...oder doch eine zweite?

Diskutiere ...oder doch eine zweite? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, nachdem mein Pupi jetzt bald vier Wochen nicht mehr hier ist habe ich viel geweint, weine immer noch und grüble viel. Meiner...
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lalelu

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Hallo ihr Lieben,

nachdem mein Pupi jetzt bald vier Wochen nicht mehr hier ist habe ich viel geweint, weine immer noch und grüble viel.

Meiner Minnosch geht es soweit gut mit dem Alleinsein, dennoch weiß ich ja - nicht zuletzt durch dieses Forum - dass Katzen zu zweit "besser dran" sind. Ich schreib jetzt einfach mal alle meine Gedankengänge auf, die ich habe, weil ich einfach nicht weiß was richtig und was falsch ist. Viele werden bestimmt sagen "Jaaaa, unbedingt eine Zweitkatze holen" - vielleicht kommen aber auch Anregungen, neue Gedankengänge o.ä. Ich muss mir vielleicht auch einfach meine Sorgen und Ängste von der Seele schreiben.

- Minnosch kommt eigentlich gut alleine klar und hat unter Pupi doch manchmal ganz schön Federn lassen müssen. Sie war auch immer nur "zweite Geige". Tue ich ihr wirklich was Gutes damit?
- Ich trauere noch gewaltig, weiß nicht ob ich soweit bin, hab manchmal das Gefühl kein anderes Tier lieb haben zu können weil der Schmerz so groß ist.
- Wenn eine zweite Katze, dann aber bald, damit meine Minnosch nicht zum Einzeltier mutiert, hier spielt die Zeit gegen mich.
- Mein Sparkonto ist auf 800 Euro geschrumpft, kann nur langsam wieder aufgestockt werden. Ich habe Angst vor Tierarztkosten, die ich nicht stemmen kann bei 2 Katzen (Pupi hat mich in 6 Wochen 1100 Euro gekostet), für die Mii würde es derzeit gerade noch reichen wenn etwas wäre.
- Minnosch ist 9, es würde eine ältere Katze werden, in ihrem Alter - also Zusammenführung schwieriger, da ältere Tiere :shock:
- Ich wollte eigentlich keine zweite Katze mehr, da ich nach meiner Mii wieder in den Urlaub fahren möchte. Wenn ich aber eine im gleichen Alter hole, verlängert es meine "Katzenzeit" ja nicht unbedingt drastisch, ich hole ja kein Kitten. Und wenn ich wirklich möchte, kann ich auch trotzdem in den Urlaub fahren, weil ich ja Menschen habe, die die Katzen versorgen würden, zur Not Tierpension, da liegt das Problem wohl eher bei mir, dass ich mich so binde, dass ich denke, sie nicht alleine lassen zu können, hmm....aber ich werde wohl dann trotzdem nicht wegfahren.

Das reicht vielleicht erstmal. Ich dreh mich gedanklich echt immer im Kreis. Denke mir, hole ich keine und meine Mii wird 20, dann hab ich ihr 11 Jahre Einzelhaft zugemutet und das geht eigentlich nicht. Hole ich eine und meine Mii stirbt bald, habe ich wieder ein Einzeltier und stehe erneut vor der Frage was tun. Wäre meine Mii 15/16/17 würde die Frage mich nicht beschäftigen, aber sie ist eben "erst" 9 und hat wenn wir Glück haben noch einiges vor sich. Oder ist das doch schon so alt? Nachdem mein Pupi mit 8 gehen musste weiß ich gar nicht mehr was ich denken soll. Man steckt ja nicht drin. Es kann so schnell gehen oder sie hat eben noch 10 Jahre vor sich.

Entschuldigung, ein Roman. Ich hör mal auf und warte mal was ihr meint.
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #2
Seitdem ich meine Vermieterin auf die Änderung meines Mietvertrages angesprochen habe (was allerdings noch nicht geschehen ist), geht es mir genauso. Ich kann Dich da sehr gut verstehen. Meine Überlegungen sind halt, dass Krabbe 8 Jahre allein lebt, es nicht anders kennt und ich Angst habe, ihn unglücklich zu machen, wenn ich ihm JETZT NOCH eine andere Katze vor die Nase setze.
Bei Dir würde sich für mich die Frage nicht stellen. Wenn ich ein Knöpfchen hätte, wo ich alles rückwärts laufen lassen könnte, würde ich mich IMMER für zwei Katzen entscheiden. Natürlich ist es allerdings die Frage, ob Deine Katze tatsächlich glücklicher ist mit Kumpel. Aber, sie hat schon mit einem Kumpel gelebt. Haben die zwei denn gekuschelt, sich geputzt usw.?
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #3
Da hast du Recht, wäre sie bisher alleine gewesen, käme hier auch kein Partnertier mehr in Frage.
Das ist dann aber echt schwierig bei dir...:-? Ist eben immer die Frage, tut man ihnen einen Gefallen oder ist es so wie es ist eben eigentlich okay?

Die beiden haben schon miteinander gekuschelt und gespielt, aber sie hat eben auch unter ihm gelitten, er war recht dominant, hat sie danach verkloppt wenn sie bei mir kuscheln war, beim Essen etc. war er zuerst dran. Beim Fummelbrett und solchen Sachen hat sie nicht mitgemacht wenn er in der Nähe war, jetzt macht sie es gerne. Er hat sie recht selten geputzt, er war da eher ein Pascha :mrgreen: Kater LÄSST sich putzen :lol: Trotzdem haben sie - grad auch im Winter wenns kühler war - oft zusammen dagelegen und in so einem gestrickten Bettchen gemeinsam geschlafen etc.

WENN, dann muss es eine absolut soziale, nicht dominante Katze sein, kein Kater. Ich hab da auch eine gesehen, die passen könnte. Und trotzdem habe ich Bedenken, dass ich ihr damit nichts Gutes tu. Aber wie weiß man das?
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #4
Genau, leider kann man die Katzis nicht fragen. Was meinst Du wie oft ich in den letzten Wochen schon vor ihm gesessen und ihn gefragt habe: Krabbe, möchtest Du noch einen Kumpel? :mrgreen: Leider keine Antwort. ;-)
Andererseits, wenn Du den Eindruck hast, sie lebt jetzt auf, würde ich es vllt gar nicht mehr machen.
Das Blöde ist ja auch das liebe Geld. Du hast wirklich schon sehr viel Geld für die Katzen ausgegeben und irgendwann geht es einfach nicht mehr. Ist aber glaube ich bei fast jedem so.
Ich würde sie beobachten, und wenn sie richtig auflebt, würde ich sie allein lassen. Ich habe ja leider überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten.
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #5
Jaaa, genau so gehts mir auch, ich kuschel mit ihr und frag sie immer, ob sie lieber einen Katzenpartner zum kuscheln hätte. Tjoa, sie maunzt dann wie sonst eben auch :roll::lol:

Ich kann sie wirklich schwer einschätzen, sie benimmt sich wie immer, etwas anhänglicher, macht manche Dinge jetzt, die sie sich vorher nicht getraut hat weil er eben Cheffe war und sie da freiwillig den Rückweg angetreten und sich rausgehalten hat. Manchmal hab ich das Gefühl, sie genießt die ungeteilte Aufmerksamkeit und das intensive Kuscheln, ohne Angst zu haben, dass er gleich ankommt und sie Haue kriegt. Die ersten 2-3 Tage nachdem er nicht mehr da war hat sie sich beim Kuscheln immer wieder umgeschaut, ob er nicht gleich von hinten ankommt. Der Eifersuchtsbinkel :mrgreen: Das ist jetzt ganz anders, sie räkelt sich völlig entspannt rum.

Hach, das ist so schwer :???:

Ja, Geld hab ich wirklich ausgegeben wie blöde die letzten Monate. Erst Minnosch mit knapp 600 Euro, dann er mit 1100. Und wenn man eine ältere Katze aufnimmt, muss man ja jederzeit auch mit größeren Dingen rechnen, da kann immer schneller was kommen als bei jüngeren. Also kommen kann zwar IMMER was, aber bei älteren ist die Wahrscheinlichkeit einfach größer.
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #6
Sorry, war dann gestern abend doch zu müde.
Wenn sie sich besser fühlt..... ich glaube, ich würde es dann so lassen. Sie ist entspannter, genießt mehr Deine Streicheleinheiten, fühlt sich unbeobachteter bzw. bekommt keine Haue mehr.
Ich frage mich bei Krabbe immer, wie wäre er mit Kumpel? Würde er auch so viel schlafen tagsüber? Es wäre für mich das schlimmste überhaupt, dass ausgerechnet ich, die ihn liebt ohne Ende, unglücklich macht. Er ist 8!! Jahre. Da so eine gravierende Umstellung vorzunehmen? Nein, ich werde ihn weiter als Einzeltier halten, denn wenn eine zweite Katze, dann doch in erster Linie, um es ihm schöner zu machen und nicht mir.
Ich komme an letzter Stelle.:lol:
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #7
Viel kann ich hier leider nicht dazu beitragen, meine 3 sind noch relativ jung 2, 3,5 und 5 Jahre, so das sich mir die Frage noch nicht stellt. Ich denke nur, das es auch davon abhängt ob die Katze viel alleine ist oder der Mensch die meiste Zeit zu Hause ist.

Nur hierzu
Ich frage mich bei Krabbe immer, wie wäre er mit Kumpel? Würde er auch so viel schlafen tagsüber?
kann ich sagen, das meine 3, die höchstens 5 Stunden am Tag ohne Menschen sind, wohl die ganze Zeit verpennen. Obwohl sie sich haben. Wenn ich von der Arbeit komme, war meist niemand auf dem Klo, gefressen wird dann auch nicht und die Wohnung sieht aus wie morgens verlassen. Die Post geht erst ab, wenn ihre Menschen Aktion machen. :roll:

Und obwohl ich eine ganz harmonische 3er Truppe habe, ist es auch so, dass unsere Felicitas gerne mit uns spielen und kuscheln will, wenn aber eine von den anderen beiden dazu kommt hört sie sofort damit auf. Und sie ist eigentlich von den 3en die Chefin. Bei ihr denke ich auch oft, dass sie vielleicht als Einzelkatze mit ihrem ganz eigenen Menschen glücklicher wäre. Meine anderen beiden würden als Einzelkatze eingehen.

Es ist schwierig, man kann das nicht grundsätzlich Verallgemeinern. Ich an euerer Stelle würde mich auf mein ganz eigenes Bauchgefühl verlassen.:lol:
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #8
Hm, keine leichte Entscheidung...
Als wir Chester dazu geholt haben, damit Amy nicht immer alleine ist, war sie schon 4 Jahre alt und kannte es nicht anders. Und ich war auch eigentlich der Meinung, es fehlt ihr nichts. Aber nach der ersten Fauch-, Rauf- und Eingewöhnungsphase haben wir gesehen, wie gut es ihr tut, einen Artgenossen zu haben. Sicher, inzwischen sind wir noch schlauer und würden, wenn es nochmal vor die Wahl ginge, eine Katze und keinen Kater zu ihr holen. Aber in erster Linie: Ja, auch nach Jahren der Einzelhaltung und schienbar glücklicher Zeit kann eine Katze die Gesellschaft eines Artgenossen noch genießen. ;-)
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #9
Ich denke immer wenn es der richtige Katzen-Partner ist, dann passt es. Blos wenn nicht?
Ich beschäftige mich auch gerade damit, ob ich noch einen zweiten dazu hole. Mein Kater ist 2 Jahre alt und seitdem Einzelkater.

Gibt es nicht eine Möglichkeit die Zweitkatze, wenn es nicht klappt zurück zu geben?? Dazu kenne ich mich leider zu wenig aus....
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #10
Ich denke immer wenn es der richtige Katzen-Partner ist, dann passt es. Blos wenn nicht?
Ich beschäftige mich auch gerade damit, ob ich noch einen zweiten dazu hole. Mein Kater ist 2 Jahre alt und seitdem Einzelkater.

Gibt es nicht eine Möglichkeit die Zweitkatze, wenn es nicht klappt zurück zu geben?? Dazu kenne ich mich leider zu wenig aus....
Wir hatten das damals im Tierheim abgeklärt, und wenn es gar nicht gepasst hätte, hätten wir Chester wieder hinbringen können. Das sollte man auf jeden Fall erfragen.
Wobei ich sagen muss, Chester wurde vorher schonmal vermittelt und zurückgebracht und ich bin froh, dass wir ihm das nicht nochmal antun mussten, Aber wenn es für die Katzen nicht gepasst hätte, hätten wir ihm und Amy mit allem anderen ja auch nichts Gutes getan.
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #11
Die Entscheidung grundsätzlich, ob man in so einem Fall eine 2. Mietz dazu nimmt oder nicht, kann einem niemand abnehmen. Was man halt bedenken sollte ist, daß Katzen durchaus ein sehr differenziertes Sozialverhalten untereinander haben, was sie ohne Gesellschaft nicht ausleben können. Sozialverhalten kann auch heißen sich auch mal zu streiten (auch Menschen untereinander sind nicht immer nur harmonisch ;-) ) oder auch den anderen mal ignorieren zu dürfen (unter Katzen bedeutet Ignoranz im übrigen Höflichkeit - wird gern als "nicht mögen" mißverstanden). Auch wird die Anhänglichkeit der Übriggebliebenen zum Menschen nach Verlust einer Mietz gern als "auftauen" angsehen - nur mal andersherum gedacht: was bleibt der Mietz anderes übrig als sich an den Menschen zu hängen? Sie hat ja als EINZIGE Kontaktmöglichkeit nur noch ihn....
Grundsätzlich denke ich gibt es zwar sehr wohl absolute Einzelkatzen, aber viele, die als Einzelkatze leben (müßen), weil der Mensch der Meinung ist, es ist eine, sind eigentlich keine, sondern hatten vorher nur den falschen (nicht passenden) Partner.
Die Charakterauswahl ist einfach sehr entscheident - ich mein: wir würden ja auch nicht enfach mit irgendeinem anderen Menschen zusammenleben wollen - aber sind wir deshalb ausgewiesene Einzelgänger?? ;-)

Ich kann in solchen Fällen immer nur raten sich an Pflegestellen zu wenden - da die Tiere ja dort im Alltag mitleben kann die Pflegestelle sie charakterlich viel genauer einschätzen als in einem Tierheim, wo ja jeder Betreuer immer nur kurze Momente mit dem Tier verbringt und wo aufgrund der vielen anderen Tiere auf kleinem Raum für die Katzen ja auch eine extreme streßsituation herrscht, so daß sie sich dort teilweise ganz anders verhalten als dann im zu Hause. Auch nehmen Pflegestellen ihre Schützlinge meist wieder zurück, wenn es schief gehen sollte...

Schreiberline: wenn du es mit einem Zweitkater probieren wollen würdest, dann hätte ich ein passenden Kandidaten da - den Moliero. Klick mal auf den Link unten in meiner Signatur. Ich vermittle D-weit und würde ihn selber fahren und sollte es schief gehen, dann könnte er jederzeit wieder zu mir zurück...
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #12
Danke euch allen.

@Krabbentier Ich bin dann gestern auch ins Bett gefallen :lol:
Bei dir ist das ganze noch eindeutiger, wäre meine Mii die 8 Jahre bei mir alleine gewesen, würde ich heute wohl auch nicht über eine (neue) Zweitkatze nachdenken.

@ninabella
Ich arbeite Vollzeit, bin täglich von 7 Uhr bis 16 Uhr weg. Naja und einkaufen etc. geht man ja auch noch. Ich bin seit dem Tod von meinem Pupi außer beim Arbeiten fast nirgends mehr gewesen, weil ich dann ein schlechtes Gewissen habe.

Aber es ist auch so dass wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin sie die ganze Zeit schläft. Also ob sie in der Zeit wirklich einen Partner "braucht" sei mal dahingestellt. Ob ich ihr allerdings "reiche" ist wieder die andere Frage, ich kann nicht so mit ihr kuscheln wie eine Katze und ihr das Köpfchen knabbern oder die Öhrchen ausschlabbern ist jetzt auch nicht so mein Ding :mrgreen:

@Schreiberline
Wenn, dann würde ich das auch NUR mit der Option tun, dass ich die Zweitkatze zurückgeben (was für ein blödes Wort, ich will ja nicht wie im Supermarkt zurückgeben, aber ich denke jeder weiß was ich meine) kann, falls meine Mii darunter leidet.

Das ist echt nicht einfach.

Ich hab jetzt einfach für morgen Abend einen unverbindlichen Besuchstermin bei der Katze die ich im Auge hätte gemacht. Da werde ich mit der Leiterin der Katzenstation sprechen. Ich werde auch offen meine Sorgen und Ängste ansprechen, vielleicht sagt mein Bauch mir dann mehr. Eine Entscheidung treffe ich morgen sowieso noch nicht, WENN, dann soll eine Zweitkatze zu meinem Urlaub Mitte August einziehen. Ich will nicht nur ein Wochenende zu Hause sein um zu beobachten, sondern mehr Zeit dafür haben, grad weil es ja ältere Tiere sind.

Ich schwanke wie ein Fähnchen im Wind und habe keine Ahnung was das Richtige ist :-?

EDIT:
Danke Taskali, das sind eben genau die Gründe, die m. E. für eine zweite Katze sprechen, sofern sie charakterlich passt. Dass mein Poo ein dominanter Eifersuchtsbolzen war, der es der Mii nicht leicht gemacht hat, ist klar. Daher brauche ich eine ältere absolut soziale und nicht dominante Katze, die genauso auf Harmonie bedacht ist wie meine Mii. Und laut Beschreibung wäre Lissy so.

Ich denke ich werde das Kennenlernen morgen mal auf mich zukommen lassen, vielleicht seh ich dann klarer. Vielleicht sperrt sich mein Gefühl dagegen, oder es ist DAS Tier für meine Mii, wer weiß.

Lissy lebt derzeit in einer Katzenstation, die direkt in das Haus der Leiterin integriert ist. Die Katzen sind also viel mit ihr zusammen laut Beschreibung. Sie müsste sie also gut kennen. Hoffe ich.

Laut Beschreibung kommt Lissy (10 Jahre alt) auch mit jungen Katzen gut zurecht und bemuttert die dann (was ja bei älteren Tieren nicht unbedingt immer so ist). Das klingt für mich nach einer sozialen Katze. Nach Dominanz frage ich morgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #13
Hört sich wirklich gut an die Maus.
Ja, laß es auf dich zukommen und schau, was für ein Gefühl du für die Sache kriegst.

Bei Krabbentier sehe ich das auch anders - nach 8 Jahren Einzelkatze ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, daß sie noch Gesellschaft möchte. Wobei ich auch da schon bei meine Vermittlungsarbeit "Wunder" erlebt hab: eine Bekannte von mir hat einen 10 Jahre alten Siam in Einzelhaltung - seit 10 Jahren.... sie wußte nicht, daß Katzen nicht alleine gehalten werden sollen und als wir uns kennenlernten begriff sie ihre Fehler und wollte ihn gut machen und bat mich um Vermittlung einer Zweitkatze.... ich wußte es ist ein absoluter Versuch, aber da sie um die Ecke wohnte wagte ich es und brachte ihr einen jüngeren Siam-Mix-Kater vorbei... wir waren beide gespannt und ich stellte die Box m Flur ab und öffnete sie, ihr Siam kam an, der junge Siam kam aus der Box und der Alte gurrte und ging mit erhobenem Schwänzchen auf den jungen zu und seitan sind die beiden unzertrennlich.
Sowas gibt's halt auch, auch wenn das auch für mich absolut unglaublich war - ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit. Sicher ein Einzelfall, den man nicht verallgemeinern darf, aber es zeigt, daß man manchmal auch solche langjährigen Einzelkatzen vergesellschaften kann und es nicht unbedingt sein muß, daß sie das "kätzisch" verlernt haben.
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #14
Hört sich wirklich gut an die Maus.
Ja, laß es auf dich zukommen und schau, was für ein Gefühl du für die Sache kriegst.

Bei Krabbentier sehe ich das auch anders - nach 8 Jahren Einzelkatze ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, daß sie noch Gesellschaft möchte. Wobei ich auch da schon bei meine Vermittlungsarbeit "Wunder" erlebt hab: eine Bekannte von mir hat einen 10 Jahre alten Siam in Einzelhaltung - seit 10 Jahren.... sie wußte nicht, daß Katzen nicht alleine gehalten werden sollen und als wir uns kennenlernten begriff sie ihre Fehler und wollte ihn gut machen und bat mich um Vermittlung einer Zweitkatze.... ich wußte es ist ein absoluter Versuch, aber da sie um die Ecke wohnte wagte ich es und brachte ihr einen jüngeren Siam-Mix-Kater vorbei... wir waren beide gespannt und ich stellte die Box m Flur ab und öffnete sie, ihr Siam kam an, der junge Siam kam aus der Box und der Alte gurrte und ging mit erhobenem Schwänzchen auf den jungen zu und seitan sind die beiden unzertrennlich.
Sowas gibt's halt auch, auch wenn das auch für mich absolut unglaublich war - ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit. Sicher ein Einzelfall, den man nicht verallgemeinern darf, aber es zeigt, daß man manchmal auch solche langjährigen Einzelkatzen vergesellschaften kann und es nicht unbedingt sein muß, daß sie das "kätzisch" verlernt haben.

Wow, wenn das bei Krabbe wäre:shock: ....ein Traum! Ich würde es SOFORT AUF DER STELLE machen. Aber Krabbe ist sehr sensibel. In meiner Vorstellung sitzt er vor lauter Angst unterm Sofa ( er ist ein Schisser), traut sich nicht aufs Klo, wird unsauber und frißt nicht und ist todunglücklich. Und zu mir hat er absolut keinen Funken Vertrauen mehr (ich bin ein Panikmensch wenn es um Krabbe geht).:oops:
@lalelu
Ich drück Dir Däumchen für morgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #15
Lissys Beschreibung liest sich gut:smile: Hör einfach auf Dein Bauchgefühl. Du musst ja nichts übers Knie brechen und Anschauen kann man sich die Maus ja mal. (Ich würde vorsichtshalber aber eine Transportbox mitnehmen:lol:)

Viel Glück!
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #16
Hallo,

dank fehlendem Internet jetzt erst das Update:
Ich war dort, hab mir Lissy angesehen. Das Zimmer in dem sie war roch sehr unangenehm, nach Kot. Gut, kann die Katze nichts dafür, aber naja, vermittelt halt auch einen komischen Eindruck.
Laut Beschreibung wäre Lissy die sozialste Katze die ich haben könnte, es würde ganz bestimmt passen.
Sie ist FIV/FeLV negativ getestet und ein Blutbild, hm, ja, das hätte man wohl vergessen, würde aber nichts machen, denn in dem Alter wären die Nieren- und Leberwerte ja sowieso immer erhöht :shock::-?

Lissy selbst war ganz nett, aber auch komisch, aber ich bin bei fremden Katzen sowieso immer unsicher. Sie kam erst an, hat sich an mir gerieben, war ganz lieb, wollte gestreichelt werden. Hab ich das dann getan, hat sie mich (aber nicht so fest) gebissen. Erst dachte ich es wären Liebesbisse, aber nachdem sie dann auch komisch dabei gequäkt hat und immer fester gezwickt hatte, fand ich das schon eigenartig. Ich meine, sie kam zu mir und dann zwickt sie mich? Vielleicht bin ich aber auch verwöhnt von meiner unproblematischen Maus, die einfach geht, wenn sie nicht mehr mag. Ich war nicht lange da und man ist vielleicht auch etwas übervorsichtig und sieht genau hin, aber ich fand auch ihre Atmung recht eigenartig.

Unterm Strich habe ich mich gegen Lissy entschieden. Mein Bauchgefühl hat da viel mitgespielt. Ich hab den Damen also 20 Dosen Smilla dagelassen und bin wieder heimgefahren - ohne Katze im Gepäck.

Als ich meinte, dass ich wenn dann gerne zu meinem Urlaub im August eine Zusammenführung angehen würde, sagte sie, dass sowas unnötig wäre und ein Wochenende locker reichen würde. Man würde nach einem Tag schon sehen ob das passt. Naja, bin ich nicht so überzeugt von. Und sie meinte, dass sie alte/ältere Katzen in München gut vermittelt, "die gehen sehr gut weg". Dann bekommt die Maus hoffentlich bald einen guten Platz. Ich hatte bei dem ganzen ein komisches Gefühl irgendwie. :sad:
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #17
Nee, wenn du kein gutes Bauchgefühl hast, dann wars richtig es zu lassen.
Sonst gib doch mal in der Vermittlungsrubrik unten ein Gesuch auf, vielleicht hat ja jemand grad was passendes zur Vermittlung...
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #18
Ich denke immer wenn es der richtige Katzen-Partner ist, dann passt es. Blos wenn nicht?
Ich beschäftige mich auch gerade damit, ob ich noch einen zweiten dazu hole. Mein Kater ist 2 Jahre alt und seitdem Einzelkater.

Gibt es nicht eine Möglichkeit die Zweitkatze, wenn es nicht klappt zurück zu geben?? Dazu kenne ich mich leider zu wenig aus....


das Problem ist das man das Zusammenpassen nicht nach Stunden oder Tagen mit Sicherheit wissen kann. Manchmal dauert es Wochen. (Woher ich das weis wird man fragen wer mich kennt. Erzähle ich Euch später wenn ich die nächsten 2 Wochen mal Bilder bekomme) Die meisten fauchen sich zu Anfang an. Immer gut ist das selbe Alter, Rasse und Charakter .. oder gleich eine ganz Junge die möglicherweise als Kitten erkannt und versorgt wird
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #19
Gleo: Das mit dem Kitten kann aber auch mächtig schief gehen.... bei Katzen gibt es eigentlich in dem Sinne keinen Welpenschutz, es gibt zwar durchaus Katzen, die einen Hang zum betüddeln von Kitten haben, aber das ist nicht die Regel und damit sollte man nicht rechnen bzw. nur, wenn man das von seiner Katze weiß und kennt. Ansonsten ist es so, daß Kitten von ihren Mamas bzw. in ihrem Rudel gelernt haben sich unterzuordnen und nicht gegen die großen aufzumucken. Somit ist die Zusammenführung mit einem Kitten in der Tat einfacher, da das Kleine eben sich sofort unterordnet und es deshalb nicht zu Rangkämpfen kommt. Das Problem aber ist daß a) das kleine beim spielen dann dem Großen nichts entgegen zu setzen hat, da die Großen mit den Kleinen spielen wie mit großen und dann einfach zu grob sind und das Kleine ständig darunter leiden muß quiekend flüchtet oder/und b) das Kleine meist sehr viel mehr und öfter spielen will als das Große und es so dann dazu führt, daß das Große vom Kleinen genervt ist. Dazu kommt c) das das Kleine ja nicht klein bleibt und wenn dann aus dem Kleinen ein Jungspund wird, dann kommt auch der Selbstbewußtseinsschub und damit auch die Idee zu probieren, ob man die Rangfolge jetzt nicht doch zu seinen Gunsten verschieben kann - und dann hat man die Rangordnungsprobleme, die man am Anfang nicht hatte...

Besser ist daher zu ner erwachsenen auch ne erwachsene dazu, die vom Charakter und Sozialverhalten her passend ist und dann Zähne zusammenbeißen und die Zusammenführung durchstehen - dann hat mans mit einmal hinter sich und Ruhe. Wer ein Kitten zu seiner erwachsenen Mietz dazupacken will, der sollte wenn denn gleich 2 nehmen, oder aber im Hinterkopf die Option haben ein weiteres bei Bedarf dazu zu nehmen - dann läufts nämlich wieder gut, weil das Junggemüse sich hat zum toben und das Große mitmachen kann wenn es will, aber nicht muß.
 
  • ...oder doch eine zweite? Beitrag #20
So, nach einigen Wochen Grübeln, Trauern und Resignation ("dann bleiben wir eben alleine"), in denen ich immer weiter im Internet die Tierheimbesetzungen verfolgt habe, hat sich doch wieder etwas weiterentwickelt.

Ich hab gestern einen Anruf meiner ehemaligen Chefin bekommen mit der Anfrage, ob ich nicht nebenbei bei ihr arbeiten möchte. Finanziell wäre das superduperklasse, gerade jetzt wo ich mein Sparbuch so schmälern musste durch Pupis Behandlungen am Ende. Ja, aber Nebenjob heißt auch, dass meine Mii zur Vollzeitarbeit nochmal 8-9 Std pro Woche alleine ist. Also eine Kumpeline dann auch wichtiger wird. Und auch finanziell wird eine zweite Katze leichter zu stemmen sein, wenn monatlich 400 € mehr aufs Konto wandern, die im Regelfall nicht gebraucht werden.

Seit Wochen schaue ich immer wieder nach einer Katze (13 Jahre alt, also ein bisschen älter als meine) in dem Tierheim, aus dem auch meine Mii stammt. Ob mein Bauch diesmal mitmacht?
Ich hab heute beschlossen, ich fahr am Freitag nach der Arbeit mal hin und lass wieder mein Gefühl sprechen. Dank Ferienbeginn und Hitze wird wohl nicht viel los sein, vielleicht hat ein Mitarbeiter dann Zeit für mich. Charakterlich muss sie natürlich passen, oberstes Gebot.

Mal sehen, was Freitag passiert....
 
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