Hallo,
Soweit ich weiß sind Glückskater sehr selten und chromosomal kastriert, dass heißt sie haben zwei x- Chromosomen und ein y- Chromosom und sind somit zeugungsunfähig.
Das stimmt für einen Teil der dreifarbigen Kater. Andere sind sogenannte genetische
Chimären, d.h. aus einer Fusion zweier Embryonen im Mutterleib in nem sehr frühen Zellteilungsstadium entstanden - quasi das Gegenteil von eineiigen Zwillingen. Solche
Chimären können sogar zeugungsfähig sein, geben aber nur die Gene von einer ihrer ursprünglichen beiden Zelllinien weiter.
Und dann gibt's noch genetisch normale rot-weiße Kater mit einer Pigmentstörung, die an der einen oder anderen Körperstelle schwarze Flecken haben.
Würde eine gtigerte Katze mit viel weiß und einem rötlichen Fleck auf dem Knie eigentlich auch als Glückskatze gelten?
Der Begriff "Glückskatze" ist kein technischer Begriff, den kann jeder verwenden, wie er lustig ist. Die meisten Leute würden wohl nur Katzen mit ner deutlich sichtbaren
Scheckung Glückskatzen nennen.
Aber für einen Züchter oder Genetikinteressierten wär das eine
Torbie-Katze ("
torbie" = Zusammenziehung aus "
tortie-
tabby"), auf jeden Fall. Jedenfalls wenn klar ist, dass der rötliche Fleck nicht nur von
Rufismus herrührt. Oder wenn wegen der Eltern genetisch Rot dabei sein
muss (z.B. weil der Vater rot ist, der vererbt ja all seinen Töchtern sein "rotes"
X-Chromosom weiter).