Hallo ihr Lieben,
ganz neu hier und schon gleich ein Problem, zu dem ich gerne euren Rat hören würde.
Ich hoffe ich habe die richtige Ecke dazu erwischt:roll: Entschuldigt die große Menge Text, ich hoffe es schreckt euch nicht gleich ab....
Wir haben jetzt seid ca. 2 Wochen einen wunderschönen Mixkater, der kleine Maxi (der „hoffentlich“ auch bald noch einen Kumpel bekommt, sollte sich unser Problem lösen).
Die Vorbesitzer waren naja ...sagen wir... eher unengagiert in der Katzenhaltung. Maxi ist jetzt ca. 2 Jahre alt und bis jetzt alleine gehalten worden. Nun stand bei den alten Besitzern ein Umzug an und sie wollten den Kater nicht mitnehmen. Die Nachbarin hat sich um die Vermittlung gekümmert, wir haben also nie ein Wort persönlich mit den alten Besitzern gesprochen.
Wir haben den Kater quasi geschenkt bekommen, sie wollten ihn einfach nur los werden, egal ob ins Heim oder zu neuen Besitzern. Nach Aussagen der Nachbarin haben sie den kleinen Kerl die letzte Zeit mit Wurstbrot gefüttert, weil er sein Futter nicht mehr angerührt hat. Hat er etwas falsch gemacht, gab es einen Klaps auf den Hinterkopf und solche Spielchen... Ob er nun kastriert ist, konnte uns die Nachbarin leider auch nicht genau sagen, allerdings geht sie davon aus.
Kurz nachdem Maxi bei uns eingezogen ist, haben wir festgestellt, das ihm alle Schneidezähne oben und unten fehlen. Wir wollen, sobald unser Tierarzt aus dem Urlaub zurück ist, mit ihm dort vorbei schauen und ihn mal ordentlich durchchecken lassen.
Der kleine Kerl ist uns nun schon ziemlich ans Herz gewachsen und wir tun unser bestes ihm ein schönes Zuhause zu geben.
Nun aber zu unserem eigentlichen Problem:
Wir wohnen (jetzt seit knapp 5 Wochen) im Erdgeschoss eines Mietshauses mit 8 Parteien, in 6 Wohnung des Hauses leben Katzen. Eine ruhige Gartenwohnanlage in einem kleinen Dorf mit viel Grün drum herum. Die Haltung von Katzen und Hunden ist nach absprache erlaubt. Einige der Mieter lassen ihre Katzen durch das Treppenhaus zum Freigang nach draussen. An sich stellt das ja noch kein Problem dar.
Allerdings riecht es im Treppenhaus nun öfter nach unangenehmen Hinterlassenschaften, wenn die Katzen mal etwas länger im Treppenhaus festhängen, weil weder die Tür nach draussen, noch die Türe zur Wohnung geöffnet wird.
Die Hausverwaltung (eine Gesellschaft mit vielen Häusern in der selben Straße) hat alle Mieter des Hauses nun zum zweiten Male abgemahnt, das die Erlaubniss zur Katzenhaltung komplett (für alle Mieter!) zurückgezogen wird, wenn sich die Situation im Treppenhaus nicht bald ändert. Sie haben ein Verbot ausgesprochen, in dem es darum geht, das die Katzen den Hausflur nicht mehr benutzen und nur noch in den Wohnungen (mit Balkon) gehalten werden dürfen (was wir von Anfang an vorhatten...).
Leider halten sich zwei Parteien der Mieter nicht an dieses Verbot und lassen ihre Katzen weiter durchs Treppenhaus nach draussen. Natürlich ist es eher schwer möglich die Freigänger drinnen zu behalten, das verstehe ich schon...aber...*hmpf*
Ich habe nun schrecklich große Angst, das wir unseren Traumkater nun bald wieder abgeben müssen...! ein Teil der Hausbewohner sagen das Verbot ist nur Schikane des Vermieters und sie denken irgendwie nicht dran, das es auch um die Katzen der anderen Hausbewohner geht. Sie stützen sich auf diesen (falschen?) Gerichtsbeschluss, das Katzen zu Kleintieren zählen und versuchen das über den DMS Mieterschutzbund zu regeln.
In einem Merkblatt des DMS steht aber ziemlich klar:
• Was ist, wenn der Vermieter die erteilte Erlaubnis widerruft?
(...) Wenn es durch die Tierhaltung zu erheblichen Störungen oder Belästigungen für die Mitbewohner kommt, kann und muss der Vermieter jedoch eingreifen. Beispielfälle sind:
· Gefahr durch Hunde für Nachbarn / Angst der Nachbarn vor den Tieren,
· ständige Lärmstörungen durch Gebell oder durch Geräusche von Vögeln,
· Geruchsbelästigungen,
· ständige Verschmutzungen im Hausflur und Treppenhaus.
In diesen Fällen kann der Vermieter den Tierhalter abmahnen und - wenn sich nichts ändert - auch die Abschaffung des Tieres verlangen.
Ich bin kurz vor dem Verzweifeln und habe schrecklich große Angst davor, dass wir unseren Maxi nun wieder abgeben müssen, gerade wo er sich an uns gewöhnt und Vertrauen fasst. Dadurch, dass wir erst so kurz in der neuen Wohnung wohnen, haben wir natürlich auch nicht das Geld und die Möglichkeiten um spontan nochmal wegen der nun vielleicht bald verbotenen Tierhaltung die Wohnung zu wechseln... ich könnte heulen...

Aber Momentan können wir wohl nicht mehr machen, als einfach streng mit darauf zu achten, das keine Katzen im Treppenhaus rum springen und sie immer wieder zur Haustür raus lassen.
Habt ihr einen guten Rat für mich und evtl auch das ganze Haus?
