Da das hier der aktuellste Floh-Thread zu sein scheint, werde ich mal hier meine bzw. die Situation meines Freundes schildern. Ich habe da nämlich auch eine Frage:
Vor ca. 1,5 Monaten hat er sich 6 Monate alte Maine Coons geholt, die, wie sich kurz darauf herausstellte, Flöhe hatten, da sie vorher in einem Haushalt mit Hund gelebt haben, der die wohl eingeschleppt hat.
Mein Freund ist also mit ihnen zum Tierarzt, hat ein 5-wöchiges Spot-On-Präparat für die Miezen bekommen und noch eine Wurmkur, wie verrückt gestaubsaugt (hat zum Glück keine Teppiche und ein Ledersofa) und die Decken eingetütet/gewaschen, Körbchen weggeschmissen.
Ich könne ihn weiter problemlos besuchen kommen und würde keine Flöhe zu meinen Katzen mitschleppen, meinte der Tierarzt - ich habe mich trotzdem immer in der Waschküche komplett gefusselrollt und umgezogen, sobald ich von ihm kam.
Jedenfalls fielen ihm kurz vor Ablauf der 5 Wochen (das war vor fast 2 Wochen) schwarze Krümel auf der Katzendecke auf und die zwei juckten sich auch wieder.
Ich meinte, dass es besser sei er ginge nochmal zum Tierarzt, um das Spot-On aufzufrischen - mal ganz abgesehen davon, dass ich von Anfang an auch riet ein Raumspray zu benutzen, aber selbst dass die Stiche an meinen inzwischen ganz aufgekratzten Knöcheln Flohstiche sind, hat er mir nicht geglaubt, da er ja nicht gebissen wurde und die Flöhe überhaupt ja auch nicht auf Menschen gehen würden. Ich solle mit dem Ausschlag mal besser zum Hautarzt gehen, nicht dass ich ihn noch mit was ekeligem ansteckte......oO
Da er aber gerade erst einen Kratzbaum bestellt, den Kater kastrieren lassen hatte und Maine Coons ja auch recht teuer sind, er also sowas von pleite ist, wollte er nicht noch einmal 50€ nur auf Verdacht ausgeben und las sich lieber durch Foren, wodurch er darauf kam, dass das Kratzen, die Schuppen und der Speckschwanz durch die reine Trockenfutterernährung käme.
- Bis dahin hatte er übrigens meinen Rat zur Hälfte Trocken- zur Hälfte Nassfutter zu füttern in den Wind geschlagen, hatte der Tierarzt doch gesagt, dass in Sanabelle alles drin sei, was eine Katze bräuchte und es völlig in Ordnung sei, Katzen ausschließlich mit Trockenfutter zu füttern... Aber jetzt passte es ja in den Kram, um kein Spot-On kaufen zu müssen und irgendwie zugeben zu müssen, dass ich paranoide Nudel doch recht hatte. -
Auch den Rat den Kratzbaum doch erst aufzubauen, wenn er sich sicher sei, dass sie flohfrei wären, wies er ab - als ob alle ihre Kratzbäume wegschmeissen müssten, wenn sie Flöhe hätten, das sei doch endlos teuer alles und würde keiner machen (aber arschteure Rassekatzen kaufen *hust*). Außerdem gingen seine Katzen wirklich die Wände hoch, weil sie was zum Klettern bräuchten (der Kater läuft tatsächlich spidermäßig an der Wand hoch).
Vorhin rief er mich nun an, er habe einen richtig fetten Floh und eine Larve auf einer seiner Katzen gefunden und war völlig verzweifelt, was er nun tun, wie er das alles bezahlen könne und was für ein Aufwand und dass er sie abgeben müsse......
Von der Flohbombe habe er auch schon gelesen, kennt aber nur Leute mit Tieren und hat auch nur einen normalen kleinen Keller ohne Fenster, in die er die Katzen nicht umsiedeln könne.
Meine Freundin schlug eine Tierpension vor - aber nehmen die verflohte Tiere?? Oder sagt man halt einfach nichts? (Wobei er auch nicht lügen will, weshalb die Katzen nur 1 Nacht dort bleiben sollten.)
Auch der Ursprungshaushalt (Ex mit gemeinsamen Kindern und eh schwierig) will die zwei nicht solang aufnehmen, da sie ihre Flöhe gerade erst los sind.
Meine Frage also, die ich nach den ganzen Threads noch nicht beantworten konnte:
Wohin und wie lange habt ihr eure Katzen umquartiert, als ihr eine Flohbombe verwendet habt?
Oder wäre so eine Chemiekeule übertrieben?
Und wegen der Umquartierung: Kriegt man die Katzen irgendwie vorher flohfrei, sodass sie nichts mitschleppen? (Spot-On einige Tage vorher, kurz vorher noch baden und durchkämmen vielleicht? Wobei rasieren leichter wäre, so verknotetes Fell wie die haben...)
LG
Smee