Hallo Frank,
denke es ist auch so, dass es der Katze in der Wohnung mit der Zeit manchmal langweilig ist und so versucht sie etwas neues auszuprobieren um ihren angeborenen Spieltrieb auszuleben. Meine testen gerade die Haltbarkeit von Terrarienscheiben und die Tragkraft meiner Regale.
Denke viel von diesem Blödsinn kommt wie bei kleinen Kindern auch, durch Neugierde und Langeweile.
Ein Beispiel :
Wenn man einen Freigänger hat, interessiert sich die Katze im allgemeinen weniger für künstliches Ersatzspielzeug. Sie klettert auch lieber auf richtigen Bäumen herum, wie auf so nen ollen Kratzbaum.
Ja eben, genau das ist doch der Punkt den ich nicht verstehe. Ich meine, daß beginnt doch schon bei den Pflanzen. Wir haben in unseren Garten keine besonderen Pflanzen, halt so ählich wie andere Gärten auch, aber dennoch ist mehr als zwei Drittel hoch giftig. Angefangen von Eiben, Goldregen bis hin zu Fingerhut. Wir haben einen Gartenteich, der ist 1,5 Meter tief und etliche hohe Bäume mit jede Menge Astgabeln, Befestigungsdrähten und Bindfäden, spitzen Steinen und und und. Nun möchte ich nicht wirklich nicht behaupten, daß ich mir keine Gedanken machen würde und keinerlei Angst um die beiden hätte. Bsw. wird bei uns im Garten prinzipiell nicht mit Kunstdünger wie bsw. Blaukorn gedüngt. Aber vom Gefühl her, würde ich doch sagen, daß gegen den Garten im Haus die reinste Sicherheitszone ist.
Ok. wenn einer der beiden mal vom Baum fällt, bekommen wir es allenfalls mit, wenn etwas zurückbleibt. Ist schon passiert, da ist Salem vom Apfelbaum aus gut 2 Meter Höhe mitten in die Hainbuchenhecke des Nachbarn gesprungen, die natürlich kein guter Landeplatz war und hat sich die rechte Hinterpfote geprellt. Und auch Floyd hat sich schon mal versprungen (Orginalzitat
Tierarzt) und hat danach gehumpelt und sich eine volle Wochen den Poppes nachtragen lassen, von wegen ... Essen in Körbchenähe (was ihm sichtlich gefallen hat). Aber vielleicht war ja genau das den beiden auch eine Lehre. Keine Ahnung, ich hoffe jedenfalls daß dem so ist. Denn im Unterschied zur Wohnung, hat man als Katzenhalter im Garten wenig Möglichkeiten etwas zu ändern. Und wenn man wirklich alles plattmachen und einebnen würde, bräuchten die Kater auch keinen Garten mehr. Das zeigt aber meines Erachtens, daß das ganze Thema längst nicht so einfach ist, wie man anfangs meinen könnte.