Zucker im Katzenfutter

Diskutiere Zucker im Katzenfutter im Allgemeine Ernährung Forum im Bereich Katzenfutter; Ich bin da auf was gestoßen, das ich für ganz interessant halte ...
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #1
TanteAnne

TanteAnne

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  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #2
Hallo,

danke für den sehr interessanten Link! Meine Tierarzt hat auch gesagt, dass es bei Feuchtfutter eigentlich egal ist, welches man füttert.

Auch Purina hat schon mal geschrieben, dass in ihren Feuchtfutter-Produkten weniger Zucker enthalten ist, als die Katze mit einer Maus aufnimmt.

Royal Canin hatte auch in einem Ihrer Hefte mal das Thema der Studie mit Interview´s von Tierärzten, Ernährungsspezialisten und Rechtsanwalt.
Da kam das gleiche Ergebniss raus und das man alle Markenprodukte in Europa bedenkenlos füttern kann und es auch gesetzlich abgesichert ist, dass kein Futter gesundheitliche Probleme auslösen darf.

Und ich habe auch schon mal mit einer Ernährungsspezialistin einer großen deutschen Klinik gemailt. Die mir auch unabhängig dieses bestätigt hat. Sie meinte nur, dass man nur komplette Trockenfütterung vermeiden sollte, da es zu Nierenschäden kommen kann.

Was ich immer interessant finde, das zumindest meine Katzen trotzdem das sogenannte Supermarktfutter vorziehen - auch wenn keine Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, etc. enthalten sind. Warum? Sie müssten dann doch das "gesunde" Futter bevorzugen?

Ich persönlich gebe zu, das ich in mir noch immer kämpfe, vor allem wenn ich sehe wie meine Kater das gute Futter mit langen Zähnen fressen - oft nur so viel das der Hunger gestillt ist. Und ich versuche sie jetzt seit 1 1/2 Jahren umzustellen und sie bekamen nur beim Züchter in den 12 Wochen das Supermarktfutter.

Mein heute 15j. Perserkater wurde bis vor 1 1/2 Jahren immer mit "normalem Futter" ernährt und hatte keine großen gesundheitlichen Probleme.
Ich muss sagen, ich mag auch nicht die vergleiche es gibt Raucher die gesund sind, oder ob ich mein Kind nur mit Mc Donald´s ernähren würde, etc.

Denn für Einzelfälle kenne ich zuviele Katzen, die mit Supermarktfutter gesund alt wurden.
Ich bin auch der Meinung, das vieles mit den Krankheiten, einfach heute mehr auftritt, weil die Diagnostik besser ist, viele eben in Wohnungen gehalten werden usw.
Hatte mal eine Studie über das Alter - Staßenkatzen werden meist nicht älter als 2 -3 Jahre, bei Katzen mit Freigang liegt der Durchschnitt bei 6 - 7 Jahren. Also könnte man auch sagen, bevor die Wehwechen auftreten.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #3
Ich wusste es ....das Zucker nicht schlecht ist und keine Krankheit hervoruft.

Und das sie SÜß nicht schmecken können ,das war mir auch schon klar......


Also ist das ganze Futter nicht Schrott.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #4
Also ist das ganze Futter nicht Schrott.
Genau! Und Rauchen ist auch nicht ungesund, weil man davon immerhin keinen Haarausfall bekommt! :lol:
Das mit dem Argumentieren üben wir dann nochmal, Trolli ...
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #5
Ich wusste es ....das Zucker nicht schlecht ist und keine Krankheit hervoruft.

Und das sie SÜß nicht schmecken können ,das war mir auch schon klar......


Also ist das ganze Futter nicht Schrott.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Nur weil Zucker nicht gesundheitsschädlich ist, wie wir bisher glaubten, kann im Rest des Futters immer noch einiges drin sein was die Katzen nicht brauchen können. Da muss man schon auch noch nach anderen Werten und Inhaltsstoffen schauen :wink:
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #6
ne maus hat 8,8g kohlehydrate und ne ratte 0??? komische tabelle... komischer text.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #7
jetzt muß ich schmunzeln ich hab immer extrem drauf geachtet das KEIN zucker in der nahrung ist.
mein tierarzt meinte ist nicht schlimm wenn da was drin ist.

hab jetzt welches das 0,1 % inulin enthält also denk ich das geht auch weil eben die menge nicht so shclimm ist wie ich befürchtet hatte.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #8
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #9
Fazit
Obwohl sich Katzen zu Karnivoren mit einer ausgeprägten Anpassung an eine Ernährung auf
tierischer Basis entwickelt haben, sind sie in der Lage, in kommerziellen Feucht- und
Trockennahrungen enthalte Mengen an Zucker und Kohlenhydraten zu verdauen und zu
verstoffwechseln. Als strikte Karnivoren sind Katzen jedoch nicht in der Lage, die
Geschmacksrichtung „süß“ zu schmecken. Aus diesem Grund spielen Zucker für die Katze
keine Rolle bei der Entwicklung von Nahrungspräferenzen oder der Auswahl der Nahrung.
Die Akzeptanz (Schmackhaftigkeit) eines Futtermittels für Katzen lässt sich folglich nicht
durch den Zusatz von Zucker verbessern. Bedenken, dass zucker- oder kohlenhydratreiche
Futtermittel bei der Katze eine Prädisposition für Adipositas oder Diabetes mellitus
darstellen, sind unbegründet. Auch die beim Menschen mit dem Verzehr von Zucker in
Zusammenhang gebrachte Zahnkaries tritt bei der Katze nur sehr selten auf und hängt bei
dieser weder mit dem Nahrungstyp noch mit der Zusammensetzung der Nahrung zusammen.
Quelle:

Schön und gut - aber was haben ZuckerZUSÄTZE und Kohlenhydrate in Form von zb Getreide - die eine Katze bei natürlicher Mäuse-Ernährung- nicht zu sich nehem würde im Futter zu suchen?

Sind sie zu etwas 'gut'? Hat sich mir aus dem Text nicht erschlossen.

Schützen sie die Katze vor etwas? Hat sich mir auch nicht erschlossen.

Warum ist das dann drin? Das wiederum hat sich mir erschlossen: es ist billiger. Die Gewinnspanne für die Hersteller ist (noch) höher.

Wie ja auch einige sicher inzwischen merken, ist hochwertiger füttern unterm Strich nicht teurer weil weniger gefressen wird.
Was weniger ist, ist der Umsatz beim Hersteller. (Ganz neben bei auch der Abfall und auch der Aufwand bei der Herstellung ;-) )...
Woraus sich mir auch erschliesst, warum es nicht wenige 'professionelle (kommerzielle) Gegenstimmen' zum hochwertigen füttern gibt.

LG Ziska
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #10
durch Zucker wird die Farbe schöner - Optik für den Dosi!!!
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #11
Katze kann doch sowieso kein Süß schmecken ,was ich mir auch nicht vorstellen kann das sie das schmecken. Sonst würde sie ja auch schokolade fressen.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #12
Und das hier
Obwohl sich Katzen zu Karnivoren mit einer ausgeprägten Anpassung an eine Ernährung auf tierischer Basis entwickelt haben, sind sie in der Lage, in kommerziellen Feucht- und Trockennahrungen enthalte Mengen an Zucker und Kohlenhydraten zu verdauen und zu verstoffwechseln.
ist entweder glatt gelogen, oder zumindest sehr irreführend.
Tatsache ist, dass Katzen zwar komplexere Kohlenhydrate in Glucosemoleküle aufspalten können (und insofern Kohlenhydrate auch verstoffwechseln können), aber dass bei größeren Kohlenhydratmengen, die so verwurschtet werden, die Leber mit den anfallenden Glucosemengen nicht mehr klarkommt. Und da fangen die Probleme an.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #13
Und das hier

ist entweder glatt gelogen, oder zumindest sehr irreführend.
Tatsache ist, dass Katzen zwar komplexere Kohlenhydrate in Glucosemoleküle aufspalten können (und insofern Kohlenhydrate auch verstoffwechseln können), aber dass bei größeren Kohlenhydratmengen, die so verwurschtet werden, die Leber mit den anfallenden Glucosemengen nicht mehr klarkommt. Und da fangen die Probleme an.

Danke-Button!!!! Hier wäre er sinnvoll! :-D
Ich sag nur: Verdaulichkeit (scheinbare auch noch) und Verwertbarkeit sind zwei Paar Schuhe mit riesigen Größenunterschieden!
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #14
Tatsache ist, dass Katzen zwar komplexere Kohlenhydrate in Glucosemoleküle aufspalten können (und insofern Kohlenhydrate auch verstoffwechseln können), aber dass bei größeren Kohlenhydratmengen, die so verwurschtet werden, die Leber mit den anfallenden Glucosemengen nicht mehr klarkommt. Und da fangen die Probleme an.

Hast Du da zufällig eine Quelle dazu ? Für ein Gesamtbild wäre das sicher spannend zu lesen :-D Besonders was genau eine "größere" Menge ist und ob es sich dabei um die Mengen handelt, die im Katzenfutter enthalten sind (das würde somit dem Bericht widersprechen) oder ob sie darüber hinausgehen .
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #15
Also meine unmittelbare Quelle war das da: - da sind untendran auch diverse wissenschaftliche Quellen aufgelistet.
Ansonsten hatte ich auch was über Mengen, aber natürlich grad verlegt ... ich meine, es sei die Rede von "deutlich unter 20%" Kohlenhydratgehalt gewesen, der noch halbwegs sinnvoll in Energie umgesetzt werden kann. Bei 20% sind die meisten Trockenfuttersorten jedenfalls schon draußen. Nassfutter ist mir noch keins mit 20% (oder auch nur 10%) verdaulichen Kohlenhydraten untergekommen, aber ich hab auch nicht jedes Billigfutteretikett studiert ...

Auf jeden Fall lässt aber alles, was über den artgemäßen ca. 2-3% Kohlenhydraten liegt, den Blutzuckerspiegel stärker ansteigen als gewohnt - Katzen verlassen sich ja normalerweise auf die Gluconeogenese, die ständig kleine Mengen an Protein verbrennt, um Glucose herzustellen -, und diese Schwankungen im Blutzuckerspiegel sind auf Dauer sicher auch nicht gesund und stehen u.a. im Verdacht, Diabetes mit auszulösen.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #16
Danke für den Link. :-D

Ich finde immer wichtig, die Vorbehalte manchen Dingen gegenüber hin und wieder zu prüfen. Und ich freue mich, dass hier noch weitere Meinungen/Berichte einfließen. So kann man sich ein Gesamtbild zusammenstellen und vielleicht das eine oder andere im Kopf anpassen.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #17
[...] Sonst würde sie ja auch schokolade fressen.
Was meine zumindest jederzeit tun würden, ließe man sie, was jedoch schon in kleinsten Mengen giftig für sie ist (und nicht des Zuckers wegen).
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #18
Zum Glück habe ich diesen Thread gefunden! 😊

Ich wollte einfach mal ein bisschen lesen und bin auf verschiedene Berichte bzgl. Zucker im Katzenfutter gestoßen, Royal canin schreibt, dass Zucker garnicht krank machen kann, nicht süchtig macht, weil ja Katzen nicht süß schmecken können. Und es dient nur zur Farbgebung im Futter..

Und ein ein Blog (katzenfieber) schreibt fast das selbe. Also das der Zucker nicht krank machen kann und auch nicht übergewichtig...

Nun bin ich zwiegespalten... ich habe immer darauf geachtet, Futter ohne Zucker und ohne Getreide zu kaufen, nur gaaaaanz selten gab es diese Süppchen von Felix(weil Sammy die so gerne mag) aber auch da hab ich jetzt eine Marke ohne Zucker gefunden, die fressen die jungs auch gern.

Aber was ist jetzt richtig und was ist falsch? Ist der Zucker wirklich so egal? Ich denke, so ganz unproblematisch kann das ja nicht sein..

Ich lese gleich mal den Link in diesem Thread.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #19
Ich habe die von dir genannten Statements auch schon gelesen @Katzen Engel , ich denke auch, dass vor allem für den Menschen, der eine schöne Farbe oder Geruch will, der Zucker drin ist. Selbst wenn die Katze ihn nicht schmeckt und möglicherweise auch nicht dazu beiträgt süchtig zu machen, ist halt die Frage „Warum braucht der Dosenöffner das?“ Ist das Futter ohne „Hübschmacher“ etwa so schlecht, z.B. weil die Inhaltsstoffe nicht hochwertig sind? Versucht man da dann was zu überdecken?
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #20
Also ich kann nur zusammenfassen was ich bei meiner Recherche gelesen habe:
Nein, Zucker an sich ist nicht schädlich. Aber Zucker ist zumindest im Trockenfutter halt oft auch in Form von Getreide enthalten und Getreide wiederum ist nicht gut für Katzen. Von daher ist z.B. im Trockenfutter nicht der zugesetzte Zucker an sich schädlich, sondern die zugesetzten Kohlenhydrate z.B. in Form von Getreide und Gemüse. Und irgendwo habe ich z.B. mal gelesen das Inulin speziell wohl auch nicht gut sein soll für Katzen, dass müsste ich aber nochmal nachprüfen. Es geht also gar nicht um Zucker an sich, sondern Zucker als KOHLENHYDRATE und Kohlenhydrate an sich sind halt bedenklich ab gewissen Mengen. Und diese Mengen an Kohlenhydraten (also Kohlenhydrate INKLUSIVE Zucker) werden halt in minderwerwertigen Futtersorten und insbesondere bei Trockenfutter halt oft überschritten.


Wenn man jetzt ein Katzenfutter hat, was wirklich nur ein wenig zugesetzten Zucker und kein zusätzliches Getreide oder sonstiges enthält, könnte man also argumentieren dass der Zucker nur unnütz, aber nicht schädlich ist. Füttern würde ich es trotzdem nicht weil ich meinen Katzen nur Futter gebe, dass möglichst wenig oder am besten gar keine unnützen Füllstoffe enthält. Darum gibt es bei mir z.B. kein GranataPet, die ja so mit diesen Granatapfelinhalten werben. Weil für mich der Granatapfelanteil sinnlos ist.
 
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