Hallo
ich kann nur sagen, wie ich zum züchten gekommen bin.
Katzen habe ich schon, solange ich zurück denken kann und irgendwann sah ich dann eine norwegische Waldkatze und es war um mich geschehen.
Die erste Norwegerin, meine Lilith, kam ins Haus und mit ihr so nach und nach der Wunsch, auch züchten zu wollen.
Also wurden Bücher angeschafft (noch mehr Kosten), gelesen, gelernt und recherchiert (viel im Internet, wieder Kosten).
Dann die Mitgliedschaft im Verein und der Name für die Cattery.
Endlich, endlich dann die Suche nach einem Deckkater, viele Fahrereien (Kosten) und noch mehr Enttäuschungen.
Also machte ich mich nochmal auf den Weg nach Norwegen (auch Lilith habe ich von dort) und brachte Odin mit nach Hause.
Dann das Glück, eine Züchterin kennen zu lernen, die bereit war, ihren Kater zum decken zur Verfügung zu stellen.
Also dorthin mit meiner Süßen (500km=Spritkosten) und dann war es endlich soweit, sie brachte drei süße Kitten zur Welt.
Den einen Kater haben mein damaliger Freund und ich mit Mund-zu-Schnäutzchen-Beatmung ins Leben zurückgeholt (und das sind Sorgen und Ängste *ohman*)
Und dann kam der Zeitpunkt, die Kitten in ein neues Zuhause zu geben.
Zum Glück waren es sehr gute Freunde, die den ersten Kater nahmen, aber bei mir flossen die Tränen, denn ich liebte (und liebe ihn noch immer) dieses kleine Kerlchen (unser Sorgenkaterchen)
Noch mehr Glück hatte ich, weil ich Petra und Frank mit dem Norweger-Virus infiziert hatte, sie nahmen auch den Bruder.
Das Mädel ist bei mir geblieben

Verdient habe ich mit dem ersten Wurf schon mal gar nichts, Fahrkosten, Deckkosten, Tierarztkosten usw. haben mehr verbraucht als ich einnahm.
Nein, reich werden kann man davon nicht, aber wer will das schon, wenn er aus Liebe zu einer Rasse züchtet?
Für mich gilt auch noch eines, bei mir geht guter Platz vor Geld, also lieber etwas weniger Geld nehmen, dafür aber wissen, daß die Katzen den perfekten Platz bekommen.
*uff* ist ja fast ein Roman geworden
viele Grüße
Andrea