Oskar hat es nicht geschafft!
Das Verdauungsproblem war behoben und der Auslöser war wohl nicht unbedingt die Arthrose, obwohl es hätte sein können, da es nicht selten vorkommt, das Katzen durch die Arthrose Schwierigkeiten mit dem Darm bekommen, was er ja vor 1/2 Jahr auch nach einem Schmerzschub hatte.
Gleichzeitig waren vor 1/2 Jahr auch die Nieren durch einen Rückstau zu Schaden gekommen und hatten nur noch eine Funktion von 20%.
Bei diesem Schub habe ich in 3 Wochen 3
Tierarzt gehabt, habe auch immer auf seine Nieren hingewiesen, aber ich wurde absolut nicht für ernst genommen.
Keiner der 3 Ärzte hat es für nötig gefunden eine Blutbild zu machen, da wir davon ausgegangen sind, das seine Probleme nicht nur der Darm und die Arthrose sind, denn er hatte sich nicht mehr gefangen.
Am Samstag waren wir noch morgens beim
Tierarzt und Oskar war in unseren Augen jenseits von gut uns böse und wir machten uns große Sorgen, aber er bekam noch mal einen Einlauf, Vitamine und eine Infussion.
Am Abend konnte er sich nicht mehr auf den Beinen halten und wir sind in die Uniklinik gefahren:
- die Schleimhäute waren morgens beim Tierarzt nicht untersucht worden, aber sehr auffällig (er war blaß)
- die Pupillen komplett Schwarz, kein 3. Liedt zu sehen (seit 2 Tagen)
- er hat in 3 Wochen 1,9 Kg verloren
- hatte kaum Kraft sich zu bewegen (seit 2 Tagen)
- war apatisch (seit über 1 Woche)
- er hat unnormal viel Urin abgegeben (mehrfach dem Tierarzt davon berichtet)
Die Ärzte meinten Blutbild, Röntgen und auf jeden Fall dort bleiben um zu schauen, was mit ihm los ist!
Mit dem Blutbild wurde angefangen und das wars dann auch schon.
Die Werte waren so miserabel, das man ihn nicht mehr helfen konnte, da er Nierenversagen hatte und sich vergiftet hat.
Sie konnten nur mit dem Kopf schütteln, als ich sagte, das ich noch am Morgen beim
Tierarzt war und er mich wieder mit Einlauf, Infussion und Vitaminen wieder nach Hause geschickt hat.
Ein einfaches Blutbild hätte Oskar viel Leid ersparrt, aber 3 TAs haben es in 3 Wochen nicht hinbekommen und die Anzeichen in den letzten Tagen hätte zumindestens der letzte Arzt, der ihn noch 3 mal behandelt hatte, in Alarm versetzen müssen und ein Blutbild machen müssen.
Wir sind eigentlich froh, das der arme Kerl nicht mehr leiden muss und es hinter sich bringen konnte, denn es war kaum noch zu ertragen ihn so zu sehen, aber wir hatten ja keine Ahnung, denn wir hatten am Donnerstag schon zum
Tierarzt gesagt, das wir ihn erlösen wollen. Er konnte nicht mehr und das war so offensichtlich!
Nie wieder einfache
Tierarzt-Praxen, wir gehen nur noch zur Uniklinik, denn dort wird als erstes ein Blutbild gemacht, bevor rumgedoktort wird. Wenn man beim
Tierarzt ein Blutbild machen lassen will, wird es verneint, weil die Ärzte hellsehen und sagen, sie wissen was er hat.