Ich bin auch entsetzt, wenn ich das lese.
Bei meinem Tierarzt gibts sowas nicht, der würde das nie tun. Aber ... in der Klinik gibts auch so Kandidatinnen (Tierärztinnen), denen ich solche Aktionen wie die bei Deiner zutraue. Die eine hat sich mal total angestellt, weil sie vor einer 25 Jahre alten Katze Angst hatte (sie hat geknurrt). Die Katze haben wir auf der Straße aufgelesen, nachdem uns Leute ihre schlimme Situation geschildert hatten. Blind, taub, voller Ohrmilben ... und nach den Berichten der Nachbarn 25 Jahre alt ("sie war schon immer hier und gehört niemandem") und Gebrechen ...
Wir wollten ja nur, dass der Katze ein wenig geholfen wird. Statt dessen gabs Ärger "Warum bringen Sie mir diese Katze!???" - "Sieht man das nicht???" "Also versorgt wird die ja nicht!!!!" - "Ja eben deshalb bringen wir sie, damit sie versorgt wird." - "Also die Katze, da kann ich gar nichts machen - die knurrt!!!" .... was willste da sagen.
Die Frau war total überfordert, das hat man richtig gemerkt.
Manche Tierärzte wollen auch einfach nicht, dass man sich um solche Tiere kümmert. Klar, der gepflegte, handzahme Perserkater aus perfekter Wohnungshaltung ist ein einfacherer Patient als eine altersstarrsinnige, verdreckte, verflohte, vermilbte, knurrige und obdachlose Katzenomi ...
Gräßlich, wie man so sein kann!!! Als Tierarzt sollte man doch solch armen Tieren besonders helfen wollen ...