Liebe Beate,
ich bin froh, daß es Dich gibt und Du es möglich gemacht hast Mabel in ihrer Not zu helfen,

ich bin traurig, daß sie es nicht geschafft hat,

aber zugleich dankbar, daß sie nicht mehr leiden mußte und einsam irgendwo mit Schmerzen gestorben ist.

Wenn man positiv denkt, kann man sagen es hat sollen sein, daß sie doch noch nicht zurück zu ihren Kumpels konnte, obwohl sie die Freiheit so sehr mochte und das eingesperrtsein haßte, denn dann hätte sie sich sicher versteckt und daran mag man garnicht denken.
Sie hat viele Jahre mit ihrer "Vagabunden"Familie glücklich verbracht und findet hinter der Regenbogenbrücke sicher einige ihrer Freunde wieder, die vorausgegangen sind.
Gleichzeitig bin ich aber auch sehr wütend,

weil ein Großteil der Katzen vom KS ausgesetzt wurden, sie von Futterstelle eingefangen zum kastrieren, oder wenn verletzt, vom KS zum
Tierarzt und zurück gebracht wurden und auch regelmäßig Futter von dort kam. Viele Jahre lief das sehr gut und es kamen viele neue Katzen vom KS hinzu bis eine schöne Gruppe vor Ort lebte. Sie hatten Schlafplätze, Futterplätze und ein großes Areal zum austoben. Irgendwann wurde das Futter und die Besuche vom KS einfach eingestellt, aber die Katzen sind ja nachwievor da. Wenn man dann nirgends mehr Verantwortliche erreicht und von A nach B und zurück geschickt wird, weil keiner zuständig ist, resigniert man und versucht die Tiere "durchzukriegen" und fühlt sich nur noch machtlos.
Da kamst Du und hast alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit sich Verantwortliche finden für die Futterstelle und alles gut wird. Hätten wir Dich nur schon viel früher kennengelernt.

Was ich nicht wußte, daß sich keiner zuständig fühlt die Kosten zu übernehmen und Du hier darum kämpfst.
Wieso werden eigentlich die Kosten für
Tierarzt nicht vom Katzenschutz übernommen, wenn es doch eine Katzenschutzkatze von einer Futterstelle ist?
Können wir die Tage mal tel?
Danke Dir von ganzem Herzen Beate, was Du getan hast und was Du tust.
