Barf für Romeo und Julia

Diskutiere Barf für Romeo und Julia im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Ich möchte meine Beiden (Romeo und Julia) auf Barf umstellen. Ich habe mich nun wochenlang in das Thema eingelesen und auch schon Sachen gekauft...
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #1
Marie Curie

Marie Curie

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Ich möchte meine Beiden (Romeo und Julia) auf Barf umstellen. Ich habe mich nun wochenlang in das Thema eingelesen und auch schon Sachen gekauft, dubarfst-Kalki, Messer, Feinwaage, Supplemente nach der Einkaufsliste hier im Forum, usw. Leider habe ich momentan nur ein kleines (überfülltes) Gefrierfach im Kühlschrank zur Verfügung, werde aber hoffentlich bald jemanden finden, der mir hilft, meinen Gefrierschrank so in Position zu stellen, dass er befüllt werden kann. Bis dahin bekommen die Beiden einen Tag pro Woche unsupplementiertes Frischfleisch.

Wäre es sinnvoll, schon ein paar Supplemente einzuschleichen, wie in "Ein kleiner Einstieg in die Rohfütterung und Kochfütterung mit den Produkten von Lilly's Bar" vorgeschlagen?
(in der Mitte)
Das wären pro kg Fleisch 5 g Ca-carbonat oder Eierschale, 5 g Salz und 1 g Taurin.

Prinzipiell würde mich interessieren, wie ihr Fleisch mit Knochen verarbeitet. Mal angenommen, ich kaufe ein ganzes Hähnchen, soll ich es dann kleinhacken und so mit dem Rest mischen oder noch durch den Fleischwolf drehen? Was mache ich mit anderem Fleisch mit Knochen?

Was hat es mit dem Ölmix-Set von Lilly's Bar auf sich? Ich finde das nicht im Kalki oder bin ich nur zu doof zum suchen? Ist es empfehlenswert? So wie ich es verstehe, kann ich damit sowohl Öl ins Rezept bringen, als auch die Vitamin E Tropfen "genauer" dosieren?

Um vorbereitet zu sein und richtig loslegen zu können, wenn der Gefrierschrank endlich steht, bin ich dabei, Rezepte mit dem Kalki zu berechnen. Wenn ich ein paar zusammen habe, würde ich sie euch gerne zeigen, um sicher zu gehen, dass auch alles richtig ist.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #2
Oh, Zuwachs, wie schön :)

Wäre es sinnvoll, schon ein paar Supplemente einzuschleichen, wie in "Ein kleiner Einstieg in die Rohfütterung und Kochfütterung mit den Produkten von Lilly's Bar" vorgeschlagen?
Also ich bin ja immer ein Fan von "wir machen uns so wenig Arbeit wie möglich" ;)
Wenn du ganz ungeduldig bist oder extreme Mäkelkatzen hast, dann schadet es sicher nix, die genannten Suppis schon mal einzuschleichen.

Wenn du's dagegen lieber einfach hast, dann warte mit dem Supplementieren, bis du genügend Gefrierplatz für ein paar Kilo Fleisch hast, und dann richte einfach ein Kilo vom Lieblingsfleisch deiner Miezen komplett mit allen Suppis an und stell's ihnen hin.
Wenn sie das fressen, hast du dir viel Kopfzerbrechen gespart. (Bei meinen beiden hat das z.B. problemlos geklappt.)
Wenn nicht, kannst du immer noch die vorbereiteten Portionen im Gefrierfach ein Stück nach hinten schieben und die Suppis allmählich einschleichen. Bzw. erstmal die wichtigsten Verdächtigen weglassen oder reduzieren, also diejenigen Suppis, die am ehesten verweigert werden - Fortain, Seealgenmehl, Schmalz und Extrawasser.

Prinzipiell würde mich interessieren, wie ihr Fleisch mit Knochen verarbeitet.
Ich kaufe Knochen nur gewolft ein und würde sie meinen Miezen auch nur gewolft vorsetzen. Als ich noch nicht gebarft habe, gab's hier ab und zu mal einen ganzen Hühnerflügel für Grisu, aber die mag er mittlerweile irgendwarum nicht mehr. Und wenn ich ganze Knochen ins Rezept einrechne und die dann nicht gefressen werden, kann ich mir die Calcium/Phosphor-Bilanz ja in die Haare schmieren.

Was hat es mit dem Ölmix-Set von Lilly's Bar auf sich?
Das ist Lachsöl und Nachtkerzenöl, oder?
Lachsöl steht im Kalki etwas unglücklich bei den Fettsupplementen. Man gibt pauschal etwa 1 g Lachsöl auf 1 kg Fleisch, um Omega-3-Fettsäuren ins Futter zu bringen.
Nachtkerzenöl liefert glaub ich Omega-6-Fettsäuren, die sind normalerweise aber auch genug im Fleisch enthalten.
Manche schwören auf den Ölmix als Kur während des Fellwechsels, weil er ein schönes Fell machen soll. Als ständigen Futterbestandteil würd ich zumindest Nachtkerzenöl aber nicht verwenden.

Um vorbereitet zu sein und richtig loslegen zu können, wenn der Gefrierschrank endlich steht, bin ich dabei, Rezepte mit dem Kalki zu berechnen. Wenn ich ein paar zusammen habe, würde ich sie euch gerne zeigen, um sicher zu gehen, dass auch alles richtig ist.
Nur her damit :)
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #3
Danke, Nonsequitur! Das waren schon viele gute Tipps.

Inzwischen habe ich weiter gelesen und ein paar Rezepte gebastelt. Ich habe je ein reines Hühner- und Puten-Rezept, außerdem Kaninchen & Huhn und Pferd & Pute.

Etwas unschlüssig bin ich wegen der Fettzugabe. Ich habe hauptsächlich Schweineschmalz eingeplant, aber auch mal Butter und Butterschmalz verwendet. Wie macht ihr das, wechselt ihr ab oder bevorzugt ihr ein bestimmtes tierisches Fett?

Es würde mich freuen, wenn ihr mal über die Auswertungen meiner Rezeptkreationen schauen könntet. Vielen Dank!
 

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  • Auswertung Huhn.pdf
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  • Auswertung Pute.pdf
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  • Auswertung Kaninchen-Huhn.pdf
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  • Auswertung Pferd-Pute.pdf
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  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #4
Die Rezepte sehen soweit gut aus. :) Nur eins: Knochenmehl und Dicalciumphosphat im selben Rezept zu verwenden, ist eigentlich Quatsch. Das Knochenmehl wird vom Kalki nur pauschal nach Fleischmenge vorgeschlagen - wenn es nicht reicht, um den Phosphorbedarf zu decken, tu einfach noch mehr Knochenmehl dazu anstatt Dicalciumphosphat. Und dafür in einem anderen Rezept nur Dicalciumphosphat und kein Knochenmehl.

Zum Fett: Butter und Butterschmalz ist nur was für den absoluten Notfall - da das Milch- und kein Fleischfett ist, ist die Fettsäurenzusammensetzung nicht so gut.
Ich nehm überhaupt kein Schmalz, sondern verarbeite genügend fettes Fleisch, und wenn das nicht reicht, nehm ich Rinderfett, Lammfett oder (vorzugsweise) Geflügelhaut dazu. Fleischfett und Geflügelhaut wird von den meisten Katzen am besten akzeptiert und ist am besten zu verarbeiten.
Du brauchst aber höchstwahrscheinlich gar nicht so viel Fett in deinen Rezepten, wie der Kalki vorschlägt, außer du hast sehr aktive Freigänger - der Kalki geht von einem sehr hohen Kalorienbedarf aus, der für die meisten Katzen zu hoch angesetzt ist. Du kannst den Fettgehalt ruhig soweit reduzieren, bis der Energiegehalt unten rechts in der Auswertung auf 80 bis 90% steht.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #5
Im Pferd-Puten-Rezept sehe ich kein Salz, daher ist das K-Na-Verhältnis total im EImer, sollte bei 2,1 liegen. Außerdem verstehe ich die 0,1 Dicalciumphosphat nicht. Hast doch schon Knochenmehl als Ca und P Supplement drin.

Restliche Rezepte sind okay.

Edit nach Vorschau:

Ich mache es mit dem Fett genau wie Nadine, da hier keiner Schmalz in irgendwelcher Form mag. Wenn ich nur super mageres Fleisch habe, gebe ich Hühnerhaut oder Hühnerfett hinzu, aber auch das Hühnerfett geht hier nicht wirklich gut.
Und mit dem Knochenmehl und Dicalciumphosphat sehe ich das genau wie Nadine.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #6
Danke euch!

batidor, stimmt, im Pferd & Pute Rezept ist irgendwie das Salz verschwunden :shock: oder ich habe es vergessen. Wahrscheinlich letzteres... :oops:

Knochenmehl und Dicalciumphosphat habe ich verwendet, weil ich damit besser auf 100,00 % gekommen bin. Aber ich werde es dann doch so machen, wie ihr geschrieben habt.

Wenn ich den Fettanteil auf 80 bis 90 % reduziere, muss ich den Rest wieder so anpassen, dass überall möglichst 100 % steht, weil im Fett auch Mineralstoffe usw. enthalten sind und somit fehlen oder habe ich das falsch verstanden?

Wie macht ihr das, wenn ihr Fleisch verwenden wollt, das nicht im Kalki aufgeführt ist? Ich könnte z.B. Entenherzen bekommen, finde aber nirgends die Zusammensetzung. Wie ist es mit Puten- oder Hühnerhälsen, worunter fallen die?

Es wird unterschieden zwischen Putenfleisch mit Haut, Putenfleisch ohne Haut und Putenfleisch. Was bedeutet letzteres? Bei manchen Fleischsorten wird gar nicht unterschieden, z.B. Kaninchen. Ich hab aber schon ganze Kaninchen gesehen oder Kaninchenbauch. Geht es da nicht so genau?

Oje, ich glaube, ich habe noch massenhaft Fragen dieser Art. :oops: Wenn ich barfe, dann auch richtig und nicht auf Verdacht! Oder bin ich zu pingelig?

Hier nochmal Pferd & Pute mit Salz:
 

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  • Auswertung Pferd-Pute.pdf
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  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #7
Oh, das mit dem fehlenden Salz hatte ich glatt übersehen :oops:

Wenn ich den Fettanteil auf 80 bis 90 % reduziere, muss ich den Rest wieder so anpassen, dass überall möglichst 100 % steht, weil im Fett auch Mineralstoffe usw. enthalten sind und somit fehlen oder habe ich das falsch verstanden?
Also ich würd's so machen, ja. (Bei Geflügelhaut & Co. hat man dann nur wieder das Problem, dass die Nährwerte vom Fett nicht in der Datenbank stehen ...)

Wie macht ihr das, wenn ihr Fleisch verwenden wollt, das nicht im Kalki aufgeführt ist? Ich könnte z.B. Entenherzen bekommen, finde aber nirgends die Zusammensetzung. Wie ist es mit Puten- oder Hühnerhälsen, worunter fallen die?
Die Nährwerte für Entenherzen gibt's irgendwo in den Tiefen des dubarfst-Forums. Die kann man dann als eigene Fleischsorte eintragen.
Rezepte mit Puten- oder Hühnerhälsen mach ich nicht nach Kalki, sondern nach dubarfst-Grundrezept mit Knochen. Oft auch anderes Fleisch, das nicht im Kalki steht - oder ich wähle im Kalki eine Fleischsorte aus, die mir ähnlich vorkommt wie die, die ich habe.
Entenherzen könnte man z.B. abwechselnd als Puten- und Hühnerherz eingeben.

Es wird unterschieden zwischen Putenfleisch mit Haut, Putenfleisch ohne Haut und Putenfleisch. Was bedeutet letzteres? Bei manchen Fleischsorten wird gar nicht unterschieden, z.B. Kaninchen. Ich hab aber schon ganze Kaninchen gesehen oder Kaninchenbauch. Geht es da nicht so genau?
Die Bezeichnungen sind aus den jeweiligen Nährwertdatenbanken übernommen, aus denen die Daten stammen. Deren Autoren haben sich eben so ausgedrückt. Bei "Putenfleisch" weiß man dann wahrscheinlich nicht, ob die untersuchten Proben mit oder ohne Haut waren. Und bei "Kaninchenfleisch" nicht, von welchem Teil des Kaninchens es stammte.

Wenn ich barfe, dann auch richtig und nicht auf Verdacht! Oder bin ich zu pingelig?
Mit der Zeit nimmt man's oft nicht mehr so genau, weil sich unsystematische Fehler (so wie "Fleisch steht nicht im Kalki, ich rechne mit einer so-ähnlichen Fleischsorte") über ein paar Wochen oder Monate hinweg ausgleichen. Blöd sind nur systematische Fehler, also wenn man z.B. IMMER zuviel Vitamin A ins Rezept kippt.
Außerdem lernt man mit der Zeit, dass die Datengrundlage des Kalkis auch alles andere als perfekt ist, und das verringert natürlich die Motivation, sich ganz genau nach dieser Datengrundlage zu richten.

Aber als Anfänger sollte man m.E. lieber zu pingelig sein und sich zu viele Fragen stellen als zuwenig - dann macht man nämlich weniger vermeidbare Fehler, als wenn man nur sagt "Wird schon irgendwie hinhauen".
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #8
Ok, dann werde ich anfangs auf jeden Fall im Rahmen des Möglichen sehr genau sein... alles andere würde mir auch schwer fallen, bin ein kleiner Korinthenkacker. :mrgreen:

Nun habe ich fast den ganzen Sonntag mit der Fleisch- und Zutatensuche verbracht und bin etwas frustriert, es fällt mir sehr schwer, die Nährwerte von Fleisch einzuschätzen, das nicht im Kalki aufgelistet und auch sonst nicht im www aufzustöbern ist. Außerdem finde ich leider nirgends brauchbares Fett. Ich möchte nur ungern irgendwo bestellen, weil ich tagsüber nicht daheim bin, und wenn meine Nachbarn die Lieferung nicht entgegennehmen können, dauert es manchmal ein paar Tage, bis ich zur Post komme. In der Zeit taut das Paket dann sicher auf. Hm, mal sehen, wie ich dieses Fett-Problem lösen kann. Ein bisschen Zeit habe ich noch, der Gefrierschrank wartet noch eine Weile auf den Transport in die Küche.

Bis dahin werde ich sicher noch die eine oder andere Frage haben. Z. B.: Ist es besser Rinderblut zu nehmen anstatt Fortain (falls das die Süßen überhaupt fressen) oder sollte man auch hier lieber abwechseln?

Wie entscheidet ihr, welches Fleisch ihr verwendet? Nehmt ihr das was gerade im Angebot ist? Mischt ihr verschiedene Fleischsorten oder macht ihr lieber sortenreine Rezepte?

Im Moment weiß ich noch nicht, was meine Beiden fressen, deshalb war meine Idee, erst mal mit den Fleischsorten anzufangen, die sie bei Dosen akzeptiert haben. Trotzdem bleibt dann die Frage, welche Herzen oder Mägen, welche Leber? Usw.

Ich glaube fast, ich mache es viel komplizierter, als es eigentlich ist. :oops:
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #9
Bis dahin werde ich sicher noch die eine oder andere Frage haben. Z. B.: Ist es besser Rinderblut zu nehmen anstatt Fortain (falls das die Süßen überhaupt fressen) oder sollte man auch hier lieber abwechseln?

Ich versuche bei allen Suppis Abwechslung rein zu kriegen. Zu Anfang mochten die Plüschnasen kein Fortain, also gab es Blut .... nach einigen Monaten habe ich mal wieder ein "altes" Fortain-Rezept aufgetaut und es war das Beste seit langem .... irgendwie ändern die Kleinen gelegentlich ihren Geschmack.

Wie entscheidet ihr, welches Fleisch ihr verwendet? Nehmt ihr das was gerade im Angebot ist? Mischt ihr verschiedene Fleischsorten oder macht ihr lieber sortenreine Rezepte?

Ich bestelle, was die Kleinen mögen, also oft Geflügel. Dann gibt es "immer" ein Rind-Huhn-Rezept und oft noch ein kleines Rezept zum Testen, neulich war es Lamm. Meistens mische ich die Fleischsorten, hier wird das auch gut vertragen. Aber bei neuen Fleischsorten mache ich auf jeden Fall kleine (1 kg) reine Rezepte um zu sehen, ob sie es mögen.

Soweit die Planung! In der Realität kaufe ich oft nach Angeboten. Das heißt jetzt gibt es viel Huhn, das nächste Mal vielleicht mehr Pute oder wenn Rind im Angebot ist gibt es eben mehr Rind oder Wild oder oder oder. Aber eins ist hier ein absolutes MUSS: Huhn! Ohne einmal Huhn am Tag (und sei es in gemischter Form) tritt man hier in den Hungerstreik
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #10
Als Grundstock mach ich jedesmal ein reines Rind-Rezept (weil Rind in den Frostfleischshops am leichtesten zu bekommen ist) und eins mit einer Geflügelsorte, Huhn oder Pute. Dazu bestell ich das, was es im Shop meiner Wahl grad gibt - anderes Geflügel, Lamm, Kaninchen, Wild, auch mal gewolftes Eintagsküken oder sowas -, so dass ich etwa fünf weitgehend sortenreine Rezepte machen kann.
Leber versuch ich jedesmal ne andere Sorte zu bekommen, papp dann aber dieselbe Sorte in alle Rezepte, damit ich nicht so viele Reste habe. Also da endet die Sortenreinheit.

Ich denke, wenn man an Blut rankommt, ist es besser, da naturnäher als Fortain. Wird auch meistens besser akzeptiert (es gibt natürlich wie immer bei dem Thema Ausnahmen). Aber wenn die Miezen beides fressen, ist Abwechslung sicher nicht verkehrt.

Und ich würd auch empfehlen, bei neuen Fleischsorten - auch bei welchen, die sie als Dose schon gefressen haben - erstmal kleine Rezepte von etwa einem Kilo zu machen. Was nicht gleich gefressen wird, kann man bei genügend Platz immer noch wegverstauen und später nochmal rausholen.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #11
Der Gefrierschrank steht nun so, dass er eingeschaltet und befüllt werden kann, zwar immer noch im Keller, aber immerhin. :mrgreen:

Es geht nun also an die Fleischbeschaffung. Hier bei mir in der Gegend (47...) gibt es ein paar Fleischshops, wo ich die Ware abholen könnte, wenn ich es denn zeitlich schaffen würde.

Wie lange bleiben die Sachen gefroren, wenn ich mir was mit DHL schicken lasse? Da ich tagsüber nicht daheim bin und mich auch nicht drauf verlassen kann, dass der Paketfahrer meine Nachbarn antrifft, bin ich skeptisch. Ich möchte nur ungern große Mengen Fleisch wegwerfen, weil sie zu lange aufgetaut waren. Ich habe irgendwo gelesen, 12 Stunden wären kein Problem, aber wenn ich die Sachen von der Post holen muss, gehen gut und gerne 1 bis 2 Tage ins Land, je nachdem, wie ich aus der Arbeit wegkomme.

Wie macht ihr das?
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #12
Huhu, man kann sich z.b. bei DHL so einen zettel ausdrucken wo man ausfüllt wo die Zulieferer ihr Paket in so einem Fall abstellen dürfen. Ich hab mir sowas von jeglichen Zulieferern ausgedruckt und den Fahrern gegeben, bzw es an die klingel geheftet. Somit stellen sie mir meine Pakete einfach vor die Wohnungstür wenn ich mal nicht da bin oder noch schlafe:)
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #13
Ich komme ja auch aus 47... und hole bei 2 verschiedenen Barfläden direkt ab, da ich das gleiche Problem wie du habe. Außerdem spare ich so die Versandkosten, die ja auch nicht ganz unerheblich sind.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #14
Danke, Jelly87, genau so ein Schriftstück habe ich letzte Woche für DHL unterschrieben, das habe ich völlig vergessen.

batidor, du hast recht, die Versandkosten sind ganz schön hoch, soviel bezahlt man sicher nicht für Benzin. Allerdings schaffe ich es abends eben zeitlich nicht unbedingt, die Sachen abzuholen. Muss ich die vorbestellen und bekomme dann eine Nachricht, dass ich sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums abholen muss oder kann ich da einfach hinfahren und mitnehmen, was mir gefällt?
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #15
Kannst einfach hinfahren und nach Herzenslust einpacken.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #16
Sehr schön, dann ist mein Problem gelöst. Ich fahre hin, wenn ich es zeitlich schaffe und gut ist. Ob ich nun eine Woche früher oder später mit barfen anfange, ist wirklich egal. Danke für die Info!

Nur noch eine Frage, ich habe gesehen, dass es gerade Hühnerfett gibt. Wie verwende ich das im Kalki? Fett und Feuchtigkeit sind mir bekannt, aber wie ist es mit den Mineralstoffen? Die sind doch sicher auch drin?
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #17
Fett gebe ich gar nicht im Kalki ein, sondern gebe es nach Gefühl dazu. Soll ca 10% sein, da schätze ich das Fleisch ab und gebe bei Bedarf etwas dazu.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #18
Mache ich hier genauso! Zu Anfang, als ich noch nicht so richtig das einschätzen konnte, habe ich immer im Kalki geguckt, wieviel Gramm Schmalz/Butter/ect er vorschlägt.
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #19
Huhuuuu Marie Curie (witziger Nick.. )!
Bin auch eine blutige Anfängerin und hab grad deinen Fred hier durchgelesen... :mrgreen:
Schliesslich sucht man sich Infos zusammen wo man nur kann.
Wegen dem Fett: ich hab bei EDEKA Gänseschmalz gefunden, was sich prima in die Matsche einarbeiten lässt. Einfach ausserhalb des Kühlschranks aufbewahren. Und der Katz schmeckt's trotzdem. ;-)
Viel Erfolg wünsch ich Dir!!
 
  • Barf für Romeo und Julia Beitrag #20
Jetzt geht's lo-os! :g025:

Habe gestern endlich das Fleisch besorgt und will morgen matschen. Allerdings habe ich nun doch nochmal eine Frage zum Fett. Ich gebe im Kalki also alles außer Fett ein und entnehme der Berechnung die Mengenangaben der Supplemente. Das Fett füge ich dann in der Menge zu, dass es 10 % entspricht. Habe ich das richtig verstanden?
 
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