Du musst immer bedenken. Tierärzte sind dafür ausgebildet, sich um die Krankheiten zu kümmern.
Immer wieder wird von einem Tierarzt erwartet, dass er sich mit allen Belangen der Tiere, die er behandelt auskennt. Sei es jetzt Futter, Verhalten, Sozialisation usw.
Und das dann auch noch bei etlichen Tierarten.
Ist vielleicht ein bisschen viel verlangt, oder?
Du gehst ja auch nicht zu deinem Hausarzt und fragst ihn, ob er dir bei deinen Beziehungsproblemen helfen kann ;-).
Hier dagegen treiben sich ne Menge Leute rum, die schon jahrelang Katzen haben und durch das Zusammenleben schon viel über diese Tiere lernen konnten, sich hier immer wieder mit anderen Katzenbesitzern austauschen und sich so eine Menge Wissen über genau diese Tiere aneignen konnten.
Meine Meinung:
Ich stimme Neryz voll zu
Meine Gründe:
- Katzen kennen keinen Welpenschutz. Der kleine würde erst mal ganz schön rangenommen werden.
- woher soll denn der Mutterinstinkt bei einer kastrierten Katze kommen, die die nötigen Hormone gar nicht produziert? Dazu kommt noch, dass selbst bei eigenen Kitten der Pflegeinstinkt bei einem 12 Wochen alten Kitten schon wieder so gut wie weg wäre.
- wie Neryz schon sagte, der Kater bleibt ja kein Kitten. Er wird Raufbold, deine Katze bleibt Katze und wird auch nicht jünger. Die sollen sich ja schließlich auch in zwei, drei Jahren noch verstehen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die reine Vergesellschaftung mit einem Kitten etwas schneller gehen würde. Da die Kitten meist noch recht unvoreingenommen sind und sich schneller an neue Situationen gewöhnen. Aber die sollen sich ja auf lange Sicht verstehen und nicht im besten Fall die nächsten Jahre nebeneinander herleben, weil sie sich nichts zu sagen haben ;-).
LG