So gestern abend kamen Hain (9 Jahre) und seine alten Besitzer bei uns an.
Da Hain gar kein Autofahren mochte und Katzentransporter zum Ausflippen findet, hatte er zuvor eine Reisetablette vom Tierarzt bekommen.
Folglich erlebte Hain seine erste Stunden im neuen zu Hause schielend und zugedröhnt. Abgesetzt in unserem Wohnzimmer bekann er sogleich Schlafzimmer, Wohnzimmer, KÜche und Toilette genauer zu untersuchen. Die Frage stellt sich was er wohl in diesen Minuten dachte, da er halt schielte und wie "leicht besoffen" mutig durch die Gegend stapfte.
Das Versteck unter dem großen Bett schien im zu gefallen, denn dort verbrachte er zunehmend mit jeder Stunde mehr Zeit. Gefiel im der Teppich darunter so gut oder wollte er nur Wollmäuse fangen? Als er wieder unter dem Bett hervorkam war der sonst schwatte Hain doch sehr ergraut.
Alles hat mal ein Ende und so verabschiedeten sich die früheren Besitzer dann nach einem Schwätzchen und ein paar Streicheleinheiten.
Die Wirkung der tablette ließ bald nach, sein Erkundungsmut hingegen nicht. Lugte ich unters bett, strürmte er mir gleich entgegen und mauzte auf mich ein.
Wegen dem Stress gab es dem Abend nicht sehr viel zu essen, aber ein Leckerli passte immer.
In der ersten Nacht konnte ich kaum schlafen, dachte nur wie würde er diese nacht hier verbringen???? Würde er das noch nicht benutzte Katzenklo einweihen? Würde noch Deko stehen wo sie hingehört?
Die Nacht war ungewöhnlich ruhig. Als mein Verlobter um 5 Uhr aufstehen musste lugte ich in die Katzentoitette und "YIppiiiiiiiiiiiiiiii!" Sie war eindeutig benutzt. Erleichterung....
Als ich dann um 7:30 Uhr aufstand, rief ich nach unserem Hain. Sogleich kam er angelaufen und begrüßtze mich in Katzensprache.
Am Vormittag besorgte ich u.a. ein Spielzeug zum Krallen wetzen. hain schnupperte erst, dann rollte er sich drauf und schien sagen zu wollen: "So das ist jetzt meins!"
Bevor ich zur Arbeit fur gabs noch ein kleines Leckerli.
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, erzzählte mir mein verlobter, das Hain am dem Bett gelegen hatte (unmittelbar hinter ihm) und zugeschaut hätte, wie man am PC vor sich hin dattelt.
Den Nachmittag über erzählte Hain und viele Gesichten, leider haben wir noch keinen Dolmetscher gefunden. Am Abend schaute er auf dem Sofa mit mir etwas fern und nun ja nun liegt er wieder auf dem Bett und schaut gelassen uns zu, wie wir an den Computern sitzten. Wenn ihm langweilig wird, kommt er kurz und holt sich ein paar Streicheleinheiten ab, dann geht er wieder auf das Bett.
Ich bin gespannt auf die zweite Nacht.
Wonach riecht das denn?
Alles meins!
Keep cool !!!
Achja, immer wenn ich ihn fotographiren wollte, kam er schnell zu mir angelaufen und wollte gestreichelt werden. Gar nicht so einfach.
