der Katze, die sich anscheinend auch gerne mal bei den Nachbarn aufhält und sich dort wohlfühlt. Ich würde es nicht unterbinden, dass die Katze die Nachbarn besucht, was auch kaum möglich wäre. Aber ich würde bei den Nachbarn klarstellen, dass sie die Katze nicht füttern sollen und ich die Katze behalten will.

Alles Gute!
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #22
irgendwie kommt es mir fast vor, als wolltest du meine Nachbarin mit ihrem unmöglichen und dummen Verhalten in Schutz nehmen;-).

Du bist nicht rein zufällig Frau L. aus Nummer 15?*lach*

Ich möchte niemanden in den Schutz nehmen...
Ich habe dir doch dauernd geschrieben das ich verstehe, aber dein Vorhaben schwierig bis fast unmöglich durchzusetzen ist...
Wie dir Frau Anwältin geschrieben hat, kannst du das sehr schwer Beweisen alles...
Darauf wollte ich in meiner unjuristischen Ausdrucksweise hinaus und habe getmutmaßt,dass du mit einer friedlichen Einigung deinem Ziel näher kommen dürftest...

Und Frau L. kann schonmal unmöglich sein...Außerdem wohne ich in der 7c ;-)
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #23
@Schnucke
Das du dich ärgerst ist verständlich.
Aber betrachte es mal aus ein anderen Perspektive.

Deine Nachbarin hat den Eindruck, deine Katze wäre unterernährt. Somit scheint sie ja schon mal tierlieb zu sein. Also musst du keine Angst haben, dass sie ihr was antut, und du weißt immer wo sie ist.

Dass deine Katze natürlich nicht unterernährt ist, weißt du. Und es ärgert dich, dass sie deine Katze regelrecht zu einer Wuchtbrumme heranfüttert.
Zusätzlich ärgert dich, dass deine Katze wohl gerne Zeit bei der Nachbarin verbringt (anstatt dir Aufmerksamkeit zu widmen).

Einem Freigänger kann man aber nun mal nicht beibringen wo er/sie hindarf und wo nicht.
Die einzige Möglichkeit die dir somit bleibt ist, dass du dich mal in Ruhe mit der Nachbarin zusammensetzt und ihr erklärst was dich stört.
Viele gute Nachbarschaftsverhältnisse sind genau durch solche Missverständnisse schon zustande gekommen (kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen :p ).
Und im Nachinein wirst du vielleicht sogar froh sein, dass dir deine Nachbarin beim Suchen hilft wenn die Katze mal nicht wie erwartet nach Hause kommt.
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #24
Vielen Dank euch allen für eure Beiträge!

Auf den besonders ausführlichen (danke!) Beitrag von Marlenschen würde ich gerne näher eingehen:

Nach der Erzählung der TE fehlt es der Nachbarin an einem Vorsatz. Sie ist davon ausgegangen, dass die Katze von ihren Eigentümern nicht mehr gewollt und damit herrenlos ist. Ich glaube nicht, dass sie die Katze bewusst entziehen wollte.

Leider muss ich in diesem Fall durchaus von einem Vorsatz ausgehen.
Der Nachbar hatte sich nämlich schon gleich, nachdem ich angefangen hatte, meinen Kater an den Freigang zu gewöhnen, bei mir darüber beschwert, dass er zu ihnen rüber aufs Grundstück käme.
Ich hab versucht, ihm klarzumachen, dass ich daran leider nichts ändern kann und das mein Kater ja bei weitem nicht der einzige Freigänger in unserer Wohngegend ist.
Die Nachbarn beschweren sich auch immer wieder wegen unserer Hündin, der kleine Sohn habe Angst vor ihr. Dabei geht sie niemals auf das Nachbarsgrundstück und ist in der Wohngegend auch immer angeleint. Ich vermute leider, dass das mit dem Kater eine "Racheaktion" ist.
Die Nachbarn sind leider wirklich extrem bescheuert, so was gibts ja.

Als Freigängerhalter muss man damit leben, dass unsere Lieblinge "fremd gehen".

Da bin ich anderer Meinung. Ich finde, dass ich durchaus das Recht habe, von den Nachbarn zu verlangen, mein Eigentum in Ruhe zu lassen, den Kater also nicht ins Haus zu lassen, nicht zu streicheln und nicht zu füttern und schon gar nicht über Nacht im Haus festzuhalten.

Die Katze kam jedoch immer wieder zurück und schleuste sich bei uns ein. Natürlich hat sie auch bei uns gefressen...

Was meinst du mit "sich einschleusen"?
Hat sie die Türklinke runtergedrückt? Wohl kaum, oder?
Also hast du ihr die Tür geöffnet? Warum hast du sie nicht draußen gelassen? Warum hat sie bei euch Futter bekommen?
Wenn sie bei euch kein Futter bekommen hätte, hätte sie wohl früher oder später eingesehen, dass das bei euch nicht ihr neues Zuhause sein kann.
Fremde Katzen zu füttern ist ein absolutes NO-GO! Das macht man einfach nicht, das gehört sich nicht!!!
Die einzige Ausnahme ist, wenn man wirklich völlig sicher ist, dass das Tier ausgesetzt wurde und wirklich nicht mehr gefüttert wird. Aber selbst dann behält man ein fremdes Tier doch nicht einfach!
Die Katze euer Ex-Nachbarn wäre doch gar nicht auf die Idee gekommen, zu euch "zurückzukommen", wenn du sie nicht vorher schon "angefüttert" hättest? Das geht nicht, das macht man einfach nicht!!!
Eure Ex-Nachbarn hätten ihre Katze sicher schneller abgeholt, wenn sie davon hätten ausgehen müssen, dass ihre Katze NICHT bei euch fremdgefüttert wird.

Ich würde es nicht unterbinden, dass die Katze die Nachbarn besucht, was auch kaum möglich wäre. Aber ich würde bei den Nachbarn klarstellen, dass sie die Katze nicht füttern sollen und ich die Katze behalten will.

Ich werde es NICHT dulden, dass mein Kater mir abspenstig gemacht wird, da kannst du aber sicher sein!
Ich halte es für Pseudo-Tierfreundlichkeit bzw. Pseudo-Katzenfreundlichkeit, wenn gesagt wird, die Katze "habe sich ihr neues Zuhause selber ausgesucht". Das ist absoluter Blödsinn. Katzen gehen dahin, wo sie ein warmes Plätzchen zum Schlafen finden und wo es Futter gibt. Wenn sie beides nicht außerhalb des eigenen Zuhauses bekommen, werden sie nen Teufel tun und sich ein anderes Zuhause suchen.

So, jetzt hab ich mich wieder ein bisschen beruhigt.

Sorry, Marlenschen, dass du jetzt ein bisschen von meinem Frust abgekriegt hast. Mich macht es grade aus dem beschriebenen Anlass stinkwütend, wenn ich lesen muss, dass jemand aus falsch verstandener Tierliebe Tiere füttert, die ihm nicht gehören.
Ich weiß aber, dass du nur helfen wolltest. Danke noch mal dafür.

Zusätzlich ärgert dich, dass deine Katze wohl gerne Zeit bei der Nachbarin verbringt (anstatt dir Aufmerksamkeit zu widmen).

Sorry, aber auch das ist nicht richtig so.
Wenn mein Kater nebenan kein Futter kriegen würde, würde er ganz sicher keine Zeit bei der Nachbarin verschwenden und "ihr Aufmerksamkeit widmen". Er ist das verfressenste Tier, das ich jemals hatte und ich hatte schon viele;-).
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #25
Sorry, aber irgendwie verwechselst Du Lebewesen mit Besitz.
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #26
danke Monterosa, der gedanke kam mir gerade auch.
katzen sind nun mal freigeister. sie sind die eigensinnigsten tiere, die ich kenne. sie machen nun mal was sie wollen.
wenn der kater sich dort wohlfühlt, wirst du ihm das nur schwerlich austreiben können...
ich wäre auch nicht begeistert, wenn unsere kater woanders hingehen und sich da ein zweitzuhause suchten, aber so sind katzen nun mal.
wenn ich ganz sicher gehen will, dass meine katzen nicht woanders gehen, darf ich sie nicht rauslassen. ganz einfach.
oder man macht seinen, sofern vorhandenen, garten katzenausbruchsicher.
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #27
Sorry, aber irgendwie verwechselst Du Lebewesen mit Besitz.

Nö. Sorry, aber solche Dinge schreiben meist Leute, die einer natürlichen Lebensweise, in der Mensch und Tier in Symbiose zusammenleben, total entfremdet sind.
Tiere SIND ganz klar Besitz. Besitz bedeutet Verantwortung.
Das heißt aber dann auch eben klar, dass die Besitzer die Pflicht haben, alles dafür zu tun, dass es den Tieren gut geht.
Ich finde es verantwortungsvoll, wenn ich dafür sorge, dass mein Kater genau weiß, wo er hingehört.
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #28
Nein Verantwortung bedeutet Liebe,
nicht Besitz,
meinst Du den Quatsch wirklich ernst ?
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #29
Ich bin übrigens seit meiner Kindheit eine ganz große Katzenfreundin. Ich hatte immer Katzen, seit meiner frühesten Erinnerung. Und immer war ich diejenige in der Familie, zu der die jeweilige Familienkatze die innigste Beziehung hatte. Ich bin ein Katzenmensch und die Tiere spüren das.

Katzen als Freigeister, die sich ihr Zuhause selber aussuchen?

Absoluter Bullshit in meinen Augen. Unfug von Leuten, die nicht in und mit der Natur aufgewachsen sind.

Nein Verantwortung bedeutet Liebe,
nicht Besitz,
meinst Du den Quatsch wirklich ernst ?

Du hast nicht gelesen, was ich geschrieben habe.
Ich bin mehr als die "Dosie" (ätzender Ausdruck!)
meines Katers.
Ich habe Verantwortung übernommen, als ich ihn in meine Familie aufgenommen habe.
Da er ein Lebewesen mit weniger Verstand ist als ich und nicht für sich selber sorgen kann,
muss ich das für ihn tun.
Das ist doch aber vollkommen unabhängig davon, dass ich ihn liebe.
Natürlich tue ich das.

wenn der kater sich dort wohlfühlt, wirst du ihm das nur schwerlich austreiben können...

Ich hab es weiter oben schon geschrieben, aber es geht anscheinend nur schwer in manche Köpfe rein: Wenn mein Kater dort kein Futter bekäme, würde er sich dort auch nicht wohlfühlen. Und dass er dort Futter bekommt, WERDE ich den Nachbarn austreiben, da kannst du sicher sein;-).
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #30
Und Du bestimmst das ?
Deine Katze war als Freigänger 2 Tage weg,
klar machst Du Du dir Sorgen;
heraus kam, dein Nachbar hat sich um sie gekümmert
( klar hätte sie Dich informieren müssen, kein Thema )
aber anstatt froh zu sein, das sie wieder da ist und anscheinend gut
umsorgt wurde, willst Du einen Nachbarschaftskrieg ?

Sei doch glücklich das dein "Besitz" wieder da ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #31
Und Du bestimmst das ?
Deine Katze wahr als Freigänger 2 Tage weg,
klar machst Du Du dir Sorgen;
heraus kam, dein Nachbar hat sich um sie gekümmert
( klar hätte sie Dich informieren müssen, kein Thema )
aber anstatt froh zu sein, das sie wieder da ist und anscheinend gut
umsorgt wurde, willst Du einen Nachbarschaftskrieg ?

Sei doch glücklich das dein "Besitz" wieder da ist.

Wer sagt denn was von Krieg?
Das ist nur deine etwas seltsame Fantasie*g*.

Niemand hatte meine Nachbarin gebeten, "sich zu kümmern" und es war ja auch vollkommen überflüssig.
Meine Nachbarin ist, selbst wenn sie keine böse Absicht hegte, zumindest auf die gleiche dumme und undifferenzierte Weise "tierlieb" wie viele Menschen heutzutage. Man liest ja auch öfter von besonders "tierlieben" Spacken, die Freigänger einsammeln und ins Tierheim schaffen, weil sie nicht wissen, dass man Katzen nicht nur als Knastkatzen (=Wohnungskatzen) halten kann.
Das ist Entfremdung von einer natürlichen Lebensweise in übelster Form.
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #32
Also Deine Sorgen und
das Geld von Bill Gates,
das hätt ich gern....
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #33
Das nenne ich mal eine unverschämte Antwort, Schnucke.

Vielleicht solltest Du Dir angewöhnen, erst die Hintergründe zu erfragen, bevor Du so lospolterst. Vielleicht würde das dem Verhältnis zu Deiner Nachbarin auch gut tun...

Zu Deinen Fragen:

Nein, ich habe der Katze nicht die Tür geöffnet. Wir haben eine Katzenklappe. Außerdem haben wir ein ziemlich großes Haus mit Hof und vielseitiger Tierhaltung, so dass es nicht so übersichtlich hier ist wie in einer 2-Zimmer-Wohnung.
Damals stand für unseren Kater stets ein mit Trockenfutter (ja, heute weiß ich, dass es ungesund ist) gefülltes Napf bereit, woran sich die damalige Nachbarskatze auch bedient hat.
Schon als die Nachbarn noch da waren, war sie oft auf unserem Hof. Das Leben ihrer Familie war ihr zu unruhig, vor allem wegen der kleinen Kinder, die oft grob mit ihr umgingen. Sie ist ein Sensibelchen, auch heute noch.
Ich sehe das völlig anders: das immer mehr Zeit verstrich, bis die Nachbarn trotz unseres sofortigen Anrufs die Katze abholten (am Schluss waren es ca. 6 Wochen) zeigt mir eher deren schwindendes Interesse an dem Tier. Und ja, mit der Zeit habe ich auch die Katze mitgefüttert, weil sie nicht abgeholt wurde und unsere Mülltüten gefleddert hat, vor Hunger.
Außerdem finde ich es eindeutig, dass eine Katze sich an ihrem neuen warmen Plätzchen wohl nicht wohlfühlt, wenn sie nach 3 Monaten in der Wohnung einsperren, die erste Gelegenheit zur Flucht durch ein gekipptes Fenster (wir reden von einer gehbehinderten Katze) nutzt und wieder in ihrem alten Revier auftaucht.
Außerdem hatte ich bisher nur zugelaufene Katzen, d. h. die haben sich mein Haus selbst ausgesucht. Ich habe nie eine eingesperrt und jede ist bis zu ihrem Lebensende geblieben.

Natürlich sind Tiere eigentumsfähig. Aber sie sind eben auch Lebewesen und haben ihren eigenen Kopf, was ich besonders an Katzen sehr mag. Mir wäre es lieber, ich wüsste, dass meine Katze "liebe" Nachbarn besucht, wenn sie nicht zu Hause ist, als wenn sie einfach so verschwunden ist. Wenn man das Verhältnis zu den Nachbarn nicht völlig versaut hat, kann man sicher mit ihnen absprechen, dass sie die Katze nicht füttern und abends "rausschmeißen".

Katzen erkunden eben die Gegend und mögen Abwechslung. Und man muss sich damit abfinden, dass man nicht der einzige "liebe" Mensch in einem Katzenleben ist.

EDIT: Ach ja, und noch etwas: Deine Nachbarin hatte keinen Diebstahls- oder Unterschlagungsvorsatz im strafrechtlichen Sinn, nur weil sie die Katze füttert. Einen solchen Vorsatz hat man (vereinfacht gesagt) nur, wenn man selbst Eigentümer der Katze bewusst und gezielt werden und den bisherigen Eigentümer ausschließen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #34
EDIT: Ach ja, und noch etwas: Deine Nachbarin hatte keinen Diebstahls- oder Unterschlagungsvorsatz im strafrechtlichen Sinn, nur weil sie die Katze füttert. Einen solchen Vorsatz hat man (vereinfacht gesagt) nur, wenn man selbst Eigentümer der Katze bewusst und gezielt werden und den bisherigen Eigentümer ausschließen will.

Aber gerade darum geht es doch:

Meine Nachbarin hat meinem Kater zumindest die Tür geöffnet, eine Katzenklappe gibt es nämlich dort nicht.

Vielleicht hat sie ihn auch ins Haus gelockt, das kann ich allerdings nicht beweisen.

Dann hat sie ihn gefüttert. Das ist ein übergriffiges Verhalten. Ich verstehe nicht, was es daran nicht zu verstehen gibt.

Und dann kam die Krönung, dass sie ihn über Nacht bei sich eingesperrt hat, ohne mir Bescheid zu geben und ihn bis zum nächsten Mittag auch nicht rausgelassen hat. Wenn das nicht Vorsatz war, dann weiß ich nicht, was unter Vorsatz verstanden wird.

Insofern ist deine Aussage oben total daneben.

Aber schon okay. Ich hätte eben damit rechnen müssen, dass in einem solchen Forum meistens Leute sind, die Katzen vermenschlichen. Klar haben Katzen einen eigenen Willen. Aber ich als Mensch habe eine Verantwortung für meinen Kater für sein ganzes Leben übernommen. Und ich würde es in höchstem Maße verantwortungslos finden, wenn ich es meinem Kater überlassen würde, sich auszusuchen, wo er leben möchte. Und noch ein letztes Mal: Wenn Katzen nicht woanders angefüttert werden und in ihrem Zuhause gut behandelt werden, dann haben sie gar keine Veranlassung, "sich ein neues Zuhause zu suchen".

Ich hab allerdings grade den Eindruck, dass es sinnlos ist, das immer wieder gebetsmühlenartig zu wiederholen;-).
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #35
Wer sagt denn was von Krieg?
Das ist nur deine etwas seltsame Fantasie*g*.

Niemand hatte meine Nachbarin gebeten, "sich zu kümmern" und es war ja auch vollkommen überflüssig.
Meine Nachbarin ist, selbst wenn sie keine böse Absicht hegte, zumindest auf die gleiche dumme und undifferenzierte Weise "tierlieb" wie viele Menschen heutzutage. Man liest ja auch öfter von besonders "tierlieben" Spacken, die Freigänger einsammeln und ins Tierheim schaffen, weil sie nicht wissen, dass man Katzen nicht nur als Knastkatzen (=Wohnungskatzen) halten kann.
Das ist Entfremdung von einer natürlichen Lebensweise in übelster Form.
Wie bist du denn drauf,Knastkatzen Tierliebe Spacken sag mal gehts noch!!Du bist frech und anmassend ist dir das bewusst,du solltest mal ein wenig auf deine Wortwahl achten.
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #36
Guten morgen,

also ich hab bis jetzt nur gelesen aber das "Knastkatzen" hat mich jetzt auch getroffen, Meine Katze sieht nicht unglücklich aus ;-)
wir wohnen im 5. Stock ich kann und will ihr keinen Freigang ermöglichen da ich einfach immer nur Angst um meine kleine hätte im sommer wird der große Balkon vernetzt da kommt sie dann an frische Luft aber alles soo schlecht zu bezeichnen weil mans selber anders macht ist nicht richtig. Ich weis bei Emotionen kocht man schnell hoch aber gerade da sollte man dann aufpassen was man schreibt man kennt Dich ja nicht persönlich und weis nicht wie heftig Du das jetzt wirklich meinst, wir lesen nur was Du da schreibst und das klingt einfach egoistisch und kalt;-)
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #37
Wer sagt denn was von Krieg?
Das ist nur deine etwas seltsame Fantasie*g*.

Niemand hatte meine Nachbarin gebeten, "sich zu kümmern" und es war ja auch vollkommen überflüssig.
Meine Nachbarin ist, selbst wenn sie keine böse Absicht hegte, zumindest auf die gleiche dumme und undifferenzierte Weise "tierlieb" wie viele Menschen heutzutage. Man liest ja auch öfter von besonders "tierlieben" Spacken, die Freigänger einsammeln und ins Tierheim schaffen, weil sie nicht wissen, dass man Katzen nicht nur als Knastkatzen (=Wohnungskatzen) halten kann.
Das ist Entfremdung von einer natürlichen Lebensweise in übelster Form.

Du lädst Dir gerade eine Menge Unmut von "Spacken" auf, die tierlieb ihre "Knastkatzen" versorgen!!! Höflichkeit ist leider nicht jedem gegeben und höfliche Zurückhaltung wohl schon rein gar nicht. Die solltest nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und weißt Du was? Du bist mir unsympatisch!

Guten morgen,

also ich hab bis jetzt nur gelesen aber das "Knastkatzen" hat mich jetzt auch getroffen, Meine Katze sieht nicht unglücklich aus ;-)
wir wohnen im 5. Stock ich kann und will ihr keinen Freigang ermöglichen da ich einfach immer nur Angst um meine kleine hätte im sommer wird der große Balkon vernetzt da kommt sie dann an frische Luft aber alles soo schlecht zu bezeichnen weil mans selber anders macht ist nicht richtig. Ich weis bei Emotionen kocht man schnell hoch aber gerade da sollte man dann aufpassen was man schreibt man kennt Dich ja nicht persönlich und weis nicht wie heftig Du das jetzt wirklich meinst, wir lesen nur was Du da schreibst und das klingt einfach egoistisch und kalt;-)

Schneeweischen... Keiner von uns "Spacken" muss sich verteidigen!!!! Wir wissen alle, warum wir Wohnungskatzen haben und wo wir sie herhaben und wie unsere Umstände sind. Es gibt leider Menschen, deren Horizont reicht nicht aus, das zu begreifen. Ich weiß, dass es Deinen "Knastkatzen" gut geht. ;-)
 
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #38
Hallo Schnucke,

ich kann deine Wut sehr gut nachvollziehen.

In unserer alten Ortschaft und bei unserer ersten Katze hatten wir ein ähnliches Problem.
Auch sie war Freigängerin und immer schlank und fit. Unsere direkten Nachbarn waren ein altes Ehepaar wo wir schon als Kinder immer oft zu Besuch waren und unsere Katze kam häufig mit aufs Nachbargrundstück. Irgendwann wurde unsere Katze immer dicker und verschwand über Nacht immer mal wieder. Wir waren jedesmal in großer Sorge da sie die Angewohnheit hatte sich immer Mitten auf die Straße zu legen (wenig befahren aber trotzdem!). Wir haben sie dann immer gesucht aber erst nach einiger Zeit durch Zufall festgestellt das es aus dem Keller des ach so lieben alten Ehepaars maunzt. Da wir uns immer sehr gut mit denen verstanden hatten, fragten wir höflich warum sie unsere Katze in den Keller lassen und drinbehalten. Daraufhin die Antwort: wir mögen eure Katze viel mehr und sie hat unseren Hasen als Freund. Hallo?????
Naja, Bitten das sie das doch bitte lassen sollen und unsere Katze bei uns genug Futter usw. bekommt und bestimmt nicht maunzen würde wenn sie gerne wo Fremdes eingesperrt wäre. brachten nichts außer ganz großen Knatsch und Uneinsichtigkeit der Nachbarn - gut das wir bald darauf umgezogen sind und unsere Katze wieder ihr Normalgewicht erreichte und ihrem Freigang uneingeschränkt nachgehen konnte.


Rede einfach mit deinen Nachbarn, erklär ihnen freundlich deine Sichtweise und wie du dich fühlst, das du dir Sorgen machst und sie dir ja Bescheid geben könnte und deinen Kater nicht füttern soll wenn es sich vermeiden lässt bzw. ihn am Abend vor die Tür setzt wenn er wirklich von sich aus die Katze der Nachbarn besuchen möchte und es unbedingt sein muss.

Drück dir die Daumen das die Nachbarin einsichtig ist und es sich freundschaftlich klärt.



Ach noch was: Ich bin auch eher dafür das Katzen Freigang haben und ihrem natürlichen Jagdtrieb nachgehen können. Aber wenn es nicht verwirklichbar ist glaube ich das jeder Verantwortungsbewusste Tierhalter seinem Tier auch innerhalb der Wohnung ein glückliches Katzenleben bietet.

Und das mit dem tierlieb: Es lässt sich nicht vermeiden wenn Nachbarn in der Nähe sind und eine Katze Freigang hat, aber ich kann es nicht ausstehen und finde es absolut nicht tierlieb und verantwortungsbewusst wenn sogenannte Tierfreunde Futter auf die Terrasse stellen oder besser noch ältere Damen eine Schale Milch. Das muss doch nicht sein. Aber das wird es wohl immer geben und man kann nur hoffen das die eigenen Katzen dort nicht zuoft vorbeischauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #39
an alle "mitspacken" mit armen "knastkatzen":
ist es unser kater, der da fremdgeht?
nö!
also ich bin nicht hier um mich beleidigen zu lassen.
weist du was? mir bist du nicht nur unsympathisch, sondern scheinbar selbst schuld, dass dein kater sich auf abwege begibt.

bei uns kam eine katze jeden abend zu besuch. und nein, wir haben die katze NIE gefüttert und sie kam JEDEN abend wieder um die nacht vor unserer haustür zu verbringen.

katzen suchen sich ihre menschen, merkste doch selber!

in der natur aufgewachsen bla bla bla, was willst du schon von mir wissen?
anmaßende und beleidigende user sind hier leider fehl am platze, sorry.
scheinbar lernt man bei euch "in der natur" vor lauter "natur" nicht die rudimentärsten umgangsformen.


nein katzen sind doch keine denkenden lebewesen, wo kämen wir denn hin, wenn tiere auch noch denken könnten und ihren eigenen willen haben?!:-x
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ärger mit den Nachbarn Beitrag #40
Man liest ja auch öfter von besonders "tierlieben" Spacken, die Freigänger einsammeln und ins Tierheim schaffen...QUOTE]


Das mit den "Knastkatzen" war nicht nett, aber am besten alle wieder beruhigen. Zurechtweisen ist ja ok, aber Schnucke das hochkochen von Emotionen vorzuwerfen um dann selbst in dieser Wut zu schreiben finde ich schade und nicht in Ordnung. Nur kurz: das Spacken war laut Schnucke nicht auf Hauskatzenhalter bezogen.


Natürlich kann ein Nachbar nichts dafür wenn ihn eine Katze besucht bzw. an das Futter der eigenen Katze rangeht, ABER es weis doch niemand ob Schnuckes Katze dort freiwillig hingeht oder ob die Nachbarin sie absichtlich reinlässt und der Kater dann im Haus der Nachbarin festsitzt, dieser Fall ist mir selbst mit meiner Katze schon passiert und nicht unbedingt abwegig! Aus diesem Grund kann ich die erste Wut von Schnucke sehr gut verstehen da sie sich Sorgen um ihren Kater macht und die Nachbarin ihr hätte Bescheid geben können. Wenn Schnuckes Kater die Nachbarin freiwillig besucht wird es sich nicht abstellen lassen aber man könnte freundlich klären das sie ihr Bescheid geben könnte und abends den Kater rauslässt das sich ein Katzenhalter eines Freigängers keine Sorgen machen braucht - bitte mal so sehen!!!
 
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Ärger mit den Nachbarn

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