Hallo
Da das hier ein weniger erfreuliches Forum ist, möchte ich mal etwas positves berichten

Ich musste mit meinem Kater anfang Janur in die Tierklinik weil er sehr schlapp war und nicht essen wollte. Alarmzeichen, weil er immer topfit ist. Er hatte sehr hohes Fieber und beim abtasten wurde eine große Beule festgesellt.
Es wurde per Ultraschall und Röntgen eine stark veränderte Niere festgestellt. Es wurde ein
Lymphom vermutet, was sich dann leider sogar an beiden Nieren bestätigt hat. Wäre es nur an einer Niere gewesen, hätte man diese entnehmen können, was aber leider nicht der Fall war. Also blieb uns nur noch Cortison und Chemo. Wofür uns dann auch natürlich entschieden haben, weil er "erst" 7 ist und die Nierenwerte und alle andere Blutwerte völlig normal waren. Alles natürlich unter der Voraussetzung dass er die Infusion (dauert ca. 5 Minuten) auch mitmacht. Beim ersten Termin war ich total erleichtert, weil er sich vorbildlich benommen hat ( was man von seinem Verhalten zuhause nicht behaupten kann

) Mittlerweile bekommt er im Wechsel von 3 Wochen Endoxan und die Infusion ( wir müssen also nur alle 6 Wochen in die Klinik ) und es geht ihm sehr sehr gut

Das Cortison konnte auch abgesetzt werden. Er kann sein normales Leben führen, rausgehen und jeden Morgen Mäuse bringen

Der Tumor hat sich sehr verkleinert und wenn er so bleibt, könnte er ewig damit leben

Am Anfang habe ich natürlich überlegt ob es die richtige Entscheidung ist, weil die ersten 4 Wochen bekam er sehr viele Medikamente, aber es hat sich gelohnt, weil er noch schöne Monate hatte und natürlich hoffentlich noch viele weitere haben wird

Ich kann also nur jedem raten, wenn es nicht total aussichtlos ist , eine Chemotherapie durchzuführen.