Hallo,
Vögel mit Katzen zusammenhalten, dürfte zumindest anfangs etwas schwieriger sein. Bei uns sind es Pfeilgiftfrösche, Garnelen, Fische und Meerschweinchen die mit unseren 4-5 Katzen klarkommen müssen.
Zuerst überwiegt die Neugierde der Katzen, sie versuchen mit allen Mitteln an die " Beute " zu gelangen. Nach ein paar Tage oder Wochen merken die Katzen jedoch, dass sie an diese Beute nicht gelangen können. Wichtig ist, dass die Gitterabstände des Käfigs eng genug sind, dass der Vogel nicht einfach durch das Gitter gezogen werden kann.
Der Käfig muß natürlich ausreichend hoch stehen, da sonst die Vögel beim Anblick der Katze verrückt werden und womöglich stressbedingt Schaden erleiden.
Bei uns ist es nun mittlerweile so, dass sich die Katzen zum schlafen auf dem Meerschweinchenkäfig legen und die Tiere garnicht mehr richtig wahrnehmen. Die Meerschweinchen interessieren sich auch nicht mehr für die Katzen, da sie gelernt haben, dass die Katze nicht in den Käfig gelngen kann.
Vorsicht ist allerdings geboten, wenn der Käfig mal offen steht, diese Veränderung weckt augenblicklich wieder den Jagdinstinkt der Katze.
Am Besten wäre es natürlich Vögel und Katzen getrennt hausen zu lassen, da die Lösung mit den Katzen sowieso nur vorrübergehend sein soll.
Das Problem mit dem Pinkeln könnte meiner Meinung nach eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Katzen sein, da das Eckenpinkeln wohl schon einmal aufgetreten ist. Durch die neue Umgebung versuchen die Katzen womöglich Besitzansprüche geltend zu machen ?
Hier schläft der Kater friedlich auf einem Aufzuchtbehälter der Giftfrösche
Wenn ich den Behälter öffne, passiert zunächst scheinbar immer noch nichts, doch nun verlasse ich mal kurz den Raum.....
Gruss Frank