Hallo,
ich hab ein ziemlich großes Problem, poste meine Geschichte nun mal hier und hoffe, die eine oder andere Meinung/Erfahrung von euch zu erhalten.
Ende November lief mir am Arbeitsplatz eine Babykatze zu die herzzerreissend jammerte. In der Hoffnung, das sie Heim läuft, wurde sie nicht gefüttert oder Ähnliches...leider verbrachte sie die Nacht bei minus 6°C auf der Fensterbank. Meine Kollegin und ich brachten sie dann am Abend ins Tierheim. Ich erkundigte mich öfters, ob sich jemand gemeldet hätte-Fehlanzeige.da mir der Kleine nicht aus dem Kopf ging,sagte ich im Tierheim Bescheid, dass ich ihn zu Ferienbeginn zu mir holen würde (ich hätte dann Zeit ihn an unseren 3,5j.Sibierer-BKH-Mix-Kater Sam zu gewöhnen).Leider bekam ich Anruf, alle Katzenbabys seien an katzenschnupfen erkrankt, er müsse erstmal med. versorgt werden, könne ihn Anfang des Jahres holen...dann kam Anruf: geht ihn besser, aber noch Ohrmilben vorhanden, ich solle entscheiden...Ich setzte mich mit unseren Tierarzt in Verbindung. Dieser sagte ich solle den Kleinen holen, er würde ihn sich anschauen...gesagt getan...dann:
-Doc meinte Medzin des Tierheim Arztes (hatte es mir notieren lassen), sei unwirksamer hämöopathischer Quatsch (hmm...????)...
-dann bekam der Kleine (ich hatte ihn Gwyn genannt) vier Spritzen (Kanüle sollte stecken bleiben, rutschte aber stets raus- auch wähnend all der folge Behandlungen) gegen den Schnupfen...
-gegen die Ohrmilben bekam ich Octimectin vec.wovon ich 2 x täglich einen Tropfen in jedes Ohr geben sollte...
-ich bekam ein weißes Pulver mit, wovon ich 1 gstr. Teelöffel pro Tag unters Futter mischen sollte...
- beim nächsten Termin wieder die selbe Procedere, zuvor wurde auch Blut abgenommen, für ein Blutbild...
Da ich einfach nur Angst um Gwyn hatte, machte ich brav alles, was der Doc sagte...
Ich mußte jeden zweiten Tag zum Tierarzt...in der ersten Woche bezahlte ich schon 210,-€...
Mir wurde schon ganz Bange, was da noch auf mich zu kommen würde und dies sagte ich auch, da ich ziemlich Pleite bin...ich wurde beruhigt, "ach, das machen wir schon, können sie nächsten Monat bezahlen...und erst mal sehen...etc...."
Dann hatte Sam plötzlich auch Ohrenmilben...ich sollte ihn ebenfalls mitbringen....
Dies tat ich...
- es wurde auch von sam ein Blutbild gemacht...(bekam aber beim nächsten Termin nur den Hinweis, er hätte auch einen leichten Infekt...auf meine Frage, wie das sein kann, trotz Impfung, wurde langatmig um den Brei geredet)
- er bekam auch diese vier Spritzen ...komischerweise bevor überhaupt ein Ergebnis vorlag (ich hab alles irgendwie nicht geschnallt, bin sonst nicht so gutgläubig...)
- dreimal mußte ich mit 2 Katern anrücken, dann war sam befreit davon
Gwyn mußte nach 2 Monaten nur noch einmal pro Woche antanzen...jedes Mal (von Januar an) wurden ihn recht grob die Ohren mit Wattestäbchen gesäubert (dies sollte ich auch Daheim machen, was ich vorsichtig versuchte- bei mir hielt er auch still, beim Tierarzt kämpfte er um sein Leben)...die Infusionen bekam er auch ...
Dann bekam er seine erste Impfung, dann die Auffrischung...ich dachte Hurra, es ist überstanden...denkste, ich sollte wieder kommen...und wieder wurde die Nadel angesetzt...ich fragte nach warum..."zum stärken der Abwehrkräfte, da er ja noch immer Ohrmilben hatte...."....Ich verstand nur noch ????
Ganz vergessen hab ich, dass Gwyn bei jeden Besuch in ein sogenanntes Magnetfeld gestellt wurde...sorry, ich hab nie kapiert, warum?!
Am 22.03. waren wir nun das letzte Mal dort und sollen nächste Woche nochmals zum Blutbild machen erscheinen.
Bei jenen letzten Besuch wurde mir der bis dato offene Betrag genannt:
1500,-€ !!!!!
Das ich nicht ohnmächtig umgefallen bin, wundert mich noch immer.
Eine Rechnung bekomme ich nicht, darf den Betrag zwar abstottern, aber irgendwie sind mir da die Augen endlich so langsam aufgegangen...denn,
als ich erwähnte, eventuell beim Tierschutzverein, welchen das Tierheim, wo ich Gwyn wieder weggeholt habe angehört, nachzufragen, ob ich einen Zuschuß bekommen kann, versuchten die, mir das ganz arg auszureden...
Ich habe die letzte Zeit nur diese letzten Monate reflektiert und frage mich, wieso ich eigentlich so blind und naiv war???
Ich habe nie einen schriftlichen Befund eines der Blutbilder erhalten...
habe im Internet rechergiert, was es mit den Ohrentropfen aufsich hat und mir wurde Angst und Bange...seit zwei Wochen gebe ich keine mehr, sonder reibe ab und an ein mini bisschen Knoblauch ins Futter...das hatte früher bei meinen Hund super gewirkt und diesmal scheinbar auch)...
Mir ist dies alles schon so peinlich, weil ich dass nun mehr als 3 Monate mitmache...ich fühle mich von den Tierarzt und Team, die ja wirklich stets soooo nett sind über den Tisch gezogen und auf dem Leim gegangen...(Gestern sah ich eine Onlinebewertung genau dieses Arztes, aus der zu schliessen war, dass es ein ähnlicher, wie mein Fall war) ...
das verückte an der Geschichte:
Gwyn ist fit wie ein Turnschuh und das eigentlich von Anfang an...er hatte, als ich ihn holte zwar noch bissl entzündete Augen und bissl Schnupfen, dies war aber recht schnell vorbei....Er ist mit seinen schätzungsweise jetzt 7 Monaten sehr zierlich, aber wenn er nicht gerade Schmusekater spielt ist er nur in Aktion.....Nur hat er mittlerweile eine panische Angst vor der Transportbox, verständlich...der Kleine ist ja fast schlimmer durchlöchert als ein Junkie :-(
Ich habe euch jetzt so zugetextet, SORRY!, hoffe, es ist nicht zu chaotisch geschrieben, aber ich brauche einfach mal Infos, weil ich nicht weiß, was ich machen soll...den Tierarzt werde ich nun wohl wechseln...Gwyn müßte ja auch bald Kastriert werden...(Himmel lass Geld regnen)
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Dauert es manchmal wirklich sooooo lange, bis ein Katzenschnupfen abklingt?
Ist das Verhalten des Tierarzt korrekt?
Ist es wirklich so unproblematisch, diese Tropfen, die laut Beipakzettel nicht an Jungkatzen angewandt werden sollen, über einen so langen Zeitraum zu geben?
Kann ich vom Tierarzt schriftliche Befunde und Rechnung verlangen?
Danke und liebe Grüße, Ina, Sam und Gwyn