Ich finde auch, dass du absolut richtig gehandelt hast.
Die Trauer des ehemaligen Halters kann ich gut nachvollziehen, es muss ihm sehr schwer gefallen sein Mira in dieser Notlage abzugeben.
Er hat sich aber dennoch dafür entschieden und hatte auch die Zeit und Geduld einen Vertrag aufzusetzen. In diesem Vertrag hätte er festlegen können, dass die Abgabe nur auf unbestimmte Zeit erfolgt und er Mira jederzeit zurück bekommen kann, wenn sich seine Situation ändert. Das hat er nicht getan, das ist sein Fehler.
Wie du Miras Verhalten vor und nach dem Umzug beschreibst, glaube ich auch nicht, dass sie sehr an dieser Familie hing und deshalb zurück gegeben werden sollte.
Deine Argumentation ist schon völlig richtig so. Seine Situation ist weiterhin ungewiss, seine Frau wird ihre Fehler wohl nicht einsehen und würde Mira weiterhin schlecht behandeln und zu alledem hat sich Mira jetzt ja auch bei euch schon gut eingelebt und an euch gewöhnt.
Ich finde man sollte in diesem Fall unbedingt im Sinne der Katze entscheiden und nicht danach was nun moralisch am besten für den armen, trauernden "Besitzer" ist.
Mira ist ja nun nicht mehr die jüngste, scheint sich sehr wohl bei und mit euch zu fühlen, warum sollte man ihr jetzt noch mehr Hin und Her zumuten?
Ich finde es auch gut, dass du erstmal Abstand willst von der Familie. Das beruhigt nicht nur dich und Mira, sondern hilft sicher auch dem Mann über seine Trauer hinwegzukommen.
Alles Gute an euch!
