Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden.:?
Habe mir gerade das Video von den armen Hunde- und Katzenwelpen angesehen, an denen Tierimpfstoffe getestet werden. Und was soll ich sagen: Mich hat es total berührt, aber die Mitarbeiter empfand ich nun alles andere als grausam und "unprofessionell". Die Welpen wurden während der Blutabnahmen durch Streicheln abgelenkt und es wurde permanent mit ihnen gesprochen. Es wurde also versucht, so gut es eben bei einer Blutentnahme geht, sie zu trösten und zu beruhigen. Und ja, natürlich war ich traurig als die Kleinen getötet wurden. Aber auch dort fand ich die Mitarbeiter alles andere als pietätlos. Und Aussagen wie: "Komm her kleiner Kerl, lass uns sicher gehen, dass du auch wirklich aus dem Leben geschieden bist (departed) bevor wir unsere "Teilchen und Stückchen" (bits and pieces) nehmen." oder auch: "Du bist fertig, du kannst jetzt in den Mülleimer" klingen für mich nicht respektlos, sondern eher so, als wolle die Mitarbeiterin sich und die anderen Menschen im Raum etwas aufmuntern und gleichzeitig erklären, was sie da tut. Aber es wird sich auf keinen Fall über die Tiere lustig gemacht. Ganz im Gegenteil: Es wird auch von "armen Seelen" gesprochen. Und auch bei der Todesspritze geht sie sehr feinfühlig mit dem Welpen um, redet die ganze Zeit mit ihm ( "Ist ja gut", "Braver Junge") und ihr scheint es echt Leid zu tun, dass der Welpe so ein Getöse veranstaltet. ("Ach du meine Güte. Was für ein Theater/Gejammere. Vielleicht war dein Bein ein bisschen wund von all den anderen Blutabnahmen, nicht wahr/kann das sein ?" )
Habe gerade gesehen, dass mein Beitrag nicht in voller Länge gepostet wurde. Hier also der ganze Beitrag.;-) So wollte ich ihn nicht stehen lassen.;-)
Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden.:?
Habe mir gerade das Video von den armen Hunde- und Katzenwelpen angesehen, an denen Tierimpfstoffe getestet werden. Und was soll ich sagen: Mich hat es total berührt, aber die Mitarbeiter empfand ich nun alles andere als grausam und "unprofessionell", die die Tiere nicht als Lebewesen gesehen haben. Die Welpen wurden während der Blutabnahmen durch Streicheln abgelenkt und es wurde permanent mit ihnen gesprochen. Es wurde also versucht, so gut es eben bei einer Blutentnahme geht, sie zu trösten und zu beruhigen. Die Welpen waren ja auch alle zutraulich, kamen an die Gitter um sich streicheln zu lassen, wurden anscheinend öfter gestreichelt und mit ihnen gespielt...
Und ja, natürlich war ich traurig, als die Kleinen getötet wurden. Aber auch dort emfand ich die Mitarbeiter alles andere als pietätlos. Und Aussagen wie: "Komm her kleiner Kerl, lass uns sicher gehen, dass du auch wirklich aus dem Leben geschieden bist (departed) bevor wir unsere "Teilchen und Stückchen" (bits and pieces) nehmen." oder auch: "Du bist fertig, du kannst jetzt in den Mülleimer" klingen für mich nicht respektlos, sondern eher so, als wolle die Mitarbeiterin sich und die anderen Menschen im Raum etwas aufmuntern und gleichzeitig erklären, was sie da tut. Aber es wird sich auf keinen Fall über die Tiere lustig gemacht. Ganz im Gegenteil: Sie sprach auch von "arme Seele". Das klingt mitfühlend und alles andere als unsensibel. Und auch bei der Todesspritze geht sie sehr feinfühlig mit dem einen Welpen um, redet die ganze Zeit mit ihm ( "Ist ja gut", "Braver Junge") und ihr scheint es echt Leid zu tun, dass der Welpe bei der Narkosespritze so ein Getöse veranstaltet. ("Ach du meine Güte. Was für ein Theater/Gejammere. Vielleicht war dein Bein schon ein bisschen wund von all den anderen Blutabnahmen, nicht wahr/kann das sein ?" ) Ich selber war auch schon mal dabei, wenn Welpen geimpft etc wurde. Manche geben nicht einen Mucks von sich und andere jammern und quietschen, als ob man sie umbringen wolle und sonst was mit ihnen macht. Ganz genau wie die Welpen im Video und wie einige Kinder halt auch. Der kleine Picks ist da einfach mega schlimm.:roll: Also von daher...
Natürlich können die Tiere einem Leid. Sie haben eine echte "Arschkarte" für ihr Leben zugespielt bekommen. Aber es ist doch irgendwie auch logisch, dass nun einmal Gewebeproben etc, gerade von jungen Tieren (leider halt auch jünger als 8 Wochen), genommen werden müssen. Jeder will doch sein Tier vor gefährlichen Krankheiten schützen und impfen lassen und will, dass es seinem Tier gut geht. Es wird sich doch sogar noch ganz groß beschwert, dass Impfungen z.B gegen Katzenschnupfen nicht genug weiterentwickelt werden. ( am besten jährlich, wie bei der Grippeimpfung/Viren mutieren-darum jedes Jahr aktuelle Impfung)
Ja, was wollen wir Tierbesitzer denn nun? Alles kann man nun einmal nicht nur an "im Reagenzglas gezüchteten Zellen" ausprobieren.:?
Hier kommt es wenigstens später anderen Tieren zu gute und ich fand die Haltungsbedingungen für Labortiere eher noch gut. Natürlich nicht zu vergleichen mit Haltungsbedingungen von Tieren, die ein liebevolles Zuhause haben, aber das ist ja auch quasi unmöglich. Nicht nur aufgrund der wünschenswerten "möglichst sterilen Bedingungen" bei diesen Versuchen, es gibt ja wohl auch kaum Menschen, die einen Welpen oder ein Kitten aufnehmen würden, es jeden Tag zur Blutabnahme geben würden und dann (nach ein paar Wochen) auch bereit dafür sind, dass die Tiere eingeschläfert werden. Wer würde sich so etwas antun? Also alles in allem war ich sehr traurig und die Tiere taten mir unendlich Leid, aber diese Forschung an Tieren fand ich zur Abwechslung mal sinnvoll und nicht, aber auch gar nicht, zu vergleichen mit den vielen unsinnigen Versuchen die an Tieren vorgenommen werden.
Und die Behauptung, dass einige Tiere getötet werden obwohl man sie vermitteln könnte:
Hin und wieder scheinen Tiere vermittelt zu werden. ( ein Beispiel von einem Welpen wurde genannt) Warum die meisten Muttertiere sofort eingeschläfert wenn, dafür kann es auch andere Gründe geben als: "Zu aufwändig!" Wenn sie mehrer Würfe im Labor hatten, zu alt für weiter sind oder keine weiteren Welpen mit dieser DNA mehr gebraucht werden, und die Tiere mit ihren 4-5 keine Ahnung welchem Alter noch nie außerhalb eines Labors waren, dann schläfert man sie vielleicht lieber ein (als dass sie vermittelt werden) weil sie draußen völlig panisch wären, nichts kennen(Stubenreinheit, Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier, und dann evtl sogar weg gegeben werden, weil der neue Besitzer überfordert wäre.... Habe mal eine Reportage über solche Laborbeagels gesehen. Es hat endlos lange gedauert, bis sie halbwegs mit dieser nuen Umgebung und all den fremden Geräuschen klar kommen. Wer will den so einen Hund. Es gibt da nicht so viele Menschen. Genau wie bei wilden Kitten, die sich nicht anfassen lassen. Es gibt einfach so viel, was man einfach gar nicht richtig beurteilen kann, nur Aufgrund eines 7 minütigen Films.