Wie wird denn Dein anderer Kater reagieren? Es würde ja schon reichen, wenn er das Mädchen einschüchtert und sie sich verkriecht. Dann hat Milo auch schlechte Karten den Ausgleich zu machen.
Hi,
ich glaube das gehört zum Restrisiko, denn ganz genau wird man es vorher nicht wissen können, es sei denn, man hat mit den Katzen die bereits bei einem wohnen, schon mehrere zusammenführungen durch. Als Tommy zu Pfingsten einzog, war ich mir bewusst das: 2 aus meiner Gruppe ihn sofort mögen werden, 1 sauer sein wird und bei 1 konnte ich es nicht einschätzen. Es war auch fast so, sammy und xanthi haben ihn sofort geliebt, tessa war sauer weil er einen fremden Geruch an sich hatte und Painty, naja sie war auch nicht die erfreuteste, sie hat ordentlich geknurrt. Was weder ich, noch die Züchter wußten war, das Tommy nicht 1 mal fauchen würde, das er auf alle super freundlich zugeht, egal wie sehr er angefaucht wurde.
Zwar wußte ich, wie die Züchter...ok, er ist ein lieber, temperamentvoller Kater, aber dennoch hat jeder von uns mit fauchen und knurren auch seinerseits gerechnet. 3 Tage später war alles vorbei, heute sind 'Tessa und er, die besten Freunde, und auch sonst ist es, als ob er schon immer hier war.
Also ich denke, wenn der neuzugang einzieht, sollte man versuchen selber so ruhig wie möglich zu bleiben, die Nervösität überträgt sich auf die Tiere. Man sollte sich bewußt sein, es sind Katzen, keine Menschen, also nicht sofort dazwischen gehen, solange wie kein Blut fließt, nur beobachten und die Katzen machen lassen. Man wird nie das perfekte ebenbild finden, ähnlich ja, vielleicht, aber niemand weiß, wie der Neuzugang im neuen Zuhause reagiert. Sie können sich noch so ähnlich vom Charackter her sein, und es kann dennoch schief gehen. Meine sind unterschiedlich, alle. Zumal ich auch 3 Coonies, 1 Hauskater habe...die coonies temperamentvoller als der hauskater, und meine Britin, sicher die ruhigste, aber eine Schlaftablette ist sie dennoch nicht und sie tobt auch gerne mal mit den anderen. Es klappt wunderbar bei mir.
Was ich aber glaube ist: die kleine wird mit ihren 12 wochen sich schneller einleben, als wenn sie bereits 1 Jahr alt wäre, auch wenn es keinen Welpenschutz gibt. Das konnte auch ich beobachten bei meinen.
Also ich würde sagen, nicht daran denken das es nicht klappen kann, man wird es nicht vorhersehen können, und zum Schluß enmtscheiden das auch nicht wir Menschen, sondern die Katzen ;-)
Ich kann den wunsch nachvollziehen und habe auch, als ich meine Britin und meinen Hauskater hatte, einen temperamentvollen, Raufbolden zu den beiden gesetzt und die verstanden sich prächtig, auch wenn die anderen beiden an Bacardys Temperament nie rankamen.
lg Juli