Hallo!
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Dein Freund bis jetzt noch nicht nachgegeben, obwohl er doch merken muß, wie schlecht es Dir geht.
Außerdem gibt es Dinge, die man auch im schlimmsten Streit nie tun sollte: Genau so wie man sich nie dazu hinreißen lassen darf, im Streit seine Frau/ Freundin zu schlagen, so gibt es eben auch Dinge, die sagt man nicht, die darf man nicht mal denken, und dazu gehört eben, von einem Menschen zu verlangen, seine Tiere aufzugeben.
Ehrlich gesagt, ich halte nicht viel von Leuten, die so wenig Selbstdisziplin haben.
Zweiter Punkt: Wie schon erwähnt wurde, wenn man ein Tier übernimmt, übernimmt man Verantwortung, ein Leben lang und ohne irgendwelche Einschränkungen (außer wenn man selbst zum Pflegefall wird oder eine Allergie bekommt). Tiere gibt man nicht einfach so ab. Und wer das nicht verinnerlicht hat, zeigt damit, daß ihm solche Werte wie Verläßlichkeit, Vertrauenswürdigkeit usw. völlig abgehen. Ein Tier haben heißt, in guten und schlechten Zeiten zusammenhalten, nicht nur, wenn man was niedliches zum Knuddeln haben will, sondern auch, wenn die Tiere mal nicht so wollen wie man selbst-oder wenn es beim Tierarzt mal teuer wird. (Spätestens dann würden die Diskussionen wohl wieder losgehen.)
Noch was: Leute, die Tiere nur zur kurzfristigen Belustigung ansehen, und meinen, man kann sich nach Belieben wieder davon trennen, für die sind Freundschaft, Partnerschaft oder Ehe meist auch Wegwerfartikel, die sie bei der ersten Krise aufgeben.
Und noch was: Deine Vorliebe für Katzen ist ein Teil von Dir, den er zu akzeptieren hat. Es geht selten gut, wenn in einer Partnerschaft einer versucht, den anderen nach seinen Vorstellungen umzuformen.
Meine Meinung: Denk mal drüber nach, ob Du nicht auch alleine (mit Deinen Katzen natürlich) klarkommst. Früher oder später findest Du sicher jemanden, der besser zu Euch paßt!
Gruß
Volker