diese Antwort von einem angagierten Tierschützer bekommen:
Du meinst untenstehende Meldung ...
Ja, man sollte was gegen tun und an seine EU Abgeordneten schreiben ...
Freier Text, höflich dennoch bestimmt und auf das Tierschutzgesetz zumindest verweisen !
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EU - Szenen à la Hitchcock
(Anmerkung der Redaktion: wobei die Schätzungen, je nach "Ablauf" dieses
vor allen Dingen - politischen "Spektakels" bis zu 40 und mehr Millionen
"Opfer" fordern wird - mfg robo)
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"Etwa zehn Millionen Versuchstiere, vor allem Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten und Mäuse, aber auch Hunde und Primaten, werden bei neuen vorgeschriebenen Labortests umkommen, sollten Brüsseler Pläne zum Umgang mit chemischen Stoffen Gesetz werden.
Das berichteten Fachleute jetzt am Rande einer Anhörung im EU-Parlament.
Vor einem "drohenden Massenmord an Labortieren" warnt der Vorsitzende des
federführenden Ausschusses für Umwelt und Gesundheit, Karl-Heinz Florenz
(CDU): "Wenn Tiere demonstrieren könnten, hätten wir hier Szenen wie in Hitchcocks Film ,Die Vögel'."
Die umstrittene EU-Verordnung zielt auf etwa 30.000 sogenannte Altstoffe,
mit denen die Industrie zum Teil seit Jahrzehnten arbeitet - anders als
neuzugelassene Substanzen wurden sie kaum auf ihre Umweltverträglichkeit
überprüft. Die Kosten und der bürokratische Aufwand für die nun geforderten
Untersuchungen, die den Einsatz von Versuchstieren erforderlich machen,
seien so enorm, klagt die Chemiewirtschaft, dass viele Betriebe lieber
Produktionslinien mit Altstoffen einstellen oder ins Nicht-EU-Ausland
verlagern würden. Arbeitsplatzverluste wären die Folge.
Auch EU-Politiker hegen nun Zweifel, ob das größte jemals von der EU-
Kommission anvisierte Gesetzesprojekt durchdacht ist. Nach den bisherigen
Plänen sollen vor allem die Stoffe intensiv untersucht werden, die in
großen Mengen hergestellt werden. Florenz schlägt vor, sich zuallererst auf
jene zu konzentrieren, die als potentiell gefährlich gelten - dadurch
ließen sich Kosten senken. "Auch die Tierversuche könnten auf ein Minimum beschränkt werden, ohne die Gesundheit der Menschen zu gefährden."
Erwin Lengauer, Mag.
Forschungsstelle für Ethik und Wissenschaft
an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
der Universität Wien
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