Hallo Zusammen,
als ich heute morgen aufstand, kam's mir gleich komisch vor, dass mein 1-Jähriger Kater (er hat heute Geburtstag) mich nicht an der Schlafzimmertür abholen kam.
Kurze Zeit später stellte sich auch heraus, weshalb. Er humpelt, sein hinteres rechtes Bein ist am Sprunggelenk stark geschwollen.
Heute früh hat er das Bein fast gar nicht belasten wollen und ist im Grunde nur auf 3 Beinen gelaufen.
Bin dann selbstverständlich gleich zum Tierarzt. Sie hat das Bein abgetastet und schließlich eine Röntgenaufnahme gemacht.
Auf dieser ist keine eindeutige Fraktur zu Erkennen, was aber durch die massive Schwellung nicht unbedingt was heißen muss.
Sie sagte, es könne gut sein, dass er sich das Gelenk einfach nur geprellt und / oder ausgerenkt hat, evtl. ist aber auch das Band gerissen oder es ist doch ein kleiner Bruch.
Sie hat ihm sofort ein Schmerzmittel mit abschwellender Wirkung gespritzt, welches ich ihm nun bis Montag jeden Morgen oral eingeben muss.
Am Montag früh soll dann gleich noch mal drüber geschaut werden, wenn die Schwellung nicht mehr so arg ist.
Seit dem Besuch sind nun gut 7 Stunden rum. Mittlerweile belastet er das Bein wieder, benutzt es sogar -wenn auch sehr vorsichtig- um sich hinterm Ohr zu kratzen. Die Zehen kann er auch ganz normal spreizen.
Mittlerweile ist aus dem starken Humpeln eher ein Hinken bzw. ein Nachziehen des Beins geworden.
Er frisst normal und spielt noch. Hier muss ich natürlich darauf achten, dass er nicht zu doll tobt.
Nun meine Frage:
Sind das gute Zeichen? Könnte das Gelenk tatsächlich nur geprellt sein oder sprechen selbst die oben genannten Dinge immer noch für einen Bruch und die Belastbarkeit des Beins liegt nur am Schmerzmittel?
Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt, an die er mich teilhaben lassen möchte?
Lieben Dank
Diana