[...] Er hat es studiert, mit 50 Jahren doch hoffentlich genug Erfahrung und ich vertraue ihm . [...]
Dann hat er sich aber - wie es klingt - in der Zeit seit Ende seines Studiums in diesem Gebiet nicht wirklich fortgebildet... Oder auf welche Studie/Erfahrungswerte stützt dein Bekannter seine Theorie mit dem 'nicht gut seiend für Entwicklung'? Was meint er denn damit,
was 'nicht gut sei'? Physische oder psychische Aspekte? Und wenn, welche - das würde mich sehr interessieren, denn alles, was ich bislang zu dem Thema gelesen habe, besagt, dass kein - vor allem kein negativer - signifikanter Zusammenhang zwischen Kastrationszeitpunkt und Entwicklung festzustellen sei, außer, dass viele frühkastrierte Katzen größer werden, weil sich die Wachstumsfugen später schließen, was aber - so zumindest meine Informationen - zu keinen Problemen bei den Tieren führt.
Es stimmt: Tierärzte haben zwar studiert, allerdings
wie man Katzen kastriert, leider scheinbar aber selten,
wann, denn das ist - im Gegensatz zum 'wie' - oft nicht Bestandteil des Studiums bzw. werden da z.T. leider immer noch veraltete Ansichten vermittelt (auch bezüglich 'einmal einen Wurf haben' oder aber auch
FIP, um mal ein anderes Thema zu nennen). Bei TÄ, die schon länger praktizieren, das Studium also schon eine Weile her ist, scheint mir noch häufiger der Fall, dass sie da alten Ansichten nachhängen.
Klar kann man das Ganze auch kritisch sehen, aber Kastra mit einem Jahr :shock: da kann ich nur sagen: Dass dir deine Kater bislang noch nicht markiert haben - puh, Schwein gehabt ...