Und was sollen AB und Metacam dabei bringen? Metacam werden meine Katzen nie bekommen, es ist bekannt dafür, dass es die Nieren schädigt.
So wie es sich liest, wollt ihr das Tier mit aller Gewalt kaputt machen :sad:
Es ist euch hoffentlich bekannt, dass der Kater in einen Daueranfall fallen kann? Dann bleibt nur noch einschläfern, aus so einem Anfall kann man sie nicht mehr zurückholen.
Nein, wir wollen das Tier nicht kaputt machen, bitte unterstelle uns das nicht - gerade ich handle von 360km Entfernung und erkundige mich, was man tun kann - da es bisher einfach nicht so weit kam und alles ok schien. Wenn es sich ruckartig so verschlimmert ist man natürlich erstmal überfordert - und gerade da die vermehrten Anfälle nach dem Tierarztbesuch auftauchten, wollen wir nicht wieder direkt zum Arzt.
Metacam habe ich meiner Mutter ausgeredet, auch meine bekommen das auf Grund der Nebenwirkungen nie. Die Antibiotika wollte sie weitergeben, da sich der Hinterlauf so sehr entzündet hat. Heute klappert sie jetzt Heilpraktikerinnen ab, bespricht aber parallel mit der Tierärztin das weitere Vorgehen. (Sie selbst kann ja nicht einfach die Tabletten kaufen und dosieren wie sie will) ...
...das Problem ist eben, dass sie in ihrer Gegend keinen Tierarzt gefunden hat, der Ahnung beweist.
...aber was mir echt weh tut, dass Du sagst, dass wir das Tier kaputt machen wollen - da kommen mir die Tränen in die Augen, ich versuche hier gerade alles zu durchforsten, wir haben 24 Stunden auf den Kleinen aufgepasst, Metacam und Antibiotika recherschiert. Bitte sag sowas nicht!
Ich habe auch einen Epi-Kater und er nimmt jetzt schon fast 2 Jahre seine Tabletten. Eine Wesensänderung habe ich nicht fest gestellt. Schlimmer war es, wenn er Anfälle hatte. Außerdem können bei den Anfällen, Gehirnschädigungen auftreten. Da finde ich, sind die Tabletten das kleinere Übel.
Mein Tierarzt hat einen 20jährigen Kater in der Praxis der schon seit ganz langer Zeit Luminaletten bekommt und super damit lebt.
Es dauert zwar ein bißchen, bis die Katze eingestellt ist, aber das bekommt man gut in den Griff.
Hier geht es ja um Lebensqualität
Danke für die Antwort - ich leite meiner Mutter die Erfahrungen mit den Lumitabletten weiter.
Ich selbst würde den Kater wohl jetzt im akuten Zustand auch so behandeln.
Wie ist es eigentlich mit der Ursachenforschung, man sagt ja, dass primäre Epilepsie nicht so häufig wie die sekundäre Auftritt, bisher wurde ja primäre vermutet. Als kleiner Kater ist er wohl auch vom "Schopf" der Aufzuchtsfamilie gefallen- eine Erklärung wäre noch, dass er davon einen Gehirnschaden bekommen hat und dadurch die Epilepsie zu stande kam...