Trockenfutter vs. Nassfutter

Diskutiere Trockenfutter vs. Nassfutter im Trockenfutter Forum im Bereich Katzenfutter; Hallöchen liebe Forummitgleider, :smile: ich hätte folgende Frage an Euch: Wir haben eine 9 Monate alte kastrierte Katze, unsere "Penny". Sie...
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Enchi

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Hallöchen liebe Forummitgleider, :smile:

ich hätte folgende Frage an Euch:

Wir haben eine 9 Monate alte kastrierte Katze, unsere "Penny". Sie bekommt seit wir sie von klein auf haben Trockenfutter (Purina- Huhn&Reis) welches extra für Kitten bis zum 12Monat ist. Sie hat es immer super vertragen, es gab nie Probleme. Jetzt haben wir seit gestern einen kleinen Baybkater dazubekommen, der abgeblich nur Nasfutter gewöhnt ist und bisher noch nichts gefressen hat. Wahrscheinlich weil wir nur Trockenfutter haben oder wegen dem Stress...
Ich bin immer davon ausgegangen, dass Trockenfutter mit das Beste für die Katzis ist...wegen Mundgeruch und auch für die Zähne...gerade wurde mir allerdings in einem anderen Beitrag von mir zu Nassfutter geraten und im Web gehen die Meinungen auseinander.
Was würdet ihr empfehlen?
Eher Nassfutter und Trockenfutter anbieten oder eher nur eine Sorte?
Wenn man Trocken und Nassfutter anbietet, wie verhält es sich da mit den Dosierungen bei 2 Katzen?
Penny hatte bisher da sie ja noch im Wachstum ist, immer ein unbegrenztes Angebot an Trockenfutter, sie ist aber gottseidank auch "bisher" schlank ;)

Danke für mögliche Ratschläge ;-)
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #2
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #3
Danke:smile:
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #4
Ich persönlich würde beides empfehlen. In deinem Fall auch, wenn einer Trockenfutter gewöhnt ist und einer Nassfutter. Es sollte nur möglichst hochwertig sein. Hier kann ich "Power of Nature - Natural Cat" empfehlen. Eins der besten Marken finde ich. Gibt auch Nassfutter davon. Sonst sollte man möglichst bei einer Sorte bleiben! Meine Eve hat jetzt ne Futtermittelallergie, weil ich 3-4 Marken in unterschiedl. Sorten gefüttert hab. Auch der Tierarzt hat mir empfohlen, möglichst nur 1 Sorte, natürlich eine die sie gerne frisst (und hochwertig ist!). Aber auch hier hat jeder eine andere Meinung! Man sollte wie gesagt dann schauen dass das EINE Futter auch möglichst alle Nährstoffe hat und nichts fehlt. Nassfutter kann ich empfehlen: OmNomNom und Power of Nature. Ansonsten wurde dir ja schon der Link für Nassfutter-Marken gegeben, da sind auch noch ein paar hochwertige dabei, musst halt auf die Zusammensetzung usw. achten. Fütterungsempfehlung Nassfutter sollte ca. 200g bei einer 4kg Katze sein. Üblich sind 400g pro 4-kg Katze, das würde ich persönlich nicht füttern. Je höher die Empfehlung, desto minderwertiger das Futter. Aber da kannst du dich ja selbst noch einlesen.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #5
Wenn es möglich ist, würde ich überhaupt kein Trockenfutter anbieten. Leider gibt es da absolut Junkies (welche, die eben z.B. nichts anderes kennengelernt habe), die dann total streiken.

Es gibt nicht einen einzigen Vorteil den Trockenfutter für die Katze hat. Lediglich für den Dosis ist es praktischer und billiger ... wenn du den Katzen was gutes tun willst, bring sie da runter.

Unsere Babys bekommen auch nur Nassfutter und Rohfleisch ... allerdings bekommen bei uns Kittenkäufer auch immer etwas für die ersten Tage mit.

Grüße,
Nic
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #6
Ich wage auch mal zu bezweifeln, dass eine Futtermittelalergie von zu viel Abwechslung im Speiseplan kommt. Würde diese These stimmen hätte wohl jede zweite Katze in Deutschland eine Futtermittelalergie. ;-)

Meiner Meinung nach ist Abwechslung wichtig. Kein Hersteller, auch wenn er noch so hochwertiges Futter herstellt, schafft es den Bedarf einer Katze optimal zu decken. Warum?- Weil es DEN Bedarf einer Katze nicht gibt. 3 Sorten Sollten es auf dem Speiseplan schon sein.

Ich persönlich halte von Trockenfutter nichts..egal wie hochwertig es ist. Als Leckerchen ok, mehr nicht. Die Gründe dafür findest du in den Threads, die Stulle angepinnt hat.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #7
Darüber kann man sich streiten. Beides ist irgendwo auf Dauer nicht gut. Man soll ja eh zwischen Futtersorten, Geschmacksrichtungen und Herstellern abwechseln, so auch bei Trocken und Nassfutter. Es kommt auch auf die Katze an. Unsere allererste Katze hat sehr viel getrunken, bevorzugte auch Trockenfutter, Unser kleiner Kater jetzt mag nur Happen in Soße. Achte auch auf die Inhaltsstoffe. Da ich sagen würde das Nassfutter für den Flüssigkeitshaushalt besser geeignet ist, einmal in der Woche Trockenfutter? Unsere Mag kein Trockenfutter, wenn wir aber mal weg sind bekommt er Trockenfutter als "Ration" (Die er bei Hunger auch frisst) Oder bei Apetit als Leckerlie. Ich kann auch eine ENTpfehlung gegenüber dem Matschedosenfutter in Aluschalen , Meist gestockt und gezuckert, aussprechen. Oft auch Schlachtabfälle drinnen und nix zum kauen und fessen. Mir sind die Fleischhappen für ihn auch lieber, Man erkennt oft noch was vom Tier und nicht nur gematschtes ;D Ob Gelee oder Soße kommt auf die Katze an. Wenn dein Tier aber auch Wasser trinkt, das auch gerne, kannst auch öfter Trockenfutter verfüttern. Du bist Dosenöffner, Katze Gott, wir sind nur die Sklaven xD Passe dich also an die Katze an. Falls dir Trockenfutter jedoch sooo wichtig ist, gewöhne ihn langsam um. Gib ein wenig Trockenfutter ins Nassfutter oder teile den Napf in Achtel/Viertel/Hälften usw Und gebe immer einen Kleinstteil dazu ^^

Ich hoffe ich konnte Helfen.

LG: Tapsenmama Tanja :)
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #8
Was wäre denn die Begründung für Trockenfutter einmal die Woche? - Mir wäre keine sinnvolle bekannt, um ehrlich zu sein :)

Ich teile auch nicht die Ansicht, dass es das zu fressen geben sollte, was sich Katze aussucht. ICH bin der Herr im Haus und ICH weiß, was für die Monster gut ist. Wenns nach menem Kater gehen würde, gäbs drei mal am Tag eine Schüssel voller Leckerchen..^^

Ach ja, die Menge, die von Katzen getrunken wird, richtet sich auch nach der Menge der Flüssigkeit im Futter. Trockenfutter entzieht Wasser, sprich: Katze trinkt. Bei reiner Nassfutter- oder Barf-Fütterung trinken Katzen kaum, bis gar nichts. Genauso wie in der Natur. Eine Katze hat nicht das Durstgefühl, wie wir Menschen..
Meine bekommen nur Barf, bzw. zu anfang Nassfutter.. Ich kann mich nicht daran erinnern schon mal gesehen zu haben, wie die zwei trinken. Bei uns dienen die Wassernäpfe einzig und allein dazu, die Raumfeuchtigkeit zu erhöhen^^
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #9
Ach du je. Wieder mal viel Chaos.

Also, um mit einem Irrglauben aufzuräumen: Die sogenannten Schlachtabfälle müssen ein bisschen differenziert betrachtet werden. Magen - ob nun Hühnchenmagen oder Kuhpansen: Wundervoll. Leber und Herz - prima. Lunge - recht nährstoffarm, aber prima Füllstoff (macht satt). Kopffleisch: Ein bisschen speichelig, recht fett, sehr gut. Talg: Unglaublich energiereich und wichtig. Haut: Toll. Knochen: Calcium- und Phosphorlieferant! Und nicht zu vergessen, der sehnige Verschnitt des Muskelfleischs, der nicht sonderlich appetitlich wirkt auf Menschen. All diese Schlachtabfälle sind wirklich gut und nährstoffreich für die Katze. Schlecht ist sowas wie Geflügelmehl, was hauptsächlich aus Federn und Krallen usw. besteht - Füllstoffen also. Also wenn irgendwo tierische Nebenprodukte draufsteht, dann muss man sich nicht notwendigerweise verschreckt abwenden.

Verschreckt abwenden sollte man sich aber eigentlich, wenn irgendwo Trockenfutter draufsteht. Prima Leckerchen, um sie im Fummelbrett zu verstecken, sonst nix. Man sollte immer bedenken, dass eine Katze mit einem Zungenschlag nur ca. 0,1 ml Flüssigkeit aufnimmt (das haben Physiker in den USA rausgefunden!), sprich, 10 mal mit der Zunge ins Wasser gehen muss, um auch nur einen einzigen Milliliter Wasser aufzunehmen. Selbst eine Katze, die scheinbar viel trinkt, nimmt vergleichsweise wenig Flüssigkeit auf. Nicht überbewerten, wenn ihr eure Katze oft am Wassernapf seht!
Trockenfutter ist echt nett für die Dosis: Definitiv die sauberste und geruchärmste Form der Fütterung. Man kann es bedenkenlos den ganzen Tag stehen lassen, es versaut den Boden nicht, die Tüte ist platzsparend und auch noch billig im Vergleich mit Dosenfutter (jaja, da bezahlt man unglaublich viel Geld für Wasser *ironieoff*).

Nachteil für den Besitzer: Er hat recht gute Chancen, recht schnell eine recht hohe Tierarztrechnung zu haben. Also, ich putze ja lieber....Denn: Letztendlich entzieht Trockenfutter dem Körper noch Flüssigkeit, statt ihm welche zuzuführen, damit es überhaupt verdaut werden kann. Da Katzen sowieso Wassersparer sind - sie trinken sehr wenig, nehmen Flüssigkeit primär über die Nahrung auf, und sie haben die Fähigkeit, den Harn stark zu konzentrieren (ihr biologisches Erbe als Wüstentiere, dazu könnt ihr ausführlich Stulles Thread lesen)...naja, ist der Wasserhaushalt von Katzen echt ein großes Thema. Ich kenne keine andere Tierart, bei der so häufig eine Dehydration festgestellt wurde beim Tierarzt wie bei unseren Minitigern.

Folge der Harnkonzentration - die in der Wüste eine Fähigkeit ist, die über Leben und Tod entscheiden kann - naja, ist, dass der Harn länger in der Niere bleibt, dichter angereichert ist mit den sogenannten urinpflichtigen Substanzen (ob das jetzt Abbauprodukte des Stoffwechsels sind, die aus dem Blut gefiltert werden oder der Überschuss an Mineralien und Spurenelementen, ist egal - nicht so gut). Und diese haben nunmal die Eigenschaft, nicht sonderlich angenehme Verbindungen einzugehen: Struvit- oder Oxalatsteine sind davon die bekanntesten. Unterstützt wird dieser Prozess der Steinbildung auch noch durch die Verschiebungen im pH-Wert, die durch die artfremden Nahrungsbestandteile im Trockenfutter ausgelöst werden. Das meiste pflanzliche Gedöns verschiebt den pH-Wert in den basischen Bereich, was bei Katzen NICHT gesund ist (pH-Wert der Katze soll zwischen 6 und 7 liegen, idealerweise zwischen 6,2 und 6,4). Zudem haben pflanzliche Proteine eine eher niedrige biologische Wertigkeit im Vergleich zu Fleisch. Die Katze muss diese niederwertigen Proteine abbauen, kann sie kaum verwerten. Der Abbau erfolgt über verschiedene Stufen (dazu wird Wasser benötigt) und schließlich wird das minderwertige Protein als Ammoniak über die Niere ausgeschieden. Zum Abbau dieser Stoffe werden allerdings wiederum hochwertige Aminosäuren benötigt, die eine Katze selbst nicht synthetisieren kann (Arginin sei hier zu nennen: Eine einzige argininfreie Mahlzeit ist für Katzen tödlich, weil eben der Abbau des Mists nicht funktioniert!) und diese muss sie mit der Nahrung, der nicht-pflanzlichen (!) aufnehmen.
Eine Nebenwirkung von diesem wasserintensivem Prozess der Verdauung und des Abbaus von Trockenfutter ist übrigens, dass der Kot fester wird - was hier nur bedeutet, dass eben weniger Wasser im Darm zur Verfügung steht. Also: Wer glaubt, den Durchfall seiner Katze durch Trockenfutter-Fütterung kuriert zu haben, irrt. Die Katze hat nur weniger Flüssigkeit zur Verfügung, um den Darm zu spülen. Und dieses Darmspülen hat einen Sinn und Zweck! Bspw. um die fiesen Erreger loszuwerden.

Der einzige Sinn und Zweck von pflanzlichen Bestandteilen sind eigentlich die Fasern, die einfach den Stuhlgang etwas besser machen, den Kot ein wenig weicher. Thats all.

Naja, und woraus besteht Trockenfutter: Wenn es hochkommt, aus 30% fleischlichem Anteil, 10% Wasser, bisschen Fett, und jede Menge Pflanzenstoffen. Sonst würde das überhaupt nicht als nette Kügelchen funktionieren.
Also: Zuwenig Wasser, zuwenig hochwertige Proteine, zu viele minderwertige Proteine, zuviel basische Substanzen. Hm.
Folge: Nierenschäden, Steinbildung, Harngrieß. Das wird schmerzhaft für das Tier und teuer für den Besitzer.

Ach ja, der Zahnputzeffekt. Wie sagt Stulle immer: Erklär mir mal die Funktionsweise des Scherengebisses.
Das funktioniert so einfach nicht, wie man sich das gerne vorstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #10
Ach ja, der Zahnputzeffekt. Wie sagt Stulle immer: Erklär mir mal die Funktionsweise des Scherengebisses.
Das funktioniert so einfach nicht, wie man sich das gerne vorstellt.
Ich frage dann immer gerne ob jemand mal versucht hat sich mit Keksen die Zähne zu putzen....geht nicht? ...weil Krümelpampe an den Zähnen pappt!
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #11
Nicht nur das pappen Heike. Einmal leicht mit. Den scharfen molareb das bröckchen berührt und schon knackt es. An den den des Zahnes kommt kein Trockenfutter zum Scheuern.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #12
Ich frage dann immer gerne ob jemand mal versucht hat sich mit Keksen die Zähne zu putzen....geht nicht?

:lol: ... LOL .... der ist echt klasse!!

Der ist mir noch nie eingefallen, wenn einer diesen Zahnreinigungsmist erzählt hat!!

Klasse!
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #13
Nicht nur das pappen Heike. Einmal leicht mit. Den scharfen molareb das bröckchen berührt und schon knackt es. An den den des Zahnes kommt kein Trockenfutter zum Scheuern.

......vom Handy gepostet? ......duck und weg.....
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #14
ja verdammt -.-*
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #15
Nicht nur das pappen Heike. Einmal leicht mit. Den scharfen molareb das bröckchen berührt und schon knackt es. An den den des Zahnes kommt kein Trockenfutter zum Scheuern.

...wenn es überhaupt zum Kauen kommt! Callisto schlingt sein Futter ungekaut herunter. -.-

Naja, und woraus besteht Trockenfutter: Wenn es hochkommt, aus 30% fleischlichem Anteil, 10% Wasser, bisschen Fett, und jede Menge Pflanzenstoffen. Sonst würde das überhaupt nicht als nette Kügelchen funktionieren.

...und da Katzen (wie im übrigen alle Fleischfresser) einen sehr kurzen Darm haben, können sie die Bestandteile nur sehr schlecht verdauen.
Dadurch kommt es zu Enzymmangel (wegen der nicht artgerechten Zusammensetzung) und Fehlgärungen im Darm.

Einer gesunde Darmflora ist somit also erfolgreich vorgebeugt und die Bauchspeicheldrüse ist ständig überlastet.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #16
Huhu Enchi!

(...) Was würdet ihr empfehlen? Eher Nassfutter und Trockenfutter anbieten oder eher nur eine Sorte? Wenn man Trocken und Nassfutter anbietet, wie verhält es sich da mit den Dosierungen bei 2 Katzen? (...)

Ich werde mir sicher gleich den geballten Zorn der zahlreichen Ernährungswissenschaftler und Katzenfutterkernkompetenz hier im Forum auf mich ziehen, will Dir aber dennoch meine bescheidene Erfahrung darstellen:

Hast Du Freigänger? Wenn ja ist das philosophieren übers richtige Futter eh für die Katz =) Denn dann hast Du nur noch latent Einfluss darauf. Meine beiden sind Freigänger. Sie jagen auch und fressen ihre Beute wenn sie darauf Lust haben. Zuhause gibts eig. hauptsächlich Trockenfutter von Josera. Weil sie morgens um 6 aus dem Haus gehen und irgendwann Nachts zwischen 22-23 Uhr heimkommen. Wenn ich Nassfutter hinstelle wirds zT nicht gefressen und nach ein paar Stunden gar nicht mehr angerührt (Nur die Soße aufgeschlotzt). Denn an die Frische einer Maus/Vogels kommt kein Nassfutter und selbst das noch so ultra biologisch und mit soviel Liebe hergestellte BARF nicht ran.

Bei Wohnungskatzen musst viel beachten (wieviel bewegen die sich, ernährst Du sie ausgewogen...) eben alles was Du durch den "freiheitsenzug" kompensieren musst. Ich stells mir auch schwer vor mit der Einflussnahme weil die Katzen ja dauernd in Futternähe sind, also dauernd Zugriff drauf haben.

Ich werde nun aber (nachdem ich das Forum hier eingehend studiert habe) mit dem Trockenfutter zurückfahren und versuchen mehr Nassfutter zu füttern. Meine Vorstellung ist grade Abends Nassfutter und morgens Trockenfutter hinstellen. Ich denke - ohne ein Fachmann zu sein - und um auf Deine Frage zu antworten: Egal ob Wohnungskatze oder Freigänger - die richtige Mischung machts. Und richtig schlecht (giftig, Schadstoffe etc.) ist keins der Futter. Nicht alle sind total gesund, aber sind wir mal ehrlich: wir ernähren uns auch nicht immer gesund und vollwertig.

Die Dosierung bei zwei Katzen ist schwer, denn da geht die eine schon mal an den Napf der anderen. Ich kanns ein bissle regeln weil Karl auf meinen Schreibtisch hochkommt und Käthe nicht. So kann ich ihn bei Bedarf oben füttern.

Ach und noch was: Wenn eine Katze ein Futter nicht gleich frißt, lass es ruhig mal ein bissle stehen. Irgendwann wirds in den meisten Fällen gefressen. Wobei manche Katzen SEHR lautstark gegen sowas protestieren können :)


Gruß Florian
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #17
jap du wirst gleich bombadiert *gespannt auf die Kommentare warte* :)

ich seh das aber ähnlich. Gut meine sind reine Wohnungskatzen und trotzdem gibts 1x Trockenfutter und 2x Nassfutter am Tag. Wird mir auch keiner ausreden, hab genug darüber gelesen um für mich bzw. die Miezen das Beste zu finden, ohne es übertreiben zu müssen.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #18
Wieso Zorn? Ich finde es toll, wenn jemand vollkommen ironiefrei liebevoll hergestelltes Barf sagt!

Und es stimmt: So frisch wie draußen, so in sich rund und stimmig wie ein erlegtes Beutetier kriegste kein Futter.
In der Wohnung: Warum aber soll denn dauernd Futter präsent sein? Das ist schlecht. Katzen werden durch den dauernden Geruch quasi satt und am Ende hat man Mäkler (ja, ich weiß, ich lass es auch immer stehen, wenn ich arbeiten gehe....). Wenn man die Möglichkeit hat: Konsequent nach einer halben oder dreiviertel Stunde wegstellen.


@TE: Ich würde wegen den unterschiedlichen Verdauungszeiten nicht unbedingt Trockenfutter und Nassfutter gleichzeitig anbieten. Okay, ich würde tendenziell eh kein Trockenfutter anbieten.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #19
Meine drei Freigänger bekommen neben dem selbstgejagten Barf^^ von mir liebevoll hergestelltes Barf. Morgens gegen 7 , dann geht's nach draußen und wenn ich abends von der Arbeit komme gegen halb acht. Meistens dann nochmal gegen elf bevor ich schlafen geh. Ab und an, nicht jeden Abend, gints ne Handvoll Trockenfutter in die Fummelbretter. Ein zwei Nassfuttertage im Monat und das war's. Im Sommer wird hier eher gegen abend gefressen. Stehen lasse ich nichts und hab es auch noch nie.
 
  • Trockenfutter vs. Nassfutter Beitrag #20
Hier haben wir auch Freigänger, die ganz genau wissen wann es was zu Futtern gibt. Da sind sie fast immer beide auch da. Würde hier rund um die Uhr Trockenfutter stehen kämen sie auch nach Hause wenn sie Lust haben. Das will ich nicht, denn so weiß ich immer ob alles ok ist.
Ich stelle das Futter fast immer weg wenn ich frei habe, aber wenn einer Hunger anmeldet bekommt er auch was. Wenn ich weg bin und Männe alleine füttert läßt er alles bis zur nächsten Mahlzeit stehen, denn meine Häppchenfresser kapieren einfach nicht, daß der Napf auf einmal leergefuttert werden soll.
 
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