Ich berichte dir mal kurz was hier abgelaufen ist, weil ich die Katze gleich wieder mitnehmen musste.
Sammy hat mehrmals erbrochen, obwohl ich sie nicht mehr gefüttert hatte vor der OP.
Sie sollte auch in der Box bleiben, was nicht ging, weil sie unter sich gemacht hat. Mehrmals. Sie musste dann ja raus.
Sie hatte Null Orientierungssinn und ist gegen das Fenster gesprungen. Ich hab sie in einem separaten Raum gelassen.
Am Abend sollte ich sie eigentlich füttern, das ging aber nicht, weil sie nicht schlucken konnte und immer wieder erbrochen hat. Den Tierarzt habe ich nicht erreicht bekommen.
Also in der Tierklinik angerufen. Tja, meine Katze hat viel zu viel Narkose bekommen und ich kann froh sein, dass noch nicht mehr passiert ist. Mein Katze hatte also Vergiftungserscheinungen.
Am nächsten Morgen (Nacht hab ich bei ihr verbracht), ging es immer noch nicht besser. Konnte nicht schlucken, konnte nichts sehen, konnte nicht auf Klo -> konnte NICHTS.
Sofort wieder bei der Klinik angerufen. Helfen kann man ihr nicht, da muss sie allein durch, wenn sie es schafft.
Sammy hat es geschafft, hat sich danach aber komplett verändert. Dadurch, dass es ihr so schlecht ging, was ja nicht mein Verschulden war, hat sich die Wunde entzündet und sie selbst hat nen Schnupfen bekommen. Also noch mehr Tierarzt Stress.
Sobald Sammy heute die Box sieht, rennt sie panisch weg, und macht unter sich.
Und das NUR, weil die Katze nicht da bleiben konnte und ich sie bei mir zu Hause hatte.
Der Arzt hätte sofort eingreifen können, um ihr zu helfen.
Es kann gut gehen, die Katze sofort wieder mit zu bekommen, es kann aber auch komplett schief gehen. Verheilt war die Wunde dann nach 2 Monaten.
Wenn du also die Möglichkeit hast, dass deine Katzen beim Arzt bleiben können, nutze das. Je länger sie überwacht werden, desto besser. Du bist einfach auf der sicheren Seite.
Daneben setzen beim Doc, wenn er es erlaubt, hilft deinen Süßen bestimmt.
Ich wollt dir damit jetzt keine Angst machen, nur zeigen, dass es auch fiese Komplikationen geben kann.