Ist Katzenhaltung egoistisch?

Diskutiere Ist Katzenhaltung egoistisch? im Umfragen Forum im Bereich Community; Aber der menschliche Partner kann sich aussuchen ob er mit dir in einer Beziehung leben will, oder nicht... So ein Kätzchen suchst Du dir aus...

Ist Katzenhaltung egoistisch?

  • Ja

    Stimmen: 8 23,5%
  • Nein

    Stimmen: 25 73,5%
  • Weiß nicht.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Muß erst darüber nachdenken.

    Stimmen: 1 2,9%

  • Umfrageteilnehmer
    34
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #21
Ist eine (menschliche) Beziehung egoistisch?
NEIN!
Man tut dies, weil man den anderen liebt/gern hat.
Katzenhaltung ist meiner Meinung nach eine Beziehung von Mensch und Katze in der beide Seiten sich wohl fühlen.

Kurze Antwort war gefragt... nochmal: NEIN! :lol:

Aber der menschliche Partner kann sich aussuchen ob er mit dir in einer Beziehung leben will, oder nicht... So ein Kätzchen suchst Du dir aus nimmst es mit und Katze muss sich damit arrangieren, und so leben wie du es ihr vor gibst.... Im übrigen ist diese Frage höchst interessant... Wie ich finde, da fällt mir so n Spruch ein, den ich in meiner Kindheit oft von anderen gehört habe... Wie ging der nochmal *grübel... Äh, ja " ich wurde nie gefragt ob ich auf die Welt will und das ich in diese Familie wollte, ich wurde dazu gezwungen" :rolleyes: klar denkt ne Katze nicht so... Aber auch Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen, gibt ja genug Katzen die Freilauf haben, und sich nen anderes Zuhause suchen, warum nur? :D:rolleyes: weil die die Chance haben sich das Beste rauszusuchen ggg
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #22
Ja, ist sie.

Ist egoistisch denn auch immer gleich schlecht?
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #23
Naja theoretisch ist der Mensch schon an sich ein Egoist...eigentlich wie jedes Lebewesen nur, weil der Mensch in der Lage ist, viel extremer und übergreifender. Aber man darf nicht vergessen, dass die Katze nur zu dem Mensch gekommen und sich mit dem Menschen arrangiert hat, da sie in deren Haus mäuse und ähnliches ungeziefer fangen durfte und im Gegenzug dafür noch zusätzliches essen und einen gesicherteren platz zum schlafen bekam...da war es noch ein geben nehmen.

Aber irgendwann wurde die Katze nur noch als Haustier gehalten, Wohnungshaltung eingeführt und bewusstes Anzüchten an Rassen...und da fing das katzenelend wahrscheinlich an.

In einer Sichtweise ist haustierhaltung purer Egoismus...da die Tiere haben kaum was davon, sie werden dank gewisser Erziehung entartet und vermenschlicht und müssen sich anpassen. Aber die meisten Rassen würde ohne dem Menschen es schwer haben...nehmen wir mal dem perser oder nacktkatzen...die hätten kaum eine Chance ohne dem Mensch. Das was der Mensch aus der Katze gemacht hat war egoistisch, aber solange man sie mit Verantwortung hält ist es auch ganz gut so
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #24
Ja, ich habe meine Katzen aus egoistischen Gründen "angeschafft". Meine erste Katze, Emma, habe ich von einem Bauernhof weggeholt, damit es MIR besser geht, weil ich an Depressionen leide. Ich sperre meine Katzen in der Wohnung ein, damit ICH sie immer um mich haben kann.

Aber ich glaube nicht, dass es meinen Katzen dadurch automatisch schlecht geht:roll:.
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #25
Nur, weil der Mensch von etwas einen Nutzen hat, muss es ja nicht egoistisch sein.

Und nur, weil es der Katze bei uns gut es, muss es das ja nicht NICHT sein...


Ich finde das ist eine sehr philosophische Frage, die man nicht eindeutig beantworten kann...
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #26
nabend, euch.^^

@fuzzy: du hattest schneller eine antwort geschrieben, als ich abgestimmt. respekt!
@yodetta: glaube mal, daß sie bei dir auch nicht mehr weg wollen.:p
@lavendelchen: freut mich bekennende egoisten zu kennen. schöner post.:razz:
@Krabbentier: ehrlichkeit währt. gefällt mir deine einstellung.:)

@all: danke für eure beiträge, und hoffentlich weiterhin anhaltenden abstimmungen, wäre gerne per wiki zitierung auf euch eingegangen.

hier die kurzzusammenfassung:

Egoismen () sind demnach Handlungsweisen, bei denen einzig der Handelnde selbst die Handlungs bestimmt. Dabei haben diese Handlungen zumeist uneingeschränkt den eigenen Vorteil des Handelnden zum . Wenn dieser Vorteil in einer Lebenshaltung zugleich auch der Vorteil anderer ist, dann sind diese Handlungen ethisch voll legitimiert.

Egoismus im weiteren Sinne:
Betrachtet man Egoismus im weitesten Sinne, wird und muss jedes menschliche Verhalten als egoistisch eingestuft werden, denn jedem bewussten Tun liegt eine individuelle Abwägung des Eigennutzens der Tat zugrunde.

Egoismus im engeren Sinne:
Im engeren Sinne ist ein Verhalten dann als egoistisch einzustufen, wenn der Handelnde bewusst einen Nachteil für einen Anderen in Kauf nimmt und alleine auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, obwohl ein alternatives Verhalten, welches den überkommenen Kriterien von und entspricht, möglich wäre. Ist ein Bewusstsein für tatsächlich entstandene Nachteile für einen Anderen als Folge des eigenen Tuns oder auch Unterlassens überhaupt nicht vorhanden, kann nicht mehr von Egoismus im engeren Sinne gesprochen werden, sondern von .

Positiver Egoismus:
Beim werden die Folgen menschlichen Handelns bewertet, weil man davon ausgeht, dass die wahren Absichten menschlichen Tuns nur schwer oder gar nicht ermittelbar sind. Von positivem Egoismus spricht man daher, wenn die Folgen selbstbezogenen Denkens und Verhaltens objektiv einen allgemeinen Nutzen haben und Einzelnen nicht schaden. Insbesondere dem Wettbewerbsgedanken liegt diese positive Auffassung von Egoismus zugrunde.

Negativer Egoismus:
Hierunter werden Formen selbstbezogenen Denkens zusammengefasst, insofern dessen Folgen dem allgemeinen Wohl abträglich sind und Einzelnen Schaden zufügen.
achtung der wikibeitrag ist insgesamt etwas länger, also wirklich nur etwas.l


hätte mir vielleicht auch erstmal den wikipediaartikel durchgelesen, dann hätte ich die frage ein klein wenig anders gestellt. :mrgreen:

grüßend,
schischa und werner
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #27
Ich sage ja, Katzen zu halten ist egoistisch.
Denn ICH habe mich dazu entschlossen Katzen anzuschaffen, das ICH Coonies möchte, ICH habe entschieden welche Katzen bei mir einziehen sollen und ICH gestalte und bestimme letztendlich ihre Lebensumstände bei mir.
Im Prinzip ist es allgemein egoistisch sich Haustiere anzuschaffen oder sich dafür zu entscheiden das ein Tier bleiben darf.

Aber wie Tragetasche schon treffend gefragt hat, muss egoistisch denn immer gleich negativ sein?
Ich denke ein gesunder Egoismus im Leben ist in Ordnung, solange es den Lebewesen die davon "betroffen" sind nicht schlecht damit geht.
Denn ich denke man lebt schließlich nur einmal und sollte das Beste daraus machen (meine persönliche Meinung) und wenn es zu meinem Lebensglück dazu gehört mir Katzen anzuschaffen und mit ihnen mein Leben zu teilen, dann mache ich das und dann das Bestmögliche daraus.

Ist dies nicht sogar eine der schönsten Form von "Egoismus"? Denn es haben ja beide Seiten sehr viel von diesem Entschluss und einem "Ja!" zu einem Haustier. ;-)
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #28
Ich sage ja, Katzen zu halten ist egoistisch.
Denn ICH habe mich dazu entschlossen Katzen anzuschaffen, das ICH Coonies möchte, ICH habe entschieden welche Katzen bei mir einziehen sollen und ICH gestalte und bestimme letztendlich ihre Lebensumstände bei mir.
Im Prinzip ist es allgemein egoistisch sich Haustiere anzuschaffen oder sich dafür zu entscheiden das ein Tier bleiben darf.

Aber wie Tragetasche schon treffend gefragt hat, muss egoistisch denn immer gleich negativ sein?
Ich denke ein gesunder Egoismus im Leben ist in Ordnung, solange es den Lebewesen die davon "betroffen" sind nicht schlecht damit geht.
Denn ich denke man lebt schließlich nur einmal und sollte das Beste daraus machen (meine persönliche Meinung) und wenn es zu meinem Lebensglück dazu gehört mir Katzen anzuschaffen und mit ihnen mein Leben zu teilen, dann mache ich das und dann das Bestmögliche daraus.

Ist dies nicht sogar eine der schönsten Form von "Egoismus"? Denn es haben ja beide Seiten sehr viel von diesem Entschluss und einem "Ja!" zu einem Haustier. ;-)


Genauso sehe ich das auch. Egoismus ist nicht immer gleich schlecht. Ich bereue es keinen Tag meinen Kater angeschafft zu haben und freue mich darauf, wenn sein Katzenpartner(in) da ist:mrgreen: solange man auf die Bedürfnisse des Tieres voll eingeht lebt es mit meinen Egoismus sehr gut...wahrscheinlich besser als ohne mich.

Er zeigt sich durch ständiges ablecken, nasenstubsen, pfotenstubser und geschnurre sehr dankbar und ich werde meist morgens um 5 für meinen Egoismus bestraft, indem ich solange wachgestupst und geschleckt werde bis seine Futterschale gefüllt und das Klo sauber gemacht wurde...dann darf ich (vorerst) weiterschlafen bis ich ne Spielmaus oder Angel aufs Gesicht geworfen bekomme und ein sehr forderndes "maauuuuuuu" kommt:d065:
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #29
Egoistisch finde ich es eher, seiner Katze nur Trockenfutter zu geben, weil "das Nassfutter zu sehr stinkt", oder wenn man sich nur EIN Meerschweinchen hält, damit es zutraulicher wird.

Egoismus darauf bezogen, dass man selber sich freut und andere zurückstecken (in dem Fall die Tiere) gibt es leider häufig, und auch hier im Forum - es gibt hier ja auch noch Einzelkatzenhalter.

Ich würde es nicht als Egoismus bezeichnen, sich ein Haustier zu halten. Eher eine Art Symbiose.
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #30
Klar ist es das.

Ich habe entschieden, dass das Tier hier lebt. Damit habe ich nach meinen Maximen gehandelt.
Nahezu jede Handlung des Menschen ist egoistisch - zumindest ist mir bisher keine Ausnahme begegnet.

Aber ist ja auch klar. Ich bin ein Ego. Ich tue etwas. Also muss es egoistisch sein. Das ist allerdings völlig neutral. Weder gut noch schlecht.
Gehts dem Tier dann gut bei mir, gehts mir auch gut. Folglich ist mein Handeln wieder ein Stück weit egoistisch.
Egoismus klingt immer so negativ, weil es als Gegenteil von Altruismus wahrgenommen wird. Dabei ist es an sich erstmal völlig wertneutral. Logischerweise.

Oder ich kapier die Frage nicht. :roll:
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #31
Schließe mich Carina an. Erstmal ist es eine Entscheidung von MIR, die mein Wollen in Realität umsetzt. Ich will Katzen halten. Das Tier kann sich nicht entscheiden, ob es bei mir leben will oder nicht und hat auch kein Mitspracherecht bei der Art der Haltung (obwohl mein Kater hinsichtlich des nicht gegebenen Freigangs immer noch mit mir diskutieren will).
Und ab dann hört der Egoismus auf. Weil ich dem Willen meiner Katzen relativ wenig entgegenzusetzen habe....:roll:
Nein, im Ernst: Mein Egoismus und meine Entscheidungen haben - so denke ich - einen positiven Effekt. Die beiden Katzen, die ich habe, haben ein recht angenehmes Leben.
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #32
Naja es gibt doch aber oft Katzen, die aus Protest die ganze Wohnung zerlegen und beißen, kratzen, pinkeln...Viele geben ihre Katzen dann wieder weg und somit hat die Katze etwas positives für sich erreicht, das sie dort wo sie nicht sein will, auch nicht bleiben muss.

Kann man das so sehen? Also so gaaaanz wehrlos sind Katzen ja nun auch nicht. :lol:
 
  • Ist Katzenhaltung egoistisch? Beitrag #33
@Fundkatze: du hast die frage, m.m.n., vollkommen richtig verstanden.
die antwort kann, vorurteilsfrei betrachtet, nur ja lauten.
die dann entscheidende geschichte ist halt, die sache mit der sympiotischen beziehung, also daß beide seiten einen vorteil haben.

@Wackenmaus: jedes tun ist rein egoistischer natur, siehe wiki.
katze kann sich, wie jedes andere lebewesen auch, nur im rahmen der gebotenen möglichkeiten entfalten. katzen die die wohnng zerlegen haben dafür einen grund, z.b. langeweile, ehemals freilaufend mit wenig menschkontakt. eine freundin von mir meinte mal sie müße eine ältere katze vom bauerhof holen und dann wenig daheim sein.
der kater hat alles, aber auch wirklich alles zerlegt, weil er es ganz genau wissen mußte, ob hier doch was seinem gewohnten leben nach geht. kater wurde dann, ob des egoismuses der halterin wieder an den bauernhof gegeben, weil ja die einrichtung erhaltenswert ist.

ich habe diese umfrage eröffnet, wegen der begriffsverwirrung bzgl. egoistisch.
der begriff selbst ist, wie von anderen, bereits angesprochen, wertfrei.
er ist natürlich negativ behaftet, weil er, meist, für ein nicht verträgliches sozial-verhalten verwendet wird.
doch die entscheidende sache ist die selbstreflektion, und aus der raus muß ich halt erkennen, daß mein handeln rein egoistisch ist.
ich persöhnlich mußte erkennen, warum möchte ich eine zweitkatze für meine kleine.
die antwort ist einfach: mir geht es besser mit meiner selbstgeschaffenen situation wenn meine katze jemand auf augenhöhe mit der gleichen sprache hat. damit geht es dann katze besser, auch wenn meine freilaufend sein wird, womit es dann auch mir besser geht, wegen gewissensbissen, weil ich weiß es ja besser.

ach, und mal kurz vorgreifend: mir ging es nur um die sache an sich.
also nicht, welche art der haltung vollzogen wird und warum. daß ist dann ein anderes thema, worüber ich aber nicht urteilen möchte.
kann ja, bei gelegenheit, mal jemand eine umfrage dazu erstellen.:mrgreen:


grüße aus bayern
 
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