Frank, da unterschätze aber mal die Wirkung der Hormone nicht, die können Mensch und Tier schon zu einigem zwingen, was sie bewusst dekend nicht tun würden.
Ja, aber doch nur zu einen gewissen Teil und niemals zu hundert Prozent, wie immer getan wird. Egal ob nun Mensch oder Katze, kein Säugetier ist zu 100 Komma Null Prozent ausschließlich nur hormongesteuert. Lediglich die äußeren Zwänge sind es, die uns Menschen von Katzen unterscheiden. Sind es bei uns bsw. Dinge wie ... keine Ahnung ... bsw. Angst vorm Erwischtwerden, welche den Spaß am Sex zum Erliegen bringt, ist es bei Katzen möglicherweise die Angst vor einen extrem aggressiven Artgenossen oder irgend eine andere Gefahr. Andererseits sind Tiere natürlich nicht derartigen Moralvorstellungen unterworfen wie wir Menschen. Katzen können es sich eben "leisten" mitten in der Öffentlichkeit ihren Sexualakt zu vollziehen, aber das heißt doch nicht, daß sie ausschließlich triebgesteuert sind.
Und wenn die Evolution eines durch die ganze Existenzdauer ihres Bestehens bewahrt hat, dann das Leben und seine Vermehrung.
Ja sicher, aber rein wissenschaftlich betrachtet gibt es da im Grunde genommen keinen großen und gewaltigen Plan seitens der Natur. Jedenfalls nicht im Sinne von irgendwelchen geheimnisvollen Fortpflanzungstrieben, bei denen Tiere gewisse Sexualrituale vollziehen müssen ohne es wirklich zu wollen und als Krönung dazu auch noch unter Widerwillen und Schmerzen. Und immerhin gibt es ja nachweislich viele Tierarten, bei denen die Sexualität eindeutig nicht nur aus Fortpflanzung besteht.
Btw. ob Dinosaurier wohl Spass am Sex hatten?, mit dem Gewicht :mrgreen:
Und welcher Drang treibt wohl Spinnenmännchen?, muss verdammt mächtig sein, es sei denn sie wären alle Suizid Junkies :wink:
OK. ich gebe zu, bei Deinen letzten Beispiel wird es schwer. :mrgreen:
Ich glaube, Spaß ist ohnehin der falsche Begriff. Ich denke, es sind eher sowas wie allgemeine positive Emotionen, die bei jeglicher Sexualität eine große Rolle spielen.
Auf den ganzen anderen Kram, den du so von dir gegeben hast, gehe ich jetzt gar nicht mal ein, du verwechseltst Tiere wirklich absolut mit Menschen und begründest damit pseudo-argumentativ den totalen Unsinn gegen Kastration (auch wenn du selbst irgendwo sagst, "das wichtig und nötig ist - wobei ich mich dann frage, worauf diese sinnlose Argumentation hinaus laufen soll)
Um ehrlich zu sein, weiß ich überhaupt nicht was diese Vorwürfe sollen. Ich schreibe in Foren stets nur meine Meinung. Wer anderer Meinung ist und gerne antworten möchte, kann sich gerne an der Diskussion beteiligen. Wer keine Lust hat lässt es eben.
Im Übrigen habe ich lediglich meine Meinung zu der anmaßenden Hypothese, bei Katzen hätte jegliche Form von Sexualität ausschließlich mit Schmerz und Psychoterror zu tun und deshalb wäre es gut, wenn wir Menschen sie davor erlösen. Und das halte ich schlichtweg für falsch.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Tiere "Paarungszeiten" haben?? Einfach bestimmte Zeiten - unterschiedlich oft, je nach Spezie - in denen sie überhaupt bereit zur Paarung sind??
Eine Katze, die nicht rollig wäre würde sich nie von einem Kater decken lassen - ist doch seltsam, wenn sie, wie du behauptest doch wahrscheinlich Spaß daran hat ...
Ach du meine Güte ... das sind doch lediglich verschiedene Formen die sich eben im Laufe der Evolution herausgebildet haben. Die Natur "probiert" eben viele Dinge aus, so wie es ja auch Tiere mit lebenslanger Partnerschaft ebenso gibt, wie andere bei denen die Sexualpartner ständig wechseln.
Menschen sind nun mal die einzige Spezie, die - weil sie Spaß am Sex haben - auch außerhalb biologisch vorgebener Paarungszeiten Sex haben ...
Nein ... sorry, aber ich fürchte, daß ist so gewiss nicht richtig. Schau Dir bsw. einfach mal Delphine oder noch besser, Bonobos an. Und selbst von Hirschen und anderen Tierarten ist bsw. Masturbation bekannt, indem sie sich an Baumstämmen reiben. Und die machen das gewiss nicht wegen irgendeines Zwanges wegen, sondern weil sie das toll finden und es ihnen einfach Spaß macht, mal ganz davon abgesehen das es im Sinne der Natur sogar einen Sinn hat, wie Wissenschaftler inzwischen herausgefunden haben. Man könnte die Liste schier endlos fortsetzen. Nein, wir Menschen sind unter den Tieren ganz gewiss nichts Einzigartiges.